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dedo

Aufbaustudium Diplom

Würdest Du ein Fernaufbaustudium zum Dipl. Ing. machen?  

16 Stimmen

  1. 1. Würdest Du ein Fernaufbaustudium zum Dipl. Ing. machen?

    • Ja
      4
    • Nein
      12


Empfohlene Beiträge

Hallo,

mir fällt doch immer wieder auf, dass viele nach dem Bachelor recht entschlossen sagen, dass der Master keine Option ist. Erstaunlich dabei ist dann aber, wenn man fragt "Würdest Du ein Aufbaustudium zum Dipl. Ing. machen?" die meisten dazu wieder bereit wären. Und um ehrlich zu sein, ich bin da nicht anders :). Nun möchte ich mal die Frage hier mal einem großen Publikum stellen:

Wenn es die Möglichkeit gebe mit einem Fernaufbaustudium den Bachelor zum Dipl. Ing. aufzuwerten würdet Ihr das machen?

Das es im Prinzip möglich ist, habe ich hier gefunden https://www.mb.hs-mittweida.de/studium/informationen-fuer-bewerber/mechatronik-dipl-ingfh.html

Nachtrag: kann bitte jemand mit den entsprechenden Rechten aus dem "eine" in der Umfrage ein "ein" machen? Danke

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Bachelor und FH-Diplom sind formal gleichgestellt.

Damit kann das ja gar kein Aufbaustudium sein. Ist wohl für die Letzten, die noch am alten Dipl. "hängen"...

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Hallo Dedo,

im Sinne einer Höherqualifizierung macht ein solches Aufbaustudium keinen Sinn:

- Bachelor = 180, 210 oder 240 ETCS

- Diplom FH = 210 ETCS

- Diplom TU = 240 ETCS

Ein Master sollte (!) zu insgesamt 300 ETCS führen (Deutschlands Hochschulen vergeben auch Mastergrade unterhalb von 300 ETCS, was eigentlich im Sinne der Bologna-Mathematik ausgeschlossen ist). Was sagt die KMK hierzu: "Wir arbeiten an dem Problem ..." (allerdings schon 3 Jahre lang).

Die Diplom-Grade sind ein Thema von gestern. Aber: Im Sinne einer Fortbildung kann solch ein Studium natürlich durchaus interessant sein, nur erreiche ich dadurch keinen höheren akademischen Grad.

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Es gibt zuviel Unterscheide bei den Diplom-Studiengängen der FH und Unis. FH muss z.B. nicht zwingend 210 ECTS vergeben.

Ich sehe die Vorteile von einem Diplom-Abschluss (FH oder uni) wie folgt. Auch wenn das Diplom (FH) kein höherer Abschluss im Vergleich zum Bachelor ist:

1. Vertiefung trotz Bachelor Abschluss möglich. (Bachelor bietet sehr oft keine vorgeschriebenen Vertiefungsmodule)

2. Diplom (FH) auch bis zu 240 ECTS möglich. (Z.B. mein derzeitiges Diplomstudium hat ebenfalls 240 ECTS... auch z.B. Automobilproduktion an der FH Zwickau)

3. Deutscher Abschluss, mit dem selbst ein Nicht-Akademiker was anfangen kann.

4. Man sieht sofort, in welchem Fachbereich studiert wurde. (z.B. Dipl.-Kfm. (FH) kann nur BWL sein. Beim B.A. kann ich auch Geschichte studiert haben... komplett ohne Zusatz ist der akademische Grad hinter dem Namen nicht sehr aussagefähig. Die Funktionsbezeichnung ist bei Bachelor und Master deshalb zwingend notwendig)

Letztendlich würde ich als Personaler sowieso zusätzlich zum Studienzeugnis das Diploma-Supplement verlangen. Dann sehe ich genau, was die Inhalte des Studiums waren. Ich bin jedenfalls stolz darauf, noch zusätzlich zum B.A. das Diplom machen zu können. Aber das muss ja letztendlich jeder für sich selbst entscheiden.

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Es mag Situationen geben, in dem ein Diplom-Studium eine gute Wahl ist.

Beispielsweise wenn es ein bestimmtes Studienprofil nur als Diplom-Studiengang gibt (z.B. Angewandte Umweltwissenschaften an der Uni Koblenz) oder eine gewisse Nähe zu der anbietenden Hochschule besteht (geografisch, Kontakte, etc.).

Grundsätzlich würde ich aber definitiv zum Master tendieren. Seit der Einführung des neuen Studiensystems und den damit verbunden Problemen sind schon einige Monde vergangen. Ein Großteil der Personaler dürfte sich an die neuen Abschlüsse gewöhnt haben.

Wenn man mit Mitte 20 seinen Abschluss macht, hat man in der Regel einen langes Berufsleben vor sich. Ich behaupte mal, dass von den jüngeren Leuten schon jetzt nicht mehr viele wissen was ein Diplom ist. Am Ende hat man einen guten, alten, deutschen Abschluss der in zehn Jahren aber nur noch bedingt mit dem vielfach beschworenen Ruf belegt ist, der ihm heute noch teilweise anhaftet.

Wenn man zu dem Zeitpunkt seine Nische gefunden hat und entsprechend Arbeitserfahrung vorweisen kann, sollte das aber sich ziemlich egal sein.

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- Bachelor = 180, 210 oder 240 ETCS

- Diplom FH = 210 ETCS

- Diplom TU = 240 ETCS

die Diplom einer TU bringt echt nur 240 Credit Points? Ich dachte immer die wären Mastern gleichgestellt mit 300?? allen Ernstes?

Ich komme von einer FH die 240 credit points rausgelöffelt hat fürs DIplom 2002 (habs mir bestätigen lassen).

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die Diplom einer TU bringt echt nur 240 Credit Points? Ich dachte immer die wären Mastern gleichgestellt mit 300?? allen Ernstes?

Ich komme von einer FH die 240 credit points rausgelöffelt hat fürs DIplom 2002 (habs mir bestätigen lassen).

Ich kenne das anders:

- Bachelor = 180, 210 oder 240 ETCS, 6,7 oder selten 8 Semester

- Diplom FH = 240 ETCS, 8 Semester

- Diplom TU = 300 ETCS, 10 Semester

- Master = 300 ETCS, 10 Semester

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Als Schwabe würde ich sagen: Geschwätzt wird viel - bestätigt wird aber auch viel. In der Tat bringt das Diplom an einer TU "nur" 240 ETCS. Dies ergibt sich aus 8 Regelsemestern * 30 ETCS/Semester =240 ETCS. Zum Beispiel wird das 1. juristische Staatsexamen ebenso mit 240 ETCS bewertet (die Uni Stuttgart hatte hier ein schönes Regelwerk erarbeitet). Aber: Selbst wenn deine FH die 240 ETCS bestätigt hat, werden diese nur bedingt anerkannt, da Praxissemester (an FHs) oder integrierte Praxisphasen (an Dualen Hochschulen) nur bedingt gelten (vgl. aktuelle Promotionsordnung der Universität Stuttgart).

In der "Bologna-Mathematik" sind 300 ETCS zwingend zum Start eines Promotionsstudiums (absolutes MUSS-Kriterium) vorgeschrieben, sonst entspricht die Promotion nicht der 3. Stufe nach Bologna. Eine ganze Reihe von EU-Universitäten lehnt daher "nur Diplomer" (egal ob FH oder Uni) für ein PhD-Studium ab (allerdings werden oft Ergänzungsprogramme angeboten, so dass die Aufnahme doch möglich ist). Da die deutschen Promotionsordnungen keineswegs 300 ETCS vorschreiben (die Univ. Stuttgart gibt sich z.B. mit 240 ETCS zufrieden), entsprechen deutsche Doktorate faktisch nicht der 3. Stufe nach Bologna (die KMK will davon natürlich nichts wissen bzw. arbeitet an einer Lösung [seit 10 Jahren ...]). Wenn Du meine Meinung hierzu hören willst: Chaos pur!

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An der TU Dresden gibt es für das Diplom 300 ETCS, mit 10 Semestern Regelstudienzeit. Den Abschluss kann man auch weiterhin erwerben, auch als Bachelor im Aufbaustudium als Fernstudium.

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Als Schwabe würde ich sagen: Geschwätzt wird viel - bestätigt wird aber auch viel. In der Tat bringt das Diplom an einer TU "nur" 240 ETCS. Dies ergibt sich aus 8 Regelsemestern * 30 ETCS/Semester =240 ETCS.
Aha, seit wann hat die TU eine Regelstudienzeit von 8 Semestern ?

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