Springe zum Inhalt

Kind, Karriere oder doch beides?


Empfohlene Beiträge

Ich habe extra keine Kinder, weil ich Angst hatte,  wenn das im Lebenslauf auftaucht, wirste nie mehr eine Arbeit finden. Hört man ja immer wieder, dass man deswegen Absagen bekommt. Finde aber auch ohne Kinder keine Arbeit.

Bist du glücklich, dass du keine Kinder bekommen hast oder haderst du manchmal mit der Entscheidung?

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Anzeige: (wird für registrierte Benutzer ausgeblendet)

  • Antworten 28
  • Created
  • Letzte Antwort

Top Posters In This Topic

Top Posters In This Topic

Popular Posts

Hallo   Das Planen und Überlegen, wie es beruflich mit dem Elternpaar weitergehen soll, ist wichtig. Und da müssen echt die Karten auf den Tisch. Wenn eine gerechte Teilung von Berufstätigkeit, Haus

Darf ich als Mann hier auch mitschreiben?  Ich glaube, die wichtigste Frage dabei ist, sich möglichst früh darüber klar zu werden, was man (Frau...) denn möchte: Wie wichtig ist mir die berufliche K

Tja, das Problem ist, wie du ja auch selbst einräumst, dass man das alles möglichst früh und möglichst genau wissen sollte. Und genau da hakt es dann nämlich im Endeffekt. Das beginnt ja schon damit,

Ich habe extra keine Kinder, weil ich Angst hatte,  wenn das im Lebenslauf auftaucht, wirste nie mehr eine Arbeit finden.

 

Das finde ich jetzt aber, ehrlich gesagt, zu pauschal. In Sachen Familienfreundlichkeit / Vereinbarkeit von Job und Familie hat sich doch in den letzten 10 Jahren unheimlich viel getan. Es ist noch lange nicht perfekt, aber es gibt meines Erachtens schon viele positive Tendenzen. Als meine Kinder klein waren, gab es z.B. kaum Betreuungsplätze von Kinder unter 3 (bis auf Tagesmutterlösungen...), aber da ist inzwischen vieles im Umbruch bzw. es hat sich schon einiges getan.

Vor einigen Jahren war aber auch noch etwas anderes seltsam : Vor 10 Jahren haben sich manche Mütter ein bisschen was in die Tasche gelogen: Da gab es so ein Trip, dass manche arbeitssuchende Mutter in Bewerbungsgesprächen auftrumpfte mit der Bemerkung: "Ich leite ein kleines, erfolgreiches Familienunternehmen!", woraufhin der potenzielle Arbeitgeber dann in Entzückungsschreie ausbrechen sollte, dass diese Frau (oder dieser Mann) ja un-glaub-liche Management-Qualitäten aufweisen müsse, die für sein Unternehmen ab-so-lut unverzichtbar sind.

 

Aber irgendwie kam es in Bewerbungsgesprächen dann doch recht selten zu diesen Entzückungsschreien der potenziellen Chefs... ;)

 

Ich glaub, so manche Arbeitgeber konnte diesen Spruch mit den "kleinen Familienunternehmen" nicht mehr hören!  Es ist zwar eine Menge dran, dass die meisten Eltern andere Erfahrungen haben als Menschen, die keinen oder wenig Kontakt zu Kindern haben. Aber dieses Merkmal der "besonderen Erfahrungen" haben Eltern mit einer Menge  anderer Menschen gemeinsam, die z.B. ihre pflegebürftigen Eltern betreuen, selbst lange krank waren (und sich wieder nach oben gekämpft haben) oder vielleicht lange im Ausland gelebt haben. All dies sind tolle und besondere Menschen - aber Eltern sind nicht pe se die besseren Menschen (und natürlich auch nicht die schlechteren...) Und sie haben auch nicht pe se und auf jeden Fall schlechtere Jobaussichten - wobei es natürlich immer auch auf den angestrebten Job und die sonstigen Voraussetzungen ankommt...

 

Viele Grüße

 

Bearbeitet von Fernstudienakademie
Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich habe extra keine Kinder, weil ich Angst hatte,  wenn das im Lebenslauf auftaucht, wirste nie mehr eine Arbeit finden. Hört man ja immer wieder, dass man deswegen Absagen bekommt. Finde aber auch ohne Kinder keine Arbeit.

So schauts aus.

natürlich gibt es Wunderfrauen, die alles gaaaanz einfach unter einem Hut bekommen, Karriere und Kinder, aber die sind eher in der Minderheit.

Das sind in erster Linie Stereotypen die über Medien verbreitet werden.

Die Antwort  auf die Frage  "Kind, Karriere oder doch beides?" lautet weder noch...

 

Die große Mehrheit bekommt weder das eine noch das andere auf die Reihe, selbst wenn Chancen dazu da wären, nimmt man sie nicht wahr. 

In unserer Gesellschaft (vor allem USA und Deutschland) werden Frauen dazu animiert die Jahre wo Kinder biologisch möglich sind möglichst anderweitig zu verschwenden. 

Am besten mit wertlosen Studiengängen in denen man nie Erwerbsmöglichkeiten findet mit denen man mehr als überleben kann. - Das bisschen was eingenommen wird geht für Konsum drauf... und wenns nicht reicht werden recht hemmungslos Schulden gemacht. 

Die "Karrierezüge"  mit der Reise nach jerusalem fahren da ab, Jobs als Schreibtischklavin und Hilfsarbeiterin sind keine "Karrieren" auch wenn sich das manche gern einreden wollen sondern eben nur J.O.B. s  (just over broke).

Beschäftigungssituation? Karriereknick? 

Für die meisten ist es egal ob du deinen Teilzeitjob (stark zugenommen die letzten Jahre, hat nix mit "Flexibilisierung" zu tun sondern Bedarfsreduktion)  oder deinen Minijob nun mit oder ohne Kinder machst,

Kinder sind da entweder Einkommensgenerierung bei den Transferempfängern, oder "Unfälle". Tendenz zur "planung" meist erst in den 30ern...weil auch für die gleichaltrigen Partner aufgrund ähnlich prekärer Verhältnisse Kinder wirtschaftliches Risiko darstellen... Schwangerschaften ab da - natürlich - mit zunehmenden Risiken und abnehmenden Erfolg.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Anne, diese Erfahrungen haben sie sogar mit Menschen gemeinsam, die "ganz normal" gearbeitet haben.

Ich glaube, man muss sich als jemand mit länger andauernder Familienphase einfach vor Augen führen, dass man deswegen kein "besserer Mensch" ist, auch nicht erfahrener, stressresistenter oder was sonst noch alles. Man ist jemand, der eine Zeit seines Lebens andere Prioritäten gesetzt hat als den Beruf.

Das muss nicht hinderlich für eine gute berufliche Laufbahn sein. Aber die schneit nicht so einfach herein. Die muss man planen und daran arbeiten. Und das geht wirklich schon damit los, dass man einen vernünftigen Schulabschluss und eine Berufsausbildung oder ein Studium macht.

Und damit sind wir bei der Planung. Wer mit Ende 30 anfängt, sich um das Thema Job Gedanken zu machen, der ist einfach 20 Jahre später dran als diejenigen, die damit mit 17, 18 angefangen haben. Diese 20 Jahre wird man in aller Regel auch nicht mehr aufholen können, denn man ist nun mal - wenn man beispielsweise ein Fernstudium macht - mit Anfang 40 Berufsanfänger ohne nennenswerte berufliche Kontakte ins angestrebte Tätigkeitsfeld hinein.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

In unserer Gesellschaft (vor allem USA und Deutschland) werden Frauen dazu animiert die Jahre wo Kinder biologisch möglich sind möglichst anderweitig zu verschwenden. 

Am besten mit wertlosen Studiengängen in denen man nie Erwerbsmöglichkeiten findet mit denen man mehr als überleben kann. - Das bisschen was eingenommen wird geht für Konsum drauf... und wenns nicht reicht werden recht hemmungslos Schulden gemacht. 

Wer, Goldbeast, animiert den Frauen, wertlose Studiengänge zu absolvieren? Ich lese (auch hier) immer wieder, man könne doch kein technisches Fach studieren, wenn es einen nicht interessiere ... und BWL sei so trocken ... und man wolle doch "was Kreatives" und das möglichst noch "mit Menschen" machen ...

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
  • 6 Monate später...

Ich denke das es relativ schwierig ist Mitte 30 mit Kindern noch einen guten Karrieretechnischen Einstieg und Aufstieg zu bewältigen. Ich denke jedoch das es hier auch viele Ausnahmen gibt. Hierfür muss man sehr stress-resistent sein.

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 34 Minuten, PaulHar sagte:

Oft ist auch die Arbeitszeit an sich ein Problem wenn man Kinder hat, den wer passt auf die Kleinen auf wenn Mama arbeiten ist?

 

Vielleicht der Herr Vater? ;)

 

Ich meine das nicht so platt, wie meine Antwort jetzt vielleicht klingen mag. Aber jedes Kind hat auch einen Vater, dessen Aufgabe eben auch darin besteht, sich Gedanken darüber zu machen, wo denn die Kinder hin sollen, wenn beide Eltern arbeiten...

 

Außerdem gibt es (inzwischen) schon eine ganze Menge Betreuungseinrichtungen und Betreuungsformen, die es Eltern ermöglichen, dass beide berufstätig sind.

 

Viele Grüße

 

Anne Oppermann - Fernstudienakademie

Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Kostenlos ein neues Benutzerkonto erstellen.

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden


×
×
  • Neu erstellen...