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northwings

Vollzeit Studium + Vollzeitjob

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Hallo zusammen,

auf die Gefahr hin das es dieses Thema schon mehrmals in abgewandelter Form gibt, stelle ich diese Frage noch einmal.

Die Suche habe ich selbstverständlich schon durchwühlt.

Wer von euch absolviert ein Vollzeit Studium neben einem 40 Stunden/ Woche Job und dies erfolgreich?

FH oder Fernuni Hagen?

Vielen Dank im Voraus.

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Sagen wir es so. Ich kenne ungefähr eine handvoll Leute die neben einem Vollzeitjob universitär studiert haben - Jura bzw. BWL. Nicht alle haben es erfolgreich beendet und auch "Vollzeitjob" ist definitionsbedürftig. Mit wahnsinnig viel Überstunden waren die auch nicht gesegnet.

Grundsätzlich solltest Du schon überlegen, dass ein normales Vollzeitstudium, egal ob Fern- oder Präsenzsstudium, schon einer ganz normalen Vollzeitbeschäftigung gleichkommt, mal mehr, mal weniger. Aber im Schnitt dürfte der Aufwand pro Woche zwischen 35 und 45 h liegen. In Spitzen höher bzw. niedriger. Klar kann man dann noch einen Vollzeitjob daneben machen, aber wirst Du dann im Schnitt bei 75h plus (insgesamt) pro Woche liegen. Das für einige Jahre dürften die wenigsten durchhalten.

Sicherlich ist immer die Frage, wie ist das Studium aufgebaut? Wieviel Vorerfahrung und Wissen bringt man mit? Wie belastbar ist man? usw. Von daher ist es schwer zu beantworten ob DU dazu letztlich in der Lage bist. Auch ist es natürlich zu überlegen, ob Du nur bestehen möchtest oder auch einen vorzeigbaren Abschluß vorweisen willst.

Ich würde es nicht übertreiben. Beides Vollzeit, da bleibt bei 99,8% aller Leute eines auf der Strecke und ob das letztlich dann noch als "erfolgreich" durchgehen kann, ist eine ganz andere Frage. Immer vor dem Hintergrund, dass, wenn der Job leidet, ein wesentlicher Einstellungsgrund von Dir später wegfällt (Deine Berufserfahrung wird garantiert eine Rolle spielen, wenn nicht DIE Rolle) und wenn das Studium leidet, dann im schlimmsten Fall, dass Du es nicht schaffst.

Fang erst einmal im normalen Teilzeitmodus im Studium an - wie es der Anbieter vorsieht für einen Vollzeitbeschäftigten. Wenn Du schneller bist, dann kannst Du ja in den meisten Fällen Leistungen etc. vorziehen.

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Hallo northwings,

ich bin grade in meinen Master gestartet. 40-Stunden Job und Master in 4 Semestern an der FH Hamm. Ob ich damit erfolgreich sein werde, zeigt sich in sechs Monaten, beim Bachelor hat es jedenfalls geklappt.

Was genau ist denn deine Frage?

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Vielen Dank für eure Erfahrungen und Antworten:)

Ja ich bringe gerade in Erfahrung ob ich mich Teilzeit einschreiben kann , aber Vollzeit studiere, ob ich einfach die Module und Prüfungen in Teilzeit vorziehen kann.

Liebe Grüße

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@ chrissi , genau das wollte ich wissen. Den Bachelor hast du auch neben deinem Vollzeit Job beendet? Super :) Danke .

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Hmm…ich denke, es kommt auch sehr auf viele weitere Umstände an:

ich arbeite auch Vollzeit im Schichtdienst und studiere berufsbegleitend. Mein Studium ist als Teilzeitstudium konzipiert und sehr gut bewältigbar - so gut, dass ich es verkürzen kann…insofern bin ich wieder bei einem Vollzeitstudium.

Und Schichtdienst - ich bin mir immer noch nicht sicher, ob das eher Fluch oder eher Segen ist: klar, durch die ständigen Wechsel kann ich nicht konstant zu bestimmten Zeiten lernen - aber das würde ich wahrscheinlich eh nicht tun, bin ja eher ein chaotischer Lerntyp. Aber durch die vielen langen Nachtdienste habe ich auch mehr freie Tage zur Verfügung. Es hat eben so alles seine Vor- und Nachteile. Ich denke aber, dass entscheidend ist, wie das Studium organisiert ist: "reißt" es Dich mit? Gibt es Präsenzphasen? Kannst Du auch getrost mal in diesen Präsenztagen fehlen? Hast Du einen guten Draht zu Deinen Kommilitonen? Für mich ist der letzte Punkt sehr wichtig - hätte ich früher auch nicht so gedacht, aber ist es für mich definitiv

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Ich denke, hier kommt es sehr auf den einzelnen Anbieter und Studiengang sowie deine Vorerfahrung an bzw. ob du in dem Bereich tätig bist, in dem du studierst.

An der FernUni Hagen das Vollzeit-Pensum neben einem 40-Stunden-Job zu schaffen, stelle ich mir sehr schwer vor. An einigen privaten FHs könnte es hingegen ganz gut klappen.

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Ja dass es individuell ist, ist mir bewusst.

Das die Fernuni Hagen mit einer privaten FH ( Euro Fh/ EBWl stand mal zur Debatte) wahrscheinlich nicht zu vergleichen ist, ist überall zu lesen.

Vor der Fernuni Hagen habe ich großen Respekt , deswegen fällt mir die Entscheidung auch wahnsinnig schwer.

Für mich wäre deswegen auch die Variante die beste, mich in ein Teilzeitstudium einzuschreiben aber zu versuchen in Vollzeit es zu absolvieren.

VG

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Die Frage ist, was willst Du studieren? Also erstmal welcher Fachbereich und grob welches Studium. Wenn Du das grob hast, dann kannst Du auf die Suche gehen der Hochschulen die in Frage kommen. Als nächstes versuchen Kontakte zu knüpfen und Leute zu finden, die bereits dort studieren um Erfahrungen ab zugreifen. Die Blogs kennst Du ja schon und da gibt's ne Menge geballtes Wissen das man abgreifen kann. Wenn Du dann 2-3 in die engere Wahl gezogen hast, also Studiengänge mit Hochschulen, dann wird es deutlich einfacher zu sagen, was eher oder weniger zu schaffen ist, bzw. einfacher/schwerer.

Es kommt halt leider zu sehr auf persönliche Sachen an, was für den einen funktioniert, mag für den anderen nicht funktionieren, auch wenn der eine sehr Erfolgreich und keinen Aufwand hat. Da kannst Du einige meiner Kommilitonen fragen, während ich mit fast keinem Aufwand und schnell durch mein Studium komme, ist das bei anderen mit deutlich mehr Aufwand verbunden und dauert dementsprechend länger. Während ich nur real 38h die Woche Arbeite, arbeitet ein anderer auf dem Papier vielleicht 40 und real 50h die Woche. Die Vorkenntnisse machen dann auch noch einiges aus. Manche Dinge verstehst Du leichter als andere, für den anderen ist das genau anders rum. Vieles klingt in der Theorie super, ist aber in der Praxis nicht machbar.

Wenn Du Dir vorstellst dass man tun und lassen kann was und wie man will im Fernstudium ist das sicherlich höchstmöglich flexiebel, bist Du aber eine Person die Druck braucht und somit lieber Vorlesungen (Stichwort: Eigenmotivation) besuchen muss um überhaupt was zu machen, dann ist das Modell gegebenfalls für Dich nicht das Richtige. Ich z.B. hab vor vielen Jahren schon mal versucht mit Vorlesungen zu studieren und bin gescheitert. Ich konnte damals meinem Auftraggeber nicht vermitteln, dass ich das Projekt heute nicht fertig bekomme, weil ich um 17 Uhr zur Vorlesung muss, es aber schaffen würde, wenn ich bis 22 Uhr noch das fertig mache. Mit dem Modell der WBH bin ich z.B. sehr zufrieden da ich meine Zeit so managen kann wie ich sie brauche. Hat halt auch den Nachteil dass ich es auch machen muss. Da ich aber anscheinend kein Problem mit habe, bin ich zumindest bis heute sehr Erfolgreich damit (meine persönliche Sicht).

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