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Markus Jung

Oncampus-Umfrage: Master of Arts (M.A.) oder MBA?

Empfohlene Beiträge

Oncampus hat mich und euch um Unterstützung durch die Teilnahme an einer Umfrage gebeten. Es geht um die mögliche weitere Programmentwicklung an der Fachhochschule Lübeck, die von Oncampus unterstützt wird.

 

Die Umfrage läuft bis Mitte Mai. Die bisherigen Ergebnisse könnt ihr euch hier ansehen.

 

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Ich habe mitgemacht, aber irgendwie ist die Frage sehr verkürzt.

Geantwortet hätte ich am liebsten:
Mit wirtschaftswissenschaftlichen Erststudium M.A., ohne dieses MBA

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Ich gebe paulaken recht - und ich gehe sogar noch weiter. Die Frage ist so, wie sie gestellt wird, unqualifiziert. Darauf dann über eine Programmentwicklung nachzudenken ... hm, so evaluiert man doch keinen Bedarf!

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Ich kann mich nur anschließen. Wie soll man das denn bitte qualifiziert auswerten. Da spielt doch wesentlich mehr rein, als der bloße gusto über die Bezeichnung.

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Ein MBA ist für eine ganz andere Zielgruppe konzipiert als ein Master. Was für die eine Zielgruppe Sinn ergibt, ist für die andere rausgeschmissenes Geld.

 

Bei einer Produktentwicklung macht sich ein Unternehmen normalerweise erst mal Gedanken, welche Zielgruppe es ansprechen will. Der Gedanke, das zu definieren, scheint bei oncampus nicht aufgetaucht zu sein.

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vor 17 Minuten, BenR schrieb:

 

"dieses" MBA? MBA != M.A.

 

Gemeint habe ich:

ohne ein wirtschaftswissenschaftliches Erststudium würde ich einen MBA präferieren.

 

Meine Aussage war also:

ohne dieses (wissenschaftliche Erststudium) MBA.

 

Zur Verdeutlichung, was ich meine:

MBA: Management-Ausbildung für nicht Wirtschaftswissenschaftler. Ein E-Techniker wird beispielsweise mit den notwendigen Grundkenntnissen versehen.

M.A. Aufbaustudium, nicht die Grundkenntnisse werden vermittelt, sondern die bestehenden Grundkenntnisse vertieft.

 

Deswegen macht es für mich sehr wohl einen großen Sinn die Zielgruppe genauer zu definieren.

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vor 4 Stunden, BenR schrieb:

Beim "typischen" MBA wird anders gelehrt als beim M.A. - die Lehrinhalte sind größtenteils nicht vergleichbar!

 

Das habe ich doch auch nicht behauptet. Ich habe gesagt es geht um mehr als um eine Abschlussbezeichung oder Wahl, die über diese einfache Abfrage hinaus geht.

 

Mir ist bewusst, dass es zwei grundlegend Unterschiedliche Sachen sind. Das ist für mich eine Frage wie möchte ich für meinen Obstsalat Apfel oder Birne. Beides ist Obst genau so wie MBA und M.A wirtschafts was auch immer grob eine Kategorie zuzuordnen sind. Dann habe ich aber noch nicht wirklich differenziert und klar gestellt, was genau sich dahinter verbirgt, wie die Lerninhalte wirklich gestaltet sind und ob es mir Jacke wie Hose ist, weil ich noch nicht weiß, in welche Branche ich will so würde manch eine Finanzgesellschaft vielleicht einen MBA bevorzugen ein Einzelhandelskonzern im Management aber vielleicht eher einen M.A.  Einig sind sie sich nur, dass es was wirtschaftliches ist.

 

Klar macht es vielleicht Sinn die Zielgruppe zu betrachten, aber dann doch dezidierter als einfach welchen Titel solln wir in unser Portfolio aufnehmen. Für mich bleibt es nicht aussagekräftig und zu kurz gedacht ohne die Möglichkeit als Teilnehmer wirklich vernünftig antworten zu können. 

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Vielen Dank für Eurer Kommentare und Diskussion.

Wir haben uns bewusst gegen eine komplexe Evaluation und für eine einfache Umfrage entschieden, da uns eure spontane Meinung zu den Abschlüsse M.A./ MBA interessiert.

Die Zugangsvoraussetzung für die Mehrzahl der MBA oder M.A. in Deutschland sind ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss.

Darüber ist der Abschluss MBA im Deutschen Hochschulrecht nicht genau definiert und die MBA Guidelines sind hier nicht bindend, siehe Wikipedia Artikel https://de.wikipedia.org/wiki/Master_of_Business_Administration. 

Von der Akkreditierungsagentur ACQUIN haben wir die Aussage erhalten, dass der der Studiengang einen BWL-Schwerpunkt haben muss, weiterbildend sein sollte und sich an Personen mit Berufserfahrung (1 Jahr) richtet.

 

Interessant wäre es für uns insbesondere, wie Personalentscheider in Deutschland die Abschlüsse sehen.

Somit: Gern weiter an der Umfrage teilnehmen... :-)

 

 

 

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Personalentscheider beurteilen Abschlüsse nicht unbedingt isoliert, sondern im Zusammenhang mit der erreichten Qualifikation und dem Ziel, mit dem dieser Abschluss erworben und im zu besetzenden Job eingesetzt werden soll. Und mein - zugegebenermaßen subjektiver - Eindruck aus nun bald 13 Jahren Moderation einer thematisch einschlägigen Gruppe auf Xing: die Begeisterung für den MBA, zumal, wenn er im Fernstudium erworben wurde, hält sich in überschaubaren Grenzen.

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Also ich habe mir jetzt mangels Zeit nicht den ganzen Thread (auch wenn er nicht so groß ist) durchgelesen. Aber für mich ist der MBA ein Studiengang, welcher für Nicht-Wirtschaftswissenschaftler einen "Crashkurs" in BWL bietet, damit diese in Führungspositionen, in denen man ab einem gewissen Grad immer BWL-Kenntnisse haben muss, in den wichtigsten Dingen geschult sind.

 

Der M.A. oder auch M.Sc. je nachdem wie der "Vertiefungsstudiengang" nach dem einschlägigen Bachelor in einem Wirtschaftswissenschaftlichen Bereich draufgesetzt wird, ist die Grundlage um aus dem mitteleren Management (Bachelor) die Kompetenzen für höhere Managementaufgaben zu erhalten. Dies zumindest in Deutschland, in anderen Ländern ist ja eher ein etwas umfangreicherer Bachelor Standard und der Master per se schon seltener als in deutschsprachigen Ländern.

 

Zusammengefasst aus der Praxis: Mein ehemaliger Chefarzt des schweizer Rettungsdienstes in dem ich tätig war, hat sein Studium in Humanmedizin um den MBA erweitert um seinen neu gewonnnen Aufgaben als Chefarzt gerecht werden zu können und um ein gewisses Handwerkszeug für Managemententscheidungen zu haben.

 

Ich hatte insgesamt aber in meinem Bachelor BWL 2 Semester mehr und hatte daher in verschiedenen Bereichen ein Wissen in denen er gar keins hatte, in anderen Bereichen hatte er ein tiefergehendes Wissen. Beispiel, Buchhaltung hatte er keine Ahnung, das Auswerten von Kontrollzahlen jedoch hatte er im MBA umfangreicher als ich im Bachelor.

Jetzt mit aufbauendem MSc in Management habe ich 5 Jahre BWL studiert, er mit dem MBA noch immer 2 und ich bin defintiv besser aufgestellt als er. Den MBA direkt nach dem Bachelor zu machen kam für mich nicht in Frage. Denn ich will zeigen, dass ich den "langen" Weg gegangen bin und von Grund auf BWL studiert habe. Wie der M.A./M.Sc. im Vergleich zum MBA bei Arbeitgebern ankommt kann ich nicht beantworten. Möchte man aber Promovieren, so sind die Unis dem M.A./M.Sc. gegenüber offener, da er verbindlicher ist. Denn der MBA ist leider häufig auch nicht das Papier wert auf dem er steht, so wurde es mir zumindest gegenüber nicht nur einmal erläutert.

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