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Wie organisiert ihr die Abschlussphase (Praxissemester und BA) mit Kind

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Hallo liebe Fernstudis ;)

 

Wenn alles gut läuft, kann ich ab August 2017 mit meiner Praxisphase und anschließender Bachelorarbeit starten. Bisher konnte ich das Studium mit Kind (zwei Jahre) und Mann gut organisieren, auch wenn sonst keine Hilfe (Großeltern, etc.) im Umkreis vorhanden ist. Ich bin froh, wenn ich im Dezember meine letzte Pflicht-Präsenz habe und anschließend dann "nur" noch die Klausurphasen der letzten zwei Theoriesemester.

 

Jetzt stellt sich für mich die Frage, wie organisiere ich am besten die Praxisphase. In unserer Studienordnung ist diese vorgesehen mit drei Monaten. Dabei soll ein Projekt bearbeitet werden (Berufstätigkeit würde angerechnet werden, ich arbeite aber zur Zeit nicht). Die anschließende BA hat eine Dauer von neun Wochen. Ich habe mich bereits informiert, welche Firmen/Unternehmen Praktikantenstellen anbieten, allerdings sind diese soweit entfernt, dass ich mit meiner Familie umziehen müsste, da das tägliche Pendeln mit einem Vollzeit-Vertrag einfach nicht umsetzbar ist.

 

Gibt es hier Fernstudenten, die vor dem gleichen oder einem ähnlichen Problem standen? Wie habt ihr das gelöst?

 

Ich freue mich über eure Kommentare.

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vor 34 Minuten, KanzlerCoaching sagte:

Wollen Sie denn im Anschluss wieder in den Beruf - mit neuer Qualifikation - einsteigen?

 

Ja, sobald sich eine Möglichkeit dazu ergibt. Im besten Fall in der Firma, in der ich das Praktikum und die BA absolviere, aber das ist ja nicht vorhersehbar.

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Dann würde ich diese Tatsache in Ihre Bewerbungsaktivitäten einbeziehen und mich bei Unternehmen bewerben, die für Sie auch erreichbar sind - und zwar in der Kombination mit der Bewerbung um eine konkrete Stelle mit vorgeschaltetem Praktikum.

 

Und mich parallel schon jetzt um einen Platz in der Kita oder einer Tagespflege bemühen.

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Hi,

 

ich kann dich gut verstehen, da es bei mir genau so läuft - ich bin im Moment im Master und betreue meinen 2,5 jährigen Nachwuchs seit seiner Geburt zu Hause, etwa seit der Endphase meines Bachelors. Ich habe leider tagsüber auch keinerlei Hilfe, weil kein einziger Kitaplatz in der Stadt frei ist, obwohl wir seit 2 Jahren auf Warteliste stehen. Gehen jedesmal leer aus. Auch mit Hilfe des Jugendamtes ist kein Platz zu finden. Von letzterem kam vor einiger Zeit auch die Absage für eine Tagesmutterstelle, weil ebenfalls alle bis Sommer 2017 vergeben sein sollen. 
Die nächste Möglichkeit für eine Aufnahme in den Kitas ist im August 17. 

Die Großeltern hatten ursprünglich zugesagt, Großelternzeit einzulegen, was wegen Rente gut gepasst hätte. Wollten auch in unsere Nähe ziehen und "hauptberuflich Großeltern" werden ;)  - haben jetzt aber wegen Pflegefall in der Familie wieder abgesagt. 

In den Präsenzphasen nimmt sich mein Mann immer Urlaub, ansonsten hab ich nur am Wochenende Luft, was zu machen ;) Und wochentags nach 20 Uhr, wenn er Feierabend hat. Lief bisher einigermaßen. 
 

Im Master gibt's auch eine Praxisphase über mehrere Wochen und obwohl ich die noch nach hinten schieben kann, stelle ich mir auch die Frage, wie es mit der Kinderbetreuung dann aussehen soll, weil vielleicht im schlimmsten Fall nicht mal ein Kindergartenplatz Ü3 bereit steht.  Außerdem bekommen wir noch Nachwuchs ;) 
Da, wo ich die Praktika machen könnte, gibt es allerdings Betriebskitas für Mitarbeiter jeglicher Art, auch im Niedriglohnbereich. Ich hoffe, dass - wenn sonst keine andere Betreuung möglich ist - die Kinder dann wenigstens über den Praktikumszeitraum diese Kita besuchen könnten. Prinzipiell ist das wohl möglich, wie mir gesagt wurde. Problem ist nur, dass diese aktuell zumindest auch voll sein wollen. 
Mein Mann denkt andererseits aber auch über Elternzeit nach, obwohl das bei ihm nicht ganz einfach ist (keiner der Vorgesetzten hat persönlich Kinder und auch kein anderer Mitarbeiter). Außerdem ist das so eine Sache, wenn nur ein Gehalt da ist, welches dann gekürzt wird - denn so ein Praktikumsplatz bringt ja nichts bis wenig ein ;) 

 

Ja, wirklich schwierig und es bereitet mir Kopfzerbrechen ;) 
Dass gleich 3 Betreuungsmöglichkeiten (Kita trotz Rechtsanspruch, Tagesmutter und die Zusage der Großeltern) wegfallen hatten wir uns so auch nicht vorgestellt - aber insgesamt geht's noch, weil ich zum Glück das Praktikum auch erst später machen kann (habe den Master erst im Oktober gestartet). Bis dahin erhoffe ich mir noch Lösungen, aber sollte sich nichts ergeben, wird's eben die väterliche Elternzeit werden ;) 

Ich würde auch mal schauen, wie es um Kitaplätze bei euch steht (wenn du das nicht eh schon gemacht hast) und mal bei den Tagesmutterstellen schauen, es muss ja nicht überall so dramatisch damit sein wie hier! :) Notfalls mit Eilantrag an's JA, weil sich mit der Praxisphase bei dir ja die berufliche Situation ändert. Ansonsten ist die Frage, ob dein Mann in dem Zeitraum eventuell Elternzeit nehmen könnte. Oder ob eine Betriebskita existiert, die ebenfalls zeitlich begrenzt Kinder aufnimmt. 


 

Bearbeitet von Vica

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Gibt es denn die Möglichkeit, alternativ statt des Vollzeit-Praktikums auch ein (längeres) Teilzeit-Praktikum zu machen, so dass du nur weniger Stunden täglich eine Fremdbetreuung benötigst? - Vielleicht ließe sich das ja dann etwas einfacher organisieren. 

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