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Markus Jung

Tagungsbericht: Fernstudium im digitalen Zeitalter (Jahrestagung der AG-F)

Empfohlene Beiträge

Am 29. und 30. Juni fand an der HWR Berlin die Jahrestagung 2017 der AG-Fernstudium innerhalb der Deutschen Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium (DGWF) zum Thema "Fernstudium im digitalen Zeitalter - ein Bildungsformat im Wandel" statt.

 

Ich habe an dieser Veranstaltung teilgenommen und möchte euch nachfolgend meine Eindrücke von der Tagung schildern, ergänzt durch Tweets, die während der Veranstaltung gesendet wurden. Sofern Präsentationsquellen und andere Medien öffentlich zur Verfügung stehen, werde ich diese ebenfalls (auch nachträglich ergänzen).

 

Wichtig: Es handelt sich hier um meine subjektiven Eindrücke, die sich auf meine Notizen während der zwei Tage in Berlin stützen. Es gibt keine Gewähr, dass alles korrekt wieder gegeben wurde und ist von meiner Wahrnehmung und meiner Meinung beeinflusst. Ergänzungen, Korrekturen und Diskussionen dazu sind ausdrücklich erwünscht. An einigen Stellen habe ich auch in kursiver Schrift in meinem Bericht Fragen an euch ergänzt, zu denen mich eure Meinungen besonders interessieren würden. Keinesfalls ist dieser Bericht vollständig.

 

Hier ist die zugehörige Webseite der AG-Fernstudium mit dem Programm und weiteren Infos zu finden:

https://dgwf.net/arbeitsgemeinschaften/ag-f/ueber-die-ag-f/article/ag-f-fruehjahrstagung-2017-1/

 

Donnerstag, 29.06.2017

 

Anreise

Dieser Tag war von einem Regen-Unwetter in Berlin geprägt, welches die Anreise für viele Teilnehmer zu einer Herausforderung gemacht hat. So war der Flughafen Tegel morgens wegen Nebel gesperrt und später konnten Flugzeuge nur mit größerem Abstand landen, weil die Flächen so überflutet waren. Auch im Bus- und Bahnverkehr gab es Ausfälle und Verspätungen. Und dann gab es ja auch noch Fußwege zurückzulegen. All das führte dann dazu, dass etliche Teilnehmer erst später und/oder völlig durchnässt zur Tagung kamen, so dass zur geplanten (und dann etwas verschobenen) Anfangszeit noch viele Stühle frei waren:

 

Eröffnung

Die Begrüßung startete mit Prof. Dr. Susanne Meyer, Vizepräsidentin der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin) sowie Prof. Dr. Matthias Tomenendal dem Direktor der Berlin Professional School (HWR Berlin) und Sylvia Stamm, HWR Berlin und Sprecherrat der AG-F in der DGWF.

 

Frau Stamm hat die Tagung zusammen mit Dr. Annette Strauß und Dr. Urlich Iberer sowie vielen weiteren Helfern organisiert und in das Tagungsthema eingeführt. Dazu möchte ich aus der Information aus der Tagungsmappe einige Sätze zitieren:

 

Zitat

Das flexible, individualisierte Studieren wird vielfach als Zukunftsmodell proklamiert. 

Siehe: https://www.hrk.de/positionen/beschluss/detail/studieren-in-teilzeit/

 

Zitat

Das klassische Fernstudium scheint hierauf eine adäquate Antwort zu geben

 

Zitat

Jedoch: Das "Fernstudium" steht im Zeitalter der Digitalisierung mehr denn je unter Veränderungsdruck und Legitimationszwang.

 

Zitat

Das Bildungsformat "Fernstudium" droht sein Erkennungsmerkmal und seine originäre Funktion zu verlieren, wenn es nicht selbst die digitalen und gesellschaftlichen Trends aufgreift.

 

Zitat

Die Jahrestagung 2017 der Arbeitsgemeinschaft Fernstudium in der DGWF will diesen Spannungsbogen analysieren und Ansatzpunkte für eine Weiterentwicklung des Bildungsformats "Fernstudium" erarbeiten.

 

Bei der Begrüßung wurde dabei auch darauf eingegangen, wie das Fernstudium wahr genommen wird. Entweder wie ein "Telefon", also als etwas altbackenes, oder doch wie ein Smartphone, was dem Fernstudium als Schrittmacher der Digitalisierung entsprechen würde.

 

Wie erlebt ihr denn das Fernstudium als Begriff? Als etwas Innovatives? Oder eher als altbacken? Sprechen euch Begriffe wie Onlinestudium, mobiles Studium oder andere mehr an?

 

Keynote: Ein Leben lang digital lernen – Neue Weiterbildungsangebote aus Hochschulen

Dr. Ulrich Schmid, mmb Institut – Gesellschaft für Medien- und Kompetenzforschung mbH

 

 

Für das Hochschulforum Digitalisierung hat das mmb Institut die Studie "Ein Leben lang digital lernen – Neue Weiterbildungsangebote aus Hochschulen" erstellt. Dabei wurde an mehr als 400 staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland untersucht, ob und in welchem Umfang akademische Weiterbildungen in digitaler Form angeboten werden. Zudem wurden zehn Interviews mit Experten im Markt der akademischen Weiterbildung geführt (http://www.mmb-institut.de/start/meldungen/2016.html)

 

Die Ergebnisse dieser Studie hat Herr Schmid in seiner Keynote vorgestellt. Sie können hier nachgelesen werden:

https://hochschulforumdigitalisierung.de/de/ein-leben-lang-digital-lernen-arbeitspapier-20

 

 

 

Aktive Kaffepause

Nach dem einstündigen Keynote-Vortrag gab es die erste Pause, verbunden mit dem Arbeitsauftrag, an bereitstehenden Pinnwänden Fragen notieren, die dann im weiteren Verlauf der Tagung und insbesondere in der Podiumsdiskussion am zweiten Tag aufgegriffen werden sollten.

 

Nach der Pause folgten zwei Impulsvorträge mit einer Dauer von jeweils ca. 30 Minuten (inklusive Fragen und Antworten).

 

Impulsvortrag: Fernstudium - Schrittmacher der Digitalisierung

Dr. Burkhard Lehmann

 

 

In diesem Vortrag ging es auch darum zu zeigen, wie sehr das Fernstudium auch schon in der Vergangenheit die jeweils aktuellen Medien und Bildungstechnologien aufgegriffen und genutzt hat, wie zum Beispiel Post-Briefe, später Rundfunk und Fernsehen, dann E-Learning Elemente und jetzt die Möglichkeiten der Digitalisierung, die in das Fernstudium integriert werden können, statt dieses zu ersetzten. So, wie es auch bisher schon mit neuen Medien war. Und dabei sollte auch stets die Frage nach dem Nutzen gestellt werden.

 

 

 

Impulsvortrag: Geschäftsmodell für die Digitalisierung des Fernstudiums

Prof. Dr. Werner Sauter

 

Bereits auf der AG-F-Tagung 2015 hat Herr Sauter mit einem Beitrag für Diskussionen gesorgt, auch hier bei Fernstudium-Infos.de:

Diese These ist auch jetzt wieder in seinen Vortrag eingeflossen. Aktuell wird in Fernstudiengängen (und vermutlich auch in Präsenzstudiengängen) noch sehr viel Vorratswissen vermittelt, welches kaum zur Anwendung kommt, bis dahin veraltet ist oder leicht über digitale Medien jederzeit abgegriffen werden kann. Wichtiger ist es, Kompetenzen zu vermitteln (Ermöglichungsdidaktik), das Lernen individuell auf die Bedürfnisse des einzelnen Lerners abzustimmen, vor allem durch das Lernen an echten Projekten, sowie den Lernprozess durch einen Lerncoach zu begleiten. 

 

Hier auch ein Blogbeitrag von Herrn Sauter dazu:

https://blendedsolutions.wordpress.com/2016/11/02/geschaeftsmodell-fuer-die-digitalisierung-des-fernstudiums/

 

Als anschauliches Beispiel dafür, dass Wissen keine Kompetenz ist, wurde der Prozess des Autofahren lernens genannt. Es wird Theoriewissen vermittelt und dann auch abgeprüft, aber die Fähigkeit ein Fahrzeug zu steuern ergibt sich dann erst durch die angeleitete Praxis, individuell auf die Stärken und Schwächen des Fahrschülers abgestimmt mit viel Feedback.

 

Gerade weil das Fernstudium meist ein berufsbegleitendes Lernen ist, ist es wichtig diese beiden Lebenswelten im Studium und Beruf aktiv miteinander zu verzahnen.

 

 

Anschließend fand die Mitgliederversammlung der AG-F statt und abends wurde ein gemeinsames Abendessen angeboten. An diesen Programmpunkten habe ich nicht teilgenommen. 

 

Eine große Herausforderung war es dann noch, das Hotel zu erreichen, da auch die öffentlichen Verkehrsmittel aufgrund der Witterung mit Problemen zu kämpfen hatten. Dort angekommen startete dann der Versuch, bis zum nächsten Morgen die Kleidung halbwegs trocken zu bekommen, da auch der Inhalt des Koffers durchnässt war.

 

Freitag, 30.06.2017

 

Begrüßung und Einführung in den zweiten Veranstaltungstag

Sylvia Stamm

 

Den ersten Teil des zweiten Tages bildeten sechs kompakte Expertenvorträge.

 

1. 100 % Online oder kleiner Präsenzanteil für internationale berufstätige Studierende: 
Ein Praxis-Vergleich zweier Programme

PhD Martin Heinrich, Universität Freiburg und
Dr. André Bisevic, Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik

 

In einem Vortrag und einer Diskussion der beiden Dozenten untereinander wurden die beiden Studienkonzepte aus dem Energiebereich, welche sich beide auch an internationale Studierende wenden, verglichen - besonders was die Vor- und Nachteile eines Präsenzanteils oder eines kompletten Online-Studiums sind.

 

 

 

Onlinestudium Fraunhofer.jpg

 

Großes Interesse gab es für das Prüfungskonzept in der reinen Online-Version. Hier gibt es verschiedene Prüfungsformate. Unter anderem mündliche Prüfungen über Adobe Connect und auch Klausuren, welche in einem Zeitfenster von zu Hause aus geschrieben und dann an den Prüfer gesandt werden und über die dann anschließend ein Prüfungsgespräch statt findet.

 

2. E-Learning im Spannungsfeld zwischen Anforderungen der Zielgruppen und den Gewohnheiten der Lehrenden
Dipl.-Päd. Renate Stratmann, Hochschule Biberach

 

Hier ging es darum, dass insbesondere die jüngeren Studierenden immer mehr moderne und digitale Lernangebote wünschen, die oft älteren Lehrenden sich damit aber häufig schwer tun und an ihren etablierten Vorgehensweisen festhalten. Es wurde dann darauf eingegangen, wie hier Lösungskonzept aussehen können, um die Lehrenden ins Boot zu holen und zu unterstützten und auch einige Tools vorgestellt wie zum Beispiel Explaindio oder die Verwendung eines Greenscreens für die Videoproduktion.

 

 

3. Stärken des Fernstudiums im digitalen Zeitalter
Dr. Gabriela Kugler, Hochschule Darmstadt

 

Hier wurde das Konzept der Open E-University (https://e-university.h-da.de/) vorgestellt. Es wurde ebenfalls bestätigt, dass die Lehrenden für die Umstellung auf digitale Methoden viel Unterstützung benötigen. 

 

Es handelt sich hier um ein Blended Learning Konzept mit den Elementen:

- E-Learning

- Präsenzen (freiwillig)

- Lehrbuch

 

Es hat sich gezeigt, dass die Präsenzen für die Wissensvermittlung und Wissenvertiefung in diesem Studienangebot wichtig sind, da die Teilnehmer oft nur bedingt vorbereitet sind.

 

Als Plattform kommt Moodle zum Einsatz. Die Studierenden nutzen für sich oft auch weitere Medien wie zum Beispiel YouTube.

 

Auf zwei Stunden E-Learning kommen ungefähr acht Stunden Selbststudium.

 

In ländlichen Gegenden gibt es teilweise Probleme mit der Qualität der Internet-Verbindung, besonders für Live-Veranstaltungen. 

 

Die Unterlagen möchten die Studierenden auf Papier und in elektronischer Form erhalten.

 

 

Open E-University.jpg

 

4. Fernstudium oder BlendlT?

Stefanie Quade und Sylvia Stamm, HWR Berlin

 

Hier wurde das Blended Learning Format an der Hochschule vorgestellt und auch wieder darauf hingewiesen, dass dieses durchaus auch für die Lehrenden eine Herausforderung sein kann. 

 

Die Präsenzen werden hier vor allem für den Austausch genutzt, um zu diskutieren und Fragen zu stellen. 

 

Es wird Moodle eingesetzt, auch Screencasts und Erklärfilme.

 

50 Prozent online wird hier mit dem Präsenzstudium vor Ort kombiniert. 

 

http://www.hwr-berlin.de/fachbereich-wirtschaftswissenschaften/studiengaenge/business-administration-ba/blended-learning-format

 

 

 

5. Kooperation und Digitalisierung
Moderne Studienformen auf dem Prüfstein des Wissenschaftsrats

Prof. Dr. Dietmar Nolting, DIPLOMA Hochschule

 

In diesem Vortrag ging es um Kooperationen zwischen Hochschulen und Nicht-Hochschulen, die insbesondere auch im Rahmen der Digitalisierung an Bedeutung zu nehmen können, wenn zum Beispiel ein Dienstleister die Technik zur Verfügung stellt und Teile des Studiums durchführt, aber dennoch der Abschluss durch eine Hochschule verliehen wird.

 

Es wurden verschiedene Kooperationsmodelle (Franchisemodelle, Validierungsmodelle, Anrechnungsmodelle) vorgestellt und wie jeweils der Wissenschaftsrat dazu steht. Wichtige Begriffe sind hier die "Hochschulförmigkeit" und die "akademische Letztverantwortung".

 

Das entsprechende 114-seitige Dokument des Wissenschaftsrates dazu ist hier zu finden:

https://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/5952-17.pdf

 

Kompakter wird in dieser Pressemitteilung darauf eingegangen:

https://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/pm_0217.pdf

 

Und eine Zusammenfassung bietet auch diese Hintergrundinformation:

https://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/hginfo_0217_StudKoop.pdf

 

Mit den Empfehlungen des Wissenschaftsrats erfolgte eine kritische Auseinandersetzung mit Blick auf die Bedeutung auch für private Anbieter und das Fernstudium.

 

6. Geschäftsmodelle im Wandel?

Dr. Markus Lermen, Technische Universität Kaiserslautern

 

Hier ging es um die Frage, was bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen für das Fernstudium zu beachten ist und welche Anforderungen daran gestellt werden.

 

 

Dabei kann es zum Beispiel um Fragen der Betreuung gehen (Studierende wünschen sich zunehmend 24/7), die interne oder externe Erstellung von Materialien, die Preiskalkulation (zum Beispiel abhängig von der Zielgruppe - Ärzte sind zum Beispiel vermutlich bereit mehr zu zahlen als Pflegende) und auch die Bereitstellung der technischen Infrastruktur.

 

Interaktive Arbeitsphase: Wie wandelt sich das Fernstudium?

 

An die Input-Phase hat sich eine Arbeitsphase in Form eines World Cafés angeschlossen. Hier gab es die Möglichkeit, mit den Dozenten der Vorträge offene Fragen zu klären und im Austausch miteinander Thesen zu diskutieren. Die Ergebnisse sollten dann auch mit in die Podiumsdiskussion einfließen.

 

Ich habe mich hier insbesondere weiter über das komplette Online-Studium zur Windernergie informiert und mehr dazu erfahren, wie die Prüfungen online ablaufen und wie Online-Labore durchgeführt werden.

 

 

An die Arbeitsphase hat sich das sehr leckere Mittagessen angeschlossen, bei dem weiter ein reger Austausch gepflegt wurde.

 

Podiumsdiskussion "Tradition und Moderne"
Welche Zukunft hat das Fernstudium an Hochschulen im digitalen Zeitalter?

Prof. Dr. Wolfram Behm, ClO SRH Fernhochschule - The Mobile University

Prof. Dr. Thomas Tegen, Präsident Euro-FH Europäische Fernhochschule Hamburg

Prof. Dr. Peter Weber, Dekan FB Online Plus Hochschule Fresenius

Moderation: Dr. Annette Strauß und Sylvia Stamm

 

 

Die Vertreter der drei Hochschulen haben zunächst ihre Konzept vorgestellt. Sie waren sich einig, dass die Studierenden Flexibilität und Vielfalt wünschen und auf Papier-Studienbriefe noch nicht komplett verzichten wollen.

 

Die SRH Fernhochschule möchte alles in allen Studiengängen anbieten, zum Beispiel ePubs, Erklärfilme oder auch Podcasts. Den Studierenden soll alles angeboten werden und diese können dann selbst wählen, was sie nutzen möchten.

 

Die Euro-FH setzt weiter auf das klassische Fernstudienmodell und möchte dieses mit neuen Möglichkeiten wie zum Beispiel ePubs anreichern. Außerdem setzt die Hochschule seit einiger Zeit auch auf ein Abend-Präsenzstudium, das gut angenommen wird und ausgebaut werden soll. Das Material aus dem Fernstudium kommt dort ebenfalls zum Einsatz.

 

Bei onlineplus wird unter anderem auf viele synchrone Formate gesetzt und auch auf eine moderne Sprache mit dem studynet für den Online-Campus, den studymags für die Studienbriefe oder auch dem studycoach als Lernbegleiter. Aber über den Namen hinaus sollen dabei auch inhaltlich moderne Möglichkeiten angeboten werden, wie zum Beispiel Learning Analytics.

 

Nach einer Befragung zu ihren Zielen (hier wurde unter anderem Wachstum und Ausbau des Studienangebots genannt) hatten die Vertreter der Anbieter noch die Möglichkeit, ihre Wünsche für die Zukunft des Fernstudiums zu äußern:

  • Herr Tegen: Die Fernstudiendidaktik soll auch im digitalen Zeitalter erhalten bleiben.
  • Herr Behm: Digitalisierung dort, wo sie einen Nutzen hat. Nicht um ihrer selbst willen.
  • Herr Weber: Vielfältiges, dynamisches und anerkanntes Fernstudium.

Nach dem Resümee und der Verabschiedung endete die Tagung.

 

 


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Am 6.7.2017 um 14:48 , Markus Jung schrieb:

Wie erlebt ihr denn das Fernstudium als Begriff? Als etwas Innovatives? Oder eher als altbacken? Sprechen euch Begriffe wie Onlinestudium, mobiles Studium oder andere mehr an?

 

Hmmm, ich empfinde den Begriff "Fernstudium" als neutral. Wirkt auf mich weder modern noch altbacken.

Onlinestudium: nee, das trifft es für mich auch nicht. Ich mache ja viel mehr offline als online. Die Inhalte mögen online bereit gestellt werden, aber das Studium an sich ist dann für mich doch sehr offline.

Mobiles Studium: es recht nicht. Ich bin eher "immobil" beim studieren. Das ich zu einem Studienzentrum oder an die Uni fahre für Prüfungen oder Reps ist für mich nicht der Kern des Studiums. Mobile Geräte benutze ich eher als Ergänzung, als Hilfsmittel zum Studieren. Daher kann ich mir diesem Begriff gar nichts anfangen.

Ich finde "Fernstudium" als eine sehr passende Bezeichnung. Es beinhaltet die Entfernung zu dem Verwaltungsapparat, den Dozenten, Mentoren, Korrektoren, Studenten und all den anderen Menschen, mit denen ich in einem Fernstudium zu tun habe, aber nur sehr wenige davon jemals offline treffen werde. Wie ich diese Distanz dann überbrücke, um zum Lernerfolg zu kommen, muss meiner Meinung nach nicht in der Bezeichnung enthalten sein. Allein schon weil die Methodik dafür schon innerhalb eines Studiums so unterschiedlich sein kann.

Bearbeitet von Markus Jung
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Mittlerweile wurden auf der Tagungswebseite auch einige Fotos eingestellt sowie die Präsentationen der Vorträge zur Verfügung gestellt: https://dgwf.net/article/ag-f-fruehjahrstagung-2017-1/


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Und hier gibt es noch einen Tagungsbericht aus der Sicht der Veranstalter, erschienen in der Zeitschrift Hochschule und Weiterbildung (ZHWB):

 

https://hochschule-und-weiterbildung.net/index.php/zhwb/article/view/113/100


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