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Markus Jung

Wilhelm Büchner Hochschule startet englischsprachige Fernstudiengänge

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Markus Jung

An der Wilhelm Büchner Hochschule können künftig auch komplett englischsprachige Studiengänge belegt werden. Es handelt sich dabei um die beiden Master Engineering Management (Abschluss: MBA - zwei Semester) und Technology and Innovation Management (Abschluss: Master of Science - vier Semester).

Beide Studiengänge finden laut Hochschule ausschließlich in englischer Sprache statt – von den Studienunterlagen bis hin zur Betreuung, was auch in der Abschlussurkunde erwähnt wird.

Wäre das für euch eine Option, euren Studiengang in englischer statt in deutscher Sprache zu studieren?


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schwedi

Das käme für mich nur dann in Fragen, wenn die Verfasser der Lernmaterialien und Dozenten entweder native speaker sind oder mehrjährige Erfahrung im englischsprachigen Ausland haben. Alles andere empfinde ich aus eigener Erfahrung und Erzählungen von Studierenden, ehrlich gesagt, zu oft als zu peinlich und nutzlos.


MSc. IT im Gesundheitswesen Donau-Universität Krems (2016)

Diplom (FH) Informationsmanagement (2000)

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krypt0lady

Ich schließe mich da schwedi an. Die isits hat auch einige Skripte in englischer Sprache verfasst und da sind schon jede Menge peinliche Fehler drin - ganz abgesehen davon, dass gerne auch mal die deutsche Zeichensetzung in englischen Texten angewendet wurde.

Wobei bei Skripten könnte ein englischsprachiger Lektor schon einiges Wett machen. Aber bei der direkten Kommunikation stelle ich mir das schon etwas komisch vor.


"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."

 

 

Larry Lorenzoni

 

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SebastianL

Ich finde es nicht schlecht. Zumal finde ich es auch nicht so schlecht einen Master komplett in Englisch zu machen. Die Bedenken meiner Vorredner kann ich aber nachvollziehen.


Wilhelm Büchner Hochschule in Kooperation mit der Fernuniversität in Hagen: Promotion in Informatik (02.01.2017 - tbd)

Wilhelm Büchner Hochschule: M.Sc. Wirtschaftsinformatik (01.07.2015 - 13.12.2016)

Wilhelm Büchner Hochschule: B.Sc. Wirtschaftsinformatik (16.11.2012 - 20.06.2015)

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Volker88

Ich habe die entsprechende Pressemitteilung gestern auch gelesen und muss sagen ich war im ersten Moment schon interessiert.

Da ich in einem International tätigen Konzern beschäftigt bin, bei dem ich in absehbarer Zeit eine Stelle im Internationalen Projektmanagement annehmen würde mich der Master Engineering Management interessieren. Allerdings benötigt man als zulassungsvorraussetzung einen mindestens 8 Semestrigen Studiengang.

Außerdem reichen meine Englischkenntnisse bei weitem noch nicht aus um eine Masterarbeit darin zu verfassen.


Bachelor of Engineering - Maschinenbau (15.07.2011-18.11.2014)

Master of Science - Technology and Innovation Management (seit 14.09.15)

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Rumpelstilz

Da du die Frage allgemein gestellt hast Markus:

Ich sehe sowas mit gemischten Gefühlen.

Einerseits wirkt es sinnvoll, in einem Gebiet, in dem ein grosser Teil des Arbeitslebens und der Forschung auf Englisch stattfindet, ein Studiengang auf Englisch absolviert wird.

Andererseits kann eine sprachliche Vereinheitlichung auch eine Verarmung bedeuten, weil Sprache stets auch mit Kultur zu tun hat, mit Herangehensweisen, mit der historischen Entwicklung.

Es gibt im deutschsprachingen Raum eine Tendenz, zunehmend Studiengänge oder Teile davon in Englisch durchzuführen bzw. zumindest Artikel in Englisch zu lesen und zu bearbeiten. Dies bedingt, dass die Schüler bereits zu Studienbeginn sehr gute Englischkenntnisse haben müssen.

Deswegen gibt es Gymnasien, die ganze Fachbereiche auf Englisch anbieten.

Mein Patenkind besucht ein solches Gymnasium. Alle Fächer aus der Bereich "Science" weren auf Englisch unterrichtet. Ich war erst begeistert, empfand es als enormen Vorteil. Nach und nach ist mir aber aufgefallen ,dass sie dadurch richtiggehende "Alltagsmängel" in der Deutschen Sprache entwickelt: Sie kannte z.B. nicht die Begriffe Dur und Moll. Ihr waren weder der Ausdruck Zellteilung noch Luftwiderstand bekannt. Und so weiter...

Ich habe mir da langsam überlegt: Was nehmen wir uns weg an Kultur, wenn wir den Kindern unser Wissen nicht mehr in unserer Sprache vermitteln?

Früher war die Sprache der Wissenschaft Latein. Das hat zwar dazu geführt, dass man grenzüberbgreifend miteinander Wissen austauschen konnten. Andererseits hat es auch zu einem elitären Zirkel geführt, dem das Wissen zu Verfügung stand - und die anderen ausschloss.

Ich habe selbst auf Englsich studiert. Die Sprache war ein Teil davon - die Kultur Grossbritanniens und die Art der Wissensvermittlung eine andere. Ich habe das sehr positiv erlebt. Aber es ist sicher nicht damit getan, deutsche Skripte auf Englisch zu übersetzen. Für mich wären es andere Dinge, die man aus dem Britischen Studienwesen eher übernehmen sollte.

Aber auch hier: Ich finde nicht, dass man es einfach nachmachen sollte.

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kawoosh
Mein Patenkind besucht ein solches Gymnasium. Alle Fächer aus der Bereich "Science" weren auf Englisch unterrichtet. Ich war erst begeistert, empfand es als enormen Vorteil. Nach und nach ist mir aber aufgefallen ,dass sie dadurch richtiggehende "Alltagsmängel" in der Deutschen Sprache entwickelt: Sie kannte z.B. nicht die Begriffe Dur und Moll. Ihr waren weder der Ausdruck Zellteilung noch Luftwiderstand bekannt. Und so weiter...

Ich habe mir da langsam überlegt: Was nehmen wir uns weg an Kultur, wenn wir den Kindern unser Wissen nicht mehr in unserer Sprache vermitteln?

Ich denke es ist ein Unterschied ob man auf Englisch studiert oder man von Kindheit an nur auf Englisch Unterricht hat. Da sehe ich es nämlich wie du: Es liegt dann nahe, dass die Kinder nur sehr schlecht ihren deutschen Wortschatz perfektionieren. Wahrscheinlich ist es im Studium ungefährlicher, das kommt ja auch immer auf den Typ Mensch drauf an ob man die Wörter auch auf Deutsch lernt oder nicht.

Prinzipiell finde ich im technischen Bereich ein Studium auf Englisch nicht schlecht. Solange die Inhalte stimmen und man sich das zutraut, warum nicht?


2007 - 2011 Staatlich geprüfte Informatikerin (DAA Technikum)

2011 - 2015 Informatik B.Sc. (Wilhelm Büchner Hochschule)

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Blackhawk

Für mich klingen die Studiengänge inhaltlich recht interessant. Gerade weil in der IT heute die gängige "Amtssprache" Englisch ist und auch von Seiten der Arbeitgeber sehr viel Wert auf interkulturelle Kompetenzen gelegt wird.Wichtig ist vielleicht noch dazu zu sagen dass die Inhalte der englischen Studiengänge verschieden vom deutschen Pendant sind. Es wurden also nicht nur einfach Name und Studienmaterial ins Englische übersetzt.

Was mich aber noch brennend interessieren würde ist ob diese Studiengänge akkreditiert sind...


Bachelor of Engineering (B.Eng) - Technische Informatik (Schwerpunkt Kommunikationstechnik)

Wilhelm Büchner Hochschule

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Markus Jung
Was mich aber noch brennend interessieren würde ist ob diese Studiengänge akkreditiert sind...

Der Studiengang Engineering Management - International wurde mit Auflagen akkreditiert, siehe:

http://www.zeva.org/studiengaenge/frontend/details_de.php?id_studiengang=2321

Der Studiengang Technology & Innovation Management – International wurde ebenfalls mit Auflagen akkreditiert:

http://www.zeva.org/studiengaenge/frontend/details_de.php?id_studiengang=2320


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WillWasWerden
Wäre das für euch eine Option, euren Studiengang in englischer statt in deutscher Sprache zu studieren?

Ja, absolut ! Einfach weil es den Auslandsaufenthalt (falls ein solcher ein "Muss" ist) bzw. ein Auslandssemester schlichtweg unnötig macht. Würden die regulären Inenieursstudiengänge komplett auf Englisch angeboten werden ... da würde ich mir glatt einen Neustart überlegen ! :)

@ all : Vorsicht beim MBA Abschluß ! Ein formaler berufsqualifizierender Abschluß ist das nicht, den setzt man / frau nur drauf auf einen regulären Abschluß als ... was auch immer. Gibt dazu auch hier ein paar Threads.

Bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gekürzt

Carpe diem

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