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Profil/Reputation der PFH

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Die PFH Göttingen war früher eine reine Wirtschaftshochschule, dann kamen Ingenieurwissenschaften (Verbundwerkstoffe u.a.) und Psychologie dazu.

Als ich dort studiert habe, gab es nur Wirtschaft. Meiner Erachtens hat die PFH ihren Ruf als "Business School" für mehr Umsatz aufgegeben. Wenn jetzt ein Personaler nachschaut, wo ich studiert habe, denkt der sich bestimmt ein FH wie jede andere nur mit wenig Studiengängen.

Wie ist eure Meinung dazu?

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Eine auf WiWi spezialisierte HS macht den Eindruck einer qualitativ höherwertigen Ausbildung in ihrer Spezialisierung gegenüber einer HS mit breitem inhaltlichen Angebot.

Man kennt dies z. B. auch von Ingenieuren. Die von TU oder THS sind definitiv definitv beliebter in der Industrie.

Oder HS wie WHU oder HHL sind auf WiWi spezialisiert und mit am angesehensten.

Ich befürchte also das mein Studium an Wert verloren hat durch die Öffnung für andere Fachbereiche.

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Natürlich kann eine Spezialisierung bzw. ein klares fachliches Profil einer Hochschule oder Universität, der Reputation dienlich sein aber das wiederum ist nicht zwangsläufig der Fall. Das die privaten Elite Hochschulen bzw. Universitäten für Betriebswirtschaftslehre,wie bsp. die WHU, die EBS, HHL, ein so hohes Ansehen genießen liegt bis zu einem gewissen Anteil sicherlich auch an der Spezialisierung aber auch an diversen weiteren Faktoren, wie den als sehr anspruchsvoll geltenden Auswahlverfahren, den renommierten Wissenschaftlern sowie an Bewertungen und Einordnungen, die in Form von Rankings dokumentiert werden. Umgekehrt gilt seit einigen Jahren die Universität Mannheim als die führende Universität im Bereich der Betriebswirtschaftslehre, auch wenn man dort vor einigen Jahren, das Profil zugeschnitten und die BWL gestärkt hat, so handelt es sich ja um eine Universität mit breitem Studienangebot. Gleiches gilt auch für die Uni Köln, die Uni Münster usw. Die Frage in diesen Fällen ist dann nicht, welche Fachgebiete deckt die Hochschule oder Universität ab sondern wie qualitativ getaltet sich die Lehre und Forschung an der entsprechenden Fakultät oder dem Fachbereich.

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Ich gebe Manu Recht. Noch dazu kommt ja, dass die Hochschule nicht plötzlich ihr Know-How in einem Bereich verliert, weil jetzt neue Gebiete dazukommen.

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Ich entnehme dem "früher" auch, dass Ihr Studium dort schon eine Weile her ist. Dann sollten Sie ja seither in einem Bereich gearbeitet haben, für den ihr Studium sinnvoll war. Ihr weiterer "Marktwert" hat sich dann aus diesen Tätigkeiten entwickelt.

Das bedeutet, dass Ihr Studium nur noch als Eintrittskarte für den Job gesehen wird. Selbst der Abschluss an einer Eliteuni verliert an Wert, wenn man anschließend nichts daraus gemacht hat.

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sehr anspruchsvoll geltenden Auswahlverfahren

Auch die PFH hatte nach meinem Kenntnisstand bei der Gründung in den 90er Jahren ein sehr anspruchsvolles Auswahlverfahren. Ich glaube man musste ein Test machen und auch die Abiturnote war auch entscheidend.

Lässt sich aber rein aus wirtschaftlichen Gründen nicht aufrechterhalten...deswegen kann ich auch verstehen das die PFH sich neue Betätigungsfelder sucht.

Einen Markt dafür scheint es ja zu geben.

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Problematisch bei solchen Reputationssachen ist, daß man heute einen überragenden Ruf genießt, aber morgen bereits von anderen überholt worden sein kann. Man kann nicht davon ausgehen, außer bei Red Brick Einrichtungen o. ä., daß ein Ruf über alle Ewigkeiten bestehen bleibt. Darüberhinaus würde ich bei Prestigedenken eher an eine Uni denken die eine entsprechende jahrhunderte währende Historie aufweist. Ich würde mir bei der PFH eher Gedanken machen ob die Wahrnehmung durch die Zusammenarbeit mit Tchibo nicht in Richtung "Billigmühle" verschoben wird als durch weitere technische Studiengänge bzw. Verwässerung des Angebotes und Aufweichung des Spezialistenprofils, wie du ja befürchtest

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Ich denke, dass der Ruf der PFH sich unter anderem auf die Zusammenarbeit mit Unternehmen stützt. Hier ist ein Blick auf das (aktuelle) Kuratorium ganz interessant:

https://www.pfh.de/hochschule/kuratorium.html

Bis heute bietet die PFH im Präsenzstudium ihren Master-Absolventen die "Job-Garantie", was bedeutet, dass es einen Teil der Studiengebühren zurück gibt, wenn die Absolventen innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss des Studiums in Regelstudienzeit keinen Job gefunden haben.

Interessant könnte auch das PFH Zentrum für Entrepreneurship sein:

http://entrepreneurship.pfh.de/

Auch Veranstaltungen wie die Göttinger Marketingtage der PFH sollen sicherlich mit dazu dienen, das Profil der PFH zu stärken:

https://www.pfh.de/veranstaltungen/details.html?tx_kbeventboard_pi1%255Bevt%255D=91

Allerdings weiß ich auch nicht, wann du checker an der PFH studiert hat und ob sie sich vielleicht damals noch mehr als reine Business School präsentiert hat. Ich hatte diesen Eindruck nie und wie hier im Thema ja schon irgendwo erwähnt war auch die Kooperation mit Tchibo zumindest im Fernstudium ja eher auf Masse ausgerichtet. Im Präsenzstudium sieht das ggf. anders aus.

Und ob jetzt zum Beispiel die Ausdehnung des Studienangebots auf die (Wirtschafts-)Psychologie in Kooperation mit einem in diesem Bereich renommierten Verlag (Hogrefe) wirklich negativ oder nicht vielleicht sogar positiv wahrgenommen wird, sei auch einmal dahin gestellt.

Hast du, checker, denn ganz konkret in letzter Zeit negative Erfahrungen bei einer Bewerbung etc. in Bezug auf die Reputation der PFH gemacht oder handelt es sich bei dir eher um allgemeine Überlegungen und Bedenken?

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Ihr weiterer "Marktwert" hat sich dann aus diesen Tätigkeiten entwickelt.Das bedeutet, dass Ihr Studium nur noch als Eintrittskarte für den Job gesehen wird.

Im Prinzip ergibt sich mein Marktwert nur aus meiner Beruferfahrung. Ich werde überhaupt nur in jedem fünften Gespräch nach Inhalten des Studium, eingentlich nur zur Dilpomarbeit gefragt.

Was ich interessant finde, meine hohe Einladungsquote für Vorstellungsgespräche scheint nur auf meiner kaufm. Ausbildung und anschließender Tätigkeit zu beruhen, das Studium scheint kein Türöffner zu sein. Die kaufm. Ausbildung im Konzern im Lebenslauf macht sich heute noch gut bei vielen Mittelständlern.

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