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Lissy 78

Wirtschaftspsychologie Chancen

Empfohlene Beiträge

Hallo, ich habe schon ganz viel hier im Forum gelesen, jetzt habe ich mich registriert und muss auch mal meine Situation schildern.

Ich bin grad in Elternzeit und gerade dabei meine berufliche Zukunft zu sondieren. Ich würde gerne Wirtschaftspsychologie studieren. Und das per Fernstudium, das bietet sich an da ich ja noch zwei Kinder zu betreuen habe.

Da ich aber gar nicht aus der "Wirtschaft" komme bin ich jetzt total unsicher ,wie meine Chancen danach stehen.

Meine Vorbildung ist folgende: ich habe Medizin studiert und habe zuletzt als Assistenzärztin gearbeitet. Das möchte ich aus verschiedenen gründen aber nicht mehr machen.

Hat vielleicht jemand Wirtschaftspsychologie studiert ohne schon in der "Wirtschaft" tätig zu sein ? LG Lissy

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Ist "schwierig" mit der Einordnung - gibt Haufen Leute die das nicht studiert haben, aber es hochjubeln und erzählen da hätte man es für Personal/Marketing einfacher als Leute mit BWL Studium und den beliebten Vertiefung Marketing/Personal - vielleicht stimmt das für genau den Bereich, dafür ist man aber nicht so generalistisch aufgestellt wie andere Betriebswirte, und viele Wirtschaftspsychologen Jammern im Internet das sie damit nicht viel darüber hinaus anfangen können weil es "nicht richtig Wiwi" und "nicht richtig Psychologie" ist...

Wäre als als Medizinerin nicht viel naheliegender Richtung Facharztausbildung Psychotherapie/Psychatrie zu gehen?

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Klar das mit der Psychotherapie und Facharzt hatte ich auch mal als Idee gehabt, bevor ich drei Jahre in der Klinik gearbeitet habe....ich will einfach nichts mehr mit Medizin zu tun haben...ich bin einfach kein Mediziner.....das hat auch gedauert bis ich das für mich akzeptiert habe. Was mir liegt sonst liegt ist was kreatives, aber im design Bereich muss man so ein Überflieger sein, sonst ist das doch eher "brotlos" .was ich mir gut vorstellen kann ist im Personalbereich oder auch gesundheitsprävention in unternehmen....da gibts die Spezialisierung Gesundheitspsychologie in Riedlingen.... Das wäre ja zumindest ein Hauch Medizin.....

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Naja, kaufmännische Richtung, und Wirtschaftspsychologie sind jetzt nicht unbedingt "Kreativberufe".

Ich würde das schon stark überdenken, wie schauts denn mit deiner eigenen Psyche aus?

"Assistenzarsch" im Krankenhaus ist nicht gerade das was sich viele Leute nach ihrem Medizinstudium vorgestellt haben... Da kann ich mir schon vorstellen das dir das keinen Spaß mehr macht und du den Kanal nach 3 Jahren voll hast...

Ob das jetzt nicht nur an einer momentanen Episode oder "Befindlichkeitskrise" wegen deiner Stelle liegt das du nachdem du doch lange viel dafür getan hast um dahin zu kommen wo du bist, das jetzt "wegzuwerfen" und einfach nur - irgendwas (fast egal was) - anderes machen willst will doch sehr gut überlegt sein.

Im Bereich Gesundheitsprävention findest du sicher auch mögliche Stellen mit deinem jetzigen Ausbildungstand so z.B. bei Betriebsärztlichen Dienstleistern, oder vielleicht bei den Berufsgenossenschaften.

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ich bin einfach kein Mediziner.....

Das kann ich sooooo gut nachvollziehen.

Zum Glück habe ich das schon während des Studiums gemerkt. Von der Medizin komme ich trotzdem nicht los. ;)

Interessant finde ich noch Management im Gesundheitswesen, Publik Health und anderes.

Ich weiß nicht, wie überlaufen Wirtschaftspsychologie/HR zur Zeit und in den nächsten Jahren ist. Ich habe mich für ein reines Psychologiestudium in Hagen entschieden. (Schon damals fand ich "Medizinische Psychologie und medizinische Soziologie" am interessantesten im Studium).

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Ich habe das wohl auch schon während des Studiums geahnt aber ich hatte nicht den Mut abzubrechen (war sicher ein Fehler) ...ich hatte auch keine Alternative und ich habe so das Gefühl dass in meiner Umgebung auch keiner versteht dass ich das trotz langjährigem Studium nicht mehr machen möchte. Ich finde das für mich jetzt auch neun guten Zeitpunkt mich neu zu orientieren. Ich mochte aber halt nicht ein Haufen Geld und Zeit investieren um dann keinen job zu bekommen.

Psychodelix darf ich fragen was du grad beruflich machst? LG lissy

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Da Psychologie auf ein unglaublich hohes Interesse trifft, im Fernstudium aber "richtige" Psychologie in Richtung Therapie nicht zu studieren ist, weichen die Leute auf Wirtschaftspsychologie aus. Ich sehe da ein gewisse Schwemme auf den Arbeitsmarkt zukommen. Was sich dann natürlich entsprechend auf die Chancen auswirken wird. Die halte ich schon jetzt nicht für so gewaltig groß.

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Ich sehe da ein gewisse Schwemme auf den Arbeitsmarkt zukommen. Was sich dann natürlich entsprechend auf die Chancen auswirken wird. Die halte ich schon jetzt nicht für so gewaltig groß.

Mit einer der Gründe - so interessant ich diesen Studiengang finde - dass ich davon abgerückt bin.

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Ich würde dir empfehlen, dich nicht völlig vom Gesundheitsbereich abzuwenden. Denn gerade die Erfahrungen und das Insiderwissen, das du hast, können das sein, war dir einen Vorteil vor anderen Bewerbern verschafft.

Und ich würde jetzt vor einer Entscheidung für ein neues Studium nochmal genau überlegen, was dich bisher an deiner Tätigkeit gestört hat und was du auf keinen Fall mehr haben möchtest und was du gerne gemacht hast, was du gut kannst und wo du vielleicht noch mehr von haben möchtest.

Dann kannst du überlegen, welche beruflichen Tätigkeiten das bieten könnten.

Und dann würde ich auf dieses Ziel ausgerichtet überlegen, wie du es erreichen kannst und zum Beispiel auch welches weitere Studium dafür sinnvoll sein könnte.

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Psychologie um Therapie zu machen will ich ja gar nicht...ich habe eine Fach gebundene Psychotherapie Ausbildung als Weiterbildung gemacht ausserdem praktika in der psychosomatik. das ist zwar interessant aber als Therapeut arbeiten kann ich mir nicht vorstellen. Ich dachte eher so Richtung personal oder marketing oder auch evtl gesundheitsprogramme zur burn_out Prophylaxe in unternehmen erarbeiten...

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