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DBA / PhD / Dr. / PHDr - Fernstudium - schnell

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Hallo Christopher, jetzt wird die Sache klarer: Du siehst die Sache aus österreichischer Sicht. In der Schweiz und in Deutschland sieht die rechtliche Regelung jeweils vollkommen anders aus (gefragt war hier die schweizer Sichtweise). In Österreich hast Du die Sache korrekt geschildert: Der Doktor fil. / PhDr. wird als Doktor / Dr. (also nicht als Berufsdoktorat, sondern als vollwertiges Doktorat) ohne wenn und aber anerkannt (vgl. z.B. Memorandum of Understanding Österreich / Slowakei vom 25.04.2002) und muss, wie andere ausländische Grade auch, in Originalform geführt werden. Als solcher erfolgt auch der Passeintrag. Hier stimme ich mit dir absolut überein.:thumbup:

Eine andere Meinung vertrete ich bezüglich dem Thema Passeintrag / Visitenkarten etc.:(. Aus meiner persönlichen Sicht ist der Passeintrag vollkommen unerheblich. Was habe ich von einem Doktor im Reisepass? Viel wichtiger ist die Bezeichnung im Internet (Xing, LinkedIn), auf der Visitenkarte, in Lebensläufen (bei Bewerbungen) ... Hier zeigt sich die berufliche (und finanzielle) Relevanz als Arbeitnehmer und Selbständiger. Aber das kann man natürlich auch anders sehen ...

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Auf Visitenkarten, Briefköpfen etc. kann ich mir alles hinaufschreiben, solange es dem Gesetz genügt und solange nicht irgendwie Betrug herauskommt.

Die Nagelprobe eines Titels, akademischen Grades udgl. kommt erst durch die Eintragungsfähigkeit in öffentlich-rechtliche Urkunden.

In Lebensläufen kann ich ohne weiteres auch einen Doktor der Universal Life Church schreiben, nur wird mich hiermit nur irgendwie Ernst nehmen ? Eher wohl nicht.

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Auf Visitenkarten, Briefköpfen etc. kann ich mir alles hinaufschreiben, solange es dem Gesetz genügt und solange nicht irgendwie Betrug herauskommt.

Die Nagelprobe eines Titels, akademischen Grades udgl. kommt erst durch die Eintragungsfähigkeit in öffentlich-rechtliche Urkunden.

In Lebensläufen kann ich ohne weiteres auch einen Doktor der Universal Life Church schreiben, nur wird mich hiermit nur irgendwie Ernst nehmen ? Eher wohl nicht.

So einfach ist das nicht. Du kommt ja aus AT, wo die Leute extrem Titelgläubig sind. Nur ist die Führung falscher Abschlüsse schon verboten. ULC usw sind keine Hochschulen und keine Kirchen, sondern nur Firmen. Alles was keine Hochschule ist, darf hier keinen BAchelor, Master oder Dr. verleihen. Einzige Ausnahme beim Bachelor sind die Berufsakademien. In Urkunden wird sowas hier nicht eingetragen. Ist wohl ein AT-Ding.

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So einfach ist das nicht. Du kommt ja aus AT, wo die Leute extrem Titelgläubig sind. Nur ist die Führung falscher Abschlüsse schon verboten. ULC usw sind keine Hochschulen und keine Kirchen, sondern nur Firmen. Alles was keine Hochschule ist, darf hier keinen BAchelor, Master oder Dr. verleihen. Einzige Ausnahme beim Bachelor sind die Berufsakademien. In Urkunden wird sowas hier nicht eingetragen. Ist wohl ein AT-Ding.

Ich kann mich hier JEDI nur anschließen. Die Nennung von Phantasieuniversitäten in Sozialen Netzen, auf Visitenkarten oder im Lebenslauf wäre in Österreich und in Deutschland strafrechtlich relevant. In der Schweiz hängst das vom Kanton ab (daher gibt es dort einige Scheinuniversitäten, z.B. Teufen & Co.). Die Sache ist dann kein Spaß mehr.:angry:

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Die Nennung von Phantasieuniversitäten in Sozialen Netzen, auf Visitenkarten oder im Lebenslauf wäre in Österreich und in Deutschland strafrechtlich relevant.
Leider ist das in Deutschland sogar bei Diplomen weit verbreitet... 10 Minuten Recherche, schon habe ich sieben Personen, die sich (vermutlich unbewusst) nach § 132a II StGB strafbar gemacht haben.

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Ehrlich gesagt, empfinde ich schon die Ausgangsfrage als reichlich seltsam ... als ob es da wirklich nur um das Dr. vor dem Namen geht und das um fast jeden Preis.

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als ob es da wirklich nur um das Dr. vor dem Namen geht und das um fast jeden Preis.

... noch nichtmals um jeden Preis - es soll ja "schnell, legal und günstig" sein... Ich frage mich dann auch, was da bei rum kommen soll.

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Der "kleine Dr.-Titel PhDr." ist in der Slowakei nun auch Geschichte und wird höchstens noch intern als Zwischenstufe beim Studium verliehen, teilweise auch als Berufsdoktorat, für inländische Studenten. Da gibt es auch kein Problem.

 

Bei der Eintragung in Deutschland gab es das sehr wohl, wenn es sich um den PhDr. handelt. Es gab und gibt Ausnahmevorschriften und Regelungsvarianten.

 

Seit 2014 wird für ausländische Studenten nur noch ein PhD Programm angeboten und der ist über jeden Zweifel erhaben. Die Hochschule kommt den Interessenten sehr entgegen, in dem sie wenige Präsenzaufenthalte erwartet, Wunschthemen zulässt und eine gute Betreuung anbietet, gerade für diejenigen, die mit der Technik des TWA nicht so vertraut sind. Der PhD ist sehr hoch anzusehen, wird sofort hier eingetragen und ist ein "frei führbarer Dr.-Titel".

 

Es ist nicht so, dass man sich den Titel für Geld abholen kann, Leistung ist schon gefragt. Es ist aber auch nicht so, dass man sich "weis Gott wie verbiegen muss" oder sich "zum Trottel seines Profs machen muss" und alle möglichen Hilfsarbeiten ausführen muss. Dafür zahlt man halt eine Studiengebühr (aber auch nicht höher als bei einem deutschen Master Programm), dass sollte einem das Wert sein.

 

Meine Empfehlung: Wer das auf sich nehmen will, weil er mal wissenschaftlich arbeiten will oder einfach die beiden Buchstaben vor dem Namen "braucht" (seien wir mal ehrlich, dass ist auch der Hauptgrund für 99% aller deutschen Doktoranden), dem sein das Studium dort angeraten. Aber zum PhD, zu nichts anderem.

 

 

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Liebe Mitstreiter!

 

Ich bin gerade dabei intensiv hinsichtlich PhD zu recherchieren und möchte mich in den nächsten Wochen, für den Herbst, für eine Universität entscheiden.

 

Wichtig sind mir dabei die Flexibiltät (zeit- und ortsunabhängigkeit) und die Anerkennung der Universität.

 

 

Würde mich freuen wenn mir jmd. Erfahrungen mit dem PhD und Universitäten übermitteln könnte.

 

Vielen Dank!

 

Grüße, 

Rene

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Hilfreich wäre noch im welchen Fachbereich?

Bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gelöscht

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