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Eulenspiegel

Vorbereitung fürs Wirtschaftsinformatik Studium, was ist sinnvoll?

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Eulenspiegel

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich seit einigen Wochen mit dem Thema Fernstudium bzw. mit dem Thema Studium und ein Fernstudium scheint die einzig logische Wahl für mich zu sein.

Ich bin 30 und arbeite im Einzelhandel, in einem kleineren Unternehmen ohne Aufstiegsmöglichkeiten, habe Fach-Abitur (Technik) und das fürchterliche Gefühl von „Ist das jetzt schon alles für mich gewesen“ das gerade im Moment sehr an mir nagt.

Bis vor Kurzem habe ich mich im Bereich privates Trading engagiert, habe mich aber dafür entschieden es sein zu lassen, ohne mein Konto zu ebnen.

Meine Wahl des Studiums ist dann auf die Wirtschaftsinformatik gefallen und derzeit habe ich die Auswahl der Fernhochschulen auf die Wilhelm Büchner Hochschule, die AKAD und die IUBH eingegrenzt.

Ich kann und will nicht während des Studiums auf meinen VZ-Job verzichten, noch dazu kommt, das ich von mir weiß das ich doch im Verhältnis langsam lerne und ich beiße mich gerne an Sachen fest, power voll durch, aber das macht man halt auch nicht lange. Deswegen ist die IUBH für mich derzeit am interessantesten. Sie macht auf mich einen guten Eindruck und scheint von der Zeit fürs Studium so gestaltet zu sein, das ich damit klar komme, auch in Hinblick auf November und Dezember in denen ich es knicken kann noch nebenher was zu lernen.

Was mich noch zögern lässt ist mein verkalktes Hirn, ist schon lang her das ich höhere Mathematik und Informatik wirklich betrieben habe. Da hab ich richtig Schiss vor. Darum hatte ich folgende Idee, ich würde gerne Testen wie viel Workload ich in einer Woche unterbringe ohne mich komplett zu panieren. Da ich aber nicht irgendwas machen möchte, dachte ich mir es wäre doch gut, die Zeit mit einem mentalen Entkalker zu füllen, und mich etwas fitter in Mathe und Informatik zu machen. Habt ihr zu den beiden gebieten Tipps für mich? Es ist absolut in Ordnung wenn es bei Hölzchen und Stöckchen anfängt, das ist, im Moment zumindest, genau meine Kragenweite.

 

Ich bin für jeden Tipp, jede Idee und Inspiration dankbar, ich fühl mich gerade so ein bisschen überfordert.

 

Grüße

Eulenspiegel

 

Edit: Zeilenabstand

Bearbeitet von Eulenspiegel

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jedi

Natürlich kannst du dich vorbereiten. Besonders sinnvoll finde ich da Mathe. Es gibt diverse Bücher und Kurse dafür. Markus hat einige Infos zusammengestellt.

 

 


Der Edle verlangt alles von sich selbst, der Primitive stellt nur Forderungen an andere. [Konfuzius]

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kurtchen

Ich habe vor meinem Studienbeginn objektorientierte Programmierung mit Java angefangen. Das hat mir in ein paar Modulen geholfen. Nicht so sehr wegen der Sprache Java sondern wegen den objektorientierten Konzepten.

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Eulenspiegel

Danke für die Tipps und Anregungen, das hat mir schon geholfen :)

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Markus Jung

Eine Vorbereitung kann hilfreich sein, um einen ersten Eindruck davon zu bekommen, wie gut du wieder in die Lernerei rein kommst.

 

Als echte Vorab-Simulation des Fernstudiums ist es meiner Meinung nach weniger geeignet, da das dann doch noch etwas anders abläuft, besonders was die Komplexität angeht und die Orientierung auf die Prüfungen usw. 

 

Wenn du dich entscheidest, es zu versuchen empfehle ich dir, die unverbindliche Probezeit intensiv zu nutzen, um intensiv zu schauen, wie gut du mit dem Stoff zurecht kommst und vor allem auch, wie gut oder schlecht du das Studium in den Alltag integriert bekommst.

 

Wenn für dich der November und Dezember als Studienzeit komplett raus fällt wäre es vielleicht eine Überlegung, mit einem möglichen Start bis danach zu warten, um dann nicht gleich zu Beginn eine große Pause zu haben und aus dem Lernfluss raus zu kommen.

 


Markus Jung (BlogXING - LinkedIn - Twitter - Mail)

Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K. (Impressum)

 

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Eulenspiegel
vor 4 Stunden, Markus Jung schrieb:

Als echte Vorab-Simulation des Fernstudiums ist es meiner Meinung nach weniger geeignet, da das dann doch noch etwas anders abläuft, besonders was die Komplexität angeht und die Orientierung auf die Prüfungen usw.

Okay, das ist natürlich ein Punkt.

 

vor 4 Stunden, Markus Jung schrieb:

Wenn für dich der November und Dezember als Studienzeit komplett raus fällt wäre es vielleicht eine Überlegung, mit einem möglichen Start bis danach zu warten, um dann nicht gleich zu Beginn eine große Pause zu haben und aus dem Lernfluss raus zu kommen.

Ja, ich muss gestehen, das ich das auch schon überlegt hatte. Ich war noch hin und her gerissen zwischen "Sinnvoll" und "Feige"

 

vor 4 Stunden, jedi schrieb:

Am 18.September beginnt ein MOOC über Algorithmik. Auch das gehört zur Informatik.

 

https://open.hpi.de/courses/mat-ws

sehr toller Link, ich danke!

 

Ich habe mir schon einige Male angesehen in welche Bereiche das Studium münden kann, bzw. auch was für Jobs momentan angeboten werden. Mir hat sich dabei eine Frage gestellt, was für eine Chance habe ich mit diesem Studium? Ich bin Einzehändler( ich verkaufe noch nicht mal Elektronik oder IT-Zubehör),ob ich als totaler Quereinsteiger überhaupt eine Chance habe? Ich muss gestehen ich zweifle etwas.

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Katze87

@Eulenspiegel Ich bin auch der Meinung wie Markus, warte doch eventuell bis zum Jahresanfang 2018. Es wäre doch unsinnig, den Probemonat nicht nutzen zu können, wenn man vorab schon weiß, dass bestimmte Monate nichts nebenher zulassen. Nutze die Zeit doch für eine Vorbereitung in den genannten Gebieten.

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kurtchen

Eine gute Vorbereitung für jeden Studiengang ist meiner Meinung nach, sich ein paar einführende Lehrbücher auf dem Niveau der ersten Semester zu besorgen. Das halte ich aus zwei Gründen für sinnvoll:

 

1. Um einfach mal ein Gefühl für das zu bekommen, woran es im angepeilten Studiengang inhaltlich geht. Das könnte so manche Enttäuschung ersparen. Ich kenne z.B. nicht wenige Leute, die mir vorschwärmen, wie gerne sie Psychologie studieren würden. Die haben i.d.R. noch nie ein psychologisches Lehrbuch gelesen. Was sie kennen sind Bücher des Genres "popular psychology", was allerdings etwas ganz anderes ist.

 

2. Um sich in die Sprache des Studienfachs einzulesen. Dazu gehören bisher unbekannte Begriffe, bekannte Begriffe, die aber im Kontext des Faches in einem ganz eigenen Sinn gebraucht werden, bestimmte Arten zu formulieren und zu argumentieren, wiederkehrende Themen, wiederkehrende Arten, Inhalte zu strukturieren und zu kommunizieren. Meiner Meinung nach merkt man dabei gut: Wie komme ich mit dieser Art des Denkens, des Sprechens und des Schreibens klar? Das halte ich für sehr wichtig.

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