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Higgins

Übergewicht durchs Fernstudium - Austauschthread

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Wenn ihr Probleme mit den Süßigkeiten habt, würde es euch eventuell helfen, gewisse Teesorten zu trinken? Ich habe für Heißhunger-Anfälle alle möglichen Teesorten hier stehen: Gummibärchentee (schmeckt aber eher wie Glühwein :D ), Milde Himbeere (schmeckt original wie ein Campina-Sahnebonbon), Bananensplit, Apfelstrudel...Seiten wie urbanteadealers oder Gschwendner haben da alle möglichen Vorlieben im Sortiment und sie sind auch noch recht gesund zusammengestellt. 

Im Supermarkt findet man solche Tees eher nicht - oder man bekommt nur Sorten, in denen z.B. ekliges Stevia beigemischt ist und dann erinnert der Geschmack mehr an ein verunglücktes Minzbonbon, finde ich. Einige Teesorten enthalten auch Aspartam. 

Klar ist Tee nicht immer das Mittel der Wahl, wenn man Lust auf Brownies oder Kuchen hat. Mir ist aber aufgefallen: Wenn ich morgens (da brauche ich eh immer viele heiße Getränke) schon meine 2-3 Tassen trinke, habe ich tagsüber weniger Lust auf Süßes :) 
Und ansonsten kann man das Feld ja auch von hinten aufräumen: Gewisses Krafttraining mache ich nur, um mehr Süßigkeiten essen zu können :D Klappt gut. Und Krafttraining dauert nie lang. 

LG 

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Am ‎23‎.‎11‎.‎2017 um 11:27 , Forensiker schrieb:

Wollte mal ein Update schreiben. Hatte vor kurzem wieder mein Höchstgewicht von 98,5 kg bei 178 cm erreicht. 

So Fettzellen sind ganz schöne Ar...cher. Die wollen immer wieder zu ihrem Maximalvolumen.

 

Jetzt probiere ich es mit der QM-Methode. Z-D-F - Zahlen, Daten, Fakten. Ich betreibe ein "Controlling" mit meinem Essen und habe in 4 Wochen 2,7 kg verloren. Mein neues Ziel: Insgesamt 20 kg in 40 Wochen verlieren.

 

 

Update: Klappt gut!

 

Bin jetzt bei 65 Tagen und -6 kg! Ohne Sport! (Der folgt allerdings bald wieder)

Die kostenlose App, die ich zum Zählen der Kalorien nutze heißt "MyFitnessPal" (berechnet für mich auch den Kalorienbedarf).

 

Zusätzlich habe ich mir ein Fitnessarmband (Lintelek ID115HR - 28 Euro) gekauft und versuche mir damit zusätzliche Bewegungsziele zu setzen, die ich erreichen kann. Das Armband kann man auch mit der App verbinden. In den 5 Tagen London-Urlaub über Weihnachten bin ich 50 km mit meiner Familie durch die Stadt gelaufen (gegangen).

 

Ich fühle mich super! Nicht mehr so schlapp!

 

Bearbeitet von Forensiker

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vor 55 Minuten, Forensiker schrieb:

Und nochmals ein Update:

 

Inzwischen habe ich 11 kg verloren und mein Ziel rückt immer näher. Hinzu kommt, dass ich über die ganze Sache jetzt eine Hausarbeit im Modul "Psychologie der Verhaltensänderung" schreibe :lol:

 

 

DAS nenne ich mal Zieloptimierung!!!

 

:thumbup:

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Z-D-F - Zahlen, Daten, Fakten

 

Wie genau sieht das denn aus? Eine Liste mit dem, was Sie essen dürfen? Und ein 450-Euro-Jobber, der Ihnen eins auf die Finger haut, wenn Sie etwas nicht Genehmigtes aus dem Kühlschrank holen?

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vor 8 Stunden, KanzlerCoaching schrieb:

Z-D-F - Zahlen, Daten, Fakten

 

Wie genau sieht das denn aus? Eine Liste mit dem, was Sie essen dürfen? Und ein 450-Euro-Jobber, der Ihnen eins auf die Finger haut, wenn Sie etwas nicht Genehmigtes aus dem Kühlschrank holen?

 

Ich esse alles was ich mag. Nur die Menge ist (im Gegensatz zu vorher :P) reduziert. Und da ich alles in mein "elektronisches Kcal-Tagebuch" eintrage, kann ich sogar so planen, dass ich trotzdem mal abends noch ein paar Chips oder Schokolade essen kann. Wenn meine Tages-Kcal-Grenze erreicht ist, höre ich auf mit dem Essen.

 

Letztlich esse ich nur weniger als ich an Kcal verbrauche. Das ist ganz simpel. Seitdem ich alles notiere, esse ich schon automatisch weniger.

 

Allerdings unterschreite ich nicht meinen Grundumsatz. Man muss schon ausreichend essen, um abzunehmen, da der Körper sonst den Stoffwechsel reduziert und das (normale) Abnehmen fast unmöglich macht. Gewichtskontrollen sind daher wichtig. Aber nicht jeden Tag. Das frustiert nur, da es natürliche Schwankungen durch Flüssigkeitseinlagerungen/- verluste gibt.

 

Dabei haue ich mir schon selbst auf die Finger. Allerdings weiß ich und habe selbst erfahren, dass Rückschläge dazugehören (vgl. Motivational Interviewing).

Statt die Milkaschokolade (wie anfangs) nicht in die App einzutragen, trage ich sie nun doch ein. Ich habe einfach aufgehört, mich selbst zu bescheissen. Und wenn ein Tag mal über dem Limit ist, dann ist es eben so. Ich schaue halt, dass es die Tage danach wieder hinhaut.

 

Ich habe lange im Suchtbereich gearbeitet: Es ist mir klar geworden, dass ich ein Junkie bin. Nicht mit illegalen Drogen, wenngleich aber doch mit Essen. Es reicht also nicht, wenn ich nach dem Erreichen des Zielgewichts mit dem Tagebuchführen aufhöre. Nein, ich muss das wahrscheinlich bis an mein Lebensende so weiter betreiben, lehrt mich meine Vergangenheit. Da unterscheide ich mich nicht von anderen Suchtkranken.

 

Mein Leidensdruck war einfach hoch genug. Nur so kann man sein Ziel erreichen.

 

 

 

Bearbeitet von Forensiker

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Am 19.3.2018 um 23:31 , Forensiker schrieb:

 

Letztlich esse ich nur weniger als ich an Kcal verbrauche. Das ist ganz simpel. Seitdem ich alles notiere, esse ich schon automatisch weniger.

 

 

Und genau das ist letzlich auch das einzige "Diät"geheimnis. Da kann man was von Paleo oder sonstwas schwadronieren. Iss weniger als du verbrauchst und fertig. So einfach ist das manchmal.

 

Mir hilft übrigens parallel zum Kalorienzählen das Intervallfasten 16:8. So habe ich mein Essverhalten noch mehr unter Kontrolle und der Magen-Darm-Trakt dankt es dir, gerade wenn man sich mal weniger bewegt.

Bearbeitet von Luulaa

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