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Julian100

Praktika während des Fernstudiums

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

 

ich studiere derzeit an der Uni Köln VWL mit Schwerpunkt in Finance im 6. Semester. Leider ist mein Schnitt sehr schlecht (3,5), sodass mir die Möglichkeit, meinen Master an der Uni Köln fortzusetzen, verwehrt bleibt. Auch an allen anderen Präsenzunis in Deutschland kann ich nicht studieren. Da ich bisher keine Praktika gemacht habe, wird es schwer für mich sein, nach dem Bachelorabschluss einen Job ohne Praktika zu finden und auch Praktika lassen sich nach dem Abschluss schwer finden.

 

Deswegen habe ich mich entschlossen, meinen Master an der FU Hagen im Bereich WiWI zu machen. Während meines 4 semestrigen Masters würde ich gerne jeweils 4 Praktika machen, also während jedes Semesters eines, das 6 Monate dauert. 

 

Nun wollte ich euch fragen, ob das machbar ist, also Praktika zu machen und gleichzeitig zu lernen? 

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Die Schwierigkeit wird eher sein, einen Praktikumsplatz zu finden. Denn Praktika unterliegen nur dann nicht der Regelung, dass der Mindestlohn zu zahlen ist, wenn es sich um Pflichtpraktika handelt.

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@KanzlerCoaching Das ist wirklich ein wertvoller Hinweis, den ich mir vor einem Jahr gewünscht hätte. Der Mindestlohn wurde mir dann zum Verhängnis, obwohl der Arbeitgeber mich unbedingt wollte, konnte er mich nach Rücksprache mit dem Hauptkonzern nicht nehmen, weil es einfach nicht gepasst hat mit den Vorgaben, die ich finanziell hatte.

 

Was ich mich aktuell frage, und bitte nimm es nicht persönlich, aber warum glaubst du wird ein Master mit Praktika es leichter machen, als ggf. ein bisschen Berufserfahrung sammeln und dann mit einem Master durchzustarten. So kann man oft gerade auch in dem breitgefächerten Gebiet, Spezialisierungen rauskristallisieren.

 

Auch ist es nicht ausgeschlossen, dass man eine Anstellung, vielleicht nicht direkt, das was man braucht. Dazu hatten wir hier vor einiger Zeit eine Diskussion. Da ging es zwar primär darum, dass der Betreffende nicht wusste, wo das Problem lag, er eine Akademikerstelle gesucht hat, aber insgesamt ist da denke ich auch für dich viel wertvoller Rat drin.

 

 

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Am 23.3.2017 at 11:20 , Ida_Pfeiffer schrieb:

@KanzlerCoaching Das ist wirklich ein wertvoller Hinweis, den ich mir vor einem Jahr gewünscht hätte.

 

Das mit dem Mindestlohn verstehe ich nicht. Wenn dich der Arbeitgeber wollte, dann könnte er ja einen normalen Lohn bezahlen. Und warum Auflagen?

Ich verstehe das ohnehin nicht mit Pflichtpraktikum und anderes Praktikum. 

Bearbeitet von Markus Jung
Zitat gekürzt

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Es gibt Praktika mit einer klar definierten Dauer, die für bestimmte Studiengänge vorgeschrieben sind. Solche Praktikumsplätze stellen viele Unternehmen bereit. Die Bezahlung geht von einem kleinen Taschengeld bis zu ein paar hundert Euro, das Unternehmen ist frei, wie es die Vergütung gestaltet.

 

Ein "Praktikum", das jemand nur so machen will, um beispielsweise seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern, fällt nicht unter diese Regelung. Das muss mit 8,50 Euro pro Stunde vergütet werden. Es ist also eher ein Arbeitsplatz im Niedriglohnsektor und dafür muss (gerade in größeren Unternehmen) eine Planstelle geschaffen werden, die auch ins Jahresbudget für Personalausgaben eingepreist wird.

 

Ein Unternehmen wird aber in aller Regel kein Interesse daran haben, für ein halbes Jahr Ausbildungsarbeit zu leisten und dafür einen normalen Lohn zu bezahlen.

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@csab8362 in der Situation die bei mir vorliegt, gab es von der DRV Auflagen u. a. eine Zuverdienstgrenze von 450 Euro. Bei den damals veranschlagten 20 Stunden pro Woche wäre das 8,50 x 20x 4,5=765 Euro wäre ich drüber und zwar deutlich. Es lag nicht daran das der AG das nicht zahlen wollte sondern, dass ein Praktikum mit 11 Stunden pro Woche keinen Sinn macht. 

 

Es gibt auch Situationen im Leben wo so ein Praktikum Sinn macht, bei mir war das um zu Schauen, wo es aich hingeht mit Umschulung aber auch, ob die Belastbarkeit passt. Es war empfohlen worden und ich wollte es. Der Mindestlohn ist in Vielem gut. Manchmal nervt er. 

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Danke für Ihre Erklärung Frau Kanzler, aber ich sehe es für die Firmen eher als Chance, man hat einen jungen Menschen der ein Praktikum macht auf Niedriglohnbasis und wenn er gut ins Team und zur Arbeit passt dann kann man ihn ja fix anstellen. Man hat ihn dann für den eigenen Betrieb ausgebildet.

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Mich schreckt schon jetzt das Pflichtpraktikum das ich für meinen Bacc. machen muss. Bin mir gar nicht sicher ob ich eine passende Stelle finde.

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Ja das sollte es für die Betriebe, nur leider sehen, das viele nicht so. Hintergrund der Änderung war ja hier auch, um entgegenzuwirken, dass die bis dahin eingeschlichene Praxis der Absolventenpraktikanten, die keine Stelle bekommen oder keine Bezahlung vermieden wird. Das war vor Einführung ein großes Problem. Absolventen bekamen zwar Praktikumsstellen, in denen sie die gleiche Arbeit, wie Festangestellte machten. Jedoch bekamen sie kaum oder keinen Lohn. Manchmal wurde das Praktikum gar noch verlängert mit dem Versprechen einer Festanstellung, jedoch  kam es nie dazu. Manche Firmen hatten den Ruf, so die Personalkosten niedrig zu halten.

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vor 21 Minuten, csab8362 schrieb:

Danke für Ihre Erklärung Frau Kanzler, aber ich sehe es für die Firmen eher als Chance, man hat einen jungen Menschen der ein Praktikum macht auf Niedriglohnbasis und wenn er gut ins Team und zur Arbeit passt dann kann man ihn ja fix anstellen. Man hat ihn dann für den eigenen Betrieb ausgebildet.

 

Nein, man bildet nicht für den eigenen Betrieb aus - oder nur, wenn man konkreten Bedarf hat.

 

Dass der potenzielle Praktikant das anders sieht als der Betrieb, der den Platz zur Verfügung stellen soll, liegt in der Natur der Sache. Und unterschätzen Sie nicht den Zeitbedarf, den ein Praktikant bei den festen Mitarbeitern verursacht. Ein Praktikant macht nämlich erst mal eine ganze Menge Arbeit. Zusätzliche Arbeit!

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