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Jamez

Fernstudium für 1,5 Jahre dann Vollzeit Studium? Möglich oder nicht?

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Jamez

Nabend zusammen,

Mich würde interessieren, ob die Möglichkeit 3-4 Semester an der Fernuni/Fern-FH zu absolvieren und die letzten Semester an eine Vollzeit Universität ?

Es würde sich um Wirtschaftsrecht handeln.

Jetzt fragen sich einige bestimmt warum denn so ein quatsch ?

Ganz einfach, ich bin zurzeit noch ca. 1,5 Jahre beruflich in Hamburg gebunden und habe nur die Zeit für ein Fernstudium. Nach dieser Zeit würde ich aber gerne nochmal das "Studentenleben" genießen und Vollzeit studieren (im Anschluss noch den Master).

Würde mich freuen, wenn schon jemand Erfahrungen damit gemacht hat.

Grüße

Jamez

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CrixECK

Ein Grund für den Boom der FernUni ist der Umstand, dass viele Bachelorabsolventen an einer Präsenzuni keinen Masterplatz bekommen haben (NC zu hoch). Deine Chancen von einem Fernstudium an eine Präsenzuni zu wechseln schätze ich deshalb sehr gering ein.

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Fernstudi_Psy

Hallo Jamez,

nach dem was ich bisher gehört habe, ist der Wechsel vom Fern- ins Präsenzstudium sehr sehr stark abhängig von der Hochschule.

Daher wäre mein Vorschlag:

> Organisiere Dir das Modulhandbuch von "Deiner" Fernuni

> Stelle Anfragen bei allen Präsenzunis die in Frage kommen, wie es mit einem Wechsel aussieht (Geht es überhaupt im Bachelor? Welche Leistungen werden angerechnet?)

> Eine andere Alternative wäre noch, im Master zu wechseln. Auch hierfür ist es wichtig, dass Du Dich rechtzeitig über die Aufnahmebedingungen (NC O.ä.) informierst, um diese zu erfüllen.

Liebe Grüße

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Markus Jung

Theoretisch ist ein Wechsel möglich. Die Frage ist dann, ob die Präsenz-Hochschule dich aufnimmt, welche Vorleistungen dir anerkannt werden und wie viel Zeit dich die Umstellung kostet.

Meine Empfehlung wäre eher, den Bachelor per Fernstudium zu Ende zu führen und dann an eine Präsenzhochschule zu wechseln.

An welcher Hochschule hast du denn vor, den Bachelor zu machen? Und an welche würdest du wechseln wollen? Handelt es sich bei beiden um Fach-Hochschulen? - ein Wechsel von FH zu Uni könnte besonders problematisch sein.

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Susanne Dieter

Ich würde davon abraten, während eines Bachelors oder Masters ohne Not die Hochschule zu wechseln.

Oft werden Semester gezählt, man wird in höhere Semester eingestuft, es wird nicht alles oder wenig anerkannt, man muss aber trotzdem bis zum x. Semester fertig sein oder Zwischenstufen erreicht haben wie 60 CP nach drei Semestern o.ä. Mir sind schon einige Leute über den Weg gelaufen, die wegen Zeitüberschreitung exmatrikuliert wurden.

Bei uns hatten zwei Studenten damit Probleme, einmal wegen Zwangsanmeldung im dritten Semester und einmal wegen nur noch einem Versuch nach Durchfallen, einen zweiten gab es nicht mehr. Er hätte die Klausur im dritten Semester schreiben müssen, um noch drei Versuche zu haben, konnte er aber nicht, weil er ins fünfte eingestuft wurde bei Immatrikulation. Letzterer ist weg vom Fenster.

Erst gibt es Fristenfünfen, dann Exmatrikulation, und man kann wegen des nicht mehr vorhandenen Prüfungsanspruchs an keiner Hochschule in Deutschland mehr ein artverwandtes Fach studieren. Geheimtips gibt es mit Österreich, Holland oder alle Hochschulen abklappern, bis eine einen vielleicht doch in irgendeinem Fach nimmt, wo man etwas anerkennen lassen kann.

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ViennaCalling

Hallo,

sorry, aber Österreich würde ich in diesem Fall absolut nicht als Geheimtipp sehen.

Bei uns ist es üblicherweise so, dass man nicht in ein Semester einsteigt, sondern man muss sich bei einem Wechsel alle Lehrveranstaltungen einzeln anrechnen lassen, wobei über jede individuell entschieden wird.

Dazu kommt, dass bei der Anrechnung verlangt wird, dass die LVs den selben Inhalt und mindestens den selben Umfang haben.

Das heißt, eine Anrechnung von einer LV mit 2 ECTS für eine mit 3 geht nicht, auch wenn der Inhalt übereinstimmt.

Umgekehrt würde bei einer Anrechnung von einer LV mit 3 ECTS für eine mit 2 der 3. ECTS-Punkt nicht angerechnet werden und verloren gehen.

Manche Unis/FHs sind dann noch einen Schritt strenger und rechnen zusätzlich nur identische Lehrveranstaltungen an, also zB nur Vorlesungen für Vorlesungen, Übungen für Übungen, Seminare für Seminare - aber nicht Vorlesungen für Seminare.

Das heißt, es könnten hier ziemlich viele ECTS verloren gehen.

Zusätzlich geht es dem Threaderöffner um Wirtschaftsrecht. In Österreich wird natürlich österreichisches Recht gelehrt, nicht deutsches.

lg

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der Pate

Wie wäre es mal bei einer Hochschule nachzufragen, die sowohl Fern- als auch Präsenzstudium bietet? Auf die schnelle fällt mir hier die IUBH ein, gibt sicherlich auch andere.

Wirtschaftsrecht wäre bei denen auch möglich. Auswahl an Prüfungsorten während Fernstudium gibt es genug und danach entweder Präsenzstudium in Bad Honnef oder Bad Reichenhall (glaube seit Kurzem auch Berlin? Aber ohne Gewähr). Ob dies möglich ist muss man mit den entsprechenden Hochschulen abklären. Aber mir wäre ein Wechsel von Fern- auf Präsenzstudium innerhalb der gleichen Hochschule lieber als auch noch die Hochschule zu wechseln.

Hier der Link zu Wirtschaftsrecht: http://www.iubh-fernstudium.de/studiengang/bachelor-wirtschaftsrecht/

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Jamez

Erstmal vielen Dank für die ganze Antworten :)

Als Fernuni hätte ich die Uni Hagen gewählt bzw. als FH die Euro-FH. Die Alternative die ich noch sehe wäre: die Modulhandbücher der Vollzeit-Unis zu durchblättern und ggf. diese Kurse zu belegen.

Das Zeittechnische ist für mich nicht das Problem, habe schon einen Ing-Bachelor unter der Regelstudienzeit absolviert, aber dann doch erkannt, dass mir das Wirtschaftliche mehr liegt ... naja so ist das Leben. Habe also auch kein Problem mich mal 6-7 Woche hinzusetzen und Stoff nachzuarbeiten. Dachte nur vielleicht, dass es hier schon den einen oder anderen gibt, der tatsächlich im dritten oder vierten Semester von Fernuni bzw. noch besser von Fern-Fh zur Vollzeit Uni gewechselt hat.

Naja erstmal auf die Antwort der Prüfungsämter warten.

Gruß

Jamez

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der Pate

Noch was, ich hätte fast mal im Bachelor die FernHochschule gewechselt. Es dürfen maximal 50% des Gesamtcredits eines Studienganges (also beim Regel-Bachelor sind es zwischen 180-240 ECTS) anerkannt werden, wenn man die Hochschule wechselt. Sprich, je nachdem wie viele Credits dein Studiengang hat, alles was über der Hälfte ist wird so oder so nicht anerkannt. Beim Rest kommt es auf die Inhalte der beiden Hochschule an. Nur wenn das Gelehrte vergleichbar ist.

Wie gesagt, mir wäre das alles zu heikel, da lieber innerhalb einer Hochschule wechseln.

Bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gelöscht

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