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HorusTheSG

Allgemeine Fragen: Studienplatz, Studiengänge Metall, Kosten etc.

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Hallo zusammen

Ich spiele mit dem Gedanken nach meiner Ausbildung ein Fernstudium zu beginnen und habe zwar noch 1,5 Jahre bis zur Abschlussprüfung, möchte mich aber jetzt schon vorab informieren und damit auseinandersetzen. Eventuell hat der ein oder andere Tipps und kann Fragen beantworten.

1. Wie hoch steht meine Chance überhaupt ein Studienplatz (Fernstudium) zu erhalten? Ich habe einen durchschnittlichen Realschulabschluss, habe anschließend Fachabitur an einer Höheren Handelsschule mit ausreichenden Noten absolviert, besitze eine kaufmännische Ausbildung mit durchschnittlichen guten Noten, war 2,5 Jahre im Handwerk als angelernter Holzbearbeitungsmechaniker tätig und mache aktuell eine Ausbildung zum Gießereimechaniker im Maschinenformguss, die ich voraussichtlich auch gut abschließen werde. Kann das ausreichen um angenommen zu werden?

2. Ist der Bachelorabschluss von einer Fachhochschule genauso anerkannt wie einer von einer Universität?

Wenn ich es richtig verstanden habe bleibt mir nur die Möglichkeit an einer Fachhochschule zu studieren.

3. Welche Studiengänge besitzen die Lehre von Metall als Lehrinhalte?

Ich würde gerne aufbauend zu der Ausbildung (Gießereimechaniker) etwas studieren was hauptsächlich oder auch nur zum Teil, Metallkunde, behandelt. Spontan fallen mir Werkstofftechnik/Werkstoffwissenschaften, Maschinenbau und Gießereitechnik ein. Ersteres würde mich am meisten interessieren. Wobei ich mich nicht festgelegt habe. Vielleicht gibt es noch weitere Vorschläge?

4. Was kostet ein Fernstudium dieser Art an einer Fernhochschule (Schätzwert)?

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zu 1.) Ausgangsqualifiktion könnte ausreichen. Zugang ggf. mit Aufnahmeprüfung oder mit Studium auf Probe möglich.

zu 2.) FH-Studium ist genauso anerkannt wie ein Uni-Studium, aber nicht identisch. Aufgrund deiner durchschnittlichen Noten könnte ein FH-Studium bereits zum großen Problem werden. Ein theoretisch-wissenschaftliches Uni-Studium dürfte dich deutlich überfordern.

zu 3.) Im Fernstudienbereich sind Spezialstudiengänge im technischen Bereich (z.B. Gießereitechnik) eher selten. Ein solides Studium im allgemeinen Maschinenbau ist sowieso sinnvoller (Langfristperspektive).

zu 4.) Je nach Anbieter unterschiedlich, z.B. bei der AKAD ca. € 14.000,-

Bedenke bei deiner Entscheidung: Gute Facharbeiter sind heute selten und daher begehrt (alle wollen studieren ...). Spitzenkräfte würde ich dennoch stets zu einem Studium raten. Aber: Als "mittelguter" Facharbeiter (Noten in den theoretischen Fächern) wirst du tendenziell ein schlechter Ingenieur (wenn es überhaupt klappt). Und bei Ingenieuren gibt es bereits heute ein Überangebot an Ingenieurabsolventen. Nicht nur die schlechten Absolventen müssen heute bei einem Zeitarbeitsunternehmen anfangen. Also überlege dir das nochmal. Du kannst dich auch zum Meister qualifizieren.

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Deine Antwort schmeckt mir nicht! Aber du kennst mich nicht, also kann es nichts persönliches sein. Leider ist es so, dass mir in der Jugend Partys, Mädchen und Drogen interessanter schienen als eine ordentliche Fachhochschulreife. Das rächt sich wohl jetzt. Bei der richtigen Lebenseinstellung wäre ich durchaus in der Lage gewesen einen Fach-Abi Schnitt von 2,9 oder besser zu erreichen. Aber damit wäre ich auch nicht besser als der breite Durchschnitt.

In spätestens 2 Jahren habe ich meine Ausbildung abgeschlossen und bin ein junger Familienvater mit allen Freuden und Pflichten die eine eigene Familie, Nachwuchs und ein eigener Haushalt mit sich bringt. Vollzeit Beschäftigung + Fernstudium unter einen Hut zu bringen würden mich tatsächlich überfordern. Das muss ich mir eingestehen.

Eventuell käme die Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker für mich in Frage?!

P.S. Und um das klarzustellen ;-) ich bin kein „mittelguter“ Facharbeiter! Meine Noten bewegen sich im 1-Bereich und auch praktisch mache ich mich durchweg positiv.

Heute bin ich wesentlich ehrgeiziger als noch vor 10 Jahren als Schüler und möchte was aus mir „machen“… Vermutlich ist der Maschinenbautechniker besser für mich geeignet.

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Meine Antwort muss dir nicht schmecken, sondern sie soll die Zukunftsaussichten möglichst genau wiederspiegeln (exakte Vorhersagen gibt es sowieso nicht). Mein Feedback beruhte auf meinen Erfahrungen im Management von Industriebetrieben, als Dozent an einer privaten Hochschule und auf deinen persönlichen Angaben. Und hier sprachst du von "durchschnittlichen" Noten. Insofern ist die Meister/Techniker-Ausbildung eine sinnvolle Alternative, zumal du es als Familienvater sowieso nicht einfach haben wirst, alles unter einen Hut zu bringen. Viel Erfolg!

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