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Ziel Abi erreicht: Ein etwas anderer Erfahrungsbericht


Fernabiturient
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Danke für deinen Bericht. Beachtlich, dass du das mit so wenig Vorbereitung dann letztlich doch so erfolgreich geschafft hast. Meinen Glückwunsch. Zur Nachahmung möchte ich das dann aber doch nicht uneingeschränkt empfehlen ;). Zwar schon, nicht aufzugeben und es zu versuchen, auch wenn die Vorbereitung und das Gefühl nicht optimal sind - aber vielleicht doch ein bisschen mehr dafür tun ;).

 

Wie geht es denn jetzt bei dir weiter? Wirst du studieren?

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Guten Morgen und danke für die Glückwünsche! :) Ja, im Nachhinein ist man immer schlauer, sodass ich nun natürlich einiges anders machen würde. Dass mein Fall in vielen Dingen eine Ausnahme darstellt und ausdrücklich nicht zur Nachahmung empfohlen wird, ist ganz klar. Die Gefahr, dass andere aus meiner Erfahrung falsche Schlüsse ziehen könnten, war vermutlich der Hauptpunkt, weshalb ich meinen Bericht erst so spät veröffentlicht habe.

 

Bei mir geht es nun mit neuem Elan ins langersehnte Wunschstudium, wofür mein mäßiger Notenschnitt zum kommenden Sommersemester gerade reichen dürfte. Studieren werde ich aber definitiv an einer Präsenzuniversität. Wieso, brauche ich nach meinem Erfahrungsbericht zum Fernabitur denke ich nicht zu erläutern. :P

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Ja, Präsenzstudium halte ich da auch für sinnvoll, wenn das bei dir möglich ist - wobei dich auch da die gleichen Probleme wieder einholen können, wenn du da genauso ran gehst. Und ob es dann immer so gut ausgeht ohne Vorbereitung wie beim Abi ist halt die Frage. Ich wünsche dir dafür auf jeden Fall viel Erfolg.

 

Zitat

Die Gefahr, dass andere aus meiner Erfahrung falsche Schlüsse ziehen könnten, war vermutlich der Hauptpunkt, weshalb ich meinen Bericht erst so spät veröffentlicht habe.

 

 

Ich glaube schon, dass dein Bericht vielen helfen kann und vor allem auch Mut machen kann, nicht aufzugeben, selbst wenn der Stapel an unbearbeiteten Heften schon groß geworden ist. Und mancher bekommt dann vielleicht auch noch besser die Kurve, sich wieder in das Lernen rein zu finden.

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  • 3 Jahre später...

Dass eine Prüfungszulassung geklappt hat, wundert mich auch. Das ILS - was ebenfalls zur Klettgruppe gehört - achtet da tatsächlich sehr penibel drauf (natürlich auch aus Eigeninteresse. Die Fernschulen bestätigen da dann ja ggü. den Schulbehörden eine ordnungsgemäße Vorbereitung, was nicht der Wahrheit entspricht.). Ich habe auch von anderen (Ex-)Mitabiturienten noch nie gehört, dass jemand nicht nur ohne Probeklausuren, sondern ohne auch nur ansatzweise alle Einsendearbeiten eingeschickt zu haben, zugelassen wurde.

Da musst du schon sehr großes Glück gehabt haben - sollte sich der hoffnungsvolle Mitleser nicht drauf verlassen. Normalerweise stößt man mit einem "Bitte bitte" auf Granit, wenn es um Prüfungszulassung ohne erbrachte Leistung und Nachweise geht.

Bearbeitet von Mupfel
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vor 11 Stunden, Rikere schrieb:

Glückwunsch erstmal, das klingt ja sehr nervenaufreibend. Aber wie genau hast du es geschafft, die ganzen Pflicht-Einsendeaufgaben und Test-Prüfungen zu umgehen?

 

vor 1 Stunde, Mupfel schrieb:

Dass eine Prüfungszulassung geklappt hat, wundert mich auch. Das ILS - was ebenfalls zur Klettgruppe gehört - achtet da tatsächlich sehr penibel drauf (natürlich auch aus Eigeninteresse. Die Fernschulen bestätigen da dann ja ggü. den Schulbehörden eine ordnungsgemäße Vorbereitung, was nicht der Wahrheit entspricht.). Ich habe auch von anderen (Ex-)Mitabiturienten noch nie gehört, dass jemand nicht nur ohne Probeklausuren, sondern ohne auch nur ansatzweise alle Einsendearbeiten eingeschickt zu haben, zugelassen wurde.

Da musst du schon sehr großes Glück gehabt haben - sollte sich der hoffnungsvolle Mitleser nicht drauf verlassen. Normalerweise stößt man mit einem "Bitte bitte" auf Granit, wenn es um Prüfungszulassung ohne erbrachte Leistung und Nachweise geht.

 

Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass mein Erfahrungsbericht hier noch mal ausgegraben wird. 😊 Da das Ganze nun aber auch schon ein Weilchen her ist, kann ich mich leider auch nicht mehr 100%ig an alle Details erinnern. Fakt ist aber, dass hier keinerlei Tricks o.Ä. nötig waren. Ich habe mich auf dem ganz normalen Weg zur Prüfung angemeldet, was völlig problemlos funktionierte. Bei den Probeklausuren hatte ich nachgefragt, ob diese denn verpflichtend seien, da ich darin keinen Mehrwert sehe. Die Antwort lautete sinngemäß "Die Teilnahme wird zur Vorbereitung definitiv empfohlen, auch wenn niemand dazu gezwungen wird." Ich habe mich dann schlicht für keine angemeldet.

 

Wie das heute aussieht, kann ich natürlich nicht sagen. Die Unterschiede zwischen SGD und ILS gab es damals auf jeden Fall schon, da man auch zu der Zeit gerade beim ILS vermehrt gelesen hat, dass die Einsendearbeiten und Probeklausuren absolut verpflichtend wären. Bei der SGD bezweifle ich das allerdings stark und gehe nicht davon aus, dass ich hier ein Einzelfall war. Denn mein "besonders guter Jahrgang" bei einer Durchfallquote von knapp 50% spricht mMn dagegen. Mit solch einer umfassenden und verpflichtenden Vorbereitung halte ich solche Resultate für ausgeschlossen.

 

 

Edit: Nun ist mir doch noch etwas eingefallen. Bei der Anmeldung erhält man zu jedem Fach eine Auflistung der vom Lehrplan umfassten Themen. Mit seiner Unterschrift bestätigt man dann, dass man diese bearbeitet hat. Auf dem gleichen Weg könnte man sich auch ohne SGD oder ILS zur Nichtschüler-Abiturprüfung anmelden, da das als Nachweis der Vorbereitung ausreichend ist. Die ordnungsgemäße Vorbereitung bestätige ich also letztlich selbst, sodass die Fernschulen keine Einsendearbeiten, Probeklausuren oder Sonstiges dafür benötigen.

Bearbeitet von Fernabiturient
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  • 10 Monate später...

Ein interessanter und recht spannend zu lesender Bericht. Glaube nicht, dass mir das Bestehen einer externen Abiturprüfung nach so kurzer Vorbereitungszeit, gewissermaßen per 0 auf 100-Verfahren möglich gewesen wäre. Aber @Fernabiturienträt ja selbst von einer Nachahmung ab.

 

Eine (deutliche) Reduzierung der regulären Regelstudienzeit scheint jedoch grundsätzlich möglich. Beim ILS beispielsweise soll es angeblich so sein, dass man nur die Lehrbriefe der Sekundarstufe II (Oberstufe) wirklich zwingend bearbeiten bzw. deren Einsendeaufgaben einschicken muss (auch wenn dies aus Sicht des Instituts nicht empfehlenswert ist). Wer also über solide Mittelstufenkenntnisse und bestenfalls einige Oberstufenkenntnisse verfügt, der kann viele Lehrbriefe (die der Sekundarstufe I) praktisch überspringen und dadurch erheblich Zeit sparen.

 

Was @Fernabiturientda hingelegt hat, ist unter Zeit-/Aufwandsaspekten in jedem Fall eine außergewöhnliche Leistung. Der aus meiner Sicht größter Nachteil daran: der Notendurchschnitt ist eben nicht so pralle. Und da es mittlerweile kaum noch Fächer gibt, die vom NC ausgenommen sind (zumindest gilt dies für reguläre Präsenzhochschulen), dürfte das Bestehen einer Abiturprüfung allein für viele Prüflinge nicht ausreichen. Zumal viele Externe in einem Alter sind, in dem sie etwaige Wartesemester nicht mehr so locker aussitzen können. Das sollte man bei einem "Crash-Abi" auch bedenken.

 

Trotzdem (wenn auch reichlich verspätet): Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für Deinen Bericht, @Fernabiturient

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