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Bewerbung ohne Antwort

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Genauso wie Unternehmen verlangen, dass man respektvoll mit ihnen umgeht, so erwarte ich das auch. 

 

Ein Mal war ein Unternehmen nicht in der Lage meinen Nachnamen richtig zu schreiben. Mit etwas Grips hätte man ihn zur Not mit copy and paste einsetzen können. Dazu war man wohl nicht fähig. 

 

Das Telefoninterview und die Bitte mich in den Bewerberpool aufnehmen zu dürfen habe ich abgelehnt,  mit dem Hinweis und dem Verständnis,  dass zwar nicht jeder Name einfach ist, man sich aber dennoch Mühe geben könnte. 

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vor 2 Stunden, yoshua schrieb:

 

Das Telefoninterview und die Bitte mich in den Bewerberpool aufnehmen zu dürfen habe ich abgelehnt,  mit dem Hinweis und dem Verständnis,  dass zwar nicht jeder Name einfach ist, man sich aber dennoch Mühe geben könnte. 

 

Und was haben Sie jetzt davon?

 

Ich kann ja verstehen, dass man das irgendwie schräge findet, aber es ist doch keine persönliche Kränkung, die ein Unternehmen dem Bewerber gegenüber ausspricht. Es sind schlicht nicht professionell gestaltete Prozesse im Bewerbermanagement.

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Eine solche Reaktion ist sicherlich auch davon abhängig, wie dringend man einen Job benötigt oder wie gerne man diese Stelle hätte - nachvollziehen kann ich es schon.

 

Immer wenn es um das Thema Bewerbung eines AN und Vorstelligwerden in einem Unternehmen geht, bekommt man auch immer gleich einen ganzen Schwall von Benimmregeln und Ratschläge um die Ohren gehauen, was man alles beachten und auf gar keinen Fall tun soll. Aber es scheint sich in "vielen" Unternehmen leider um einen Einbahnstraßenregelung zu handeln.

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Das eklatante ist, dass Bewerber dazu neigen das Verhalten und Tun des Personalers/einiger Vorgesetzer auf das Unternehmen zu projizieren. Ich für mich kann sagen, dass ich auch erst eine Bewerbungssituation hatte, nach der ich leicht säuerlich war, nicht sauer, aber etwas enttäuscht bzw. verwundert. Wenn es jemand genau wissen will, dann siehe unten, ist etwas lang zu beschreiben...

 

Ich hatte mich Ende vorigen Jahres um eine Projektleiterstelle beworben, dann eine Antwort über den Bewerbungseingang erhalten, in der mir eine rasche Rückmeldung zugesichert wurde und dann - zwei Monate nichts. Zweieinhalb Monate nach Bewerbungseingang war dann Vorstellungsgespräch, bei dem ich eineinhalb Stunden fachlich abgeprüft wurde. Gut, ich wäre auch Quereinsteiger in der Branche gewesen, hatte mich allerdings in die Themen reingelesen. Im Weiteren hatte ich schon Projektleitungserfahrung, deshalb dachte ich mir, was soll´s, kannst eh nur gewinnen... teilweise war das Bewerbungsgespräch dann niederschwellig etwas unpassend, im Großen und Ganzen aber hat´s gepasst, mit etwas bitterem Nachgeschmack...

 

Auf Nachfrage nach Ablauf der vereinbarten Zeit kam ja weder vom fachlich Vorgesetzten, noch von der Personalerin etwas, die mir allerdings ihre Kontaktdaten gegeben hatten, damit ich mich bei Fragen melden konnte. Tja, melden kannst dich ja, aber... Ich bekam dann, eine Woche später als vereinbart, die Antwort - eine Absage per Email, von einer Sekretärin.

 

Mein kritisches Verhalten hat der Personalerin und dem fachlich Vorgesetzten etwas aufgestoßen, diese waren/sind es leider nicht gewohnt auf Augenhöhe zu sprechen... ich kenne das allerdings aus meinen Jobs und dem Privaten nur so. Wie ich diese Woche erfuhr, ging das dann auch hoch bis zum Chef, der einige hundert Leute unter sich hat, siehe nächster Absatz.

 

Jetzt nach einer Weile der Stille, rief vor zwei Wochen am Freitag Abend der Chef des fachlich Vorgesetzten an und meint, er könnte sich gut vorstellen, dass ich sein Assistent werde, WOW, ich?! Ich könnte Projekte begleiten, die meiner Masterarbeit entsprechen, Coachings und Konfliktbearbeitung machen (war in meinem letzten Job oft zu machen), gelegentlich Schulungen durchführen und auch Finanzdaten konsolidieren...so nach dem Motto: "Leg Eier du Wollmilchsau". Diese Woche über zwei Stunden Vorstellungsgespräch bei dem WIR uns auf Herz und Nieren abgeklopft haben, sowohl fachliches, als auch menschliches besprochen wurde und festgestellt haben, dass wir eine sehr ähnliche Sicht auf (das) Unternehmen teilen. Das Gespräch hat laut ihm auch sehr gut gepasst, er lobte meine Echtheit, lachte einige Male mit mir, die Gehaltsvorstellungen passen auch, meine Art die Dinge zu sehen gefällt ihm UND er will keinen Ja-Sager, sondern jemanden, der in die Breite und Tiefe denkt...

 

Jetzt heißt es 14 Tage warten und dann kann er mir sagen, ob es konkret was wird. Laut ihm passt es, er muss aber noch mit seinem Chef reden, der zwar schon Bescheid weiß, aber letztinstanzlich entscheidet...wenn es nichts wird, dann war es trotzdem, entschuldigt die Wortwahl, GEIL.

 

Und jetzt das ABER: Wenn ich Gespräch 1 und Gespräch 2 auf eine Waage legen würde, dann würden dabei zwei unterschiedliche Unternehmen raus kommen...

 

Sorry für den langen Monolog, aber es war mir echt ein Bedürfnis das loszuwerden.

Bearbeitet von RoddY
Grammatik...

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Ich sehe das auch eher skeptisch.

Bisher habe ich IMMER auf meine Bewerbung eine Einladung zum Vorstellungsgespräch bekommen und teilweise danach auch ein Angebot zum Probearbeiten (außer, sie hatten schon einen anderen Bewerber fest im Blick).

In letzter Zeit dann einmal eine Absage kurz vor dem Probearbeiten, weil dann noch ein Bewerber mit mehr Berufserfahrung da war - kann ich nachvollziehen.

Ein anderes Mal nach dem Probearbeiten NULL Reaktion! Und bei einem SOLCHEN Vorgesetzten will ich dann auch nicht arbeiten. :39_angry:

 

Früher (vor 20 Jahren) war das anders.

EINE Bewerbung, Vorstellungsgespräch und ich hatte den Job / die Ausbildung / den Studienplatz.

 

HEUTE ist das irgendwie viel komplizierter.........

Bearbeitet von psychodelix

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