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Cat2016

Externes Abi oder Ferninstitut? (Erfahrungsberichte erwünscht)

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Hallo!
Eigentlich hatte ich vor, mich beim SGD oder ILS anzumelden.. Da ich aber von den verpflichteten Seminaren gelesen habe, die sich sehr weit weg von meinem Wohnort befinden, überlege ich jetzt, die Abiturprüfung doch extern abzuschließen (wegen Kosten der Unterkunft, Fahrtkosten). Außerdem ist mir beim Durchforsten der Foren im Internet häufig ins Auge gesprungen, dass die Hefte teilweise veraltet sind.

Ich bin mir ziemlich unsicher bezüglich meiner Entscheidung.. Wäre ein Externes Abitur vielleicht doch leichter? Ich meine, aktuelles Lernmaterial kann man sich ja selbst beschaffen, und im Endeffekt wäre diese Form des Abiturs letzendlich viel viel günstiger. Zeit und Motivation und ein Ziel vor Augen sind auf jeden Fall vorhanden. Ich bin sehr ehrgeizig, und Durchhaltevermögen gehört auch zu meinen Stärken... Ich wäre euch dankbar über Erfahrungsberichte bezüglich des externen Abiturs - wie ihr damit klargekomen seid, euch auf eigene Faust Lehrpläne zu den Themen aufzustellen, wie viel ihr ungefähr für die gesamte Literatur selber bezahlt habt und wie ihr dann zu guter Letzt die Prüfung bestanden habt, ob erfolgreich oder eher nicht. Habt ihr es bereut oder würdet ihr es wieder tun? Wenn ihr noch weitere Anmerkungen habt, ich bin offen und dankbar für jede Anmerkung!

Bearbeitet von Cat2016

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1) Wo bitte hast du gelesen, dass du beim ILS zu Seminaren verpflichtet bist? Das ist eine absolut falsche Information. 

 

2) Die Hefte beim ILS sind nicht veraltet. Das ILS arbeitet mit der Hamburger Schulbehörde zusammen. Der Lernstoff ist der, der für die Prüfungen gefragt ist. Solche Meckereien kommen meistens von frustrierten Leuten, die sich dann darüber beschweren, dass in einer Matheaufgabe mal noch D-Mark steht. ;) Ist also eher nicht ernstzunehmen.

 

3) Ich glaube nicht, dass das "normale" Externenabitur einfacher ist. Man muss sich ja nicht nur selbst informieren und die Lernpläne selbst zusammenstellen. Man bekommt ja auch nie eine Korrektur oder Rückmeldung zur eigenen Leistung. Mich dann selbst einzuschätzen fände ich persönlich wahnsinnig schwierig. 

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Oh, das gilt nur für's SGD, habe mich jetzt nochmal besser informiert..

Okay, das macht mir doch ein bisschen Mut.. :)

 

Vielleicht kannst du oder jemand anderes mir ja noch diese Fragen beantworten:
Ist die Vorbereitung des ILS auf das zentrale Abitur abgestimmt? Ich habe ältere Beiträge gelesen, dass die Vorbereitung des ILS auf ein Abitur abgestimmt ist, das sich von dem zentralen Abitur unterscheidet. Nämlich ein anderes, was nur in Hamburg in deren Räumen stattfindet. Hat mich auch sehr gewundert und verwirrt. Dann wurde manchmal geschrieben, dass es beim SGD zum Beispiel nicht der Fall ist, deren Vorbereitung  wäre ''zentral''. Ich wollte nämlich die Prüfung in NRW ablegen.

Ich dachte anfangs, die Institute wären identisch, nur in anderen Städten:rolleyes:

Und beim SGD ist es wohl so, dass man - auch, wenn man viel früher fertig wird mit den Materialien -, die kompletten Kursgebühren bis zum 32. Monat weiterzahlen muss. Ist das beim ILS auch der Fall?

 

Bearbeitet von Markus Jung
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vor 8 Stunden, Cat2016 sagte:

Und beim SGD ist es wohl so, dass man - auch, wenn man viel früher fertig wird mit den Materialien -, die kompletten Kursgebühren bis zum 32. Monat weiterzahlen muss. Ist das beim ILS auch der Fall?

 

Das muss man bei jedem Fernlehrinstitut. Dass man Ratenzahlung gewährt, ist ein Zuvorkommen der Institute. Der Vertrag weist einen Gesamtpreis, der immer fällig wird, wenn man nicht früher kündigt.

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Die Institute bereiten primär auf die Abiturprüfung in dem Bundesland vor, in dem sie ansässig sind. Also das ILS in Hamburg und die SGD in Hessen.

 

Wenn du dich selbst vorbereitet, liegt die ganze Organisation des Materials etc. bei dir alleine und du hast keine Ansprechpartner, die korrigierten Übungsaufgaben und die Prüfungssimulationen fallen weg. Wenn du auf das alles verzichten möchtest, kann es eine Option sein.

 

Kennst du schon die Blogs zum Fernabitur? - Diese bieten einen guten Eindruck davon, wie die Fernlehrgänge ablaufen und die Prüfungen. Gerade die Blogs von Leuten, die ihr Fernabi abgeschlossen haben sind da sehr hilfreich, oft enthalten sie auch ein Fazit. Hier ist die Übersicht:

 

Neben den Anbietern der Klett-Gruppe gibt es auch noch das Fernabi über das Lernzentrum am Killesberg, welches auf das Abi in Stuttgart/Baden-Württemberg vorbereitet: http://www.lernzentrum-killesberg.de/

 

Mit der Schulleiterin habe ich vor einiger Zeit ein Interview geführt:

 

 

 

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1) Ja - natürlich musst du auch wenn du schneller als angedacht mit dem Lehrgang fertig wirst, die volle Gebühr bezahlen. Du hast ja auch das volle Angebot in Anspruch genommen, nur eben in kürzerer Zeit.

 

2) Ich glaube, dass du beim Thema Zentralabitur etwas falsch verstanden hast. Bildung ist in Deutschland Ländersache, was im Klartext heißt, dass sich der Schulstoff von Bundesland zu Bundesland unterscheidet. Somit unterscheiden sich natürlich auch die Abiturprüfungen.

Das Zentralabitur ist immer vom Kultusministerum eines Landes vorgegeben und bezieht sich logischerweise nur auf das jeweilige Bundesland. Zentralabitur bedeutet dann, dass die Schulen im ganzen Bundesland die Abiturprüfungen zugeschickt bekommen und diese nicht selbst stellen dürfen.

Natürlich gibt es demnach auch kein Zentralabitur für ganz Deutschland.

 

-> 3) Wenn du also deine Prüfung unbedingt in NRW ablegen willst, wird es dich nicht sonderlich weit bringen, dich ILS oder SGD anzumelden. Zum einen, weil du bei beiden auf andere Prüfungen (stofflich, methodisch etc.) vorbereitet wirst und zum anderen weil es dir auch passieren kann, dass es deinem Regierungsbezirk nicht reicht, was du da als Prüfungsvorbereitung angibst. Denn auch beim Externenabitur kann man nicht einfach so zur Tür reinspazieren und sich prüfen lassen. Das muss beantragt werden und dem Antrag wird nur stattgegeben, wenn du detailiert vorzeigen kannst, wie du dich auf das Abitur vorbereitet hast.

 

4) Du musst dir beim Externenabitur wirklich im Klaren darüber sein, dass du KEINERLEI Hilfe von außen bekommst. Du musst selbst zusammentragen was du stofflich können musst, WIE du es wiedergeben musst. Du bekommst keine Leitfäden an die Hand, kannst dich nicht vorher einmal prüfen lassen, kannst an keinen Prüfungssimulationen teilnehmen.

Es hat also nicht nur etwas mit Durchhaltevermögen und Willen zu tun.

 

5) Ich komme ebenfalls aus NRW und weiß, dass es hier auch andere Möglichkeiten gibt, sein Abitur nachzuholen. Es gibt Weiterbildungskollegs, die dich entweder in Vollzeit oder Teilzeit auf das Abitur vorbereiten und Berufskollegs die eine Ausbildung und das Abitur verbinden. Wäre das nichts für dich? In einem anderen Thread schreibst du, dass du bereit wärst 40-50 Stunden die Woche intensiv zu lernen. Wenn du dafür Zeit hast, was spricht gegen den Schulbesuch?

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Danke für die Zeit und Mühe, die du in deinen Beitrag investiert hast. Vor allem das mit dem Zentralbitur war sehr aufschlussreich. Und ja, ich habe mich jetzt endlich entschieden und die Anmeldung zum ILS weggeschickt, da die Variante im Gegensatz zum SGD günstiger sein wird. Das mit dem ''Abitur auf eigene Faust schaffen'' ist wahrscheinlich wirklich nichts für mich, wäre also zu risikobehaftet.

Das nächste Kolleg mit Schwerpunkt befindet sich auch nur 15 Minuten zu Fuß entfernt. So blöd ich das auch finde mit den hohen Kosten, die auf mich zukommen werden - mit der Schule bzw. mit Mitschüler habe ich bisher ausschließlich schlechte Erfahrungen gesammelt und es läuft immer nach dem selben Muster ab. Aufgrund diverser Geschehenisse und anderem befinde ich mich seit einigen Monaten in Therapie. Ich liebe es zu lernen und vor allem, wenn mir etwas beigebracht wird von Lehrern. Ich würde nur allzu gerne wieder eine Schule besuchen, aber wurde leider zu sehr aufgrund meiner schlechten Erfahrungen geprägt und bringe den Mut nicht auf, nochmal einen Fuß in eine Schule zu setzen, auf der sich hauptsächlich 16-22 jährige befinden, wie es bei diesem Kolleg der Fall ist. Ich komme absolut nicht mit Menschen dieser Altersgruppe zurecht. Das ist noch zu untertrieben geschildert. Ich finde es sehr bedauerlich, da dies doch per se der beste Weg wär - nur nicht für mich. Meine Therapeutin suggeriert mir auch manchmal - wenn wir über das Thema Abitur reden, was ich mehr mehr als alles andere wünsche, um meinen Traum zu verwirklichen -, mich meinen Ängsten zu stellen und die Möglichkeit zuzulassen, gute Erfahrungen zu sammeln. Ich war immer sehr introvertiert. Wenn meine beste Freundin mal nicht in der Schule war, weil sie krank war, war ich meistens allein. Ich hatte an anderen Menschen nie Interesse, was natürlich als arrogant und oberflächlich abgetan wurde. Das war nicht mal böse gemeint, ich bin einfach so. Zwar hatte ich die Hoffnung, dass diese Charaktereigenschaft sich ändern würde durch die Therapie, aber dem ist nicht so. Ich verstehe mich - abgesehen von meiner besten Freundin -, hauptsächlich mit Menschen, die generell sehr offen ist und mit verschiedenen Menschen zu tun haben. Auch wurde ich sehr oft (vor allem, als ich und meine beste Freundin nicht zusammen aufs Gymnasium gegangen sind, sondern sie auf eine andere Schule) als arrogante Schlampe betitelt. Ich wurde als oberflächlich abgestempelt, weil ich meist für mich sein wollte und die Gesellschaft meiner Mitschüler schwer erträglich war, was dann, verstärkt durch mein Äußeres, als abgehoben interpretiert wurde. Ich wurde wirklich gehasst und je unauffälliger ich wirken wollte, desto mehr Aufmerksamkeit (natürlich im negativen Sinne) wurde mir ''geschenkt''. Saß ich alleine in der Caferetia oder las ein Buch auf dem Schulhof, wurde ich gefragt, ob ich mich nicht zu ihnen setzen wollte. Andauernd solcher Sachen. Die Anwesenheit bzw Interaktion mit anderen wurde irgendwann so schlimm, dass ich Kopfschmerzen bekam...

Bearbeitet von Markus Jung
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Am 18.1.2016 at 12:16 , Markus Jung sagte:

 

 

Danke, in den Foren habe ich sehr gute Anregungen bekommen und Fragen wurden mir auch dadurch beantwortet. Das Video werde ich mir später anschauen.

Bearbeitet von Markus Jung
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Zwar hatte ich die Hoffnung, dass diese Charaktereigenschaft sich ändern würde durch die Therapie, aber dem ist nicht so. 

 

Charaktereigenschaften sind etwas beständiges und ändern sich in der Regel nicht durch eine Therapie und das ist auch nicht das Ziel. Ziel kann es vielmehr sein, mit seinen Charaktereigenschaften besser umzugehen, diese zu akzeptieren und sich davon ggf. auch nicht blockieren zu lassen. Und vielleicht auch zu schauen, worin der Nutzen deiner Eigenschaften liegen. Was möglich sind, sind Änderungen zum Beispiel von Einstellungen oder auch konkreten Verhaltensweisen.

 

Wenn du dich als sehr introviertiert siehst, kann ein Fernlehrgang eine sehr gute Möglichkeit sein. Du hast ja auch erstmal eine Probezeit und kannst in dieser Zeit schauen, wie gut du damit zurecht kommst.

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