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polli_on_the_go

Konfession im Lebenslauf

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polli_on_the_go

Hallo in die Runde und mit Richtung an die, die da gerade im Thema sind. Ich hatte in letzter Zeit mehrere Unterhaltungen zum Thema Konfession im Lebenslauf und merke doch, dass die Meinungen da sehr auseinander gehen von 

  1. nur bei konfessionellen Trägern relevant
  2. unrelevant
  3. outdated
  4. nicht um die Chancengleichheit zu Wahren und Diskriminierung vorzubeugen

Da es sich bei den wenigsten, um ehrlich zu sein mit einer Ausnahme, nicht wirklich um "Fachmeinungen" handelt, würde mich dies einmal von der "Personalerperspektive" interessieren.

 

Danke

Bearbeitet von Markus Jung
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KanzlerCoaching

Ich würde nur bei konfessionellen Trägern (Kirchen, kirchlich gebundene Verbände und Vereinen) die Konfession in der Bewerbung angeben. Nur die dürfen die Konfessionszugehörigkeit als ein Kriterium zur Einstellung voraussetzen, weil sie "Tendenzbetriebe" sind. Wie auch Parteien beispielsweise.

https://de.wikipedia.org/wiki/Tendenzbetrieb

http://www.edk.de/2016/07/beruecksichtigung-der-konfession-bei-der-einstellung-in-tendenzbetrieb/

 

Überall sonst würde ich die Konfession weglassen.

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polli_on_the_go

Danke, das war auch mein erster Impuls bzw. meine logische Schlussfolgerung, da ich gerade bei konfessionellen Trägern weiß, dass grundsätzlich bestimmte andere Konfessionen ausgeschlossen werden aufgrund der Trägerschaft.

 

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psychodelix

Meinen ersten Job bekam ich bei einem katholischen Träger, obwohl ich aus der Kirche ausgetreten war.

 

Ich halte nicht viel von "Konfessionen auf dem Papier". Ich bin kein besserer Mensch, wenn ich einer Kirche zugehöre und ab und zu mal zu einem Gottesdienst gehe.

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KanzlerCoaching

Es geht nicht darum, ob man "ein besserer Mensch" ist mit Konfession. Es ging darum, ob man die Konfession im Lebenslauf angeben soll.

 

Es geht auch nicht darum, ob ein kirchlicher Träger einen Konfessionslosen einstellen darf oder nicht.

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polli_on_the_go
vor 12 Minuten, KanzlerCoaching schrieb:

Es geht nicht darum, ob man "ein besserer Mensch" ist mit Konfession. Es ging darum, ob man die Konfession im Lebenslauf angeben soll.

 

Es geht auch nicht darum, ob ein kirchlicher Träger einen Konfessionslosen einstellen darf oder nicht.

Genau darum ging es. Das andere wäre ein anderes Thema und ist sehr vielschichtig. Hier ging es nur ganz generell darum, ob das heute noch regulär angegeben wird

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andreas1983

Im Umkehrschluss bedeutet es aber auch, dass diejenigen, welche den Diskriminierungswahn und das Versteckspiel nicht mitmachen und ihre Angaben machen und ein Bild anhängen ggf. im Vorteil sind.

 

Ich meine wo soll das ganze noch hinführen? Name, Geschlecht, Alter, Bild, alles soll man bald nicht mehr angeben, wegen dieser ewigen Diskriminierung.

 

Ich persönlich bin da eher auf der Seite der Unternehmen. Ein Unternehmen schreibt eine Stelle aus und sucht für sich die bestmögliche Besetzung.

Und einer bekommt sie. Wer die Stelle bekommt, bestimmt doch alleine der Geldgeber nach seinen Ansichten und ggf. Erfahrungen.

Diese darf er in der heutigen Zeit aber nicht mehr laut sagen, weil er sonst Strafen bekommt.

 

Und natürlich sagt die Konfession im ersten Sinne nichts über einen Menschen aus. Aber wenn Anhänger bestimmter Konfessionen zu bestimmten Zeiten Gebetsräume und Pausen benötigen, dann greift das schon wieder in den Betriebsablauf ein.

 

Und dieses Versteckspiel endet doch spätestens dann im Vorstellungsgespräch. Wenn der Unternehmer für eine Stelle als Beispiel mit einem Mann besetzen will, dann bekommt die Frau dann spätestens eine Absage (Umgekehrt gilt das Beispiel natürlich auch).

 

Bearbeitet von andreas1983

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polli_on_the_go

Das kann man natürlich in bestimmten Fällen so sehen. Und da ich Bewerbungsprozesse bereits in Canada durchlaufen habe, wo Lebensläufe genau das nicht beinhalten dürfen (Geburtsort, Datum, Familienstand, Foto Konfession, Nationalität) verstehe ich das.

 

In meinem Fall habe ich kein Problem meine Konfession zu nennen, auch wenn ich weiß, dass es bei einigen die Tür Zu Abneigung auslöst, die ich durch die Ausübung erlebe, aber andersherum war es wirklich ein reines, brauchts das denn, wenn es keinen Einfluss in irgendeiner Weise bedeute oder der AG es ag. der Konfessionalität wissen möchte.

 

Ich persönlich bewerbe mich aus Respekt von vornherein nicht auf Stellen, wo das Konfliktpotential bedeutet oder zu einem "ungerechtigkeitsgedanken" à la warum darf der das immer und ich nicht führen könnte. Das sehe ich als meine Arbeitnehmer und Bewerberverantwortung. Denn sonst wäre es in meinem Fall so, als würde ich sagen ich bewerbe mich in einer Blutbank, fasse aber keine Transfusionen an oder bereite sie vor oder Bewerber mich bei einer Eventagenur, aber alles was Weihnachtsfeste, Geburtstagesveranstaltungen oder ein Jubiläum betrifft mache ich nicht.

 

Aber all das war nicht die Frage, sondern wie oben von mir und Frau Kanzler hervorgehoben einzig und allein, die Frage, was da heute eher "üblich" ist auf einer ganz nüchternen und sachlichen, emotionslosen, Faktenebene und ich denke, das wurde beantwortet.

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Zulu0815

Ich in kein Personaler, sondern habe Bewerbungsgespräche nur als Bewerber erfahren. Das waren aber schon ein paar. Ich hatte oder habe meine Konfession nicht im Lebenslauf stehen, wurde aber auch noch nie von Personalerseite danach gefragt.

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KanzlerCoaching

In Unternehmen, die nicht als "Tendenzbetriebe" definiert sind, darf auch nach Religionszugehörigkeit nicht gefragt werden, ebensowenig wie nach politischer Überzeugung, Partei- oder Gewerkschaftszugehörigkeit.

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