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Markus Jung

Hochschule Fresenius startet unter "onlineplus" Fernstudiengänge BWL und Wirtschaftspsychologie

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Markus Jung

Die zur Cognos AG gehörende Hochschule Fresenius ergänzt ihr Angebot an Vollzeitstudiengängen und berufsbegleitenden Studiengängen im neuen Fachbereich onlineplus um online-gestützte Fernstudiengänge.

 

Zum Start am 1. April 2016 werden die beiden Bachelor-Studiengänge Betriebswirtschaftslehre (B.A.) und Wirtschaftspsychologie angeboten (B.Sc.).

 

Geschäftsführerin der neu geründeten Hochschule Fresenius online plus GmbH und Vorstandsmitglied der Bildungsgruppe COGNOS AG ist Prof. Dr. Julia Sander, die zuvor Rektorin und Geschäftsführerin an der SRH Fernhochschule Riedlingen war. 

 

Für die Fernstudiengänge wurde ein neues didaktisches Konzept entwickelt, in dessen Zentrum die Lernplattform studynet steht. Darüber sind nicht nur alle Lerninhalte in elektronischer Form abrufbar, sondern das Studium kann auch dort verwaltet werden. Außerdem ist das System als Social Learning Community gedacht, über welche die Lerner sich vernetzen, austauschen, Materialien teilen und gegenseitig Beiträge liken können. Die Lernplattform ist responsiv entwickelt worden, so dass von allen Endgeräten darauf zugegriffen werden kann. Unter anderem kommen auch Elemente aus dem Game based Learning zum Einsatz wie zum Beispiel Badges (Auszeichnungen) und anhand von Learning Analytics erhält der Studierende Feedback zu seinem Lernfortschritt.  Auch die Übungsaufgaben laufen online ab - diese heißen bei onlineplus missions und challenges und werden zum Teil auch in Form von Gruppenarbeiten durchgeführt.

 

Außerdem wird den Studierenden mit dem studycoach ein fester Ansprechpartner zur Seite gestellt, der zu allen Fragen rund um das Studium ansprechbar sein soll und auch aktiv auf die Studierenden zugeht und sie berät, unterstützt und motiviert. 

 

Auch auf Papierunterlagen wird nicht verzichtet, diese heißen bei onlineplus allerdings nicht Studienbriefe, sondern studymags und sind in der Gestaltung wie ein Magazin aufgemacht mit zweispaltigem Satz, vielen Grafiken und großformatigen Fotos. Auf Videos kann über QR-Codes zugegriffen werden. Die kompletten Inhalte stehen auch als ePubs im studynet zur Verfügung, dort sind interaktive Elemente wie Videos dann bereits eingebettet.

 

 

An Präsenzveranstaltungen gibt es neben den Klausurterminen nur eine Kick-Off-Veranstaltung zu Beginn des Studiums, welche als studycamp bezeichnet wird. Die Klausuren werden monatlich an 16 Standorten im Bundesgebiet angeboten. Virtuelle Seminare werden über das System von Adobe Connect durchgeführt.

 

Die Gebühren für das gesamte Studium inklusive aller Prüfungen betragen je nach Studienvariante 13.500 Euro bei einer Laufzeit von 36 Monaten mit monatlich 375 Euro oder 13.920 Euro bei einer Laufzeit von 48 Monaten mit monatlich 290 Euro.

 

Schon im Herbst sollen auf die beiden Studiengänge BWL und Wirtschaftspsychologie weitere Studiengänge folgen, auch Master-Angebote sind in Planung.

 

Bereits in der letzten Woche wurde mir in Köln in dem Räumen der Cognos AG das Konzept von onlineplus vorgestellt, ich habe Einblicke in das Lernmanagement-System nehmen können und auch in die studymags rein schauen können sowie viele Hintergrundinfos erhalten. Wenn ihr Fragen zu onlineplus habt, könnt ihr diese gerne ins onlineplus-Forum einstellen oder auch direkt hier diesen Beitrag kommentieren.

 

Das onlineplus-Forum wird aktiv durch Katrin Ehmke, Studienberaterin bei onlineplus in Hamburg, betreut um Fragen zu beantworten, die in Richtung Hochschule gehen. Ihr seht sie auch hier auf einem bei Twitter veröffentlichten Foto im Einsatz.

 


Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K.

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Mylo

Die Preise sind ja komplett überteuert im Vergleich zu IUBH und Wings! Ich dachte zuerst, ich hätte mich verlesen.

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habbi

Grundsätzlich bieten die verschiedenen Onlineanbieter, meiner Meinung nach, zwei unterschiedliche Konzepte an:

 

  • onlineplus und oncampus scheinen den Schwerpunkt auf "Digitale Studienbriefe" zu setzen
  • IUBH und WINS scheinen den Schwerpunkt eher auf Onlinevorlesungen und weniger auf die Studienbriefe zu setzen

Vielleicht täuscht der Eindruck aber auch.

 

Gibt es eigentlich noch mehr Anbieter in der Kategorie "Onlinestudium"? Grade das Thema mit den Onlinevorlesungen finde ich persönlich sehr interessant.

 

 

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Markus Jung
vor 13 Stunden, Mylo sagte:

Die Preise sind ja komplett überteuert im Vergleich zu IUBH und Wings! 

 

Wirtschaftspsychologie bietet die IUBH ja nicht an. Der BWL-Bachelor kostet in der Online-Variante ohne Präsenzen     11.983 Euro Euro bei 36 Monaten Laufzeit (1.517 Euro weniger als onlineplus) und bei 48 Monaten Laufzeit 12.451 Euro (1.469 Euro weniger als onlineplus).

 

WINGS bietet ebenfalls keinen Bachelor in Wirtschaftspsychologie an. Der BWL-Bachelor dort kostet bei acht Semstern Laufzeit (48 Monate) 9.552 Euro (4.368 Euro weniger als in der 48-Monats-Variante bei onlineplus). Der BWL-Onlinestudiengang der WINGS ist je nach Variante nochmal etwas günstiger, allerdings auch nicht direkt vergleichbar, da bei onlineplus ja noch Papier-Studienbriefe enthalten sind.


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Markus Jung

@habbi

 

Ich würde deiner Unterscheidung so nicht zustimmen. Auch bei der IUBH spielen die Studienbriefe in elektronischer Form bzw. auf Papier eine wichtige Rolle, die durch Vodcasts, Podcasts und Online-Tutorien ergänzt werden. 

 

Die Unterscheidung nach Online-Anbieter und klassischen Fernstudien-Anbietern verwischt immer mehr, da immer mehr Anbieter Elemente des Online-Studiums mit in ihr Konzept aufnehmen. Wenn dir die Methodik wichtig ist, lohnt es sich daher, die in Frage kommenden Anbieter genauer unter die Lupe zu nehmen, welche Medien in welchem Umfang und welcher Funktion da zum Einsatz kommen.


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Mylo

Ich meinte ja auch die Online-Studiengänge der Wings. Die kosten deutlich weniger. Skripte gibt es auch, allerdings nur zum Ausdrucken.

 

Ich verstehe nicht, warum man Hochglanz-Magazine als Skripte anbietet. Die rechtfertigen für mich nicht den hohen Preis. Entscheidend ist doch der Inhalt. Die Magazinform wirkt da auf mich eher unseriös.

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CrixECK

Immer mehr gewerbliche Anbieter erkennen, dass man mit Fernstudium richtig viel Geld verdienen kann und der Aufwand relativ gering ist... da muss man selbstverständlichkeiten eben als Neuerung verkaufen und hoffen, dass es niemand bemerkt.

Am 10.3.2016 at 14:00 , Markus Jung sagte:

Für die Fernstudiengänge wurde ein neues didaktisches Konzept entwickelt, in dessen Zentrum die Lernplattform studynet steht. Darüber sind nicht nur alle Lerninhalte in elektronischer Form abrufbar, sondern das Studium kann auch dort verwaltet werden. Außerdem ist das System als Social Learning Community gedacht, über welche die Lerner sich vernetzen, austauschen, Materialien teilen und gegenseitig Beiträge liken können.

Was dort als Innovation verkauft wird, ist aus Sicht eines Studenten doch eher peinlich. "Halten die mich für blöd?" fragt man sich als Leser da unmittelbar. Da gibt es an der FernUni schon seit rund 16 Jahren - neben Moodle allerdings u.a. mit privaten Foren, welche aber hohe Nutzerzahlen haben. Denn damit steht und fällt ein Forum. Was bringt dem Studenten eine "Social Learning Community" wenn dort nur wenige Nutzer sind? Richtig, gar nichts. Der Fernstudiengang Wirtschaftsrecht am DISC/Uni Saarland hat z.B. jedes Jahr rund 200  Studenten und auch ein Forum. Das hat aber in zwei Jahren keine zehn Beiträge gehabt. Der Nutzen für die Studenten war also gleich null, auch wenn sie (so wie ich) sehr gerne den Austausch über das Internet suchen.

 

Ohne hohe Nutzerzahlen bricht das didaktische Konzept der Fresenius somit völlig in sich zusammen - bei den Preisen sind diese Nutzerzahlen aber sehr unwahrscheinlich.

 

Gerne bin ich bereit, im Rahmen eines Qualitätsmanagements der Fresenius als Berater zur Verfügung zu stehen und aus meiner jahrelangen erfolgreichen Fernstudientätigkeit zu berichten. ;)


Abgeschlossene Fernstudien: Dipl. Kaufmann, Dipl. Volkswirt (FernUni Hagen), Master of Laws (Universität Saarland)

Aktuelle Projekte: M.Sc. Wiwi an der FernUni (110 von 120 ECTS), Dipl. Wirtschaftsinformatik als Fernstudium an der FH Zwickau (34 von 90 ECTS)

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yxcv

Viel zu teuer. 14.000 Euro für was bitte? Wenn man den Master noch machen will, dann kostet das wahrscheinlich  nochmal 15.-20.000 Euro.

Das Geld muss erstmal wieder erwirtschaftet werden.

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Axel Nattland

Mein Name ist Axel Nattland, ich bin Mediendidaktiker und habe bei onlineplus maßgeblich das didaktische Konzept mitentwickelt. Daher lese ich Ihre Kommentare mit großem Interesse und verstehe sie als wertvolle Hinweise zur Kommunikation und Weiterentwicklung.

 

 

Wir wollen mit onlineplus den Berufs- und Lernerfolg mit modernsten Erkenntnissen der Didaktik für unsere Studierenden garantieren. Wir haben zwei Jahre intensiv daran geforscht und entwickelt, wie wir das Richtige (Ist es der richtige Content, den wir vermitteln wollen?) und wie wir es richtig machen (Welches ist das richtige Zusammenspiel geeigneter Lerntools, damit dieser Content auch tatsächlich bei den Studierenden ankommt?). Die inhaltlichen und organisatorischen Antworten auf diese Fragen bilden den Kern des onlineplus-Konzepts.

 

 

Beispielsweise nutzen wir das Magazin-Format (in Print und digital), weil wir aus zahlreichen Studien wissen, dass sich mit einer spannenden, authentischen, praxisorientierten Darstellungsform von akademisch hochwertigen Inhalten diese leichter einprägen lassen und leichter abgerufen werden können. So enthalten alle Lerneinheiten sog. narrative Anker genauso wie Wissenstests und vieles andere mehr. Selbstverständlich haben auch andere Fernstudienanbieter hervorragende Studienbriefe mit anspruchsvollen akademischen Inhalten. Die liefern wir natürlich auch, nur das alleine reicht nicht aus – hier sind sich alle Didaktiker einig. So wissen wir, dass Motivation das wichtigste Kriterium darstellt, um das Studium auch erfolgreich zu Ende zu führen. Dazu dienen neben dem studymag-Format auch die studycoaches, die die Studierenden persönlich durch das Studium begleiten und über das eine oder andere Motivationstief hinweghelfen werden.

 

 

Und selbstverständlich stehen zahlreiche Professoren und Dozierenden auch im Rahmen der social community den Studierenden zur Seite, damit es hier tatsächlich zu einem angeregten Austausch über informelle Kanäle kommt – eben „Campus-Gespräche“ online.

 

 

Die Hochschule Fresenius „verkauft“ also keine Technik oder IT-Tools. Im digitalen Zeitalter bietet onlineplus den aus unserer Sicht bestmöglichen Weg zum Studienerfolg. Daran dürfen Sie uns gerne jederzeit messen.

 

Bearbeitet von Axel Nattland

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der_alex

Guten Tag Herr Nattland,

 

wäre es denn möglich einige (gedruckte oder PDF) Studienbriefe hier im Forum zu verteilen und ein Feeback einzuholen?

Ich würde gerne mir dann ein Exemplar anschauen und für mich einen Vergleich erstellen.

 

Danke vorab.

 

 

 

 

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