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Waldtherapeut werden mit der SRH Fernhochschule


Markus Jung
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Waldtherapeut - SRH Fernhochschule nd3000  Fotolia.jpgDie SRH Fernhochschule bietet in in Kooperation mit der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg die beiden Zertifikats-Weiterbildungen "Waldtherapie bei psychischen und psychosomatischen Störungen" für Personen mit therapeutischer Vorbildung sowie "Wald und Gesundheit: Resilienz und Achtsamkeitstraining" für Personen ohne eine solche Vorbildung an.

 

Zu den beiden Angeboten schreibt die SRH Fernhochschule:

 

Waldtherapeut:

Zitat

Mit dem Hochschulzertifikat „Waldtherapie bei psychischen und psychosomatischen Störungen“ der SRH Fernhochschule erweitern Absolventen ihren persönlichen Maßnahmenkatalog. Ärzte, Psychologen, Ergo-, Psycho- oder Physiotherapeuten, Krankenpfleger sowie Heilpraktiker – Personen aus dem medizinischen oder psychologischen Bereich können die Kompetenz der Waldtherapie im Rahmen einer Heilbehandlung ergänzend einsetzen. Voraussetzung sind eine ärztliche oder psychotherapeutische Approbation oder eine Heilerlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz für Psychotherapie oder die gesamte Heilkunde. Das Zertifikat „Waldtherapie bei psychischen und psychosomatischen Störungen“ vermittelt praxisorientiertes Spezialistenwissen auf akademischem Niveau.

 

Wald-Achtsamkeitstrainer:

Zitat

Alternativ zum „Waldtherapeuten“ (SRH) bietet die SRH Fernhochschule mit „Wald und Gesundheit: Resilienz und Achtsamkeitstraining“ ein weiteres Hochschulzertifikat an. Interessierte ohne therapeutische Vorbildung aus den weitreichenden Gesundheits-, Hotel- und Tourismusbereichen sowie bspw. Erzieher, Pädagogen, Seelsorger, Forstwirte etc. lernen die Anwendung von Achtsamkeitstechniken sowie gesundheitspsychologische und waldökologische Hintergründe kennen. Im Mittelpunkt stehen dabei Selbsterfahrung, Gesundheitsförderung sowie Persönlichkeitsentwicklung von Klienten. „Wald-Achtsamkeitstrainer“ (SRH) können die erworbenen Techniken außerhalb der Heilkunde mit gesunden Erwachsenen und Jugendlichen als Achtsamkeits- und Präventionstraining anbieten.

 

Weitere Infos:

https://www.mobile-university.de/zertifikate/ 

 

Fotorechte: © nd3000 / Fotolia

Bearbeitet von Markus Jung
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Es ist eine Unart, die immer weiter um sich greift, dass aus jedem möglichen Arbeitsschwerpunkt ein "Studiengang" gemacht wird und den Interessenten suggeriert wird, dass die Arbeitgeber vor Begeisterung umfallen werden, wenn sie so ein Zertifikat sehen. 

 

Tun sie aber in aller Regel nicht, sondern fragen sich genau wie wir, was sich der Anbieter da wohl überlegt hat.

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Danke für eure Rückmeldungen. Ich habe erstmal auch geschmunzelt und geschaut, ob es sich hier wirklich um das Angebot einer Fernhochschule handelt, oder es vielleicht doch von einer Fernschule kommt, bei der ich es eher vermutet hätte.

 

Auf den zweiten Blick scheint es aber schon ein fundiertes Angebot zu sein, das sich ja, was den Kurs  "Waldtherapie bei psychischen und psychosomatischen Störungen" angeht auch gezielt nur an Therapeuten richtet, die diesen Aspekt vielleicht mit dazu nehmen möchten. Ich kann mir schon vorstellen, dass es dafür eine gewisse Zielgruppe gibt, so zum Beispiel für Manager im Burn-Out vielleicht ;).

 

Auch die Kooperation mit der Hochschule für Forstwirtschaft zeigt denke ich, dass der Lehrgang solide aufgebaut ist.

 

Ob es dann wirklich auch eine solche Nachfrage gibt, dass sich so ein Kurs lohnt, wird sich vermutlich im Laufe der Zeit zeigen. Wir können ja in einem Jahr oder zwei Jahren mal schauen, ob der Lehrgang weiter angeboten wird.

 

Als kompletter Studiengang hätte ich das auch seltsam empfunden, aber hier geht es ja um einen kompakten Kurs mit einer Dauer von sieben Monaten. 

 

Zitat

 

 suggeriert wird, dass die Arbeitgeber vor Begeisterung umfallen werden, wenn sie so ein Zertifikat sehen. 

 

Tun sie aber in aller Regel nicht

 

 

Ich könnte mir vorstellen, dass sich der Kurs eher an Personen richtet, die (selbstständig) als Therapeut oder Coach arbeiten und das dann zusätzlich ihren Klienten/Kunden anbieten können. Also mehr als Marketing gegenüber den Endkunden, denn als Marketing gegenüber Arbeitgebern. 

 

Der Kurs  besteht aus vier Modulen mit je 6 ECTS:

  • Forstwirtschaft und Waldpädagogik
  • Grundlagen der Gesundheitspsychologie
  • Einführung in die Präventions- und Interventionsmethoden
  • Klinische Psychologie und Psychotherapie

Nur eins davon ist also tatsächlich auf das Waldthema bezogen und ich kann mir auch gut vorstellen, dass die anderen aus Studiengängen der SRH Fernhochschule aus dem Psychologie-Bereich stammen.

 

Wobei ich mich dann schon frage, warum zum Beispiel ein fertiger Psychologischer Psychotherapeut nochmal ein Modul zu klinischer Psychologie und Psychotherapie machen soll.

Bearbeitet von Markus Jung
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Richtig, nur ein Modul ist auf den Wald bezogen. 

 

Das ist doch eine Erfolg versprechende Marketingstrategie, nicht? Man nimmt ein paar Basismodule, die immer passen und womit man erst mal nichts falsch macht, und packt dann ein (!!!) Spezialmodul dazu und behauptet, einen neuen und möglichst auch noch innovativen Ausbildungsgang gefunden zu haben.

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