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ManuStaufi

Erfahrungen mit 60 ECTS-Mastern

Empfohlene Beiträge

vor 3 Minuten, andreas1983 schrieb:

Da kann ich es nur begrüßen, wenn ein Personaler die Bewerbung eines Masters, ohne Bachelor dann zur Seite legt.

Immerhin wären ja dann alle anderen die Doofen die ihr Wissen komplett aufgebaut haben.

 

Wenn ich viele Jahre Berufserfahrung in einem Job habe und dann einen Master ohne Bachelor mache, ist das wohl nicht verwerflich. Ich weiß nicht, welche Erfahrung du bereits sammeln konntest - aber wenn das in den Unternehmen, bei denen du dich beworben hast, pauschal so gehandhabt wurde, kann ich dir nur raten es nochmal woanders zu probieren.

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Jetzt, Luulaa schrieb:

So viele Unis irren also...

 

Die wissenschaftliche Sichtweise mit Blick auf die Forschung ist sicher eine andere Fragestellung!

 

Jetzt würde ich aber gerne wieder zurück zum Thema kommen.

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Vor einigen Jahren gab es noch selten die Promotion ohne vorheriges Studium. In einigen Fächern wie Kunst oder Musik ist es wohl noch möglich.

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vor einer Stunde, jedi schrieb:

Vor einigen Jahren gab es noch selten die Promotion ohne vorheriges Studium. In einigen Fächern wie Kunst oder Musik ist es wohl noch möglich.

 

Richtig.

Im Diploma Supplement (welches ich mit der akademischen Urkunde erhalten habe), ist das auch geschrieben. Dort steht, dass "Besonders qualifizierte Inhaber eines Bachelorgrades oder eines Diploms (FH) [....] ohne ein weiteres Studium [...] zur Promotion zugelassen werden".

 

Aber nun weichen wir wieder ab.

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Für Master ohne Bachelor oder Promotion ohne entsprechendes Studium bitte wenn notwendig neue Themen aufmachen.

 

Hier halte ich mal als Fazit fest, dass es (an der IUBH und wohl auch an anderen Hochschulen) auch möglich ist, einen Bachelor plus Master zu machen, der am Ende zusammen 240 statt der üblichen 300 ECTS-Punkte ergibt, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind bzw. Nachweise erbracht wurden.

 

Insgesamt habe ich den Eindruck, dass vieles flexibler gehandhabt wird mittlerweile, was Anrechnungen, Zugangsvoraussetzungen etc. angeht und wohl von dem, was rechtlich möglich ist, dann auch Gebrauch gemacht wird.

 

Ich möchte es gerne an dieser Stelle dabei belassen und wenn über die Sinnhaftigkeit der Ausnutzung dieser Möglichkeiten diskutiert werden soll bitte ich darum, dazu ein eigenes Thema zu eröffnen.

 

Dieses schließe ich hier.

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Es gab zum 60er Winfo-Master der IUBH vor zwei Jahren bereits einen Thread, der leider geschlossen wurde – sonst hätte ich mich dort drangehängt. Daher meine erste Frage an @ManuStaufi – wie hast du dich letztendlich entschieden?

 

Und allgemein: Gibt es jemanden, der sich ggf. bewusst dafür entschieden hat, "die 300 ECTS" nicht vollzumachen, einen 60er gewählt hat und von seinen Erfahrungen nach dem Abschluss berichten kann? (Von 180er Bachelor + 60er MBA einmal abgesehen.)

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Hallo thb,

 

ich kann zwar nicht von der IUBH berichten, aber ich mache gerade einen 60 ECTS Master in Schweden. Die 300 ECTS sind meines Wissens nach in Deutschland gesetzlich verankert (kann ich aber auch irren).

Natürlich wirst Du gefragt werden, weshalb Du keinen 120 ECTS Master gemacht hast, aber das kannst du locker argumentieren. Bei mir ist es zum Beispiel so, dass in den 60 ECTS die wichtigsten Aspekte der Fachrichtung abgedeckt werden, bei der 120 ECTS Variante sind dann zusätzlich Module enthalten, welche Fachübergreifendes Wissen vermitteln sollen.

Ich absolviere meinen Master hauptsächlich, um einen fachlichen Impuls zu bekommen. Dafür sind die 60 ECTS gut geeignet, da du in kurzer Zeit die wichtigsten Theorien auf akademischer Basis vermittelt bekommst.

 

Und auch wenn viele hier vermutlich etwas anderes behaupten, solange du dich gut verkaufst und gute Leistung ablieferst, wird dich keiner aufgrund der 60 ECTS ablehnen. Als Managementberater habe ich ohnehin die Erfahrung gemacht, dass die akademische Bildung nicht mehr als ein Must-Have ist, die öffnet dir heute keine Türen mehr.

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vor 16 Minuten, Endless MHB schrieb:

Die 300 ECTS sind meines Wissens nach in Deutschland gesetzlich verankert (kann ich aber auch irren).


Das ist tatsächlich eine Legende, die sich hartnäckig hält aber nicht richtig ist. Vgl. auch den verlinkten Thread oder diese FIBAA-Stellungnahme. Ich will das aber an der Stelle gar nicht aufwärmen, das wurde ja auch damals schon emotional hinlänglich diskutiert.

 

vor 29 Minuten, Endless MHB schrieb:

Und auch wenn viele hier vermutlich etwas anderes behaupten, solange du dich gut verkaufst und gute Leistung ablieferst, wird dich keiner aufgrund der 60 ECTS ablehnen. Als Managementberater habe ich ohnehin die Erfahrung gemacht, dass die akademische Bildung nicht mehr als ein Must-Have ist, die öffnet dir heute keine Türen mehr.

 

Ich sehe es ähnlich. Ein akademischer Abschluss ist für mich vor allem ein Signal, eine Checkbox die gesetzt werden kann. Das mag nicht immer so sein (z.B. wenn es um Zugangsvoraussetzungen im öffentlichen Dienst oder eine akademische Laufbahn geht), aber in meiner Branche zählt – nach dem Setzen des Hakens – vor allem das konkrete Erfahrungswissen. Dass sich mal jemand früher 3, 4, oder 5 Jahre mit irgendwelchen theoretischen Dingen beschäftigt hat, ist in der Praxis kaum relevant.

 

vor 25 Minuten, Endless MHB schrieb:

Ich absolviere meinen Master hauptsächlich, um einen fachlichen Impuls zu bekommen. Dafür sind die 60 ECTS gut geeignet, da du in kurzer Zeit die wichtigsten Theorien auf akademischer Basis vermittelt bekommst.

 

Wenn das anhand der Inhalte des Studiums glaubwürdig ist, ist das auf jeden Fall eine plausible Story. Ich würde ganz ähnlich argumentieren.

 

Und doch beschleichen mich noch Zweifel, ob ich nicht trotzdem zeitlebens vom Imposter-Syndrom heimgesucht würde. Das ist natürlich etwas, das ich mit mir selbst ausmachen und für mich entscheiden muss – so viel ist mir klar ;-).

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ich habe einen Master mit 98 ECTS gemacht (vawi). Ehrlich gesagt hat mich nie jemand gefragt warum es 98 ECTS waren. Sicherlich wäre es ein Thema bei der Aufnahme in ein Doktorandenprogramm aber sonst interessiert sich da niemand für.

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