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polli_on_the_go

LaTeX für das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten

Empfohlene Beiträge

Hallo in die Runde,

ich habe gesehen, dass es schon einige Blogs gibt, die das Thema anreißen. Ich habe mich schon einmal vor einiger Zeit kurz mit dem Thema LaTex zum Erstellen meiner wiss. Publikationen und eben auch der finalen Dokumente im Studium befasst.

 

Nachdem ich mit MS Office Produkten viel Leid hinter mir habe und ehemalige Arbeitskollegen die Vorzüge immer wieder betont haben, frage mich, ob es eine wirkliche Alternative darstellt. Mir ist bewusst, dass es kein Schriftprogramm ist, sondern von der Maske her eher einem "Programmierungstool" gleicht. Auch ist mir klar, dass es eine gewisse intensive Einarbeitung benötigt, um es effektiv und effizient nutzen zu können.

 

Dennoch würden mich eure Erfahrungen dazu interessieren. Im Speziellen vielleicht auch von solchen, die keinen Informatik-Background haben. Gibt es entsprechende aussagekräftige Literatur oder Verfahrensanweisungen, die ihr ggf. empfehlen könnt?

 

Ich habe aktuell noch die Zeit mich in die Thematik einzuarbeiten und sehe es auch perspektivisch als nützlich an, bin mir jedoch noch etwas unsicher. Inwiefern lassen sich z.B. extrahierte Datensätze aus Excel oder SPSS integrieren? Gibt es im Gegensatz zum klassischen "Word" zu bedenkende Risiken? Welche Vor- bzw. relevanten Nachteile seht ihr?

Bearbeitet von polli_on_the_go
Rechtschreibung

Präventions- und Gesundheitsmanagement (B.A.)  - APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft

"Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder, als jener, der ohne Ziel umherirrt." (Gotthold Ephraim Lessing)

 

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Ich schreibe alle meine wissenschaftlichen Arbeiten damit. Mit Lyx gibt es einen evtl eingängigeren Editor. Probier es doch einfach einmal mit einer Hausarbeit o.ä. aus, dann öernst Du auch am Meisten für spätere Arbeiten. Es gibt viele Tutorials und im Netz findest Du viel Hilfe. Je nach Fachgebiet giebt es auch vorgefertigte Templates, die helfen.

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Ich habe meine letzte Hausarbeit auch mit LyX geschrieben. Das ist ein Latex-Editor, der schon sehr nah an Word & Co. rankommt.

 

Allerdings musste ich z.B. feststellen, dass die APA-Zitierweise nur über Umwege in LyX umgesetzt werden kann (das Installieren zusätzlicher Pakete ist bei mir immer wieder gescheitert). Wenn du sowas nicht brauchst, reicht bestimmt auch die Standardzitierweise. Ich habe es am Ende auch noch hinbekommen. Ist aber immer besser, das vorher schon zu wissen. 

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Ich habe alle meine Dokumente für das Studium mit LaTeX erstellt. Mittlerweile bin ich ein echter Fan geworden.

Es ist eigentlich ganz einfach: Word zuerst Text, dann Formatierung und dagegen Latex zuerst Formatierung und dann Text.

 

In Word merkst Du Fehler nur, wenn Du ein geschultes Auge hast, also dass irgendwas nicht passt (zwischendrin durch copy&paste andere Schriftart/-größe). In LaTeX passiert Dir das nicht, Du definierst für den Text eine Schriftart und eine Größe und dann ist das so - PUNKT. In Word hat man einen WYSIWYG-Editor (what you see is what you get) im Gegensatz zu LaTeX, da sieht man Code und erst nach dem "setzen" bekommt man das formatierte Dokument.

 

Ich persönlich habe mich sehr schnell daran gewöhnt und wenn man gewisse Vorlagen nimmt, hat man nicht viele Kommandos die man lernen muss. Wenn man die aber einmal kennt, kann man die ja immer wieder benutzen und fertige Code-Blöcke für z.B. Tabellen immer wieder benutzen. Notfalls kann man auch mit anderen Tools (Excel) Tabellen bauen und dann einfach mehr oder weniger als "Bild" einbinden.

 

Kann es jedem nur ans Herz legen, der Dokumente mit mehreren Seiten, ggf. Bücher (Thesen) erstellen muss, sich gut zu überlegen welches Tool er benutzt. Die Zeit zur Evaluierung lohnt sich.


Wilhelm Büchner Hochschule in Kooperation mit der Fernuniversität in Hagen: Promotion in Informatik (02.01.2017 - tbd)

Wilhelm Büchner Hochschule: M.Sc. Wirtschaftsinformatik (01.07.2015 - 13.12.2016)

Wilhelm Büchner Hochschule: B.Sc. Wirtschaftsinformatik (16.11.2012 - 20.06.2015)

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Danke schon  mal, vor den Kommandos habe ich keine Angst. Ich drücke es mal so aus. Excel ist am Anfang auch nur ein blankes Blatt im 1 und 0 erst durch das Verstehen, Anwenden und Lernen wird es funktional.

 

@TomSon wie bist du mit der Problematik hinsichtlich APA umgegangen, denn es ist die Zitierweise, die ich verwende. Bzw. gibt es wege, die genaue Zitierweise vorher entsprechend zu fomatieren?

 

Ich werde aber wohl auch noch einmal die empfohlenen Quellen hinzuziehen hinsichtlich weiterer Informationen. Jetzt installiere ich erst einmal soweit alles, und dann schaue ich einmal anahand einem kurzen Dokument, wie sich das umsetzen lässt.

Bearbeitet von polli_on_the_go

Präventions- und Gesundheitsmanagement (B.A.)  - APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft

"Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder, als jener, der ohne Ziel umherirrt." (Gotthold Ephraim Lessing)

 

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vor 29 Minuten, polli_on_the_go schrieb:

wie bist du mit der Problematik hinsichtlich APA umgegangen, denn es ist die Zitierweise, die ich verwende. Bzw. gibt es wege, die genaue Zitierweise vorher entsprechend zu fomatieren?

 

Ich habe die Literaturverweise manuell eingefügt (alles in Citavi bzw. Zotero eingegeben, dann in ein leeres Word-Dokument ausspucken lassen und entsprechend manuell in LyX kopiert und formatiert). Ist eben nicht besonders praktisch. Und es soll auch Zusatzmodule geben, mit denen das geht - nur, wie gesagt, hat das bei mir nicht geklappt.

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Okay danke. Citavi und Zotero sind nicht wirklich eine Option, da ich mich zumindest bisweilen gegen Literaturverwaltungsprogramme entschieden habe. Ich werde einfach etwas basteln. Ich habe mir jetzt auch das Buch Wissenschaftlich Arbeiten mit LaTex gebraucht für nen 5 geschossen in der aktuellen Version.

 

Im Moment Installiere ich noch fleißig.


Präventions- und Gesundheitsmanagement (B.A.)  - APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft

"Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder, als jener, der ohne Ziel umherirrt." (Gotthold Ephraim Lessing)

 

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Ich habe anfangs im Studium Formel Sammlungen und auch ein paar Hausarbeiten in Word geschrieben. Aber nachdem mir einmal eine Formel Sammlung zerschossen wurde bin ich auf LaTeX umgestiegen. Danach habe ich mich relativ schnell eingearbeitet. Ich hatte dazu ein Buch gekauft und mir die basics durchgelesen und dann speziell nur noch nach Dingen geschaut die ich gerade gebraucht habe. 

 

Man findet auch viele vorlagen im Netz. Wobei ich zum Anfang mein Template für den Abschlussbericht der berufspraktischen Phase selbst erstellt habe. Darauf aufbauend habe ich dann meine Vorlage für die Bachelorthesis gebaut. Das war nochmal einiges an Arbeit bis ich zufrieden war. Aber nachdem das Template steht ist es fast ausschließlich das füllen mit Text und anwenden einiger weniger Kommandos. 

 

Ich hab jetzt die letzten Wochen dann die Bachelor Vorlage genommen und zur Vorlage für meine Masterarbeit umgebaut. Das war unterm Strich vielleicht 5 Stunden Arbeit. 

 

Ich finde vor allem das zitieren sowie verwalten von Nomenklatur, Literaturverzeichnis, Bild- und Tabellenverzeichnis sehr komfortabel.

 

Und vor allem wenn man gegen Ende der Arbeit etwas zwischendrin ändern will gibt es bei Word oft formatierungsprobleme. Bei LaTeX hatte ich die nie. 

 

Ich habe mittlerweile Texmaker auf 3 Rechnern installiert (2 mal MacOs und einmal Win7). Dadurch kann ich problemlos von allen Rechnern arbeiten, je nachdem wo ich gerade bin. 


Bachelor of Engineering - Maschinenbau (15.07.2011-18.11.2014)

Master of Science - Technology and Innovation Management (seit 14.09.15)

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Hallo,

bei mir kommt auch Latex zum Einsatz (historisch gewachsen mit Eclipse). Als Literaturverwaltung habe ich mich für Mendeley entschieden, da gibts auch einen Bibtex-Export. Die Literatureinträge kann man aber auch einfach über eine Datei selbst pflegen.

 

 


Abgeschlossenes internationales Vollzeitstudium mit den Abschlüssen Dipl.-Ing. (FH) Informationstechnik und BEng (Hons) (UK) Electrical and Electronic Engineering

 

Jetzt Etechnik Master an der FernUni Hagen (ohne Anspruch auf Geschwindigkeitsrekord)

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Ich nutze als Editor das TeXnicCenter, dass beim Schreiben gute Dienste leistet. Die Bibtex Files sind so simpel, dass man die eigentlich auch ohne Literaturverwaltung gut hinkriegt. 

 

Den Hauptvorteil sehe ich darin, dass einen LaTeX zwingt korrekt zu Arbeiten, jede Referenz richtig zu setzen, es einen schönen Formelsatz gibt und man auch in großen Dokumenten keine Probleme bekommt mit der Formatierung.

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