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"Unterstützung" bei Studienarbeiten


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So sind eben die Meinungen verschieden. Aber das liegt auch an meiner grundsätzlichen Einstellung dazu. Wer nicht in der Lage ist zu recherchieren, die Ergebnisse auszuwerten und interpretieren, der sollte sich einmal überlegen, warum er das Studium macht (Titel vs. das was ein Studium von einer reinen Ausbildung unterscheidet). Das Argument Techniker sind keine Autoren, tut mir leid, es geht auch nicht darum Autor zu sein. Dafür gäbe es dann ja noch Korrekorat und Lektorat.

 

Ich persönlich empfinde es einfach immer auffallend, das user xy von uni/hs z (auch schon in der Vergangenheit) mit Beiträgen (meist Erstbeiträgen) zur Thematik auftauchen und nahezu immer ein Verweis zu irgendeiner ghostwriting Seite oder hier einen Vergleichsportal haben. (Und ja, ich weiß es pauschalisiert).

Bearbeitet von polli_on_the_go
Rs
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Es gibt gute Bücher zu dem Thema. Recht umfassend und zugleich praxisnah finde ich "Wissenschaftliches Arbeiten" von Balzert, Schröder und Schäfer. Das wird in meinem Studiengang - Web- und Medieninfo

vor 8 Stunden, polli_on_the_go schrieb:

.. der sollte sich einmal überlegen, warum er das Studium macht  (Titel vs. das was ein Studium von einer reinen Ausbildung unterscheidet).

 

Da mach ich mir nix mehr vor. Mittlerweile studiert praktisch jeder. Ein fehlendes Studium fällt auf (Sowas wie ein fehlender Führerschein). Da geht es um einen Abschluss, um dem Papier nach überhaupt auf dem gleichen Niveau wie der Rest zu sein. Ich mache da niemanden einen moralischen Vorwurf.

 

Ontopic: Natürlich ist es "Betrug", und zwar von dem Studierenden - der gibt ja eine eidesstattliche Erklärung ab, in der die eigene Leistung versichert wird. Betrug aber vermutlich nicht im strafrechtlichen Sinne, da man sich dort Vermögensvorteile verschaffen muss.

 

Alternativ könnte in den AGBs des Ghostwriters auch einfach stehen, dass seine Werke nicht unverändert übernommen werden dürfen.

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Und vor allem: Wer erhält wirklich einen Abschluss? Letztlich hatte ich hier mal eine Tabelle gezeigt, die belegt, dass die Absolventenzahlen in den letzten 10 Jahren nicht auffällig gestiegen sind.

 

Bearbeitet von Forensiker
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@ Forensiker

 

Die Frage ist nicht so sehr, wie sich die Studentenzahlen entwickeln, sondern wie es mit der Qualität ausschaut. Was früher eine Reisekauffrau war ist heute ein Tourismus-Bachelor. Ich hab junge Kollegen, die einen Master in Wirtschaftinformatik besitzen, aber den Unterschied zwischen Bits und Bytes nicht kennen ...Das scheint mir doch eher das Problem zu sein.

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Ich kenne in allen Berufsgruppen, egal ab studiert oder ausgebildet, einige, die besser etwas anderes studiert oder gelernt hätten sollen. Aber das sollte man einfach nicht generalisieren.

 

Letztlich sind es insgesamt nicht mehr. Da passt auch nicht das Beispiel: Früher Kauffrau, heute Bachelor.

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Ich denke, man kann nicht deutlich genug darauf hinweisen, dass akademisches Ghostwriting kein Kavaliersdelikt, sondern Betrug ist!!!

 

Die Studenten sitzen ein Leben lang auf einem Pulverfass, da der Autor jederzeit (auch seine Nachkommen) das Urheberrecht geltend machen können. Dieses Recht ist nicht übertragbar! Man kann nur hoffen, dass das manchen zur Vernunft bringt.

 

Anders verhält es sich bei nichtakademischer Unterstützung.

 

Es gilt Menschen, die wissenschaftlich und kritisch mit diesem Thema auseinandersetzen. Posten darf man hier entsprechende Hinweise leider nicht, weil sie zensiert werden.

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Am 24.10.2018 um 12:17 , skyline1234 schrieb:

Ich denke, man kann nicht deutlich genug darauf hinweisen, dass akademisches Ghostwriting kein Kavaliersdelikt, sondern Betrug ist!!!

 

Die Studenten sitzen ein Leben lang auf einem Pulverfass, da der Autor jederzeit (auch seine Nachkommen) das Urheberrecht geltend machen können. Dieses Recht ist nicht übertragbar! Man kann nur hoffen, dass das manchen zur Vernunft bringt.

 

Was hat denn das Urheberrecht damit zu tun? Der Betrüger nutzt den Text und behauptet gegenüber der Hochschule es sei seine Arbeit. Ob das Urheberrecht überhaupt eingreift (veröffentlichung etc. § 11 UrhG) kann dahingestellt bleiben, da der Urheber mindestens kausal ein Nutzungsrecht erteilt hat...  Es wäre durch den Urheber der Beweis (nicht die Vermutung!) zu erbringen, dass eine Verletzung vorliegt - und das könnte er nur, wenn die abgegebene Arbeit offenkundig wäre und ein Vergleich möglich. Dies ist meistens nur bei Dissertationen der Fall.

 

Natürlich ist es Betrug und der Betreffende begiebt sich in eine große Gefahr, aber nicht aus dem Urheberrecht begründet. Die Gefahr, dass auch nach Jahren bekannt wird, einen solchen Dienst in Anspruch genommen zu haben, (und das ist im IT Zeitalter mit ungesicherten Daten etc nie ausgeschlossen) ist jedoch erheblich. Und selbst wenn die Inanspruchnahme nicht strafbar ist und der Nachweis des Betruges nicht erbracht wird - der Ruf leidet und etwas Schmutz bleibt immer hängen. Allein das kann eine Karriere schon verhindern.

Bearbeitet von Markus Jung
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