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der Pate

DBA bei der KMU Akademie in Kooperation mit der University of Middlesex (London)

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Interessant aquila. Du kennst dich wirklich gut aus.

Was mir noch aufgefallen ist, der Bachelor hat zwar 180 CP aber keine Thesis.

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Ich teile die Bedenken von aquila vollumfänglich, dem ich auf diese Weise auch für die fundierten Beiträge danken möchte, ein "gefällt mir"-Klick reicht da nicht aus.

Ergänzend möchte ich noch anfügen, dass man von einem Absolventen einer englischen Uni (und dann noch mit Promotion) perfekte englische Sprachkenntnisse erwartet. Wer die dann nicht hat, wird mit einer Dissertation auf deutsch auf dem Arbeitsmarkt doch eher müde belächelt.

Auf den Fragesteller Pate bezogen sehe ich hier zwar keinerlei Probleme, da Du mit dem Abschluss aus Liverpool diese perfekten Sprachkentnisse nachweisen kannst. Allerdings würde ich aus grundsätzlichen Erwägungen heraus immer den direkten Weg gehen und mich bei der Uni direkt bewerben. Und wenn es dann eben 30.000 € kostet, dann ist das so. Lieber 30.000 € für einen echten (direkten) Abschluss als 20.000 € für einen, wo nicht auszuschließen ist, dass es ein wertloses Stück Papier ist... mir wäre das Risiko bei der KMU viel zu groß.

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Zudem sind die subjektiven Kritiken auf Fernstudiumcheck, jetzt nichts sooo schlecht, das nur nebenbei :)

Wo hast du denn bei FernstudiumCheck Bewertungen zum Promotionsprogramm gefunden? Ich finde nur welche zu den diversen MBAs und zum B.Sc.:

http://www.fernstudiumcheck.de/institute/kmu-akademie

@alle: Bitte in diesem Thema beim DBA bleiben und nicht auch noch eine Diskussion zum Bachelor mit rein bringen.

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Aber unbekannt sind solche Konstrukte ja auch in D nicht. So haben die ehem. BaWü-Berufsakademien jahrelang ein ähnliches System mit der OU gefahren und den Diplom BAlern damit den Bachelor verleihen können, bzw. die OU hat ihn verliehen.

Etwas off-Topic, aber nach meiner Kenntnis war das ein OU Validated Degree, d.h. in etwa ein "Zettel", auf dem die Gleichwertigkeit des BA-Diploms mit dem OU Bachelor bestätigt wurde. Also gerade kein OU Degree. War deshalb auch nahezu überall auf der Welt die Eintrittskarte ins Masterstudium - nur in Deutschland nicht.

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Wo hast du denn bei FernstudiumCheck Bewertungen zum Promotionsprogramm gefunden? Ich finde nur welche zu den diversen MBAs und zum B.Sc.:

Sorry Markus,

hast recht es gibt keine Erfahrungsberichte für das Promotionsprogramm,

mir ging es einfach nur darum die These zu widerlegen, dass die KMU Ihre Aufgabe grundsätzlich nicht gut machen könnte/würde und da ist meiner Meinung nach der Abschluss zweitrangig, weil u.A der Service mir wichtig wäre und dieser scheint sehr gut zu sein, wenn man die Erfahrungen auf FC glauben schenken mag.

Ergänzend möchte ich noch anfügen, dass man von einem Absolventen einer englischen Uni (und dann noch mit Promotion) perfekte englische Sprachkenntnisse erwartet. Wer die dann nicht hat, wird mit einer Dissertation auf deutsch auf dem Arbeitsmarkt doch eher müde belächelt.

Auf den Fragesteller Pate bezogen sehe ich hier zwar keinerlei Probleme, da Du mit dem Abschluss aus Liverpool diese perfekten Sprachkentnisse nachweisen kannst. Allerdings würde ich aus grundsätzlichen Erwägungen heraus immer den direkten Weg gehen und mich bei der Uni direkt bewerben. Und wenn es dann eben 30.000 € kostet, dann ist das so. Lieber 30.000 € für einen echten (direkten) Abschluss als 20.000 € für einen, wo nicht auszuschließen ist, dass es ein wertloses Stück Papier ist... mir wäre das Risiko bei der KMU viel zu groß.

Also wie gesagt muss jeder selbst entscheiden und sich ne Meinung bilden,

nur meiner Meinung nach sind die Sorgen unbegründet, denn meiner Meinung nach ist es vollkommen normal, dass große Unis mit Studenten aus aller Welt Kooperationen pflegen, weil es aus Sicht der Uni vielleicht so gar nicht zu bewältigen wäre.

1. Ehm heutzutage wird doch von jedem tolle Englischkenntnisse erwartet, erst recht wenn jemand den Titel des DBA besitzt.

Ob er aber den Titel und oder die Dissertation nun auf Englisch, auf deutsch und oder Titel aus London und Dissertation auf deutsch verfasst,

ist wenn ihr mich fragt, doch kein Kriterium jemanden zu belächeln oder nicht.

Entscheidend ist doch ob jemand benötigte Englischkenntnisse vorweisen kann und nicht ob die Dissertation in derselben Sprache verfasst wurde, wie die Amtssprache aus dem Land, aus dem der Titel stammt.

Andersrum gesehen wäre es doch auch eher ein Pluspunkt wenn ein Londoner an der Middlesex seine Dissertation auf deutsch verfassen würde oder?

Des Weiteren naja wenn ihr das Geld so locker sitzen habt okay, ich denke mir jedoch dass es auf dem Arbeitsmarkt keinen Unterschied macht und deshalb fahre ich mit den 10000€ lieber zwei Jahre auf die Maledieven.

Es kommt doch hier lediglich auf zwei Dinge an:

1. Das Zeugnis, die Urkunde wird von der Middlesex vergeben, sprich es ist im Normalfall für einen potentiellen Arbeitgeber doch gar nicht zu erkennen,

dass man den Titel nicht direkt über die Uni erworben hat, also kann auch es auch kein Stück wertloses Papier sein!

2. Ein anderes Thema ist natürlich wie man selbst die KMU sprich Service, Unterlagen etc. wahrnimmt, dies muss einem natürlich gefallen und liegen.

Aber davon zu reden wie es auf dem Markt ankommt ist lediglich die Frage wie die Uni speziell und ein Londoner Abschluss auf dem deutschen Markt ankommt.

Bearbeitet von Astrojam89

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1. Das Zeugnis, die Urkunde wird von der Middlesex vergeben, sprich es ist im Normalfall für einen potentiellen Arbeitgeber doch gar nicht zu erkennen,

dass man den Titelnicht direkt über die Uni erworben hat, also kann auch es auch kein Stück wertloses Papier sein!

Das wäre z.B. eine so wichtige Frage, die ich unbedingt vorher klären würde.

Ich kenne von der einen oder andere Kooperation auch so, dass auf den Urkunden bzw. dem Zeugnis zusätzlich draufsteht bei welchem Kooperationspartner und ggf. in welcher Sprache dieses Programm absolviert wurde, insbesondere dann, wenn es faktisch nicht oder nur unwesentlich über die Hochschule selbst gelaufen ist. Gerade weil sich die Hochschulen später nicht den Vorwurf der Täuschung gefallen lassen wollen und somit auch ihre direkten Absolvent schützen. Sinngemäß: Die Uni XYZ verleiht Lischen Müller den Doctor aufgrund ihrer Leistungen im Kooperationsprogramm mit ABC. Dann ist die Verleihung zwar immer noch von der Hochschule, aber es ist zu erkennen, welches Programm absolviert wurde. Muss nicht immer so sein, kann aber.

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Etwas off-Topic, aber nach meiner Kenntnis war das ein OU Validated Degree, d.h. in etwa ein "Zettel", auf dem die Gleichwertigkeit des BA-Diploms mit dem OU Bachelor bestätigt wurde. Also gerade kein OU Degree. War deshalb auch nahezu überall auf der Welt die Eintrittskarte ins Masterstudium - nur in Deutschland nicht.

Nein, das stimmt nicht. Ich weiß nicht, warum solche Geschichten ständig erzählt werden. Es war ein vollgültiges OU degree, mit entsprechender Urkunde. Die Durchführung der Studienleistung wurde aber durch einen Partner wahrgenommen (solche Kooperationen sind in Großbritannien verbreitet) und entsprechend war dies auch auf dem Zeugnis vermerkt. Teilweise wurden solche Kooperationen als solche abglehnt (was rechtlich problematisch war), das hatte aber nichts demit zu tun, dass es kein Abschluss gewesen wäre.

Erstaunlicherweise werden die tollsten Geschichten gerne von den BA-Leuten selbst erzählt, z. B. "dass sie für X Euro einen Wisch der Open University of London gekauft hätten, der aber kein Zeugnis ist". Meine Achtung vor BA-Absolventen ist beträchtlich gesunken, seitdem ich festgestellt habe, dass sie offenbar nicht einmal den Namen einer Institution korrekt wiedergeben können, geschweige denn sagen, was sie mit der Institution zu tun hatten.

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Das ist in der Tat nicht korrekt. Habe gerade so eine Urkunde aus dem Schrank geholt und extra noch einmal draufgeschaut. Es ist zwar, wie so oft bei solchen Programmen, die Kooperation vermerkt und das es ein "validated programme" ist, aber es ist eine klassische Verleihungsurkunde: The degree of Bachelor of Arts...has been awarded to....".

Ich kann mich noch gut an den Krampf damals erinnern, als meine Frau (der die Urkunde gehört) ihren Master machen wollte. Viele FH und einige Unis haben beide Abschlüsse akzeptiert, einige FH und Unis keinen der beiden und andere, etwas weniger, zwar nicht das Diplom BA aber den Bachelor der OU. War eine ziemlich irre Zeit aber die ist ja vorbei - zumindest was das Diplom BA angeht.

Es ist wirklich erstaunlich wieviele dieser haarsträubenden Vorurteile und Gerüchte sich auch nach Jahren noch halten. Aber das gibt es ja bei anderen Studiengängen und Weiterbildungen auch.

Um hier vom off-topic zurück zum Thema zu kommen: Diese OU Urkunde ist geradezu ein idealtypisches Beispiel wie sehr wahrscheinlich auch der DBA aussehen wird. Middlesex wird es sich kaum nehmen lassen auf das validierte Programm der KMU hinzuweisen und auf welcher Sprache das war. Damit bleibt es zwar ein DBA aber eben für alle sichtbar über ein Lizenzprogramm. Ob das dann immer noch den gleichen Wert hat in der wirtschaftlichen Anerkennung wie ein direktes der Uni, dass ist eine andere Frage, kann aber mit den Erfahrungen aus solchen Kooperationen durchaus bezweifelt werden.

Auf der anderen Seite sollte man aber auch bedenken, wann so etwas überhaupt spannend wird. Eigentlich nur bei Bewerbungen etc. Auf der Visitenkarte oder im normalen Geschäftsbetrieb wird das eh nicht unterschieden.

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@ astrojam

ich sehe da Einiges anders als du, aber das ist ja auch ok. Z.B. muss eine Uni die für den Präsenzunterricht gute Noten hat noch lange kein Experte für Fernunterricht sein. Die Unterlagen müssen ganz anders methodisch und didaktisch aufbereitet sein etc.

Auch habe ich in meinem jetzigen Beruf sehr viele Weiterbildungen aus dem englischsprachigen Bereich. Die Unterlagen die aufs Deutsche übersetzt werden sind sehr viel schlechter als die Originale. Daher bin ich da ein gebranntes Kind.

Bin im Nachtdienst und kann da jetzt nicht auf jeden einzelnen Punkt eingehen, aber das ist eh egal, wir werden da nicht zusammen kommen.

Finde den DBA generell sehr interessant. Schaue mich da aber aktuell vor allem um um mich noch mehr für den Master zu motivieren. Sollte ich diesen packen und sollte mir das STudium in Liverpool so sehr zusagen wie jetzt zu Beginn wird LIverpool definitv Option Nr. 1 sein. Ausserdem interessant sind aktuell Gloucester und Heriott-Watt-University Edinburgh. Middlesex ist mir eben durch den Newsletter der KMU und weil es eine Londoner Uni ist ins Auge gestochen. Von den Vertiefungen passt da aber aktuell keine für mich, das kann sich aber ändern wenn ich bis das evtl. mal wirklich interessant wird fest in einem der Bereiche arbeiten sollte..... Mich interessiert auch weniger das ich dann den Dr. ohne Zusatz vor dem Namen tragen darf, sondern dieses vertiefte wissenschaftliche Erlernen zur Herangehensweise an betriebliche Probleme interessiert mich sehr. Daher wäre der auch eher für mich interessant als ein PhD, zumal sie im englischsprachigen Raum absolut gleichwertig anerkannt sind, gemäss meinen Infos. Professor will ich eh nicht werden..... :lol: Werde ich auch nie, wenn ich meine Anfangsschwierigkeiten beim Master nicht verbessere :blushing:

Erfahrungen interessieren mich nach wie vor...

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Das ist in der Tat nicht korrekt. Habe gerade so eine Urkunde aus dem Schrank geholt und extra noch einmal draufgeschaut. Es ist zwar, wie so oft bei solchen Programmen, die Kooperation vermerkt und das es ein "validated programme" ist, aber es ist eine klassische Verleihungsurkunde: The degree of Bachelor of Arts...has been awarded to....".

Ich kann mich noch gut an den Krampf damals erinnern, als meine Frau (der die Urkunde gehört) ihren Master machen wollte. Viele FH und einige Unis haben beide Abschlüsse akzeptiert, einige FH und Unis keinen der beiden und andere, etwas weniger, zwar nicht das Diplom BA aber den Bachelor der OU. War eine ziemlich irre Zeit aber die ist ja vorbei - zumindest was das Diplom BA angeht.

Es ist wirklich erstaunlich wieviele dieser haarsträubenden Vorurteile und Gerüchte sich auch nach Jahren noch halten. Aber das gibt es ja bei anderen Studiengängen und Weiterbildungen auch.

Um das off-Topic Thema versöhnlich zu beenden hier die ganze Geschichte:

Leider konnte ich von der OU Validierung nicht profitieren - dafür bin ich schlicht zu alt (BA Abschluss 1987). Ich habe mich mit dem Thema kurz nach Bekanntwerden der Kooperation (2001) beschäftigt und auch mit dem damaligen Studiengangsleiter der BA andiskutiert - Urkunden gab es also noch keine. War ohnehin nur ein kurzer Hoffnungsschimmer, da Alt-Absolventen nicht einbezogen waren.

Im Anhang findet Ihr das BA Merkblatt. zwei Zitate daraus:

"Die Akkreditierung macht es unter bestimmten Voraussetzungen möglich, dass Absolventen

der Berufsakademie auch eine Bachelor-Honours-Urkunde erhalten können, mit der die Open

University bestätigt, dass es sich beim zugrundeliegenden Studium an einer Berufsakademie

um einen Studiengang handelt, der von der Open University evaluiert wurde, und dass

der Abschluss von ihr als dem britischen Bachelor with Honours Degree gleichwertig eingestuft

wird."

"Eine Zulassung zum Auswahlverfahren zu Master-Studiengängen an deutschen Hochschulen

kann mit dem Bachelor’s Degree with Honours derzeit nicht garantiert werden. Er erleichtert

indessen den Zugang zu Master-Studiengängen im Ausland."

Das aktuelle Merkblatt der DHBW und das aktuelle Validation Handbook der OU sind da - zum Glück - deutlich klarer. Und offensichtlich war die Kooperation noch besser als von mir und meinem Studiengangsleiter angenommen.

Auf die KMU übertragen sollte man in der Tat einen Blick auf eine Verleihungsurkunde werfen.

Bei MBA/DBA Programmen würde ich www.ebsglobal.net zumindest in die engere Wahl nehmen.

merkblatt_zulassungantrag_jg2001.pdf

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