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csab8362

Wird eine Bachelorarbeit, Masterarbeit etc. vom Betreuer vor der Einreichung durchgelesen?

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Bei mir war es so, dass ich mich 2x mit meinem Betreuer getroffen habe während Diplomarbeit und vor dem Kolloquium haben wir telefoniert. Ansonsten nur Mail-Kontakte zu eher formalen Dingen wie dem Abgabetermin etc.

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Das vorherige Abgeben einer kompletten Arbeit zur Durchsicht (und der Möglichkeit, noch Korrekturen vorzunehmen) lässt sich wohl kaum mit ordentlichen (d.h. akkreditierten) Prüfungsordnungen vereinbaren - es widerspricht meiner Ansicht nach auch dem Grundgedanken einer Abschlussarbeit. Sowas kann man mal in den ersten zwei Semestern während der propädeutsichen Ausibludng machen...

 

Persönlich hätte ich auch gar keine Lust, an einer fertiggestellten Arbeit nach Durchsicht des Betreuers noch rumzumachen. Bei meinen bisherigen Abschlussarbeiten oder sonstigen wiss. Arbeiten wurde immer nur max. die Gliederung/Einleitung vorab im Entwurf besprochen bzw. ohne entsprechendes Vorlegen solcher Entwürfe eben das Thema bzw. die Fragestellung, Methodik, Zielsetzung usw. besprochen. Dann wurde geschrieben und abgegeben.

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Auch bei mir wurde nur die Gliederung vorab durchgesprochen. Danach gab es keinen Kontakt mehr zum Betreuer.

Es gab auch Studienkollegen, wie bei Joggingqueen auch, die sich jedes neue Kapitel vom Betreuer haben absegnen lassen. Mir wäre das aber viel zu umständlich und zu lästig gewesen. Außerdem wollte ich die Arbeit auch als MEINE bezeichnen und nicht die Ideen und Gedanken meines Betreuers in der Arbeit wiedergeben.

Bearbeitet von anjaro

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Bei uns wird INNERHALB der Bearbeitung auch nichts gegen gelesen, man kann zwar den Betreuer anschreiben und Fragen stellen, aber der liest nicht ganze Kapitel. Und viel Nachfragen wirkt sich auch auf die Note aus. Um ehrlich zu sein, das finde ich auch merkwürdig. Die Krönung des Studiums ist das eigenständige Erstellen einer wissenschaftlichen Arbeit. Darauf wird man (im Idealfall) im Studium vorbereitet. 

 

@Ida_Pfeifferhat es ja schon dargestellt, an der APOLLON findet der Austausch bei der Erstellung des Exposés statt, das die Vorgehensweise klärt, die Methodik, eine vorläufige Gliederung und ein vorläufiges Literaturverzeichnis.

Schreiben muss man dann ab Freigabe des Exposés aber alleine. 

 

@csab8362ist bei euch der Betreuer jemand anderes, als der Gutachter? Ich frag das, weil mein Gutachter auch mein Betreuer ist. Und daher würde es schon keinen Sinn machen, wenn man die BA Thesis an ihn sendet um sie vor Abgabe zu lesen. 

 

Anscheinend gibt es da sehr unterschiedliche Vorgehensweisen in den Hochschulen. 

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Am 9.3.2017 at 20:12 , Beetlejuicine schrieb:

weil mein Gutachter auch mein Betreuer ist.

 

Ich denke das ist auch die Regel - war das bei jemandem von euch mal anders?

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vor 3 Stunden, Sheldon schrieb:

 

Ich denke das ist auch die Regel - war das bei jemandem von euch mal anders?

Ich mach die Frage mal konkreter, ist bei jemandem der Betreuer nicht der 1. Gutachter?

Bearbeitet von SebastianL

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vor 14 Minuten, SebastianL schrieb:

Ich mach die Frage mal konkreter, ist bei jemandem der Betreuer nicht der 1. Gutachter?

Bei mir war bei zwei Diplomarbeiten der Betreuer weder erster noch zweiter Gutachter. Bei der Masterarbeit gab es gar keinen Betreuer.

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Ich hatte beim Bachelor nur eine Übersicht einschicken müssen. Zwei bis drei Seiten. Das hat der erste Gutachter angeschaut. 

 

Jetzt beim MBA war der Betreuer nicht der Prüfer, aber der Gutachter. Die Probepräsentation lief z.b. im Vorfeld bei ihm. Beim Rest konnte er mir nicht gut  helfen, daher  sich das erübrigt.

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Sorry wenn ich ich mich noch einmal an das alte Thema anhänge.

 

Also bei der Bachelorarbeit war es so, dass ich mit dem Betreuer telefonierte und das Thema vereinbarte. 

Danach stellte ich die Gliederung auf und er segnete es ab. Danach hatte ich einmal Kontakt und eine Frage und ihm den Stand mitgeteilt. Ging alles reibungslos und war eine super Note.

 

Beim Master jetzt  war es erst genauso, Telefonat mit dem Betreuer und das Thema vereinbart. Dann Gliederung erstellt. Die erste Version stellten wir dann noch einmal nach Rücksprache um und dann ging das Thema durch.

Der Betreuer hat sich immer gemeldet und nach Ablauf und Fortschritt gefragt. 

Auch wollte er immer mal eine aktuelle Leseprobe zum Stand.

 

Das komische ist, und darauf bezieht sich jetzt meine Frage. Es kam immer eine positive Rückmeldung. Alle Fragen erledigten sich per Email. 

 

Im Hauptteil sollte ich auch eine Fallstudie zur Verdeutlichung  erstellen. Erst sollte ein Unternehmen mitwirken, welches aber dann abgesagt hatte, weil es den Aufwand scheute. Dies hat mir auch der Betreuer mitgeteilt und meinte, dass wir uns dann was eigenes ausdenken müssen. Dann habe ich einfach ein erfundenes Unternehmen eingesetzt. Dies habe ich im Vorfeld auch mitgeteilt und ein positives Feedback bekommen.

 

Jetzt kurz vor der Fertigstellung (Abgabe Mitte Dezember) die letzte Probe und dann kam das Komische.

Plötzlich meinte er, dass ihn die Arbeit nicht recht glücklich macht. Er wollte das ich sein angebliches Beispiel als Fallstudie nehmen und hier mitwirken. Auch wurde bemängelt, dass wir nie telefonierten und es so  früher erkennbar gewesen wäre, wenn die Arbeit in eine andere Richtung läuft.

 

Ich hatte dann freundlich geschrieben, dass das Unternehmen ja abgesagt hat  und ich ihm, mit Verweis auf seine Email eine erfundene Fallstudie anfertigen soll und dies besprochen wurde. Auch sagte ich, dass ein Telefonat nicht im Raum stand, weil ja immer alle Fragen per Email vollends beantwortet wurden.

 

Ehrlich gesagt verwirrt mich das ganze nur noch. Bis jetzt kam nur positives Feedback und er wollte die Arbeit ja immer in Abständen und gab mir Vorschläge, welche ich verarbeitet habe.  Und jetzt diese Wendung?

 

Nach der Email lenkte er ein, dass dies dann ein Missverständnis war und das ich einfach mit dem erfundenen Beispiel weitermachen soll. Alle Vorschläge habe ich wieder verarbeitet. Das habe ich auch alles fertiggestellt und die Version geschickt.

 

Ich dachte ich bin fertig und wieder kam eine Email zurück, dass dies ein "super Anfang" ist und wieder neue  zahlreiche Ideen was man noch alles verwirklichen könnte.

 

Was würdet ihr machen? Ich habe ja den Abgabetermin. Einfach die letzten Tipps einarbeiten und dann einfach ohne Verluste abgeben.  Oder bis zum letzten Moment immer wieder Kontakt halten? Und bereitwillig immer  wieder erneuern? Irgendwann muss ich ja auch die Verzeichnisse noch fertig machen und komplett auf Fehler korrigieren. 

 

Ich habe einfach das Gefühlt, dass es eine nie endende Geschichte wird. 

 

Bei diesem Dozenten hatte ich in der Klausur, als auch in der Hausarbeit damals eine 1,0.  

Im Gutachten der Hausarbeit gab es nur Lob. 

 

Ich weiß nur nicht was passiert, wenn ich dann in diesem Zustand abgebe und der Dozent dann die Arbeit in Händen hält, wenn ich dann keine Rückmeldung mehr gegeben habe. 

Also durch das immer positive Feedback  und meine wirklich gründliche Arbeit hatte ich bis jetzt ein super Gefühl.

Aber durch dieses Schreiben bin ich total verunsichert und es hört sich ja jetzt fast nach Durchfallen an, wenn er schreibt "nicht recht glücklich" oder "andere Richtung". 

 

Die Arbeit  deckt sich meiner Meinung nach auch zu 100 Prozent mit der Gliederung und der Forschungsfrage. Auch wird diese in der Zusammenfassung auf den Punkt gebracht und aufgelöst.

 

Also da war die erste Version wie beim Bachelor dann irgendwie besser, wenn man sein Ding gemacht hat und dann abgegeben hat.

 

Danke im Voraus.

Bearbeitet von peter1972

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In meinem letzten Studium habe ich die Gliederung eingereicht, meine Forschungsfragen und paar Quellen. Das wars und mehr wäre auch nicht an Hilfestellung gekommen 

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