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Majesty

Wirtschaftsrecht nach Sportfachwirt?

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Nach meinem Sportfachwirt wollte ich eigentlich auch Wirtschaftsrecht studieren. Von Beruf bin ich Bürokaufmann, mache den Sportfachwirt aber weil ich mich auch mit einem Sportstudio selbstständig machen möchte. Wenn ich das alles lese, kommen mir Zweifel daran, ob das Studium des Wirtschaftsrechts bei meinen Voraussetzungen das Richtige ist.

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Hallo Majesty,

deinen Beitrag habe ich von hier in dieses neue Thema verschoben. Da es dort ja um eine ganz andere Konstellation ging.

Was erhoffst du dir denn von einem Wirtschaftsrecht-Studium, gerade als Basis für eine Selbstständigkeit mit einem Sportstudio?

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Das Sportstudio soll als Nebengewerbe laufen. Ich würde Kampfsport (Karate, Jiu-Jitsu, Kickboxen, Thaiboxen, Boxen, K1, MMA, BJJ und Kobudo), Fitnesstraining, Bodybuilding und einige Frauenprogramme (Bauch-Beine-Po, Zumba u.ä.) anbieten. Gerade beim Thema Kampfsport wäre es das McDojo-Prinzip. Ich würde also bei jemanden eine Franchise kaufen, seinen Namen und sein Logo verwenden und seinen Stil unterrichten dürfen und hätte aber auch einige Auflagen, wie zB überall die gleichen Matten, die gleichen Anzüge, die gleiche Schutzbekleidung usw. Im ersten moment klingt das alles sehr diktatorisch, aber diese Schulen sind gut und ein Netzwerk müsste ich mir nicht aufbauen. Das Wirtschaftsrechtstudium soll nicht dafür gedacht sein. Mit dem Wirtschaftsrechtstudium würde ich also meine

beruflichen Kenntnisse um wirtschaftsrechtliches Wissen erweitern wollen, was ich dann hoffentlich auch im Sportstudio anwenden könnte. Ein Sudium des Sportmanagements oder der Sportökonomie kommt für mich also nicht infrage.

Bearbeitet von Majesty

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Einen Punkt habe ich noch vergessen. In rund sechs Jahren wird bei uns Bürokaufleuten in unserer Abteilung eine leitende Position wegen Pensionierung frei, die mich auch reizen würde. Beruf und Sportstudio müssen sich ergänzen.

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Also ich glaube nicht, dass so ein Sportstudio, wie du es beschreibst, so nebenbei laufen würde...

Außerdem verstehe ich nicht, dass du erst schreibst, dass das Wirtschaftsrechtstudium nicht dafür (also für das Sportstudio) gedacht sein soll und dann im nächsten Satz schreibst, dass du das wirtschaftsrechtliche Wissen auch im Sportstudio anwenden möchtest.

Daher nochmal die Frage, warum es gerade Wirtschftsrecht, und nicht zum Beispiel BWL, sein soll für ein mögliches Studium.

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Wenn Sie ein Sportstudio auf Franchisebasis betreiben wollen, dann machen Sie besser bei der IHK einen Weiterbildung zum Thema "Selbständigkeit". Das geht schneller und ist effektiver. Und dort werden Sie auch eher auf Gesprächspartner treffen, die Ihnen etwas dazu sagen können, ob die Idee mit der nebenberuflichen Selbständigkeit so klappen kann.

Denn wenn Sie den ganzen Tag beruflich bedingt abwesend sein müssen, dann werden Sie erhebliche Personalkosten haben. Sie brauchen ja jemanden vor Ort, der den Überblick hat.

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Ah auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen.

Um ein "mcDojo" zu führen brauchts entsprechend qualizierte Trainer und die wachsen auch nicht auf Bäumen, ansonsten tragen die Leute ihr Geld ganz einfach woanders hin. Egal was draußen an der Wand steht. Und bevor man sich den Schiefer zieht sollte man sich wirklich erstmal mit den ganzen notwendigen Versicherungen etc. informieren die viele gar nicht haben. - Wenn man sowas "seriös" führen möchte über längere Perioden das es kein Sperr/auf Sperr/Zu wird ist das "Sport"-Vereinsrecht da übrigens meist deutlich interessanter als ne Kamikaze-Gmbh. Nen Franchisegeber zu finden der dir da die Bude vollstellt dürfte jetzt auch nicht so einfach sein, ohne Kapital wirds da nicht laufen und was das "sich einkaufen" kostet kannste es im Prinzip auch gleich selber richtig machen.

Aber wie auch immer kann sich ja jeder selber ausrechnen wieviele (pünktlich zahlende) Mitglieder es braucht um allein Fixkosten zu decken. Und das selbst und ständig -- "Selber machen" in den kurzen Öffnungszeiten der Feierabendstunden? 2H MMA Training und nebenbei den Zumbakurs? Und nebenbei immernoch Vollzeit woanders arbeiten (was sagt denn dein Arbeitgeber dazu?) auch noch studieren?? Weil läuft ja alles von alleine und so? Wohl eher nicht...

Wirtschaftsrecht könnte beim verklagt werden etwas helfen wenn man es drauf anlegt. Aber Anwalt brauchste dann trotzdem noch..

Klar kannste mit dem Sportfachwirt (Muss man da eigentlich nicht aus dem Bereich kommen um da zugelassen zu werden? *kopfkratz*) auch Wirtschaftsrecht studieren, aber allgemeine BWL scheint mir wenn in deinem "Hauptberuf" bleiben willst wohl sinnvoller. - Wenn die Handlungsspezifischen Qualifikationen vom Wirtschaftsfachwirt noch machst (erste Prüfung ist bei beiden Fachwirten ja gleich) dann haste da auch viel höhere Möglichkeiten zu ner evtl. Anrechnung. Aber bei solchen Storys schlägt mein Bullshit-o-Graph stark aus. Hobbyarzt bist du es?

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Ich habe mich vielleicht etwas undeutlich ausgedrückt. Kurzgefasst meinte ich, dass ich das Wirtschaftsrechtstudium eher im momentanen Beruf nutzen möchte, ich mir aber auch erhoffe, dass es bei einer Selbstständigkeit etwas bringt. Übrigens arbeite ich in einer internationalen Spedition, die Büro- und Speditionskaufleute angestellt hat. Und bei der Arbeit habe ich sehr viel mit logistikspezifischen Paragraphen zu tun. Das es schwer werden wird eine Vollzeitstelle und ein Nebengewerbe unter einen Hut zu bekommen sit mir bewusst. So führt jedoch jeder in dieser Dojo-Kette seinen Verein. Die Dojos öffnen Mo. bis Fr. um 17 Uhr und schließen um 22 Uhr, Sa. öffnen sie um 15 Uhr und schließen um 20 Uhr. Der Monatsbeitrag für Kampfsport beläuft sich auf 119,95 Euro, bei den Fitnesprogrammen auf 89,95 Euro im Monat und beim Bodybuilding auf 59,95 Euro - so schreibt es der Chef vor! Klingt teuer, aber die Schulen sind alle brechend voll. Liegt wohl auch daran, dass man sich am hochkommerzialisierten amerikansichen Markt orientiert und den so gut wie möglich in Deutschland etabliert hat. Natürlich wirken auch einige Nicht-Sportprofis im Hintergrund mit, so z.B. Marketingsexperten, Grafikdesigner, Verkaufspsychologen usw. Ich selber habe den 3. Dan im Karate und jeweils den 2. Dan im Jiu-Jitsu und Kobudo und habe mehrfach Meisterschaften namhafter Verbände gewonnen. Deshalb würde ich persönlich das Karate-, Jiu-Jitsu- und Kobudo-Training leiten. Der Franchisegeber ist einer meiner Meister, der in der Szene als lebende Kampfsportlegende gesehen wird. Für die anderen Programme habe ich schon gute Trainer, die auch schon den ein oder anderen Titel auf nationaler und internationaler Ebene holen konnten. Als ehemaliger Profisportler habe ich die Zulassung von der IHK bekommen.

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