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_Lisa

Studium und Neuorentierung

Empfohlene Beiträge

_Lisa

Hallo zusammen!

 

Ich studiere nun seit ca. einem Jahr an der AKAD BWL. Zu meiner Situation: Ich habe, wie bereits an andere Stelle hier im Forum erwähnt, eine Ausbildung zur fremdsprachlichen Wirtschaftskorrespondentin gemacht, diese sehr gut abgeschlossen und bei einem Weltmarktführer als Assistenz einen Job erhalten.

 

Zu Beginn war dieser Job spannend und auch stressig. Doch inzwischen bin ich unterfordert, die Arbeit als Assistenz ist nichts für mich. Zudem arbeite ich in einer Rechtsabteilung, das heißt ich bin unweigerlich nur mit juristischen Themen konfrontiert - anfangs interessant, gut zu wissen, aber nichts, was ich in meinem späteren Berufsleben weiterhin verfolgen möchte.

 

Nun zu meiner eigentlichen Frage: Wird meine aktuelle Jobsituation nachteilig sein für meine Jobssuche nach meinem Studium, da ich komplett aus einem anderen Bereich komme und mit Vollzeitstudenten konkurriere? Ich muss klar sagen, ich würde gerne jetzt schon eine andere Stelle antreten, da mir meine Tätigkeit nicht gefällt, habe aber extrem viel Freiheiten und angemessen Zeit zum Lernen - besser kann es für ein Fernstudium nicht sein. Sollte ich aber in dem Job bleiben bis zur Beendigung des Studiums, bin ich sicherlich 7 Jahre als Assistenz tätig gewesen.

 

Wie plant ihr eure berufliche Zukunft, wenn es eine Neuorentierung sein wird? Im alten Job bleiben oder vorher schon nach geeigneteren Stellen Ausschau halten?

 

Danke im Voraus für eure Meinungen. :) 

 

 

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KanzlerCoaching

Nach Ihrem Abschluss sind Sie in dem neuen Berufsumfeld, das Sie anstreben, erst einmal Berufsanfängerin.

Sie werden mit Vollzeitstudenten um vergleichbare Jobs konkurrieren.

Sie werden älter sein als "normale" Absolventen.

Ihnen werden ggf. Praktika fehlen durch ihr Fernstudium, mit dem Präsenzstudenten punkten können.

Sie wollen, so wie ich das verstanden habe, in ein anderes berufliches Umfeld.

Und Sie werden mit Ihrem bisherigen Lebenslauf sich bewerben und der umfasst nun mal sieben Jahre Assistenz.

 

Alles zusammen: Ja, da könnten Schwierigkeiten auftreten. Ob Sie die jetzt mit einem Jobwechsel minimieren können, das hängt von dem Job ab, den Sie anstreben und ggf. bekommen können.

 

Die Lösung? Eine gründliche und (selbst-)kritische Bestandsaufnahme, Sichtung des Arbeitsmarktes und ebenso gründliche Überlegungen zum strategischen Vorgehen in den nächsten Jahren des Studiums.

Bearbeitet von KanzlerCoaching

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Markus Jung

Was sind denn deine Ziele nach dem Studium? - Wo gibt es da mögliche Überschneidungen zu dem, was du jetzt machst bzw. gemacht hast und was ist alles neu? Und welche Qualifikationen werden dafür gefordert? - Hast du diese schon vor Abschluss des Studiums?

 

Ich würde auch abwägen, ob du jetzt möglichst schnell durch das Studium kommen möchtest und dafür den Job noch einige Zeit in Kauf nimmst, oder so schnell wie möglich wechseln möchtest mit dem Risiko, dann möglicherweise deutlich länger für das Studium zu benötigen.

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_Lisa

Vielen Dank für die Antworten! 

Für Sachbearbeiter Jobs im Vertrieb habe ich sicherlich genug Qualifikation. Auch wenn dies oft einfach eine Stelle ist, in der man "nur" zuarbeitet. 

 

Es ist so, dass ich in Teilzeit arbeite mit 80 %, meine Arbeitszeit flexibel ist und mein Verdienst so hoch ist trotz Teilzeit, dass ich keine große Einbußen habe. 

Daher tendiere ich grundsätzlich eher dazu den Job durchzustehen. (solche Vorteile habe ich sonst nicht)

 

Wie Frau Kanzler bereits toll erwähnt hat: genau das sind eben meine Ängste. 

 

Mich würde vor allem interessieren, wie andere den Wechsel geschafft haben, gerade in gleicher Situation. 

Bearbeitet von Markus Jung
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Iudexnc

Ich habe damals mitten im Bachelor die Stelle gewechselt. Es war vorher auch im Job sehr entspannt - danach nicht mehr. ;-) 

 

Ich kann dir folgendes sagen: Ausschau zu halten, und eine Bewerbung zu schreiben ist gut! Wenn es die Richtung ist, in die du gehen willst, nimm die Chance an. Da können sich mit einem begonnenen Studium schon Türen öffnen. Wenn es nicht klappt - kannst du dich noch immer so weiter machen wie im Moment.

Mich hat es sehr motiviert, zu sehen was ich mit meinem Studium anfangen kann. Es  in die Praxis umzusetzen. Anzuwenden. 

 

Wenn man "mitten im Studium" ist dann ist man daran schon gewöhnt, sich zu organisieren, und zu Lernen. Ich hab damals auch relativ klar kommuniziert, dass ich freitags pünktlich los muss (zur Vorlesung, habe an der FOM studiert). Aber: anstrengend wird es!

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_Lisa

Guten Morgen,

 

Ausschau halten ist wohl nie schlecht, das versuche ich auch jetzt schon, nur bin ich noch nicht sehr weit im Studium. Freut mich zu lesen, dass es bei dir so gut geklappt hat!

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