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phil2ipp

Fachwirt/Fachkaufmann oder staatl. gepr. Betriebswirt und wo?

Die Frage nach dem was ist geeignet?!  

10 Stimmen

  1. 1. Die Frage nach dem was ist geeignet?!

    • staatl. gepr. Betriebswirt
      4
    • Fachwirt IHK, dann Betriebswirt IHK
      3
    • Fachkaufmann IHK, dann Betriebswirt IHK
      2
    • Anbieter ILS ideal
      0
    • Anbieter ILS nicht ideal
      1


Empfohlene Beiträge

Hallo,

mich würde interessieren, was besser geeignet ist, wenn man berufliche Chancen sichern und erhöhen will sowie unternehmerische Kompetenzen vertiefen möchte + u.U. einen anschließenden BSc oder MSc Studiengang hinterher schieben will.

Habe die mittlere Reife, kaufmännische Ausbildung, knapp 2 Jahre im Beruf.

Leider ist das Thema recht unübersichtlich, der Fachwirt / Fachkaufmann ist ein IHK Abschluss, an den man den Betriebswirt IHK anhängen kann, der auf der Skala der Skills auf einer Stufe 7 steht, also eine Master gleichgestellt ist. Der staatl. gepr. Betriebswirt ist auf Stufe 6 also bei Bachelor eingruppiert.

Ich möchte es nebenberuflich machen, folgende Fragen:

1) Gibt es noch andere Qualifikationen, die man zu meinem Zweck empfehlen kann?

2) Welche ist ganz kurz und knapp am besten geeignet?

3) Auch in Hinblick auf die Förderung, wie sind die Kosten zu bewerten? Habe oft gelesen, dass ein sgB nichts kostet, habe es bisher aber vor Allem nur als kostenpflichtiges Fernstudium gefunden.

4) Zeitlich, ein sgB dauert berufsbegleitend 36 Monate, beim Fachwirt/Fachkaufmann + BW IHK erschließt sich mir die Gesamtdauer nicht?!

5) Welche Anbieter sind zu empfehlen, möchte man es a) als Fernstudium durchführen oder B) als Abendstudium durchführen und wo gibt es ggf. kostenfreie Varianten?

Würde mich freuen wenn ihr Licht ins Dunkel bringt, bitte möglichst mit Bezug zur direkten Frage, da sich im Web bereits genug Blocktexte finden, die sowohl zum einen als auch zum anderen was sagen, aber immer was anderes und sich teils selbst widersprechend...

Besten Dank und schönes WE!

Grüße

Philipp

EDIT: Sehe gerade, passt wohl besser in die Rubrik Weiterbildung / Studium - evtl. kanns ein Admin verschieben.

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Hallo, du wünschst dir explizit ziemlich exakte antworten auf deine Fragen, bleibst aber selbst bei der Darstellung deiner Tätigkeit und deiner Erfahrung sehr unpräzise. Welche Ausbildung hast du absolviert ? In welchem Bereich arbeitest du ? Welche Vorstellungen hast du ?

Der Fachwirt ist abgesehen vom Wirtschaftsfachwirt, eine branchenspezifische Weiterbildung, der Fachkaufmann hingegen ist funktionsorientiert. Voraussetzung für die IHK Prüfung, ist in der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf und mehrjährige Berufserfahrung.

Der staatlich geprüfte Betriebswirt ist eine höhere schulische Qualifikation. Dieser Abschluss kann vorrangig an Fachschulen für Betriebswirtschaft oder Berufsakademien erlangt werden, entweder in vollzeit oder in Form von kombinierten Abend und Wochenendlehrgängen in teilzeit. Wenn die Schule staatlich ist, dann fallen für den Kurs selbst keine Gebühren an abgesehen von den sonstigen Aufwendungen, die damit verbunden sind.

Im Fernstudienbereich bieten die Ferninstitute der Klett Gruppe wie SGD und ILS solche Fernlehrgänge an, dort müssen verpflichtende Präsenzen an einer Schule absolviert werden.

Zu allen IHK Qualifikationen gibt es zahlreiche Anbieter von Präsenz wie auch Fernlehrgängen, die einen auf die entsprechende Prüfung vorbereiten. Für die Absolvierung der IHK Prüfungen ist eine Teilnahme an einem solchen Kurse nicht verpflichtend, dass heißt wenn du dir das zutraust kannst du dich mit entsprechender Fachliteratur autodidaktisch auf diese Prüfungen vorbereiten, was aber sicherlich nicht die sicherste Variante ist.

Wenn du ein Studium aufnehmen möchtest, dann ist der Betriebswirt IHK tendenziell eher irrelevant bzw. ein Umweg. Die Fachwirt oder Fachkaufmann Qualifikation ernöglicht die Aufnahme eines Studiums an einer Universtität oder Hochschule.

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Vielen Dank für Deine Antwort.

Stimmt, also ich bin IT-Systemkaufmann und arbeite seit knapp 2 Jahren als kaufmännisch/technischer Sachbearbeiter im IT/Telekommunikationssektor.

Die Qualifikation sollte nicht in eine bestimmte Branche zielen und möglichst praxisorientiert sein.

Da ich im Frühjahr kommenden Jahres umziehe, würde ich ungern Präsenzlehrgänge nutzen, die an eine autarke Bildungseinrichtung gebunden sind.

Es gibt viele unterschiedliche Meinungen im Web, ich würde gern so wenig "wissenschaftliche" Inhalte wie möglich und dafür viel mehr praxisorientierte Inhalte erhalten, die sowohl bei verantwortungsvollen Positionen im Angestelltenverhältnis, als auch als solide Basis für eine unternehmerische Tätigkeit nützlich sind.

Nunja, wenn ich den Weg des Fachkaufmann/Fachwirtes einschlage, wäre es ja dienlicher, den Betriebswirt IHK anzuhängen, der inoffiziell bereits für die Stufe 7 des DQR vorgesehen ist, und damit gleichwertig einem Master ist, während sgBw nur einem Bachelor als gleichwertig gilt...

Anders gefragt: gibt es unabhängige Beratungsstellen, die hier unvoreingenommen beraten könnten? Fragt man bei der IHK, kann man sich ebenso vorstellen, was die einem sagen, wie wenn man bei ILS anfragt : )

Besten Dank und Grüße

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Wenn du sowieso studieren willst, ist ein Umweg über Fachwirt und Betriebswirt deutlich länger. Ohne Abitur kann man an vielen Hochschulen studieren. Nur solltest du dich vorbereiten mit Mathe. Dafür gibt es diverse Möglichkeitenüber Videos, Bücher oder Kurse, so wie in Hagen.

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Danke für eure Antworten : )

Nun, die Eingruppierungen in den DQR und EQR findet man zum Teil bei den Anbietern, zum Teil auch bei unabhängigen Quellen, die Rahmen sind jedenfalls staatlich / europäisch geregelt und vereinheitlicht. Ein Meister ist z.B. auch einem Bachelor gleichwertig, wenn auch nicht gleichartig. Ich bin kein Fan davon den Bachelor und Master über alles zu heben, nur weil man dann "Akademiker" ist, letzten Endes bleibt es wohl Ansichtssache, ob einer, der mit 18 nach dem Abi 3 Jahre in BWL an einer Uni sitzt, besser qualifiziert ist, als einer, der mit 16 eine Ausbildung über 3 Jahre machte und dann 1-2 Jahre Fachkaufmann / Fachwirt (Meister) oder 3-4 Jahre Betriebswirt parallel zur Berufserfahrung macht.

Es ist einfach ein anderer Weg, ob man gemäß Bologna studiert oder beruflich qualifiziert - würde aber nicht unbedingt eines dem anderen unterordnen.

Die Frage ist, welches besser auf die Anforderungen passt. Man findet wahrlich überall was anderes, werde wohl mal eine telefonische/persönliche Beratung bei einem Fernlehrganganbieter, IHK und AA anberaumen.

Gibts denn noch andere Beratungsstellen, die hierbei unabhängig beraten können?

Grüße : )

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Ich denke es ist auch eine Frage der Branche, in der Du arbeiten möchtest.

Im Bankbereich ist die Fachwirt-/Betriebswirtfortbildung sehr anerkannt und man kann damit die Karriereleiter sehr weit hinaufklettern, wenn man will.

Ich kann mir aber vorstellen, dass in anderen Bereichen eher nach Bachelor-/Masterabsolventen gesucht wird.

An Deiner Stelle würde ich mir über die Arbeitsbereich informieren, die für Dich in Frage kommen und dementsprechend dann Deine Weiterbildungsmaßnahme auswählen.

Viel Erfolg!

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Nun, es gibt die IHK selbst so an : ) Aber auch auf wikipedia ist es angemerkt http://wis.ihk.de/ihk-pruefungen/weiterbildungsstruktur.html

Aber ich denke den Bereich sollte man in diesem Rahmen nicht weiter ausrollen, so wie es sicher viele M Sc oder B Sc am Ego kratzt, wenn sie sich mit weiterqualifizierten "Arbeitern" auf einer Ebene sehen sollen, nervt es mit Sicherheit viele beruflich Qualifizierte, wenn sich Kiddis von der Uni als Dr. vom Dienst aufspielen, das wird man nie vereinen können.

Ich finde es aber sehr interessant, dass du sgB bist, hast du auch die Abwägung zwischen sgB und der IHK-Schiene gemacht? Wie würdest du die sgB Ausbildung einschätzen, auch im Hinblick auf Praxisnähe?

Grüße und schönen Abend.

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Ein Fachwirt/Meister berechtigt nicht, ein Master-Studium aufzunehmen.

Das ist so nicht ganz richtig. Ich absolviere derzeit im vierten Semester ein Masterstudium ohne vorher ein Bachelor gemacht zu haben. Den Zugang zum Master habe ich über meinen Abschluss zum Personalfachkaufmann (IHK) erhalten. Allerdings ist das in Deutschland noch die Ausnahme und mit kleineren Hürden verbunden. Aber es geht.

Ansonsten finde ich die IHK Weiterbildungen Fachwirt und Fachkaufmann schon sinnvoll.

Den Betriebswirt IHK, den ich auch habe, würde ich allerdings nicht noch einmal machen. Er hat mir nichts gebracht. Alle für mich interessanten Stellenangebote setzen immer ein Studium voraus. Häufiger habe ich zur Antwort bekommen, dass ich bei der Stellenbesetzung nicht berücksichtig werden kann, weil ich die formalen Voraussetzungen nicht erfülle.

Somit hätte ich mir Zeit und Geld für den Betriebswirt IHK sparen können.

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Yep. Liegt an den Hochschulen die den DQR vehement bekämpfen. Alte Pfründe zu verlieren mag keiner.

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Der DQR gaukelt vor, etwas vergleichen zu können, was man definitiv nicht vergleichen kann. Den DQR kann man demnach nicht wirklich ernstnehmen.

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