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Abbrecherquote in Hagen (leider ältere Zahlen)

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Danke. Über die Zahl von 70 Prozent habe ich bereits 2010 berichtet und es hatte sich auch eine Diskussion dazu ergeben:

 

 

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@Markus Jung

 

Aktuelle Zahlen finde ich leider nicht. Keine Ahnung, ob sich da was an den Abbrecherzahlen geändert hat.

 

In Psychologie gibt es sicher auch einige, die sich dann in ein höheres Semester an einer Präsenuni bewerben und angenommen werden.

Ein Teil wird abbrechen, weil sie es "nur mal nebenbei" ausprobiert haben.

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Zum BSc Psychologie zumindest kann ich sagen, dass alle meine Mitstreiter, die ich im letzten Jahr auf den (wirklich toll organisierten!) Statistik-Seminaren getroffen hatte, nicht mehr dabei sind (aus dem Master war keiner dabei, Master-Studis sind eine seltenere Spezies). 
Das fand ich sehr schade zu hören. Ich erinnere mich dunkel, was sie mit dem BSc geplant hatten, zu tun:
- Eine wollte innerhalb der Psychiatrie, in der sie arbeitete, aufsteigen. Sie war schon Sozialpädagogin und war für eine Autismus-Gruppe zuständig. 
- Einer wollte in den Wirtschaft 
- Einer wollte es als Sprungbrett nutzen, um damit im Ausland Medizin zu studieren, was die ihm auch schon zugesagt hatten, wenn er den BSc schafft (19 Jahre, eigenen Haushalt führend)
- Eine Künstlerin brauchte den Abschluss, weil sie danach eine Weiterbildung als selbstständige Kunst-Therapeutin machen wollte
- Eine wollte ihn nur für die persönliche Weiterbildung nutzen 

Keiner von den oben genannten ist noch dabei, obwohl sie sehr ambitioniert waren. Die Gründe waren:
- Schlechte Noten, trotz hohem Lernaufwand und teurer Privatnachhilfe (meinten alle)
- Schlechtes Zeitmanagement 
- Mit der Selbst-Organisation nicht hingekommen

Von meinen Master-Mitstreitern, die ich in Hagen selbst kennen gelernt haben, hatte ich aktiven Kontakt zu 10 Leuten, von denen 5 weitergemacht haben und die andere Hälfte geschmissen hat. 
Die 5, die gegangen sind, sind mittlerweile an anderen Universitäten, teilweise auch Präsenzunis :)  Da waren die überwiegenden Gründe, dass die FernUni nicht die Module angeboten hat, die sie später beruflich brauchten. Die 5, die noch da sind, haben Berufswünsche wie: Selbstständiger Berater oder etwas in Richtung Schulpsychologie oder Gesundheitsberatung. 

Das sind nur minimale Stichproben, allerdings an zwei ganz unterschiedlichen Orten. Hagen hat allen Abbrechern Ende letzten Jahres eine Umfrage für die Abbruchgründe rausgeschickt, ich zumindest bekam eine :) Es könnte also sein, dass sie nach Auswertung der Daten bald wieder etwas Interessantes veröffentlichen. 

LG 

Bearbeitet von Vica

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Da ich das ja aktuell recherchiert habe (im Rahmen der  Thesis) kann ich sagen es gibt keone öffentlichkeitswirksamen Zahlen. Auch ist nicht bekannt ob in der alten Prozentzahl von 80 Prozent tatsächlich das Kriterium des Studienabbruchs effüllt wird oder  ein nachrangiger Wechsel von Einrichtung bzw. Fachrichtung stattgefunden hat. Das Entspricht dann nicht dem Abbruch oder Drop-Out Kriterium, wie es eigentlich für den Studienabbruch und das Studienabbruchverhalten gilt. 

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Am 14.8.2016 um 19:31 , Markus Jung schrieb:

Danke. Über die Zahl von 70 Prozent habe ich bereits 2010 berichtet und es hatte sich auch eine Diskussion dazu ergeben:

 

 

Zumal die Zahl ja auch gar keine öffentliche geplante war sondern eine uminterpretierte Aussage die Beiläufig erfolgt ist und in den Medien so gepuscht worden ist, dass sie sich heute in zahlreichen wiss. Publikationen findet als Faktum.

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