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PatrickM

Erfahrungswerte DBA-Programm bei der KMU?

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Hallo Zusammen,

die Dinge an der KMU laufen sehr langsam und stets sind neue Richtlinien einzuhalten und Dinge sind unklar und man fängt in Sachen Expose von vorne an. Nach nunmehr fast zwei Jahren bin ich wegen Plagiatsvorwurf exmatrikuliert worden. Leider hat die Software die Dinge auch nicht erkannt und  selbst Argumentationen des Anwaltes haben nichts erbracht. Das Geld ist teilweise verloren. 

Also aufpassen und ich würde nicht nochmals dort beginnen wollen. Eingereichte Aufgaben dauern Monate bis zu einer Bewertung, da Sie in englische übersetzt werden.  Ich bin der Meinung, dass man mit den stets steigenden Anforderungen bei der KMU überfordert ist und die Advisoren machen das auch nur Nebenberuflich für wenig Geld. Der Einsatz ist deshalb auch minimal. 

Ich versuche mit meienem fertigen, überarbeiteten Expose nun an einer anderen Universität den DBA Abschluss noch zu erzielen.

Also Vorsicht bei den Entscheidungen so viel Geld einzusetzen. 

Gruss N. 

 

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Hallo zusammen,

 

erstmal vielen Dank für die vielen Feedbacks. Da das KMU DBA Programm meiner Meinung nach konkurenzlos ist (deutschsprachig, online) werde ich vermutlich trotz der gemischten Meinungen diesen Schritt wagen.

 

Gibt es jemanden, der ein Gutachten über das verliehene Zeugnis erstellt hat und so freundlich wäre das Gutachten zu teilen? https://www.kmk.org/zab/zentralstelle-fuer-auslaendisches-bildungswesen/zeugnisbewertung-fuer-auslaendische-hochschulqualifikationen.html

 

Dank Brexit habe ich doch noch 1-2 Sorgen ob und wie die Anerkunnung aussieht.

 

Danke!

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Aktuell bin ich auch der Auffassung, unabhängig von guten und schlechten Erfahrungen, dass derzeit kein vergleichbares Programm mit folgenden Eigenschaften existiert:

- praxisbehafteter DBA-Abschluss

- alles online, keine Präsenz

- alles auf deutsch

- staatliche Hochschule mit mittelmäßiger Reputation.

 

Aus diesem Grund ist die Wahl damals auf die KMU / Middlesex gefallen.

 

Übrigens nervt mich die Brexit-Geschichte auch. Es wäre für mich persönlich extrem herb, wenn man den DBA nicht wie aktuell zum Dr. ohne Herkunftsbezeichnung umschreiben dürfte (nach Brexit). Aber dass es kein Äquivalenzabkommen diesbezüglich gibt, kann ich mir einfach nicht vorstellen.

 

Viele Grüße

Madmatze87

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Genau aus den Gründen bin ich der Meinung, dass dieses Programm konkurenzlos ist. Das Thema Brexit werde ich dann noch mal 5-6 Monate aussitzen bevor ich mich anmelde und abwarten, ob es zum Thema Anerkennung was neues gibt. Zum Sommer mit einem Fernstudium anfangen ist für mich eh keine gute Idee.

 

@Madmatze87 könntest du ein bisschen was zu den Anforderungen der KMU / Middlesex an die der Arbeit vorgelagerten Aufgaben (Reflexion Vita, Individuelle Studienprüfung und Expose) sagen? Du erwähntest einen extrem hohen Workload bei derzweiten Aufgabe, woher kommt dies für eine 20 Seitige Ausarbeitung? Das soll nicht despektierlich klingen, ich würde nur gerne nachvollziehen wo dort die Aufwandstreiber sind bzw. was die Uni dort tut um es komplex zu machen. Dein Expose hat ja ungefähr ~6 Monate gedauert, was ich jetzt für eine Doktorarbeit nicht ungewöhnlich einschätze, gab es dort neben den Formalia noch Dinge die dies verzögerten?

 

Danke :)

Bearbeitet von Goodlife
.

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Konkret habe ich im Juni 2017 begonnen:

Die Reflexion der Vita und die individuelle Studienprüfung haben zusammen fast genau 6 Monate gedauert. In dieser Zeit habe ich nebenbei noch 480 Seiten an Studienbriefen für einen Masterstudiengang geschrieben, den ich an einer privaten Hochschule unterrichte. Dennoch schafft man beide Arbeiten kaum schneller als 6 Monate. Die Reflexion hatte ca. 35 Seiten, die Studienprüfung 60 Seiten. Da war ich beiden an der maximalen Wortzahl.

 

Danach habe ich 6 Monate für das Expose benötigt (70 Seiten). Danach musste ich aufgrund eines Formmangels das Ding noch einmal umbauen, sodass ich nach ca. 9 Monaten scheinfrei war. An der Diss arbeite ich nun seit Ende September Anfang Oktober 2018. Ich will im Mai 2020 abgeben, was für mich den frühestmöglichen Termin aufgrund von Univorschriften darstellt. Danach noch Defensio ca. 4 Monate später, sodass ich hoffentlich auf 3,5 Jahre ingesamt rauslaufe.

 

Nebenbei schreibe ich noch einige Artikel für Praktikerzeitschriften in meiner Branche und bin als Dozent tätig. Hobbys und Familie ruhen fast vollständig in der Studienzeit, sodass ich fast jedes Wochenende aktuell 12 Stunden investiere. Unter der Woche wird es aufgrund meines Jobs problematisch.

 

Ich glaube, wenn man einen "Sachbearbeiterjob" hat und jeden Tag auch noch 2-3 Stunden schreiben kann, geht das ganze Ding gut in 3 Jahren von der Hand. Aber dann ist 3 Jahre keine Zeit für was anderes.

 

Wenn noch Fragen sind, einfach melden ;)

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Danke für die schnelle Antwort. Zwei Sachen hätte ich noch:

  • Wie gehen die Vorarbeiten in die Benotung ein? Oder gibt es da nur ein pass / non pass?
  • Wieso ist das bei dir so lang geworden? 35 bei 10 geforderten Seiten, 60 bei 20, und auch ein Expsose (dachte ich immer) ist eigentlich mehr so im Rahmen von ~20 Seiten und nicht 70. Fordert die Uni das irgendwie ein, oder schreibst du gerne?

 

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Hallo zusammen, 

zum Thema Brexit könnte die Maximalfolge diese sein, dass man den Titel nach dem Namen führen darf z.B. vorname, Nachname DBA (Middlesex University, England) wenn man den EWG Raum auch verlässt. 

Die Reflexion und die Studienarbeit werden nur noch mit pass bewertet. Auch das Expose etc. Es gibt keine Noten. Es gibt aber auch einen Berurteilung in Textform vom Advisor. 

Es gibt keie Seitenvorgaben sondern min max Anzahl von Wörtern im Textteil. Je nach Anzahl der Abbildungen kann dann die Seitenanzahl schon anschwellen. 

Mein Expose hat 55 Seiten mit knapp 10.000 Wörtern. Die Diss. soll dann ca. 70.000 Wörter enthalten. 

Ich hoffe das hat allen etwas weitergeholfen, die noch beginnen wollen. 

Gutes neues Jahr 

NF

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Bei der Dissertation gibt es übrigens auch nur pass oder fail.

 

Zum Brexit: Ich kann mir nicht vorstellen, dass es kein Äquivalenzabkommen geben wird. Ich gehe stark davon aus, dass der DBA nach einer Übergangszeit wieder mit Dr. ohne Herkunftsbezeichnung geführt werden kann.

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vor 7 Stunden, Madmatze87 schrieb:

Zum Brexit: Ich kann mir nicht vorstellen, dass es kein Äquivalenzabkommen geben wird. Ich gehe stark davon aus, dass der DBA nach einer Übergangszeit wieder mit Dr. ohne Herkunftsbezeichnung geführt werden kann.

Da der britische DBA zeitweise bereits die Anerkennung als vollwertiger Dr. entzogen war (vor zwei Jahren?) gehe ich nicht davon aus, dass er in Zukunft als Dr. geführt werden darf. Da der (aktuell vermutliche) harte Brexit Probleme in allen Bereichen bringt, wird man so etwas nebensächliches wie Bildungsabschlüsse ganz weit nach hinten schieben. Luftfahrt, Medizin, Finanzen, Recht, ec. sind einfach wichtiger als die paar Personen in der EU, die einen britischen DBA als Dr. ohne Herkunftsbezeichnung führen wollen.

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