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Astrid1982

Kulturwissenschaften Schwerpunkt: Geschichte

Empfohlene Beiträge

Hallo ihr Lieben,

nachdem mich die Fernuni Hagen im BSc Psychologie an den Rand der Verzweiflung gebracht hat hatte das Schicksal ein Einsehen mit mir:

ich habe meinen ersehnten Job auch ohne BSc bekommen :lol:

Also heißt es nun: Studium for Fun -> Geschichte ich komme !

Da ich mich in meiner Freizeit ohnehin sehr für historisches interessiere sind meine Vorlieben bzgl Epochen recht klar, welche allgm Lektüre aber könnt ihr zur Vorbereitung empfehlen ?

Folgendes habe ich schon mal zusammengestellt:

  • Osterhammel: Kolonialismus
  • Boockmann: Geschichte des Mittelalters
  • Müller: Schlaglichter der dt Weltgeschichte
  • dtv-Atlas Weltgeschichte
  • Lexikon Geschichtswissenschaft (Reclam)
  • Wendt: Vom Kolonialismus zur Globalisierung
  • Einführung in das Geschichtsstudium (Reclam)
  • Hans-Jürgen Goertz (Hg.) Geschichte Ein Grundkurs

Natürlich habe ich nicht vor alle Lexika auswendig zu lernen :rolleyes: weitere Ideen ?

Was denkt ihr über das kleine Latinum ?

An den Präsenzunis ist es Pflicht im Geschichtsstudium...macht sicher Sinn zum erschließen Althistorischer Quellen aber als Voraussetzung ist es nicht gelistet in Hagen.

Besten Dank und stürmische Grüße, Astrid

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Vielleicht wäre es sinnvoll, etwas zu lesen was stärker die geschichtswissenschaftliche Forschung darstellt. Deine Title (alle kenne ich nicht) sind da doch mehr populärwissenschaftlich. So ziemlich überall vorhanden sein dürfte diese Reihe: http://de.wikipedia.org/wiki/Oldenbourg_Grundriss_der_Geschichte. Die haben immer einen Teil Forschungsdiskussion. Ansonsten weiß ich nicht, was Dir Bibliotheksmäßig so zur Verfügung steht. Ich hatte neulich das hier: http://zenon.dainst.org/Record/000168163 in Händen, aber das ist nur ein Beispiel. Wenn Dir sowas nicht zusagt, bist Du weniger geschichtswissenschaftlich interessiert, als populärgeschichtlich (was ja nichts schlechtes ist).

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Für das Mittelalter kannst du auch nach Literatur von Rainer Leng suchen. Es lohnt sich. Er ist auch an MOOCs beteiligt. D.A. Wolkogonow hat Literatur über die UdSSR herausgebracht. Dazu bekam er Einsicht in Akten vom Geheimdienst.

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Es gibt halt einen Unterschied zwischen geschichtswissenschaftlicher Forschung als Prozess und den Ergebnissen. Und so Dinge wie diese Osterhammelschen Werke sind sicher nicht schlecht, auch nicht unwissenschaftlich, nur von der Quellenarbeit bekommt man da eher weniger mit. Und genau das macht man aber im Studium (jedenfalls wenn es ernstzunehmen sein soll). Insofern kann ein Werk, das so ein großes Thema wie Kolonialismus behandelt, einfach das Studium nur sehr begrenzt vorwegnehmen. Besser ist da ein Werk zur mittelalterlichen Geschichte, das fünf Urkunden behandelt, etwas platt gesagt. Denn das ist letztlich Geschichtswissenschaft, dass man mit den Quellen arbeitet, nicht so sehr, dass man tolle Ideen zum Kolonialismus hat (da gibt es auch Quellen, klar, aber die sind viel umfangreicher, so dass eine Monographie letztlich nur das Destillat der ganzen Kleinarbeit sein kann).

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Danke für die interessante Diskussion und die tollen Tips.

Meine Liste stützt sich übrigens teilw auf von der Fernuni Hagen empfohlene und auf die von anderen Fernstudenten empfohlene Literatur.

Ob das jetzt ein Hinweis auf die Seriosität und Wissenschaftlichkeit des Studienganges ist, wage ich nicht zu behaupten.

Da ich den BSc Psychologie als qualitativ sehr schlecht erlebt habe, erhoffe ich mir in KuWi ein fundierteres und gewachsenes Studium.

Hagen bietet KuWi schon eine halbe Ewigkeit an und ist meinen Recherchen zufolge, auf diesem Gebiet durchaus positiv zu erwähnen.

Beste Grüße, Astrid

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Herrje, ich wollte niemandem zu nahe treten, und auch dem Herrn Osterhammel nicht. Ich glaube gerne, dass das alles bedeutende Leute sind und gute Bücher, aber nach wie vor kann ich mir schwer vorstellen, dass in diesen Büchern die wissenschaftliche Arbeit im Detail erfahrbar wird. Letzteres gilt auch für Ploetz, DTV-Atlas usw. Natürlich sind die gut fürs Faktengerüst und sicher nicht falsch oder schlecht. Nur wird man im Studium keine neue Sicht des Kolonialismus oder so erarbeiten. Wenn man sich das erhofft, könnte man enttäuscht sein. Man sollte auch Spaß daran haben, eine "kleine" Quelle zu bearbeiten. Mehr wollte ich nicht sagen.

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Ich glaube es fühlt sich keiner auf den Schlips getreten, eine gute Diskussion ist es doch was ein Forum lesenswert macht ;)

Stürmische Grüße, Astrid

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