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Markus Jung

Was sind Einsendeaufgaben im Fernstudium?

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Den Einsendeaufgaben kommt in der Fernlehre eine große Bedeutung zu, da sie eine der Formen des betreuten Lernens darstellen.

 

In regelmäßigen Abständen (sehr häufig zum Abschluss eines Studienbriefs) bearbeiten die Fernlerner Aufgaben zu dem in letzter Zeit bearbeiteten Stoff und reichen die Lösungen dann bei ihrem Fernlehrer ein. Dieser korrigiert, kommentiert und benotet die Einsendeaufgaben und sendet diese dann an den Fernschüler oder Fernstudenten zurück. So erhält dieser ein Feedback mit einer Info zum aktuellen Wissensstand.

 

 

Insbesondere ausführliche Rückmeldungen werden von den Lernern im Fernstudium sehr geschätzt, um feststellen zu können, welcher Stoff bereits "sitzt" und womit noch eine intensivere Beschäftigung bzw. Wiederholung notwendig ist. Früher wurden die Einsendeaufgaben meist auf Papier per Post eingereicht, mittlerweile geschieht dies überwiegend elektronisch per E-Mail oder über den Online-Campus der Anbieter.

 

Einsendeaufgaben in Mathe

 

Während in vielen Fächern getippte Einsendeaufgaben sinnvoll sind, ist es bei Mathe eine Überlegung wert, die Aufgaben doch handschriftlich zu bearbeiten, gerade wenn komplizierte Formeln dazu gehören. Zwar gibt es auch dafür Tools wie Formeleditoren oder auch LaTeX, wer darin jedoch nicht geübt ist, benötigt oft einen unangemessen hohen Zeitaufwand dafür. Dann lieber die Aufgaben handschriftlich erstellen und dann zum Beispiel scannen.

 

Per Post eingereichte Aufgaben

 

Wer seine Einsendeaufgaben per Post einreicht, sollte sich vorher eine Kopie davon machen bzw. diese einscannen, falls doch mal etwas verloren geht. Dieser Weg wird mittlerweile aber kaum noch gegangen.

 

Freiwillige und obligatorische Einsendeaufgaben

 

Oft gibt es verschiedene Arten von Einsendeaufgaben. Da sind einerseits freiwillige Einsendeaufgaben, die rein der Selbstkontrolle dienen und einen Eindruck vom aktuellen Wissensstand geben. Und andererseits gibt es oft verpflichtende Einsendeaufgaben, die dann zum Beispiel bearbeitet und bestanden sein müssen, um zur Klausur zugelassen zu werden. Oder sie stellen eine eigenständige Prüfungsleistung dar, dann werden diese oft auch als Hausarbeiten, Fallarbeiten oder auch Portfolio-Arbeiten bezeichnet.

 

Aufgaben mit automatisierter Auswertung

 

Mittlerweile ist es so, dass teilweise gerade für die reine Wissensüberprüfung auch schon automatisierte Online-Verfahren zum Einsatz kommen, bei denen dann Multiple Choice Aufgaben zu bearbeiten sind oder Lückentexte. Vorteil dabei ist, dass es dann sofort eine Rückmeldung gibt. Bei Freitext-Aufgaben ist es natürlich weiter üblich, dass ein menschlicher Tutor diese prüft und eine individuelle Rückmeldung gibt - wobei auch hier bereits mit automatisierten Verfahren experimentiert wird, welche die Texte nach bestimmten Kriterien analysieren.

 

Update 01.07.2019: Beitrag überarbeitet, erweitert und Video ergänzt.

Bearbeitet von Markus Jung
Überarbeitung und Ergänzung

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Den Beitrag habe ich jetzt komplett überarbeitet und strukturiert, bin auf neuere Entwicklungen eingegangen und habe ein Video ergänzt.

 

Welche Bedeutung haben denn für euch die Einsendeaufgaben? Macht ihr nur die verpflichtenden Aufgaben, oder auch die freiwilligen?

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