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Becky

Patentingenieurwesen?

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Hallo :)

Schon seit Jahren würde ich gerne Patentanwältin werden. Allerdings hatte ich immer große Angst, dass ich nach meinem Studium keinen Ausbildungsplatz bekomme. Dann hätte ich den Master praktisch umsonst studiert, da ich mir keinen Beruf in meiner Fachrichtung vorstellen kann. Meine nächste Angst war, dass ich dann die Promotion wage und es trotzdem nicht mit dem Ausbildungsplatz klappt - das Ganze würde mit Promotion auch extrem lange dauern.

Nun bin ich auf den Master in Patentingenieurwesen an der Hochschule Jena gestoßen. Da es sich um einen berufsbegleitenden Master handelt, könnte ich den eventuell parallel zu meinem "normalen" Master machen (genaue Immatrikulationsregelungen muss ich noch finden). Hat irgendjemand Erfahrungen mit diesem Studiengang? Wie häufig sind die Präsenz-Phasen? Könnte ich mir eventuell Inhalte aus meinem Rechtswissenschaft-Bachelor an der FernUni in Hagen anrechnen lassen?

Und am allerwichtigsten: Denkt ihr, dass so ein Abschluss die Chancen für einen Ausbildungsplatz als Patentanwalt signifikant erhöht? Oder lieber bleiben lassen, da ich ja auch schon Kenntnisse von der FernUni mitbringe?

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Hallo,

ich verstehe gerade nicht, was dein akademischer Background ist. Bist du Ingenieurin? Sonst könntest du den Master in Jena ja nicht machen? Hast du den LL.B in Hagen beendet? Warum sollte man auf ein Ingenieurstudium etwas aus dem LL.B anrechnen lassen können? Wobei ich der Meinung bin, dass man grundsätzlich keine Bachelor-Module auf den Master anrechnen lassen kann, aber da wissen Andere hier glaub ich besser Bescheid.

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Meine Glaskugel sagt mir, dass Becky einen Bachelor in Chemie und einen LLB in Hagen abgeschlossen hat. Er/sie würde gerne Patentanwalt werden, aber für Chemiker sind da die Ausbildungsplätze vergleichsweise selten und es würde einen Master und wahrscheinlich auch einen Doktor in Chemie erfordern. Chemische Forschung gefällt Becky aber nicht, deswegen scheidet der Doktor aus und er/sie sucht jetzt nach alternativen Wegen zum Patentanwalt. Eine Überlegung war ganz umzusatteln und Maschinenbau zu studieren. Offenbar ist der Studiengang in Jena eine andere.

Allerdings kenne ich den Studiengang nicht, kann also zur Sache nichts beitragen.

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Meine Glaskugel sagt mir, .....

Ich vermute deine Glaskugel sagt dir auch, dass Sie sich gerne Weinschorle nennt? Aber ja ich habe das gleiche gedacht.

Mal der Link zum Studiengang:

http://www.mb.fh-jena.de/page/de/studium/studiengaenge/Patentingenieurwesen

Und ja der setzt ein Ingenieursstudium voraus. Ein sehr gut abgeschlossenes sogar. Nicht zu vergessen, dass er mindestens 210 CP haben muss.

Bearbeitet von Corsa

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Hallo :)

Ich habe beide Studiengänge noch nicht abgeschlossen, bin aber ziemlich am Ende mit Chemie und für Rechtswissenschaft brauche ich noch ein bisschen länger. Einen Beitrag mit Weinschorle hab ich im Internet gefunden, deshalb kam ich auch darauf ;) Suche ja schon seit Jahren (unter anderem auch hier im Forum) nach Alternativen. Übrigens interessant, dass noch jemand die gleiche Kombination hat und auf den gleichen Beruf kommt...

Für die Aufnahme des Studiengangs in Jena reicht ein ingenieur- oder naturwissenschaftlicher Abschluss, man wird (bei schlechter als 2,0) über eine Eignungsprüfung zugelassen und ohne 210 ECTS kann man trotzdem studieren (dann holt man parallel die fehlenden 30 nach). Angerechnet werden sollte etwas, weil der Studiengang zuhauf aus wirtschaftlichen und rechtlichen Modulen besteht und eben überhaupt nicht aus Ingenieurwissenschaft. Die speziellen Module aus dem Patentrecht habe ich natürlich noch nicht, aber die ganzen allgemeinen sind ja im Prinzip die gleichen.

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Ich bin kein Insider, aber meine Vermutung wäre, dass der Studiengang für den Patentanwalt nicht so furchtbar viel hilft. Er zielt ja (laut Hochschule) explizit nicht darauf, sondern auf Positionn in Unternehmen, für die das Wissen hilfreich ist (interessanterweise auch nicht in den Rechtsabteilungen, sondern in der Entwicklung). Und als Patentanwalt muss man ja eh noch die Ausbildung durchlaufen. Vielleicht kann man da was anrechnen lassen, aber letztlich sollte das, was da gelehrt wird, in der Patentanwaltsausbildung auch gelehrt werden. Und die Kanzleien suchen, so mein Eindruck, schon Leute ganz gezielt mit bestimmten (Ingenieurs-)fächern, weil diesees Wissen offenbar sehr wichtig ist. Insofern würde ich spontan sagen: Studiengang für Deine Pläne eher weniger hilfreich.

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Danke für die konstruktive Antwort :) Sowas wollte ich wissen :)

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