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Markus Jung

Wofür qualifiziert ein Bachelor-Abschluss?

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Im Ausland kennt so gut wie niemand ein Diplom. Wer international arbeiten möchte, ist mit Bachelor besser dran. Selbst Staatsexamen werden oft unter dem Bachelor eingestuft.

 

Für Deutschland ist Ausbildung + Handwerksmeister die bessere Wahl.

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Man kennt auch international den deutschen Diplom-Ingenieur. Der ist ein Markenzeichen. Wie das in anderen Studiengängen ist, das kann ich nicht beurteilen.

 

Allerdings ist der Bachelor auch nie als vergleichbar mit dem Diplom konzipiert gewesen. Es war immer als erster Abschluss gedacht, der es jungen Leuten ermöglicht, von der Uni abzugehen, auch wenn man nicht die höheren Weihen des Masters anstrebt. Er ist also eine Einstiegsqualifikation auf akademischen Niveau. Und sehr viele finden damit eine vernünftigen Arbeitsplatz. Die Möglichkeit der Weiterqualifizierung bleibt ja bestehen.

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Ich sehe es wie Frau Kanzler. Je mehr einen Abschluss absolvieren, je mehr wird dieser herabgesetzt.

 

War so wie damals beim Industriemeister. Fast jeder spricht schon davon in der Ausbildung und legt diesen

dann im Anschluss drauf. Da braucht sich keiner Wundern, wenn die Mehrheit dann 15 Jahre als Geselle

weiterarbeitet, weil alle Meisterposten besetzt sind.

 

Darum sollte man aber auch unterscheiden. Nur weil man einen Abschluss x gemacht hat, und keine andere Stelle

bekommt und als Beispiel am Arbeitsplatz der Sachbearbeitung sitzen bleibt, kann man nicht sagen, dass

Bachelorabsolventen Sachbareiterstellen sind.

 

Sachbearbeiter werden bei uns mit einer abgeschlossenen Ausbildung, oder speziell mit Meister ausgeschrieben.

 

In unserem Unternehmen sind Bachelorstellen jetzt Teamleiterstellen, Planungsstellen,  Bauüberwacher usw.

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vor 2 Stunden, yxcv schrieb:

Der Bachelor bringt nichts zusätzlich. 

Ausbildung bzw Fachwirt reicht vollkommen aus.

 

Alle drei führen zum selben Ergebnis.

 

Also dieser Behauptung kann ich aus meiner Sicht nur widersprechen. Ohne den Bachelorabschluss hätte ich bei meinem jetzigen Arbeitgeber keine Gehaltserhöhung einfordern können. Grundlage ist hier der Tarifvertrag, in dem für bestimmte Entgeltgruppen ein Bachelor gefordert ist. Nur mit meiner Berufsausbildung und dem Fachwirt hätte ich für die Gehaltsverhandlung keine Grundlage gehabt, auch nach jahrelang gleichbleibender bzw. höherer Wertigkeit der Tätigkeit. Weiterhin hat mir der Bachelor auch bei meinen neuen Job geholfen. Die Berufsausbildung wird generell vorausgesetzt, ein Fachwirt ist ein "nice to have", aber hat keine bis wenig Auswirkung auf das Weiterkommen auf der beruflichen Laufbahn. Hier hat der Bachelor eindeutig mehr Gewicht (immer unter der Prämisse, dass Unternehmen die Wertigkeit der Abschlüsse kennen).

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Die leidige Diskussion... ätzend! Ich hoffe immer noch, dass in 20 Jahren sich dieses gelegt hat.

 

Wer mehr als 15 Jahre Erfahrung hat, dem reichen für viele hochwertige Ingenieurs-Tätigkeiten auch der staatlich geprüfte Technikerabschluss (Meister eher weniger)  anstelle des Bachelor of Engineering. So auch bei mir.

Aber, ich würde OHNE Bachelor of Engineering bei vielen Jobs NICHT so einfach wählen können...oder gar das viele Geld fordern und erhalten. Und fachlich ist das eine ganz andere Liga...auch wenn das keiner gerne hört.

 

Auch Kunden - bei Arbeitnehmerüberlassungen - zahlen oft pro Stunde weniger, wenn die Person den Titel nicht hat.

ERA Einstufung ist eines, in einem Bewerbungsgespräch vor 6 Jahren hatte ich den Titel noch nicht und da wurde schon angedeutet, dass mein Gehalt niedriger ausfallen würde...

Bearbeitet von der_alex

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vor 2 Stunden, yxcv schrieb:

Der Bachelor bringt nichts zusätzlich. 

Ausbildung bzw Fachwirt reicht vollkommen aus.

 

Alle drei führen zum selben Ergebnis.

Das gilt im gesamten tarifgebundenen Bereich mit Sicherheit nicht. Und das ist noch immer ein großer Teil der Arbeitgeber bzw. -nehmer.

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vor 41 Minuten, stefhk3 schrieb:

Das gilt im gesamten tarifgebundenen Bereich mit Sicherheit nicht. Und das ist noch immer ein großer Teil der Arbeitgeber bzw. -nehmer.

 

Schön, dass es anscheinend noch Tarifverträge gibt, bei der man mehr Geld durch einen höheren Abschluss erhält.

 

Aber es sind nicht alle so.

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vor 7 Minuten, yxcv schrieb:

 

Schön, dass es anscheinend noch Tarifverträge gibt, bei der man mehr Geld durch einen höheren Abschluss erhält.

 

Aber es sind nicht alle so.

 

Nach ERA oder TVÖD wird nach der bewerteten Stelle bezahlt. Im ÖD. nehme ich mal die bekannten Beispiele.Da kann auch ein Dr. phil. nur EG 6 als Pförtner bekommen. Oder im anderen Fall ein FISI aufsteigen.

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In Biologie, Chemie usw werden Bachelor auch nur als Laboranten ingesetzt. Da ist CTA, BTA, Laborant + evtl. Techniker nicht schlechter.

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vor 4 Stunden, yxcv schrieb:

Der Bachelor bringt nichts zusätzlich. 

Ausbildung bzw Fachwirt reicht vollkommen aus.

 

Alle drei führen zum selben Ergebnis.

 

Ich sehe das etwas anders. Früher hatte ich eine ähnliche Meinung, das ist aber zu kurz gedacht. Denn man weiß nie was noch im Leben kommt. Es gibt viele Positionen in großen und international aufgestellten Unternehmen, auf welche man durchaus ausschließlich mit entsprechend akademischen Abschlüssen eine Chance hat. Kann zum Beispiel eine Firrmenphilosophie sein.

 

Unter anderem aus diesem Grund mache ich trotz vieler nichtakademischer Abschlüsse, nun mit 39 noch einen Bachelor, um anschließend einen Master dranzuhängen. 

Bearbeitet von Matthias2021

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