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yoshua

Sind alle Unternehmen so...?

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yoshua

Ich habe nun das ein oder andere Gespräch durch für eine Praktikumsstelle.

Ich musste leider feststellen, dass recht unprofessionell gehandelt wird.

Da werden dann mal Telefoninterviewtermine vereinbart, die auf dem letzten Drücker zwei mal verschoben werden. Es wird verlangt, dass man selbst anruft. Oder es wird eine halbe Stunde vorher per SMS mitgeteilt, dass man zum Gespräch kommen soll usw.

Vielleicht meint jetzt der ein oder andere, dass ich mich nicht so anstellen soll, aber ich habe da wirklich Probleme mit.

Von uns erwarten Unternehmen doch auch Loyalität, Pünktlichkeit, Korrektheit etc.

Ich bin wirklich drauf und dran einem Unternehmen zu sagen, dass ich kein Interesse mehr habe. Ich fühle mich einfach nicht ernstgenommen. Dass mir gesagt wird, wie toll es doch ist, dass ich so flexibel bin, bringt da auch nicht viel.

Flexibilität hat doch nichts damit zu tun, dass ich immer wieder warten muss, hinterhertelefonieren muss, terminlich versetzt werde usw..

Wo ist die Seriosität der Unternehmen?

Dass die viel zu tun haben darf auch keine Ausrede sein. Wenn Leute gesucht werden für eine Stelle muss man sich die Zeit fur die Vorbereitung und Nachbearbeitung einplanen und den Menschen vernünftig behandeln.

Ich bin wirklich innerlich am brodeln und habe bei sowas direkt eine mentale Blockade eine Stelle in einem solchen Unternehmen anzutreten.

Was sagt ihr zu sowas?

Gruß

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Aliud

Unternehmen sind echt fürchterlich. Ich bewerbe mich im öffentlichen Dienst und auch bei Firmen auf ausgeschriebene Stellen. Von Unternehmen habe ich fast nie eine Absage oder eine Eingangsbestätigung bekommen, es ist so, als ob die Bewerbung ins Nirvana verschwindet. Im öD oder auch bei Kanzleien bekommt man wenigsten noch eine Nachricht, auch wenn es keine positive ist. Wenigstens eine Email sollte drin sein.


LL.B. + scheinfreies Jura-Studium + halbes BWL-Studium = Lagerhilfskraft und Spülhilfe mit Master-Ambitionen

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Detmelle
bei Kanzleien bekommt man wenigsten noch eine Nachricht, auch wenn es keine positive ist.

Da habe ich andere Erfahrungen gemacht. In einem kleinen Steuerbüro, in dem ich mal gearbeitet habe, lagen die Bewerbungen drei (!) Monate rum, bevor die Einladungen oder Absagen rausgingen. Da weiß man als Bewerber, wie ernst man genommen wird.

Ich glaube, es hängt auch davon ab, wie groß Kanzleien sind. Bei größeren gibts schon Leute speziell für Personalfragen und da kann man dann auch einen besseren Bewerbungsablauf erwarten.

Bearbeitet von Detmelle

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psychodelix
Ich musste leider feststellen, dass recht unprofessionell gehandelt wird.

Ich bin wirklich innerlich am brodeln und habe bei sowas direkt eine mentale Blockade eine Stelle in einem solchen Unternehmen anzutreten.

Ich schaue seit fast einem Jahr locker nach einem anderen Job und hatte auch zwei Unternehmen dabei, wo es so chaotisch war, dass ich dort nicht hätte anfangen wollen.

Unternehmen sind echt fürchterlich. Ich bewerbe mich im öffentlichen Dienst und auch bei Firmen auf ausgeschriebene Stellen. Von Unternehmen habe ich fast nie eine Absage oder eine Eingangsbestätigung bekommen, es ist so, als ob die Bewerbung ins Nirvana verschwindet. Im öD oder auch bei Kanzleien bekommt man wenigsten noch eine Nachricht, auch wenn es keine positive ist. Wenigstens eine Email sollte drin sein.

Bisher habe ich immer ( es waren fünf Bewerbungen) eine Antwort auf meine E-Mail-Bewerbung bekommen. Wenigstens, dass sie eingegangen ist und der Auswahlprozess einige Zeit in Anspruch nehmen wird.

Aktuell habe ich auch erst längere Zeit nach dem Vorstellungsgespräch (und auf eine E-Mail meinerseits) einen Anruf bekommen. Aber da wusste ich vorher, dass Umstrukturierung und eine neue Leitung das Ganze nicht einfach machen würden.


Berufsbegleitendes Studium "Medical Controlling and Management" (B.Sc.) an privater Hochschule abgeschlossen (Sept. 2016)

6. Semester Psychologie B.Sc. FernUniversität Hagen

Praktische Psychologie und Organisationspsychologie (NHAD), Soziologie (Laudius), Personal Coach (Laudius)

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Count Goldbeast
Wenn Leute gesucht werden für eine Stelle muss man sich die Zeit fur die Vorbereitung und Nachbearbeitung einplanen und den Menschen vernünftig behandeln.

Das klappt ja schon mit den Leuten MIT Arbeitsvertrag nicht so richtig. :P

Ist ganz unterschiedlich und von Standort zu Standort, und Unternehmen zu Unternehmen.

und nicht glauben das es je größer das Unternehmen ist besser wird.

Manche kleinere Standorte haben eine funktionerende Personalabteilung und funktionierenden Emailverteiler wo alles abgearbeitet wird.

Bei anderen bleibt es schlicht liegen.

Und anderswo schmeißen se schriftliche Bewerbungen auf nen Stapel irgendwo in den Räumen... Datenschutz? Ach was...

Ein süddeutscher Autokonzern schickt Anschreiben und Lebenslauf im C6/5 Standardbrief zurück. Die Mappe behalten se für die Abblage oder schmeißen se weg um Porto zu sparen.

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Django

Ich habe mal nach über einem Jahr(!) eine Absage für eine Praktikumsstelle bekommen. Da war ich dann schon bei einem Konkurrenzunternehmen Vollzeit als Absolvent angestellt, was ich denen dann auch in einem weniger freundlichen Ton mitgeteilt habe. :biggrin:

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KanzlerCoaching

Auf die Frage, ob alle Unternehmen "so" sind, rechnet ein befreundeter Personalberater immer die Menge der Suchvorgänge inkl. Stellenbesetzungen pro Jahr in Sachen Personal aus (so an die 4 Millionen, wenn ich mich richtig erinnere) und hält dagegen die Menge der Beschwerden. Dann erwähnt er auch noch, dass Beschwerden statistisch signifikant häufiger öffentlich benannt werden als Verfahren, in denen alles gut gelaufen ist.

Da der Mann a. lange Erfahrung und b. über umfangreiche Kenntnisse im relevanten Umfeld hat, neige ich dazu, ihm zu glauben.

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Markus Jung
Ich habe nun das ein oder andere Gespräch durch für eine Praktikumsstelle.

Waren das Initiativbewerbungen, oder waren die Praktikumsstellen ausgeschrieben?

Was für Stellen waren das? Und in was für Branchen?

Wie hast du dich beworben?

Da werden dann mal Telefoninterviewtermine vereinbart, die auf dem letzten Drücker zwei mal verschoben werden.

Dazwischen kommen kann sicherlich immer mal was. Wenn das zwei Mal und noch dazu sehr knapp passiert, ist das natürlich unglücklich.

Es wird verlangt, dass man selbst anruft.

Was findest du daran so schlimm?

Oder es wird eine halbe Stunde vorher per SMS mitgeteilt, dass man zum Gespräch kommen soll usw.

Ok, das finde ich auch problematisch.

Vielleicht meint jetzt der ein oder andere, dass ich mich nicht so anstellen soll, aber ich habe da wirklich Probleme mit.

Kann ich schon nachvollziehen.

Ich bin wirklich drauf und dran einem Unternehmen zu sagen, dass ich kein Interesse mehr habe.

Ein Unternehmen, bei dem du schon ein Angebot hast oder in der näheren Auswahl bist?

Ich bin wirklich innerlich am brodeln und habe bei sowas direkt eine mentale Blockade eine Stelle in einem solchen Unternehmen anzutreten.

Wenn du konkret gegen einzelne Unternehmen dann eine Ablehnung hast, ist das verständlich und okay. Ich würde nur an deiner Stelle aufpassen, dass du da nicht generalisierst und sich allgemein eine Blockade einstellt und denkst, dass ja sowieso alle Firmen "so" sind und dann übersensibel auf jeden Kleinigkeit reagierst, die nicht ganz glatt läuft.


Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K.

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wasserfall
Na ja, wer sich heute bei dem großen süddeutschen Autokonzern noch mit Papier bewirbt ....
Gibt es da nicht Zwei: der Stuttgarter und der Münchner?

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