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Markus Jung

Wie motiviere ich mich für mein Fernstudium?

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Markus Jung

Die Motivation im Fernstudium dauerhaft hoch zu halten ist ebenso wichtig wie schwierig.
 
Meistens werden nicht alle Themen als wirklich nützlich empfunden und manches Mal fragt man sich auch, warum man sich das Ganze überhaupt antut. Da hilft es dann mitunter, sich seine Ziele vor Augen zu führen, warum man mit der Weiterbildung begonnen hat und welchen Nutzen man sich davon verspricht. Gut ist es auch, wenn die Motivation nicht nur von außen kommt (zum Beispiel eine Empfehlung des Arbeitgebers, die Weiterbildung zu machen), sondern auch von innen heraus der Wunsch vorhanden ist, etwas zu tun. Hilfreich ist auch der Austausch mit anderen Teilnehmern und ggf. gemeinsames Lernen. Dies schafft dann eine zusätzliche Verbindlichkeit.
 
Motivationsfaktoren
 
Allgemein wird unter Motivation die Fähigkeit verstanden, persönliche Anliegen zu verfolgen und Ziele zu erreichen. Für eine hohe Motivation können zum Beispiel Belohnungen, Anerkennung, Sinn und Disziplin sorgen. Bei so einer anspruchsvollen Aufgabe wie einem Fernstudium ist es gut, wenn möglichst viele dieser Faktoren genutzt werden.
 
Belohnungen sollten dabei stets positiv ausfallen, also nicht in Form von Bestrafungen. Auch Anerkennung von Leistungen durch die Familie, Freunde, Kollegen oder auch den Chef kann sich sehr motivationsfördernd auswirken. Einen Sinn in der Weiterbildung zu sehen, dürfte aber der stärkste Antrieb sein und zwar am Besten so, dass der Sinn nicht nur darin besteht, später bessere Möglichkeiten zu haben, sondern auch im Studium selbst, wenn sich die Inhalte also als nützlich, hilfreich oder auch einfach nur interessant erweisen und das Lernen (zumindest zeitweise) auch Spaß macht und einen in einen Flow-Zustand kommen lässt. Letztlich ist auch Disziplin sehr wichtig und kann gelernt werden, indem man sich zum Beispiel feste Gewohnheiten und Lern-Routinen entwickelt, so dass man dann fast von selbst anfängt, ohne groß überlegen zu müssen. Also zum Beispiel nach der Arbeit erstmal essen, dann Zeit mit den Kindern, noch die Nachrichten im Fernsehen schauen und dann wie automatisch ins Arbeitszimmer gehen und anfangen.
 
Motivationstiefs
 
Kaum ein Fernschüler und Fernstudent schafft es, die ganze Weiterbildung hindurch auf einem gleichmäßig hohen Motivationsniveau zu lernen. Fast alle berichten, dass zwischendurch "Motivationslöcher" auftreten, zum Beispiel weil andere Lebensbereiche wichtiger erscheinen. Das ist ganz normal und auch kein Problem, solange man aus diesen Löchern wieder heraus kommt. Es zeigt sich, dass es besser ist, den Einsatz für das Fernstudium herunterzufahren, als dieses komplett zu pausieren. Denn nach einer Pause ist es oft sehr schwer, wieder anzufangen. Daher empfiehlt es sich, auch ohne große Lust immer zumindest noch ein bisschen was zu tun - selbst falls der Eindruck entsteht, dass davon eh nichts hängen bleibt.

 

 


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Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K. (Impressum)

 

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csab8362

Ich motiviere mich hier in diesem Forum, schreibe einen Blog und alleine das motiviert mich. Wenn ich dann ein paar nette Worte von dem einem oder der anderen bekomme freut es mich und ich nin gleich noch mehr motiviert.


Praktische Psychologie NHAD

Bildungswissenschaft Fernuni Hagen

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polli_on_the_go

Ich habe das obendrein im Studium als Modul "Motivationsmanagement" es kam jetzt zwar leider erst am Ende als Wahlmodul ABER das macht ja nichts vielleicht kommt ja noch ein Master irgendwann ?


Studierende Bachelor of Arts Präventions- und Gesundheitsmanagement  - APOLLON

"Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder, als jener, der ohne Ziel umherirrt." (Gotthold Ephraim Lessing)

 

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Matthias2021

Das eigene Ziel sollte Motivation genug sein, dann natürlich das Geld welches man dafür zahlt um dieses zu erreichen zu können.

 

Es kann auch hilfreich sein, wenn man im engeren Freundeskreis darüber spricht. Auf die Frage wie es läuft und man voran kommt, will man ja nicht immer wieder antworten müssen "naja...kaum Zeit, zu warm, zu kalt, den Kopf nicht frei...blablabla" Es gibt ja tausende solcher "Ausreden". :26_nerd:

 

Ein Blog kann einem auch helfen, weil man sich dann zusätzlich in der "Bringpflicht" fühlt und dieser einen durchaus konstruktiven Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten mit sich bringt. Das kann auch sehr motivieren. 

 

Feste Lerngruppen mit einem entsprechend fixen Zeitplan können auch helfen.

 

Mich selbst motiviert mein Ziel, das reicht bisher. :)


B.Eng. - Wirtschaftsingenieurwesen an der IUBH (10 von 180 CP)

„Imagination is more important than Knowledge“ (Einstein)

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Markus Jung
vor 20 Stunden, polli_on_the_go schrieb:

Ich habe das obendrein im Studium als Modul "Motivationsmanagement"

 

Und wie hilfreich und praktisch umsetzbar findest du das Modul?


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polli_on_the_go

Der Fokus des Moduls ist ja nicht das Fernstudium sondern Menschen zu Motivieren gesundheitsfördende Angebote wahrzunehmen oder auf präventive Angebote positiv zu reagieren.  Es werden aber fundierte Grundlagen zum Motivationsmechanismus und der Motivationspsychologie sowie entsprechenden Strategien gelehrt. Ich persönlich schätze das Modul sehr und war sehr erfreut zu sehen dass es ein Regelmodul geworden ist.

 

Ich weiß nicht wie umsetzbar es für jemanden ohne den entsprechenden Rahmen wäre was konkrete Maßnahmenplanung angeht,  was nicht an der Kursdidaktik liegt sondern daran dass die Grundlagen dafür einfach in anderen bevölkerungsorientierten Modulen liegen. Werde aber gerne mal einen blog zum Modul machen.


Studierende Bachelor of Arts Präventions- und Gesundheitsmanagement  - APOLLON

"Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder, als jener, der ohne Ziel umherirrt." (Gotthold Ephraim Lessing)

 

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psychodelix

Meine Motivation ergibt sich für mich aus meinem Ziel.

Und aus Spaß am Studieren.


Berufsbegleitendes Studium "Medical Controlling and Management" (B.Sc.) an privater Hochschule abgeschlossen (Sept. 2016)

6. Semester Psychologie B.Sc. FernUniversität Hagen

Praktische Psychologie und Organisationspsychologie (NHAD), Soziologie (Laudius), Personal Coach (Laudius)

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roussalka

Schließe mich psychodelix an. Das Fernstudium ist das Gegengewicht im Leben, die Belohnung und der Antrieb. Ich muss mich motivieren, den Abwasch zu machen oder die Steuererklärung, aber mein Fernstudium ist meine Freizeitbeschäftigung und mein Hobby. Zeit fürs Studieren heißt: Man hat sich gerade für einen Moment den leidigen Alltag vom Hals geschafft und darf jetzt seinen Interessen nachgehen.

 

Allerdings erlaubt das Curriculum meines Studiengangs eine rechte freie Wahl der Kurse. Es gibt keine einzige Pflichtveranstaltung. Man hat immer die Wahl zwischen mehreren. Deswegen suche ich mir nur Inhalte aus, die mich auch interessieren. 

 

Ansonsten wundere ich mich immer über das Lob, das ich als Fernstudentin häufig und von vielen Menschen für meine Disziplin bekomme. Es zeigt, dass anscheinend ein Studium für viele Menschen einen anderen Stellenwert hat als für mich. Ich beglückwünsche ja auch niemanden für seine Disziplin, der mir von seiner Dauerkarte fürs Stadion oder vom Salsakurs erzählt. 

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Markus Jung

Das Studium für sich als Belohnung zu sehen und das Gefühl zu haben studieren zu dürfen und der Weg auch das Ziel ist, macht es sicherlich deutlich leichter. Für viele ist es ja eher ein Weg, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, und da ist dann die Fokussierung auf dieses angestrebte Ziel wichtig.


Markus Jung (BlogXING - LinkedIn - Twitter - Mail)

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