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hartwig33

Bachelor Wirtschaftsinformatik - Fazit

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Vielen Dank für deinen differenzierten Erfahrungsbericht.

 

Hast du deine Kritikpunkte während des Studiums an die Hochschule gemeldet? - Welche Rückmeldungen gab es ggf.?

 

Und mich würde interessieren, wo du jetzt alternativ den Master machen wirst.

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@Markus: Die von mir erwähnten Kritikpunkte wurden natürlich per Evaluation, die nach jeder Lehrveranstaltung stattfindet, zurückgemeldet. Zudem stand die Studierendenvertretung deswegen in Kontakt mit der Studiengangsleitung. Als Feedback kam dabei zurück, dass "man" die Kritikpunkte in Zukunft verbessern will ... aber natürlich haben wir davon nichts mehr gemerkt. Hoffentlich haben es zukünftige Studienjahre leichter.

 

Den Master Wirtschaftsinformatik werde ich an der IUBH machen. Ist zwar ein bisschen teurer (nur ein bisschen, wenn man die Kosten für Anreise und Hotel für die vergleichsweise vielen Präsenzphasen an der Ferdinand-Porsche-FernFH sowie die Steuer-Absetzbarkeit gegenrechnet), ich erhoffe mir dadurch aber viel mehr zeitliche Flexibilität (da sehr viel weniger Pflichtpräsenzphasen) sowie die Möglichkeit das Studium durch Modulauswahl meinen Wünschen entsprechend zu gestalten. Zudem haben mich die sehr positiven Erfahrungsberichte (u.a. auch hier, aber auch von Bekannten) in meiner Entscheidung beeinflusst.

Bearbeitet von hartwig33

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Hi,

 

was man mMn nach ergänzen sollte, in dem Zeitraum in dem du studiert hast ist leider der Studiengangsleiter des Masters verstorben und der Studiengangsleiter des Bachelors hat einige Zeit lang beide Studiengänge betreut.

Kann sein, dass sich das so ausgewirkt hat

 

lg

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@hartwig33

Danke für den Einblick. Ich fange jetzt im September an.

Mich würde interessieren wie das mit dem Pflichtpraktikum abläuft. Ich habe die Assistenz bereits kontaktiert und es hieß  nur, dass diese bis Ende des Studiums zu leisten ist. Wann hast du das Praktikum bzw deine Mitstudierenden es abgeleistet?

Bearbeitet von Squirrel_007
Typo

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@ ViennaCalling: Du hast sicherlich recht, dass der Tod des Master-Studiengangleiters und die zeitweise parallele Betreuung des Master-Studiengangs durch den Bachelor-Studiengangsleiter einen Einfluss hatte (v.a. das Studienjahr vor meinem eigenen ist davon anscheinend erheblich mehr beeinflusst worden). Allerdings gab es die von mir beschriebene Situation hinsichtlich Betreuungsqualität auch mit Master-Studiengangsleiter.

@Squirrel_007: In unserem Jahrgang arbeiteten fast alle in einem Job, der irgendwie mit Wirtschaft oder Informatik zu tun hatte - also entweder Wirtschaft oder Informatik, nicht zwingend beides. Jeder Wirtschafter (im Sinne von freie Wirtschaft, Staat, Körperschaften, NGOs, whatever ...) hat mal was mit IT zu tun oder arbeitet in einem IT Projekt mit. Und jeder IT-ler arbeitet meistens für Kunden aus dem Wirtschaftsbereich. Das reicht für die Anerkennung des Praktikums. Ich kenne keinen Studenten persönlich, der das Praktikum gemacht hat. In älteren Jahrgängen gab es anscheinend mal eine Volksschullehrerin und einen Krankenpfleger (also vollkommen fachfremd), die wirklich ein Praktikum gemacht haben, weil sie sich beruflich neu orientiert haben. 
Man muss nicht zwingend direkt als Wirtschaftsinformatiker arbeiten. Wenn du z.B. in einer Firma in einer Fachabteilung arbeitest und mal in einem Projekt mitgearbeitet hast, in dem ein Informationssystem eingeführt wurde, reicht das aus. Wenn du in deiner Arbeit ein ERP-System (oder anderes Informationsystem, z.B. CRM, Dokumentenmanagement, o.ä.) einsetzt/bedienst (zB. SAP) und an dessen Weiterentwicklung (in welcher Form auch immer) mitarbeitest, reicht das. Wenn du in der IT arbeitest (Admin oder Entwickler), reicht das sowieso aus. Der Arbeitgeber muss das nur entsprechend bestätigen.

Bearbeitet von hartwig33

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Hallo,

 

danke für die ganzen Infos vorab!

 

Ich würde gerne im WS 2018/19 mit den Bachelor Studium Wirtschaftsinformatik starten und

da ich jetzt ja noch etwas Zeit habe, würde ich mich gerne schon auf Mathematik vorbereiten.

 

Gibt es hier einen Möglichkeit um zu den Skripten bzw. Unterlagen zu kommen?

 

Meine zweite Frage wäre, ob man sich auf den Aufnahmetest vorbereiten kann oder ob das

eher schwierig ist?

 

LG

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@ZitaM

 

Willst du dich auf die Aufnahmeprüfung in Mathe (die notwendige Zusatzqualifikation ohne Matura) vorbereiten oder auf die Mathe-Vorlesung im 1. Semester?

 

Solltest du Matura haben, sind die Chancen, dass sie dich nicht nehmen äusserst gering. Dann brauchst du auch keine Mathe-Qualifikation. Wenn nicht, dann kannst du dich hier vorbereiten:

https://onlinecampus.fernfh.ac.at//training/

 

Zur Aufnahmeprüfung generell: Die Aufnahmeprüfung ändert sich von Jahr zu Jahr immer ein bisschen. Bei meiner Aufnahmeprüfung war ein hoher Anteil an psychologischen Leistungstests (also nicht Persönlichkeitstests, sondern Leistungstests) zu absolvieren. Dazu kann ich dir nur einen Tipp geben: Tests, die vermeintlich Geschwindigkeit bei der Bearbeitung von Aufgaben messen, messen eigentlich deine Sorgfalt, d.h. du solltest dich nicht dazu hinreissen lassen zu schnell zu arbeiten und dafür viele Fehler zu machen. Am besten ist ein Kompromiss aus Geschwindigkeit und Sorgfalt, d.h. auch nicht allzu langsam.

Ansonsten kannst du halt noch Intelligenztests üben. Da musst du nur googeln für Übungstests.

 

Eine darüber hinaus gehende Vorbereitung ist wahrscheinlich schwierig. An sich ist das Aufnahmeverfahren eh recht einfach zu bestehen. Wichtig ist entspannt zu bleiben. Der Studiengangsleiter ist im Aufnahmegespräch äusserst nett und frisst dich nicht auf, keine Sorge. Und wenn du Matura und du den Test nicht komplett verhaut hast, dann sollte es eigentlich passen.

 

Was ich sonst noch hinzufügen kann: nur weil die Studienplätze beschränkt sind (im Moment 45 glaub ich), heisst das nicht, dass nur 45 starten können. Mir wurde das so erklärt: für jeden Studienplatz bekommt eine FH einen gewissen Betrag vom Staat. Und zwar für alle Semester. Da es in dem Studiengang eine vergleichsweise hohe Ausfallsquote gibt, sollte die FH darauf schauen, dass im letzten Semester mindestens so viele Studenten noch studieren, wie es Studienplätze gibt, damit sie die gesamte mögliche Geldsumme vom Staat bekommt. Folglich müssen sie am Anfang genug Studenten aufnehmen, um die Ausfallquote zu kompensieren und am Ende eben mind. 45 Studenten zu haben. D.h. wiederum dass typischerweise mehr als 100 Studenten pro Jahrgang anfangen. In den ersten Wochen fallen dann eh sehr viele weg, wenn sie realisieren, wie es "wirklich" läuft.

Es gibt zwar Bewerber, die abgelehnt werden, aber bei denen ist es von Anfang an relativ klar, dass sie bald rausfallen werden. Deswegen ist auch der Sorgfalts-Tests dabei: die FH will keine Hudler, sondern Leute, die sorgfältig und gewissenhaft arbeiten können. Das kannst du dann auch nochmal im Interview mit der Studiengangsleitung betonen (falls es zutrifft): du bist konstant, sorgfältig, zuverlässig, hast ein super Zeitmanagement und genügend Zeitressourcen (15-25 Stunden pro Woche), deine Familie/Partner unterstützen dich bzw. du bist vielleicht eh Single mit viel Zeit. Dann solltest du wenig Probleme bei der Aufnahme haben. Wenn du von dir weisst, dass du nicht konstant und unzuverlässig bist bzw. sowieso ein schlechtes Zeitmanagement und wenig Zeitressourcen hast, wirst du voraussichtlich eh im Laufe des Studiums scheitern.

 

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Hi hartwig33,

 

ich bin ebenso wie du Absolvent des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftsinformatik an der FernFH. Allerdings wahrscheinlich ein Jahr vor dir. Ich habe deine Ausführungen gelesen und finde sie sehr passend und stimme dir auch völlig zu. Ich habe sogar nach zwei Sätzen gewußt, wen du mit dem "schwierigen" Lektor meinst. *hihi* Der ist anscheinend immer noch dort.

 

Zudem habe ich aus den gleichen Gründen wie du das Master Studium woanders begonnen: die Unzufriedenheit mit der Aktualität der Lehrinhalte bzw. mit der Fachkompetenz mancher Lektoren für ihr Fach. Dort, wo ich jetzt studiere, gibt es den Master-Studiengang Wirtschaftsinformatik in drei Organisationsformen, wovon eine das Fernstudium ist. Das Problem ist, dass zwar die Aktualität der Inhalte und die Kompetenz der Lektoren stimmt, die Lerninhalte für Fernstudenten aber völlig ungeeignet vermittelt werden. D.h. die meisten Lektoren nehmen einfach die Powerpoint-Slides für die Präsenzvorlesungen und veröffentlichen sie unverändert für Fernstudenten. Dass man mal ein richtiges Skript in die Hände bekommt, ist absolut die Ausnahme. Alles, was zusätzlich zu den Slides in den Vorlesungen gesagt wird, geht an den Fernstudenten einfach vorbei. Die Folge davon ist, dass du als Student die Inhalte mittels Bulletpoint-Arien lernst, die einfach sehr viel Raum für Interpretation lassen. Das zwingt dich sehr viel selbst nachzurecherchieren, wofür natürlich entsprechend viel Zeit aufgewendet werden muss. Da Fernstudenten zumeist berufstätig sind, ist das denkbar schlecht. Was noch dazu kommt: meiner Meinung nach kannst du als pädagogisch ungeschulter Lektor sehr viel leichter Präsenzvorlesungen halten, als eine Lehrveranstaltung im Fernstudien-Modus. Dazu gehört einiges an spezifischer pädagogischer Kompetenz und vor allem Fachwissen im Bereich Blended Learning. Man kann als Hochschule nicht einfach beschliessen: so, jetzt bieten wir einen Studiengang im Fernstudium an, installieren uns eine Moodle-Instanz, stellen dann die Kurs-Materialien auf Moodle und damit ist es auch schon erledigt.

 

Und genau da komme ich wieder zur FernFH zurück: Die FernFH mag nicht immer die aktuellsten Inhalte vermitteln, nicht immer fachlich State-of-the-Art sein, nicht immer die allerbesten Lektoren haben und aufgrund ihrer geringen organisatorischen Größe Extremsituationen (wie z.B. den Tod eines Studiengangleiters) nicht immer perfekt abfangen können, so dass es keine Auswirkungen auf die Studenten hat. Was sie aber extrem gut können ist, die Inhalte für Fernstudenten aufzubereiten und ein effizientes Lernen im Fernstudium zu ermöglichen. Die wissen genau, wie sie Inhalte vermitteln müssen, damit Fernstudenten mit den Inhalten zurecht kommen. Und genau das geht mir bei meinem jetzigen Masterstudium extrem ab. Diese Fernlehrkompetenz sollte man als positiven Punkt an der FernFH keinesfalls unterschätzen und deshalb möchte ich das hier noch ergänzen, um das Bild abzurunden.

 

LG

 

P.S. Übrigens Lektoren, die aufgrund von Defiziten in ihrer Persönlichkeitstruktur (ich nenne das jetzt mal so) Studenten das Leben schwer machen, habe ich im jetzigen Master Studium auch ein paar. Allerdings nicht so krass :-)

Bearbeitet von gonte

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