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Markus Jung

Oncampus-Umfrage: Master of Arts (M.A.) oder MBA?

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Ich bin kein Personaler, aber immer mal wieder mit Personalauswahl für Projekte betraut.

Ich selbst habe inzwischen eine gewisse Abneigung gegen den MBA entwickelt. (Und selbstverständlich spielt diese persönliche Meinung in der Bewerberauswahl keine Rolle)

 

Im amerikansichen Raum ist der MBA entsprechend bekannt und ausgestaltet, in Deutschland wird versucht das Modell zu kopieren, scheitert aber oft schon an den grundlegenden Anforderungen.

Von einem MBA-Absolventen erwarte ich ein tiefes Managementverständnis und -interesse. Eigentlich ist der MBA dazu gedacht, das notwendige Managementwissen für die Praxis zu vermitteln, wenn man in eine entsprechende Stelle aufsteigt.

 

Untergekommen sind mir bisher aber meist Bewerber mit MBA direkt nach dem Bachelor, keine Berufserfahrung, richtig grün hinter den Ohren, aber sofort als Chef einsteigen wollen.

 

Anders ist es, wenn ein Bewerber nach dem Erststudium eine Weile gearbeitet hat, langsam aufstieg und dann für die nächste Stufe einen MBA machte. Da hängt es dann sehr stark vom Anbieter ab, ob der Absolvent wirklich befähigt ist, oder eher nur eine sehr dünne 'Management-Schnellbesohlung' hat.

 

Wenn ich einen MBA einlade und für eine entsprechende Stelle im Auge habe, klopfe ich die Fachkenntnisse aber deutlich stärker ab, als bei einem M.A./M.Sc. mit konsekutiven Mater in BWL/artverwandt

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