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HobbyArzt

Verdienst Wirtschaftsfachwirt IHK

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Erstmal...... Frohe Ostern!

Ich hatte letzten Donnerstag ein Vorstellungsgespräch, es wurde ein geprüfter Wirtschaftsfachwirt gesucht. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben rund 1000 Mitarbeiter an zwei Standorten. Soweit so gut! Als sie dann erwähnten, was sie zahlen, lehnte ich dankend ab und sagte, dass sie vielleicht einen anderen Idioten finden werden, der für 1748 Euro Brutto in Vollziet (42,5 Std Woche) als Wirtschaftsfachwirt dort anfängt. Bei so einem Verdienst könnte ich auch ungelernt als Altenpflegehelfer weiter arbeiten und hätte das gleiche Einkommen oder sogar mehr.

Natürlich habe ich mich vorher über den Verdienst in Schleswig-Holstein informiert, aber was man im Internet findet, ist nicht aussagekräftig. Meine Gehaltsvorstellung ist mindestens 2200 Euro Brutto in Vollzeit.

Hat jemand eine Ahnung, welches Einstiegsgehalt man als Wirtschaftsfachwirt in Schleswig-Holstein verlangen kann? Für einen Mindestlohn bzw. Lohn der leicht über den Mindestlohn liegt, lgehe ich nämlich nicht mehr arbeiten.

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Branche: Chemische Produktion bzw Chemie

Position: Geschäftsbereichsleiter

Gesucht wurde: Wirtschaftsfachwirt oder Technischer Fachwirt

Ich habe vorher keine Berufsausbildung abgeschlossen und auch noch nie in der chemischen Produktion gearbeitet. Habe sie Zulassung zur Fachwirtprüfung allein durch Berufserfahrung bekommen. Da ich bis jetzt nur für Mindestlöhne arbeiten musste, ist mir das Einkommen doch schon sehr wichtig.

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Meine Gehaltsvorstellung ist mindestens 2200 Euro Brutto in Vollzeit.

Tariflohn chemische Industrie Schleswig Holstein ist unterstes Einstiegsgehalt 2268€ nach Ausbildung mit 18 Jahren.

Für einen Fachwirt also einen "Geschäftsbereichsleister" ist als Einstiegsgehalt Stufe E5 angemessen also eher 2500€

Auch wenn das Unternehmen nicht Tarifgebunden ist, ist das Angebot fast ne Frechheit.

Hat jemand eine Ahnung, welches Einstiegsgehalt man als Wirtschaftsfachwirt in Schleswig-Holstein verlangen kann?

Allermindestens "gleichviel" wie mit kaufmännischer Ausbildung - wobei die Stelle dann auch ohne Verantwortung sein muss oder zur "Bewährung".

Allgemein als Faustregel 300-500€ mehr Brutto als mit "nur" kaufmännischer Ausbildung, und das muss bei ner Stelle die mit mehr Verantwortung und mit gefordertem Fachwirt ausgeschrieben ist auch drin sein.

Die Berufseinsteiger (Spedi,Büro, Groß/Außenhandel) fangen in schlecht bezahlten oder kleineren Betrieben nach der Ausbildung mit 1700-1900 Brutto an. Im Einzelhandel gibts noch Mindestlohngehälter, wobei die Bandbreite da auch hoch ist, Aldi Süd zahlt Azubis im 3. Lehrjahr schon 1800 Brutto.

Größere Unternehmen mit Tarif, Industriekaufleute etc. liegt das ganze bereits bei 2 bis 2,5k.

Chemie und Pharma zahlt normal ziemlich gut, das Gehalt ist für die ausgeschriebene Stelle schon frech.

Bearbeitet von Count Goldbeast

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Chemie und Pharma zahlt normal ziemlich gut, das Gehalt ist für die ausgeschriebene Stelle schon frech.

Die Frage ist, ob HobbyArzt diese anderen anständig bezahlten Stellen auch bekommt, was ich ihm natürlich wünsche. Anhand seines Lebenslaufes - er hat noch nie in der chemischen Produktion gearbeitet und ist zurzeit Altenpflegehelfer -, bin ich mir nicht so sicher. :(

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Zur Zeit bin ich gewollt arbeitslos.

nun ja, das bedeutet ja, dass du gewollt auf Kosten von anderen lebst - und in der Situation sollte der Job schon ok sein.

Der Mindestlohn beträgt (bei einer Vollzeitstelle = 40 Stunden/Woche) ca. 1500 €/Monat. Das ist ganz bestimmt nicht üppig - aber man kann davon leben. Und 1748 € für eine Einstiegsposition (ohne Berufsausbildung und ohne einschlägige Berufserfahrung) ist vielleicht auch nicht so dolle - aber wie gesagt: man kann es als Einstiegsposition betrachten, Berufserfahrung sammeln und sich aus dieser Position für einen anderen, besser bezahlten Job bewerben.

Mit Sicherheit besser, als gewollt auf Kosten von anderen zu leben....davon abgesehen: eine gewollte Arbeitslosigkeit verbessert die Chancen auf einen "guten" Job nicht wirklich.

meine Meinung.

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Anhand seines Lebenslaufes - er hat noch nie in der chemischen Produktion gearbeitet und ist zurzeit Altenpflegehelfer -, bin ich mir nicht so sicher.

Für Arbeit in der Produktion sind da Quereinsteiger aus Lebensmittelbranche oder Gesundheitswesen gar nicht so selten und für unter 2k rührt da keiner nen Finger.

Aber es ging ja um eine kaufmännische Stelle und nicht um nen Anlernjob in der Produktion.

Jemanden den man gar nicht in Betracht zieht lädt man normal auch nicht zum Gespräch ein und erzählt was von der Vergütung, Stellenausschreibungen sind auch nur "Wünsch dir was" und KMU haben auch nicht unbedingt die Briefkästen mit Bewerbungen voll und müssen auch nehmen was sie kriegen können.

Das man mit dem Lebenslauf nicht unbedingt "offene Türen" einrennt ist klar, und Abstriche wird man irgendwo machen müssen, aber die macht er ja bereits indem er nicht mehr will wie ein normales Gehalt für nen "Kaufmannsgehilfen". Die 2,2 mit denen der TE schon zufrieden wäre, sind weder unrealistisch noch unverschämt.

Wer so ein abnormal niedriges Gehaltsangebot annimmt der wird bei diesem Gehalt ohne Ausblick erstmal bleiben, weil dann eh klar macht das schon verzweifelt/chancenlos genug ist, und die entsprechende Unterwürfigkeit mitbringt.

Wenn man schon explizit eine Aufstiegsqualifikation verlangt wird (Fachwirt > Kaufmannsgehilfe, Meister > Geselle ) dann kann man auch erwarten das diese irgendwo vergütet wird, weil dafür kann man auch Pakete ausfahren oder sich an irgendeine Hotelreption setzen oder sonstwas.

Bearbeitet von Count Goldbeast

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Schleswig-Holstein ist ja nun nicht der Nabel der Welt als Standort für chemische Produktion. Wenn ich "chemische Industrie" und "Schleswig-Holstein" google, dann finde ich fünf oder sechs Unternehmen. Bei den Stellenangeboten, die dort ausgeschrieben sind, sieht es für kaufmännische Einsteiger eher mager aus. Nur Vertriebspositionen gibt es mehrere.

Ich weiß auch nicht, ob alle diese Unternehmen tarifgebunden sind. Wenn ja, dann gilt IG Chemie, wenn nicht ...

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Gast
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