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Nevi81

Masterstudiengang mit Fachkaufmann für Einkauf & Logistik

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Guten Abend zusammen,

ich hab zwar gesehen, dass jemand bereits dieses Thema angefragt hat (Masterstudiengang mit Personalfachkaufmann), allerdings ist es doch immer sehr individuell und daher mein separater Post.

Ich habe vor ca. einem Monat meinen Abschluss zum Fachkaufmann erreicht (im "Selbststudium", sprich ohne Vorbereitungskurs) und bin eigentlich auch sehr stolz darauf.

Allerdings denke ich, dass ich alleine mit diesem Abschluss keine sonderlich besseren Chancen auf eine Anstellung in einem Großunternehmen oder Konzern haben werde. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass man dort ohne akademischen Abschluss eigentlich so gut wie keine Chance hat.

Daher war mein Gedankengang - ähnlich wie im o.g. Thread - ein Masterstudium ohne vorheriges Bachelorstudium zu absolvieren. Aus dem einfachen Grund, weil ich glaube, dass es - gerade im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich - mehr als genug Bachelor-Absolventen gibt, mit denen ich konkurrieren würde. Zudem bin ich "schon" 36 Jahre alt und wenn ich erst noch ein Bachelorstudium nebenberuflich absolviere, denke ich, dass ich dann einfach zu alt bin, als das mich das dann noch weiterbringen würde.

 

Wie seht ihr das? Hat jemand ähnliche Erfahrungen (bestenfalls natürlich im Bereich Einkauf)?

 

Kurz meine Eckdaten:

  • 36 Jahre
  • Industriekaufmann (IHK)
  • Fachkaufmann für Einkauf und Logistik
  • 13 Jahre Berufserfahrung im Einkauf
  • keine Führungserfahrung / Personalverantwortung
  • aktuell als Einkäufer im Mittelstand tätig

Ich freue ich auf euren Input und Anregungen :5_smiley:

 

Grüße

Bearbeitet von Markus Jung
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Was genau meinen Sie denn mit "weiterbringen"? Was versprechen Sie sich denn von einem akademischen Abschluss? 

 

Wenn Sie sich in Konzernen bewerben wollen, dann sollten Sie gleich Versuche in dieser Richtung starten. Die Chancen werden mit Ende 30 und nur Mittelstandserfahrung (vor allem, wenn Sie aus einem kleinen Mittelständler kommen, nicht unbedingt besser.

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Mit weiterbringen meine ich, z.B. Personalverantwortung zu übernehmen. 

Ich habe zudem bereits Erfahrung in Konzernen sammeln können. Ich habe - wenn auch über AUG - in Summe vier Jahre bei Siemens und Schaeffler gearbeitet. Das Arbeiten dort hat mir einfach wesentlich mehr Spaß gemacht als im Mittelstand.

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Wenn Sie in einem Konzern Fuß fassen wollen, dann bewerben Sie sich jetzt und nicht erst mit einem Master oder Bachelor. Die Chancen auf einen Ersteinstieg werden nicht besser, wenn Sie älter werden. Dann können Sie immer noch an Ihrer Weiterqualifizierung arbeiten.

 

Ich ergänze: Haben Sie sich denn nach Ihrem AUG-Einsatz mal bei diesen beiden Unternehmen beworben? Und wenn ja, sind Sie dann ins engere Auswahlverfahren gekommen?
 

Mit etwa 40 erstmals Personalverantwortung zu übernehmen und das in einem neuen beruflichen Umfeld - ganz ehrlich, das halte ich auch mit einem Studienabschluss für kaum realisierbar. Solche Positionen sind normalerweise eher intern ausgeschrieben für den Nachwuchs, den man aufbauen will.

Bearbeitet von KanzlerCoaching

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Also bedeutet das im Umkehrschluss, dass man mit 36 Jahren bereits zu alt ist, um erstmals Personalverantwortung zu übernehmen? Oder war das jetzt nur auf einen Konzern-Wechsel bezogen?

 

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Es ist auf alle Fälle relativ spät.

 

Natürlich hängt es davon ab, was Sie bisher gemacht haben. Aber gerade große Firmen legen (zumindest theoretisch) Wert darauf, ihren Führungsnachwuchs relativ früh zu identifizieren. Ob man zu den Identifizierten dazugehört, merkt man normalerweise schon - an Sonderaufgaben, an Projekten, für die man die Verantwortung bekommt, an der Teilnahme an Förderprogrammen etc. Wenn da bis jetzt nichts passiert ist und Sie "nur" Sachbearbeiter waren und sind.

 

Und noch etwas: Konzerne haben generell häufig das Problem, dass die Alterspyramide ihrer Mitarbeiter "kopflastig" ist. Sie haben für einen ausgeglichenen Alterschnitt tendenziell zu viele Mitarbeiter mit höherem Alter. Man sucht also gerne richtig junge Leute, um von unten her "aufzufüllen". Außer, Sie hätten jetzt Spezialkenntnisse, die Sie zu einem allgemein gesuchten Mitarbeiter machen.

 

Letzter Punkt: Sie denken im Augenblick in drei Veränderungsrichtungen.

 

1. Neue Qualifikation und, damit einhergehend, neue oder zumindest veränderte Themen für Ihren Berufsalltag

2. Neues berufliches Umfeld vom Mittelstand zum Konzern

3. Erstmalige Übernahme von Führungsverantwortung

 

Mit einer Bewerbung realisiert man normalerweise EINE Veränderungsrichtung, mit Glück zwei, so gut wie nie aber drei. Wenn Sie "Karriere" machen wollen, dann testen Sie erst mal aus, was bei Ihnen im Unternehmen geht.

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Das ist ja genau mein Problem bzw. der Grund warum ich zu einem größeren Unternehmen wechseln möchte. In meinem aktuellen Unternehmen (ca. 200 MA) habe ich absolut keine Aufstiegsmöglichkeiten. Schon alleine aufgrund der Struktur bzw. Organisation im Einkauf.

Ich würde mich jetzt nicht als Sachbearbeiter bezeichnen, da ich sowohl eigenständig Projekte betreue, als auch mit Sonderaufgaben betraut bin.

Vielleicht rührt mein Gedanke an eine weitere Zusatzqualifikation auch daher, dass ich mich seit ca. 1,5 Jahren vergeblich auf neue Stellen bewerbe, es aber nie über ein erstes oder zweites Vorstellungsgespräch hinausgeht.

 

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vor 6 Minuten, Nevi81 schrieb:

 

Vielleicht rührt mein Gedanke an eine weitere Zusatzqualifikation auch daher, dass ich mich seit ca. 1,5 Jahren vergeblich auf neue Stellen bewerbe, es aber nie über ein erstes oder zweites Vorstellungsgespräch hinausgeht.

 

 

Wenn das Ihre aktuelle Erfahrung ist, dann liegt es nicht an der zusätzlichen Qualifikation, die Ihnen fehlt. Denn Sie werden ja mit der aktuellen Qualifikation, die jeder kennt, eingeladen und kommen sogar in die zweite Runde.

 

Dann sollten Sie Ihr Auftreten in den Gesprächen mal genauer unter die Lupe nehmen bzw. Ihr gesamtes Bewerbungsverfahren überprüfen.

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Kann man das so sagen? Vllt. scheitert es in der zweiten Runde daran, dass eine gleichwertige Person qualifzierter ist. Ob das "qualifizierter" am fehlenden Studium und/oder mangelten sonstigen Kenntnissen/richtigem Auftreten liegt, kann von Aussen nicht eingeschätzt werden.

Bearbeitet von Muddlehead

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Wenn man bereits im zweiten Gespräch war, sollte allen Beteiligten bekannt sein, welche Qualifikation vorliegt. Dass es dann daran scheitert, dass zufällig jemand mit Studium mit im Rennen war, ist zwar möglich, aber zu diesem Zeitpunkt des Bewerbungsprozesses erfolgt die Auswahl nicht mehr aufgrund dessen, was in den Unterlagen steht.

 

 

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