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CobraCain

Gesundheitsökonomie, Gesundheits- & Präventions-, Sozialmanagement, BWL oder etwas anderes?

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Ich komme nicht mehr weiter bei meiner Studienwahl. Ich würde langfristig gerne eine Leitungs-/Managementfunktion im Gesundheitswesen ausüben, vor allem habe ich dabei die Position der Einrichtungsleitung ins Auge gefasst. Um dies werden zu können, brauch man hier nicht unbedingt studieren, denn eine kaufmännische oder pflegerische Berufsausbildung tut es auch. Dennoch möchte ich studieren, nur was? Zur Auswahl stehen mir also Gesundheitsökonomie und Gesundheits- und Präventionsmanagement bei der Apollon HS oder BWL und Management von Gesundheitseinrichtungen. Und genau hier liegt das Problem: Ich kann mich nicht entscheiden. 

 

Gesundheitsökonomie zielt auf das Management in der Gesundheitswirtschaft ab, ist aber sehr VWL-lastig und VWL interessiert mich null. Die Inhalte des Studiengangs Gesundheits- und Präventionsmanagement finde ich sehr interessant, doch scheint dieser Studiengang sehr in Richtung Prävention und Coaching zu gehen und eher auf berufliche Präventionstätigkeiten hin zu arbeiten. Bleibt noch der Allrounder, dass klassische BWL-Studium. Meiner Meinung nach geht das klassische BWL-Studium jedoch wenig bis gar nicht auf die Gesundheitswirtschaft ein. Bleibt also noch Sozialmanagement, wo der Studienschwerpunkt anscheinend eher in Richtung Sozialpädagogik bzw. Soziale Arbeit geht.

 

Was meint ihr? 

Bearbeitet von CobraCain

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Hi, also der PGM Studiengang hat sich sehr geändert. Er verfolgt nicht zwangsläufig dein Ziel, wenn es nicht genau in dem Bereich ist. ICh studiere noch den alten Studiengang, da war das anders.

 

Gesundheitsökönomie oder Pflegemanagement (wenn es die Richtung) ist wären eher meine Empfehlung.

 

Klassisch BWL haben wir das? DAnn ist das neu. Bei den APOLLON Studiengängen ist grundsätzlich gemeinsam, dass die eben den Schwerpunkt im Gesundheitswesen haben und es einige Studiengangsübergreifende Module gibt.

 

Wichtig wäre daher, um welche ART von Einrichtung es dir geht. 

 

Wir haben hier glaube ich zu allem außer Sozialmanagement Personen in den Unterschiedlichsten Berufsfeldern.

 

Blogs, die ich spontan empfehlen kann sind:

 

@jennys Gesundheitsökonomie BA und nun im Master

@Beetlejuicine, @Hep2000, @Henryette @Julikäfer Pflegemanagement

Und ich studiere Präventions und Gesundheitsmanagement.

 

Da kann man auch sicherlich jeder in seinem Studiengang etwas mehr zu den Schwerpunkten sagen. Aber ja, der PGMler ist nicht mehr so der Allrounder, wie zu beginn, sondern (auch auf Wunsch der Studierenden) wesentlich spezifizierter.

 

 

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vor 18 Stunden, polli_on_the_go schrieb:

Klassisch BWL haben wir das?

 

Nein, bei der APOLLON Hochschule soweit mir bekannt und aus der Webseite ersichtlich nicht. Ich vermute, @CobraCain meinte das auch eher allgemein, also ggf. bei einem anderen Anbieter.

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vor 27 Minuten, Markus Jung schrieb:

 

Nein, bei der APOLLON Hochschule soweit mir bekannt und aus der Webseite ersichtlich nicht. Ich vermute, @CobraCain meinte das auch eher allgemein, also ggf. bei einem anderen Anbieter.

ODER es ist der Studiengang der WINGS Management von Gesundheitseinrichtungen gemeint

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Am 3.7.2017 um 18:33 , polli_on_the_go schrieb:

Wichtig wäre daher, um welche ART von Einrichtung es dir geht. 

Krankenhaus, Fachklinik oder Pflegeheim. Zu berücksichtigen wäre, dass ich keine medizinische, pflegerische, sozialpädagogische oder kaufmännische Berufsausbildung habe. 
 

Am 4.7.2017 um 12:43 , Markus Jung schrieb:

 

Nein, bei der APOLLON Hochschule soweit mir bekannt und aus der Webseite ersichtlich nicht. Ich vermute, @CobraCain meinte das auch eher allgemein, also ggf. bei einem anderen Anbieter.

Genau.
 

Am 4.7.2017 um 13:10 , polli_on_the_go schrieb:

ODER es ist der Studiengang der WINGS Management von Gesundheitseinrichtungen gemeint

Über diesen Studiengang habe ich nachgedacht. Nur das Kolloquium nach der Thesis macht mir sorgen, da ich absolut nicht für mündliche Prüfungen und sprechen vor mehreren Leuten (da öffentlich) gemacht wurde.

Ich hätte mich schon früher zurückgemeldet, aber ich bin momentan in Hamburg. Eigentlich wollte ich gestern schon antworten, aber die letzte Hamburger Nacht war einfach interessanter, also habe ich auf der Balkonterasse eine Grillparty veranstaltet und den Straßenkämpfen zwischen linksidiotischen Anti-G20-Demonstranten und der Polizei und später auch dem SEK-Einsatz zugeschaut. Später haben wir die Grill-Party dann weiter in Richtung Straße verlegt, um noch mehr mitzubekommen und bessere Facebook-Live-Videos erstellen zu können.

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vor 22 Minuten, CobraCain schrieb:

Krankenhaus, Fachklinik oder Pflegeheim. Zu berücksichtigen wäre, dass ich keine medizinische, pflegerische, sozialpädagogische Berufsausbildung habe

Ja der Srudiengabg KANN dir heflen z.B. mittels Gesundheitsökonomie oder Pflegemanagenent reinzukommen. Aber ich denke dass dir deine Vorraussetzungen das Apollon Studium schwer machen werden. Es ist zwar grundsätzlich möglich ohne entsprechende Vorbildung die genannten Stjdiengänge zu absolvieren, ist aber nicht zwangsläufig ratsam es sei den  man hat viel Zeit sich noch eingehender in die Thematik einzuarbeiten. Ich habe einige Studierende genau deswegen gehen sehen. Die FAs bauen auf sachverhalten auf die manchmal auf bestimmten Sachverhalten fußen,  die ein grunsätzliches Verständnis der Prozesse voraussetzen. ich persönlich weiß auch nicht wie ernst man als Pflegemanager ohne ergänzende Berufserfahrung genommen wird unabhängig von den Vorraussetzungen. Das Gesundheitswesen ist bisweilen etwas konservativ.

 

Auch wirst du an der Apollon eine mpnsliche Gruppenprüfung mit Präsentation vor einer Gruppe ablegen (wenn sich da nicht wss geändert hat). Und zwar im Modul des Gruppenprojektes.Da wird es fragen geben mal sind auch Kunden dabei etc.

 

was ist den  deine Motivation für den Bereich. 

 

Ach so und ich meine jetzt nicht dass die Studiengänge nicht machbar wären aber du solltest dir deiner da schon sehr bewusst sein

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vor 6 Stunden, polli_on_the_go schrieb:

Ja der Srudiengabg KANN dir heflen z.B. mittels Gesundheitsökonomie oder Pflegemanagenent reinzukommen.

Pflegemanagement eignet sich wohl eher für Pflegefachkräfte mit Ambitionen, Pflegedienstleiter/in werden zu wollen. Dafür brauch man in meinem Bundesland nicht zu studieren, dennoch ist eine pflegerische Berufsausbildung (und ein PDL-Kurs) für eine Tätigkeit als PDL Voraussetzung. Ich würde hierarchisch doch gerne über der PDL stehen wollen.

 

Zitat

Aber ich denke dass dir deine Vorraussetzungen das Apollon Studium schwer machen werden. Es ist zwar grundsätzlich möglich ohne entsprechende Vorbildung die genannten Stjdiengänge zu absolvieren, ist aber nicht zwangsläufig ratsam es sei den  man hat viel Zeit sich noch eingehender in die Thematik einzuarbeiten.

Ich bin Sache Pflege nicht unerfahren, habe nur keine Ausbildung in diesem Bereich abgeschlossen. Ich habe meinen Zivildienst in der Altenpflege absolviert, dann einen DRK-Crashkurs in Sachen Pflegehilfsdienst gemacht, dann in der Pflege gearbeit und nach gut zwei Jahren in den Sack gehauen und was anderes gemacht. Wobei Pflegehilfsdienst natürlich was anderes ist, als das, was Pflegefachkräfte zu tun und gelernt haben.
 

Zitat

Ich persönlich weiß auch nicht wie ernst man als Pflegemanager ohne ergänzende Berufserfahrung genommen wird unabhängig von den Voraussetzungen.

Ich will kein Pflegedienstleiter/-direktor/-manager werden, sondern eine ganze Einrichtung leiten, hierarchisch also noch über der Pflegedienstleitung stehen.
 

Zitat

Auch wirst du an der Apollon eine mpnsliche Gruppenprüfung mit Präsentation vor einer Gruppe ablegen (wenn sich da nicht wss geändert hat). Und zwar im Modul des Gruppenprojektes.Da wird es fragen geben mal sind auch Kunden dabei etc.

Also beim Studiengang "Gesundheitsökonomie" gibt es regulär nur ein Gruppenprojekt beim Modul Healthmarketing, sowie beim Wahlpflichtfach Consulting. Ich würde aber Management von Pflegeeinrichtungen und Krankenhausmanagement wählen.
Apollon_Curriculum2016_BaGO___e.jpg
 

Zitat

was ist den  deine Motivation für den Bereich. 

Es hört sich blöd an, aber es vereint quasi alle Bereiche, die mich interessieren. BWL/Management, Gesundheitswesen, Pflege, Personalmanagement (wobei da heute auch viel an die PDLs abgegeben wird) und Personalführung. Wobei ich definitiv sagen kann, dass ich ein äußerst autoritärer Vorgesetzter wäre. 

 

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Das führt das etwas aus. Also zum Healthmarketingprojekt vielleicht zunächst. Es ist eben eine mündliche und Schriftliche Prüfung, wie du sie auch zum Teil in einem Kolloquium erwarten würdest (weil das ja ein Grund war warum ein bestimmter Studiengang rausfiel)

 

Natürlich kann man mit den Studiengängen auch mit dem Pflegemanagement Studiengang "über" Pflegenden stehen und Einrichtungen Leiten. Es ist auch falsch, dass der Studiengang für PDLer ist im Gegenteil, er ist wesentlich breit gefächerter, wie dir auch die hier studierenden Bestätigen. 

 

Ich denke, dennoch, dass ein Zivildienst, ein Crashkurs und es  "in den Sack hauen" ohne da jetzt wirklich deine Seifenblase zu zerstören (überspitzt gesagt) vielleicht nicht die ideale Vorraussetzung sind, um in diese Positionen zu gelangen (bei den genannten) ABER eben auch nicht unmöglich, wie viele ebenso besetzte Positionen zeigen.

 

Ich persönlich habe da eine kritische Grundeinstellung, weil dies in einer Vielzahl der Fälle, ohne eine Basisausbildung im Gesundheitswesen (und hier meine ich  nicht nur Pflege) und die Abläufe dieser Einrichtungen wirklich zu kennen, meist für das angestellte Personal sagen wir mal nicht so angenehm läuft. 

 

Ich sehe aber auch, dass du wirklich Interesse hast und würde vielleicht einmal (nur als Idee) einen Zwischenschritt einwerfen. Was spräche denn gegen eins der vielen Kombinationsangebote aus einer Ausbildung z.B. in der Pflege, Physio etc. und einem Fernstudium kooperierender Bildungseinrichtungen z.B. ha meine Schule damals angefangen mit der HFH zu kooperieren und so hat man die Basisausbildung plus die entsprechende Weiterqualifikation in Richtung Management. Oder wenn man sagt, okay ich mache es auch als Präsenz dann wäre die HSG in Bochum mit einer akademischen Grundständigen Ausbildung eine Option oder das Kombinationsangebot der HAW und den Albertinen in Hamburg. Ein sehr gutes und fundiertes Angebot, dass am Ende rund und stimmig ist.

 

Ich sage nicht, dass dein geplanter Weg nicht gangbar ist aber ich glaube zum derzeitigen Zeitpunkt ist es noch etwas roh und naiv für den Sektor. Wie gesagt, das Gesundheitswesen ist noch sehr konservativ und um mit dem Studium WIRKLICH in eine der Positionen zu kommen, die du möchtest wirst du eine entsprechende Berufserfahrung und Richtung im Lebenslauf brauchen. Auch der BWLer kann am Ende eine Einrichtungsleitung sein, wird aber irgendwo etwas weiter unten angefangen haben, um den Markt besser beurteilen zu können. Das würde ich vielleicht alles mit einbeziehen.

 

Ich denke, dass perspektivisch für dein Ziel zwar Pflegemanagement und Gesundheitsökonomie gut geeignet sind, aber nicht ohne ergänzende mehrjährige Berufserfahrung. Leiter klettern nicht springen.

 

Wie viel Erfahrung hast du denn insgesamt im angestrebten Sektor und hast du denn bereits eine andere Qualifikation?

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Wenn es um regionale Einrichtungen (kleinere Häuser) geht stimme ich polli_on_the_go zu. Da ist es von Vorteil die ganzen Abläufe zu kennen, da man ziemlich nahe dran ist. Bei größeren Kliniken, Heimen etc. ist eine medizinische Grundausbildung nicht vorteilhafter und auch eher unüblich (bei einer zentralisierten Controlling- oder Finanz-Abteilung).

 

Probleme sehe ich eher im Folgenden: Du schreibst, dass dir selbst schon ein einziges Kolloquium zum Ende des Studiums zu viel "Öffentlichkeit" ist. Möchtest aber gleichzeitig ein hierarchisch hoch angesiedelter "Leiter" mit autoritärem Führungsstil sein? Der Betriebswirtschaftliche Personal ist nicht umsonst so "unbeliebt" bei den Fachkräften. Oft geht es darum Entscheidungen zum Wohle des Unternehmens, auf Basis von Daten u. Auswertungen zu treffen, die oftmals auf wenig Gegenliebe stoßen. 

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vor 7 Stunden, MrMoro12 schrieb:

Probleme sehe ich eher im Folgenden: Du schreibst, dass dir selbst schon ein einziges Kolloquium zum Ende des Studiums zu viel "Öffentlichkeit" ist. Möchtest aber gleichzeitig ein hierarchisch hoch angesiedelter "Leiter" mit autoritärem Führungsstil sein? Der Betriebswirtschaftliche Personal ist nicht umsonst so "unbeliebt" bei den Fachkräften. Oft geht es darum Entscheidungen zum Wohle des Unternehmens, auf Basis von Daten u. Auswertungen zu treffen, die oftmals auf wenig Gegenliebe stoßen. 

 

"Führung" findet öffentlich statt, im Gespräch, in der Auseinandersetzung mit Gremien, mit Mitarbeitern, mit den anderen Führungskräften. Per "Order Mufti" funktioniert das heute nicht mehr. Wie wollen Sie so eine Position denn ausüben, wenn Sie schon bei einer mündlichen Prüfung Probleme haben und die vermeiden möchten? Und wie wollen Sie ein Vorstellungsgespräch überstehen? Gerade für Leitungspositionen sitzen Ihnen da unter Garantie mehrere Personen gegenüber.

 

Wenn Sie ein Studium so klar auf ein Ziel (obere Führungskraft im Gesundheitswesen) hin planen, dann wäre es klug, sich vorher über die Voraussetzungen schlau zu machen, die man fürs Studium und für die angestrebte Tätigkeit braucht. Bei Ihnen scheint mir da manches noch nicht so klar zu sein.

 

 

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