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Ein junger Mann hat viele (!!!) Fragen zum Fernabitur!


Rhino

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Wir auf das Schüler Bafoeg nicht das monatliche Einkommen und das Vermögen angerechnet? Sprich:  wenn du jährlich über x€ verdienst, dann bekommst du nichts? Und wenn du mehr als x€ Vermögen hast, dann wird das angerechnet und du bekommst weniger.

 

Das muss doch alles  im Netz zu finden sein - zum Beispiel auf der bafoeg Seite ... lies da mal nach und beurteile deine Chancen anhand deiner Situation.

 

Und was du mit "alle Kosten wieder reinholen" meinst verstehe ich auch nicht. Du bekommst monatlich einen Betrag x, der für deinen täglichen Bedarf gedacht ist. Ob das deine Kosten deckt oder nicht musst du selbst wissen.

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@Esme Soweit ich gelesen habe hast du ein Anrecht auf einen Mindestbetrag. Dieser Mindestbetrag deckt trotzdem die entstandenen Kosten. Sicher werden viele Faktoren berechnen wie viel ich bekomme. Aber solange ich ein Anrecht darauf habe, bekomme ich etwas. 

 

Mit alle Kosten wieder reinholen meine ich, das ich alle Ausgaben die ich für diese Sache habe wiederbekomme durch das Bafög, somit also erst den Kurs mit meinem Geld vorstrecken muss, dann aber wieder alles zurückbekomme. Vielleicht sogar mehr.

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Hier ein Bericht von jemanden der dein Ziel erreicht hat, auch in Berlin, und einen Vergleich zum ILS hat. 

http://forum.fernabitur.com/viewtopic.php?f=3&t=1690

Bei "Abiunity.de" auch ein paar Leute die sich da selbst vorbereiten.

 

@Rhino

Wenn du es in der kurzen Zeit schaffen willst glaub ich nicht das es über das ILS so einfach möglich ist, ließ mal den Blog von Abitierchen die hier auch postet und wie lange die mit höherem Schulabschluss gebraucht hat, und sieh dir allein den "Hefteberg" mal an.

hefte-gesamt.png

 

Das hochgerechnet sind alleine 10.000 Seiten... locker die zu "lesen" würde nur 200 stunden dauern... mit einmal lesen ist es halt nicht getan.. es muss auch noch gelernt, und die technischen Teile verstanden werden, es kommt noch anderes Zeug dazu je nach Fach. Zweite Fremdsprache usw.  man könnte sich also mit der Hälfte alleine schon 2 Jahre beschäftigen.

Wenn dich auf das Abitur in 18 Monaten bzw. 2 Jahren vorbereiten willst ist das imho kein geeigneter Weg, dir steht nur ein begrenztes Zeitkontigent zur Verfügung. D.h. du musst dich auf die 8 Fächer festlegen in denen du das Abitur ablegen willst. und dich auf diese ganz ganz gezielt vorbereiten indem du den Stoff möglichst komprimierst. 

Ich denke nicht das die Fernstudium-Skripte hierfür das geeignete Vehikel sind, die sind für eine andere (gemächlichere) Lernart "für alle" ausgelegt. Ist auch gut das es sowas gibt, und es gibt ja verschiedene Motive warum man das Abitur nochmal nachmacht.. Aber ich glaub nicht das dich so weiterbringen kann wie du dir das vorstellst. 

Die mündliche Prüfung die "Sozi-wissenschaften" Lernfächer... wenn "Labern" kannst, gelernt hast und konzepte verstehst - imho machbar, mit "Auswendiglernen" imho keine Chance im Mündlichen.

Dann die Sachen die schriftlich machen muss z.B. Mathe. Das ist vorwiegend "üben, üben, üben" Du musst die Rechenverfahren sauber draufhaben und die Aufgaben lösen und zu Papier bringen, das einzige was zählt und was Punkte bringt. Es gibt Leute die haben den gesamten Mathe-Stoff vor dem Studium nochmal neu lernen müssen, soweit das es funktioniert geht dann sogar in 2 Monaten.

Du musst dir die richtigen Fächer raussuchen mit denen du klarkommst und die dich am wenigsten Zeit kosten, und diese dann "aufsaugen", das bedeutet aber das für dich Konzepte "maßschneidern" musst das entsprechend Lernen kannst,   Ich denke nur so kannst du es im gewünschen Zeitrahmen überhaupt schaffen.

 

 

 

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Den Mindestbetrag kriegst du aber auch nur wenn du förderberechtigt bist. Dh. wenn deine Eltern nicht über gewisse Verdienstgrenzen kommen (oder du elterunabhängiges Bafoeg kriegst, weil du schon über 30 bist o.ä.), du nicht mehr als x€ Vermögen hast, du mtl. nicht über x€ verdienst usw ... ich bin mir nicht sicher ob das alles auf dich zutrifft. Aber ich habe mich damit auch nicht im Details beschäftigt. Kenne das nur noch von früher, als ich mal "normal" studiert habe. War immer ein Act das Thema Bafoeg ...

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Zu dir @Esme

 

Den Mindestbetrag kriegst du aber auch nur wenn du förderberechtigt bist. Dh. wenn deine Eltern nicht über gewisse Verdienstgrenzen kommen (oder du elterunabhängiges Bafoeg kriegst, weil du schon über 30 bist o.ä.), du nicht mehr als x€ Vermögen hast, du mtl. nicht über x€ verdienst usw ... ich bin mir nicht sicher ob das alles auf dich zutrifft. Aber ich habe mich damit auch nicht im Details beschäftigt. Kenne das nur noch von früher, als ich mal "normal" studiert habe. War immer ein Act das Thema Bafoeg ...

 

Also laut der Seite: http://www.bafoeg-rechner.de/FAQ/elternunabhaengig.php

 

Entspricht die Lage den Anforderungen.

  • Für den Erwerb der allg. Hochschulreife auf dem zweiten Bildungsweg

Laut der FAQ Seite bin ich drin.

 

Zu dir @Count Goldbeast

 

Wow! Ein 74cm hoher Haufen Bildung der in meine Riesenbirne reingepresst werden muss und das auf einem Zeitraum von 1,5 Jahren? Das erscheint mir auch sehr schwer vorstellbar.

Deine Vorstellung mit der Komprimierung ist auf jeden Fall super interessant. Ich bedanke mich vorab schon mal für den Link. Werde mir mal das Textmonster ausgiebig durchlesen.

Kannst du vielleicht noch ein paar Vor und Nachteile bzg. meiner Aufstellung ergänzen?

 

Danke für eure Hilfe!

 

 

PS: Ich bin immer noch tierisch am hadern ob ich Selbststudium oder Fernabitur machen soll.

Die Vorteile sind gravierend aber auch die Nachteile sind nicht ohne. Schul-Bafög würde die ganzen Kosten decken und noch sogar viel mehr mir zurückgeben. Laut dem Rechner und der Erhöhung von unberücksichtigten Vermögen von 7600€. Würde mir 100% helfen! Ich spreche hier von einem Nebenjobgehalt das ich 12 Monate erhalten würde.

 

Ich lese mal den Text...

 

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vor 1 Minute, Esme sagte:

 

D.h. du würdest die Zeit in der du Bafoeg bekommen würde dann deine Arbeitszeit bzw. deinen Verdienst soweit reduzieren, dass du Bafoeg berechtigt bist? Macht das dein Arbeitgeber mit?

 

 

Ich kann leider überhaupt nichts zu maximal Stundenanzahl finden?

Gibt es dort überhaupt eine? Ich muss nur eingeben wieviel ich verdiene. Je mehr ich verdiene desto mehr kommt dabei raus. Keine Ahnung wie dieses System funktioniert aber laut dem Rechner bin ich drin und bekomme viel raus. 

 

Hast du da ein paar Infos @Esme?

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Verstehe ich nicht. Du gibst bei dem Rechner an, dass du sonstige Einkünfte über 400€/Monat hast (was du ja hast wenn du Vollzeit arbeitest).

 

Auf der nächsten Seite musst du dein Einkommen im BWZ (Bewilligungszeitraum) eingeben. Also 12Monate BWZ und (fiktiver Wert) 1500€ Brutto/Monat -> 1800€  Einkommen im BWZ.

 

Ich nehme an (weiß es aber nicht!). dass du deine mtl. Raten als Schulgeld angeben kannst. Da habe ich einfach mal 150€/mtl eingetragen.

 

Vom Grundbedarf und evtl Zusätzen (zB Pauschale für Unterkunft) wird dann dein mtl. Einkommen abgezogen, bereinigt um ein paar Dinge wie zB Pauschale Werbungskosten, Schulgebühren usw usw ...

 

Bei 1500€ Brutto/Monat wären das in meiner fiktiven Berechnung mehr Abzüge als Bafoeg-Bedarf - und daher 0,00€ Bafoeg.

Daher meine Frage bzgl. der verringerten Arbeitszeit. Weil weniger Arbeitszeit führt zu weniger Verdienst.

 

Aber wie gesagt - ich habe da kein detailiertes Wissen und habe mir das jetzt nur nebenbei etwas angelesen und mein (elternabhängiges) Bafoeg-Wissen von 200x genutzt ...

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Zitat

Der

@Count Goldbeast ist ein Verfechter des Selbststudiums und in der Tat kann das Vorteile haben und für manche der geeignete Weg sein. Meiner Meinung nach profitieren viele aber schon davon, wenn das Lernen vorstrukturiert wird und es auch einen festen organisatorischen Rahmen gibt und sogar die monatlichen Kosten können hilfreich sein, um dran zu bleiben. Und das finde ich beim Fernabi nach vielem, was ich bisher so mitbekommen habe, das besonders herausfordernde. Du bekommst über einen langen Zeitraum sehr viel Material und musst beständig dran bleiben dieses abzuarbeiten, sonst fängt es schnell an sich zu stapeln.

 

 

Ein Selbststudium wird in der Regel nicht öffentlich propagiert weil keiner dran Geld verdient.  .. und natürlich rührt man dann die Marketingtrommel, wirbt mit allen möglichen staatlichen Fördertöpfen und Kreditmöglichkeiten (vielleicht sogar mit Provision für den Bildungsanbieter) usw...   Das ist auch überhaupt nichts schlechtes.  Lehrgangsträger etc. wollen alle von etwas leben, aber es ist eine "Industrie" und eben Business. - Hier werden einem Produkte verkauft und angeboten. 

Vorgefertigte Produkte sind halt nur nicht für alles und jeden das die beste, schnellste, einfachste und günstigste Lösung. 

Letztendlich macht man in Deutschland die meisten seiner Prüfungen und "Examen" vor dem Staat und Beamten. Und vor denen steht man letztendlich immer selbst ganz alleine, kein Anwalt dabei, kein Telefonjoker, niemand der jemanden die Hand führt.

Fern-Hochschulstudium läuft das bisschen anders, aber letztendlich bleibt man auf sich alleine gestellt.

 

@Rhino

Wenn unbedingt willst kannst dich zum dem Bafög-Thema ja einlesen, aber ehrlich gesagt würd ich mir hier die "Eurozeichen" aus dem Kopf schlagen, Berlin pisst zwar mehr Geld weg als andere Länder, aber hier die ganzen Kosten "geschenkt kriegen" bei gleichzeitiger Arbeit und nicht mittelloser Sozialfall... Nein... ich glaube nicht.

 

" Kannst du vielleicht noch ein paar Vor und Nachteile bzg. meiner Aufstellung ergänzen? "

 

"

Nachteile:

"-Durchfallquote für Selbststudium ist immens hoch"

Das weiß ich nicht... die Daten dazu sind Jahre alt. Es ist halt eine Frage der Vorbereitung, ob man besteht oder nicht. Wie bei jeder externen Prüfung. 

 

"-Man hat nicht diesen Druck das man es schaffen muss, da kaum Geld reinfließt"

Brauchste Druck?

Kein Abitur, kein Studium, immernoch keine Ausbildung, keine guten Noten, kein guter Job (Callcenter Forever), kein Geld, keine Frau, keine Kinder... Reicht das? :P

 

"-Es benötigt eine wirkliche STARKE Entschlossenheit und das dazugehörige Selbstvertrauen um das zu schaffen"

Die Entschlossenheit und die Ausdauer wirst du auf jeden Fall brauchen, sonst wird das nichts, egal ob Selbststudium oder Fernstudium. Lernen und Durchziehen musste bei beidem selber.

 

Nachteil vom Fernabitur mit Heften kann auch sein das die Hefte nicht besonders gut sind, über die hört man häufig Klagen das diese didaktisch nicht besonders wären, und tlw. veraltet. Das ist auch Punkt für das Selbststudium das dir hier das Material selber aussuchen kannst, wenn du z.B. mit den Büchern lernst die in deinem Bundesland ganz normal am Gymnasium verwendet werden dann haste in der Hinsicht weniger zu befürchten. Und wenn diese Bücher scheisse sind, dann organisierst du dir halt nochmal bessere. - Bei den Schulbuchverlagen kannste dir auch Leseproben online reinziehen womit besser klarkommst, und die Inhaltsverzeichnisse abgleichen. 

 

Am besten du recherchierst mal ne Woche und machst die Listen mit all dem was du brauchst, welche Fächer dich interessieren würden und machst dir nen Plan. Das kostet dich zwar ein paar Tage zeit aber dann haste du ne realistischere Entscheidungsgrundlage. Ich denke aber dein Ziel "Abitur schnellstmöglich" ist nur über direkte zielgerichtete Prüfungsvorbereitung daraufhin möglich.

Das Fernabitur ist dafür in seiner Form nicht wirklich gedacht und konzipiert.. 

 

Es gibt auch private Lehrer und Schulen die dich auf sowas ASAP "hindrillen" das durch die Prüfung kommst, aber da musste dann Vollzeit hin, und die wollen natürlich auch richtig Kohle sehen dafür das sie ihre Zeit und Können aufwenden. Das kostet also meist locker 10 Riesen... Aber da musste auch lernen und mitarbeiten.  

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Nein ich erhalte keine Abzüge. Abzüge sind -0,00€.


1.  Beginn Bewilligungszeitraum Oktober 2016 oder später.

2.  Art des BAföG -> elternunabhängiges Bafög -> Da ich Abitur auf dem 2. Bildungsweg erlange

3.  Ausbildungsart Abitur auf dem 2. Bildungsweg

4.  Deutschland

5. Kein Schuldgeld? 

6. nicht bei Eltern

7. beitragspflichtig

8." sonstiges Einkommen (nur markieren, wenn mehr als 400 Euro monatlich oder zusätzlich andere eigene Einkünfte wie Waisenrente oder Ausbildungsvergütung vorhanden sind; Unterhaltsleistungen spielen hier keine Rolle!) "

9. Werte unter 5200€ (oder auch 7500€; Die zahlt zählt eh nur zum Zeitpunkt der Antragsstellung)

10.  bisher nie verheiratet

11. 0

12. 0

13. Dauer der BWZ ist 12 Monate; Da Schüler Bafög nur für die letzten 12 Monate gilt

14. Mit Bruttoeinkommen bekomme ich 708€ raus. Ohne jegliche Abzüge.

 

@Esme, das habe ich raus. 

Zu @Count Goldbeast werd ich gleich eingehen. :P

 

"Kein Abitur, kein Studium, immernoch keine Ausbildung, keine guten Noten, kein guter Job (Callcenter Forever), kein Geld, keine Frau, keine Kinder... Reicht das? :P "

 

Ich habe einen guten Job. Ich arbeite schon seit 8 Monaten nicht mehr im Call Center. Ich arbeite in einem Büro mit einem großartigen Kollegium und tollen Arbeitsbedingungen. Im Vergleich zu Call Center ist das bei mir hier manchmal Kindergeburtstag! Und Kuchen gibts auch!


Nein aber in ernst so mies würde ich meine Lage keineswegs hinstellen und doch kann ich den Wink mit dem Zaunpfahl verstehen. ;)

 

" Wenn unbedingt willst kannst dich zum dem Bafög-Thema ja einlesen, aber ehrlich gesagt würd ich mir hier die "Eurozeichen" aus dem Kopf schlagen, Berlin pisst zwar mehr Geld weg als andere Länder, aber hier die ganzen Kosten "geschenkt kriegen" bei gleichzeitiger Arbeit und nicht mittelloser Sozialfall... Nein... ich glaube nicht "

 

Mein du Berlin sieht das anders? Ich mein es ist doch mein Anrecht dies zu erhalten. Ob sie wollen oder nicht. Ist doch ein Gesetz. So wie wir alle Steuern zahlen müssen so habe ich ein Anrecht auf Unterstützung. Letztendlich verdient der Staat ja auch an uns, da mehr Gehalt -> Mehr Ausgaben -> Mehr Staatskassenklingeln.

 

Auf dein Industriethema bin ich schon aufmerksam geworden. Hier ist ja der "Klett-Verein" ein Fernabitur-Bildungsmonopol. :)

 

So habe fertig @Count Goldbeast

 

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