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Markus Jung

Digitale Möglichkeiten an der IUBH - Was nutzt ihr?

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Die IUBH hat kürzlich eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der besonders die digitalen Möglichkeiten des Fernstudiums dort hervor gehoben wurden.

 

Mich interessiert, wie intensiv ihr das nutzt, wie gut es funktioniert und was ihr euch für die Zukunft wünschen würdet - nach der Meldung plant die IUBH "ihre Lernangebote noch individueller an die Bedürfnisse der Studierenden anzupassen und ihnen weiterhin modernste Technologien zur Verfügung zu stellen, um das Lernen zu erleichtern."

 

Diese bereits im Studium vorhandenen Möglichkeiten wurden hervorgehoben:

  • Das digitale Lernkarten-Konzept per App
  • Die Online-Plattform zum Austausch, zum Beispiel zur Prüfungsvorbereitung
  • Die Online-Klausuren, von denen mittlerweile ca. 4.000 absolviert wurden
  • Die Video-Präsentationen durch die Studierenden

Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K.

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Über mich: markus-jung.de

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Ich war zwar nur ein Semester an der IUBH, fand aber die digitalen Möglichkeiten gut bis sehr gut (abgesehen von Clix, das war sehr schwerfällig und langsam).

 

Besonders die Online-Klausuren sind mir doch positiv im Gedächtnis verblieben. 

Negativ war, je nach Modul, der Widerspruch im setzen des Schwerpunktes des Stoffes. Im Tutorium wurde besonders x hervorgehoben, im Vodcast wurde nur auf y eingegangen und im Skript war wieder von ganz anderen Dingen die Rede.

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- Die Karteikarten nutze ich schon, funktioniert auch meist recht gut. Wenn nicht, sind es technische Problemchen, die man dann halt meldet. Super wären da noch mehr Funktionen: so etwas wie eine "Zuordnung"-Karte: Man kann also Paare, ähnlich wie bei Memory bilden. 

- Die Online Plattform: Wird die genutzt? Ich habe da bisher noch nichts entdeckt. Die Gruppen sind zumindest für meinen Wirtschaftsinformatik-Master total still, und auf den Foren bei Clix ist auch nix los. Schade, da hatte ich mir mehr erhoffe. Oder hab ich etwas übersehen?

- Online-Klausur: Habe ich noch nicht getestet, werde ich noch.

- Video-Präsentationen durch Studierende. Wann? Denn das lief mir noch nicht über den Weg. Vielleicht für das Kolloqium am Ende des Studiums. Was mich zum nächsten Punkt bringt:

- Die Video-Tutorials. Eigentlich eine tolle Idee, aber: die Qualität von Bild und Ton schwankt da öfters mal. Das macht das Zuhören dann schwierig. Zudem nehmen oft keine Studenten teil. Letztes Mal war ich alleine in einem Tutorium, was ganz interessant war. Denn so konnte ich mit dem Tutor diskutieren. Aber der Austausch mit anderen bleibt leider bisher etwas auf der Strecke.

- Ich hätte gerne eine gesammelte Download-Möglichkeit der Skripte / PDF. So siehe ich alle Dokumente einzeln auf die Dropbox. 

- Ich kann leider die Papierskripte nicht abbestellen, die ich gar nicht brauche. 

- Wo ist ein Tutorial zu: Wie lernen ich mit dem iPad, dass es dazu gibt? Was kann ich da alles machen?

- Ein digitaler Planer, bei dem ich meine Module per Drag & Drop in eine Übersicht ziehen kann, um so meinen Studienverlauf zu veranschaulichen. Damit ich mal sehen kann, was ich wann machen will - und nicht immer eine Excel dafür bemühen. 

 

Das war es fürs Erste. Das mit den Schwerpunkten ist mir auch schon aufgefallen, da werde ich wohl einfach den Tutor fragen bzw. nach den Tutorien gehen. Denn die Skripte sind nicht immer von den betreffenden Personen geschrieben, und so bringen sie ihre eigene Note ein.

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Ich nutze primär die aufgezeichneten Tutorien, Skripte, Online Klausur und den gezielten Kontakt zum Dozenten.

 

Die Vodcast sind absolut sinnfrei, da diese das Skript nur kompakt wiedergeben bzw. manchmal auch inhaltlich schlicht falsch sind. Qualität ist auch schwankend, bei BWL wird nur rumgestammelt als hätte man alles am selben Tag frei Schnauze abgedreht(was wohl wirklich so war ;)) Die Podcast sind nur die Tonspur, was ich unverschämt finde. Da Inhalte per purem Audio anders aufbereitet werden müssen. Einfach ne billige Lösung, um multimedialer zu wirken.

 

Ansonsten ist es wirklich so, das Dozent andere Schwerpunkt setzt als das Skript oder die Vodcast bzw. umgekehrt. Aber das vermittelt wenigstens das echte Leben eines Studenten :D. Schlimmer sind eher die Fehler in den Skripten. Scheinbar liest man da wohl maximal 1xKorrektur, was echt inakzeptabel ist bei den Preisen.

 

Ansonsten sollte Care und opencampus viel mehr integriert sein. Wirkt immer noch nicht rund.

 

Ob das Andere besser machen, fehlt mir der Vergleich. Das Zugpferd ist für mich halt echt die Online Klausur Möglichkeit und die Tutorien.

Bearbeitet von Muddlehead

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Der Austausch läuft primär über whatsapp und Facebookgruppen würde ich sagen. Sowohl der Studentenaustausch als auch Klausurvorbereitung oder regionale Treffs.

Die Online Klausuren sind definitiv das Zugpferd. Und darauf werden über kurz oder lang andere aufspringen, da es ein absolutes Entscheidungskriterium ist für ganz ganz viele und sich ja auch bewährt hat bisher.

Mycampus und die dazugehörige app moodle finde ich bisher ganz ok. Man findet alles was man braucht.

Care beinhaltet ebenfalls alles was man braucht.

Brainyoo app benutze ich eher weniger. Weiß aber von anderen sie das sehr intensiv nutzen.

Die Online Tutorien sind wie an jeder Uni mal besser mal schlechter. Manche kann man sich je nch Tutor schenken, manche sind echt super. Die technische Ausstattung sollte allerdings dringend durch die IUBH verbessert und standardisiert werden. Jeder 15 jährige Youtuber hat da ein besseres Mikro und bessere Cam als mancher Tutor.

Die Vodcasts sind ebenso mal gut mal schlecht. Ich sehe sie als Zusammenfassung und groben Überblick über die Lektionen an und schaue sie bevor ich das Skript lese, als ersten Eindruck. Manche ppp sind aber ganz gut zum Lernen geeignet.

Was extrem gut ist ist dass man Hausarbeiten und Thesis als pdf einreichen kann und nicht umständlich und teuer als Papierversion. Spart Zeit und Geld.

Was absolut verbesserungswürdig ist ist das Tool goreact, über das Präsentationen erstellt werden. Es hakt und zickt und kostet den letzten Nerv und viel Zeit, weil es nicht das macht was es soll. Hier muss seitens der IUBH schnell reagiert werden finde ich.

Das Tool turnitin hingegen ist sehr praktisch und übersichtlich und macht was es soll.

 

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Im Vergleich zu anderen Unis / Hochschulen ist es schon so, dass bei der IUBH ein besonderer Augenmerk darauf gelegt wird, dass man alles in digitaler Form erledigen kann (nicht muss). So kann man eben seine Thesis komplett digital (über turitin) einreichen und muss nicht mehr unbedingt ein Buch drucken lassen.

 

Präsentationen von Studierenden sind durchaus Fachabhängig und eben in digitaler Form möglich. 

 

Zentrale Plattformen sind CARE (Verwaltung) und myCampus (Lernplattform), wobei letztere noch recht frisch ist und  hier noch nicht alle Möglichkeiten ausgereizt sind. Die IUBH sieht das aber wohl auch nicht als "final Stage", sondern musste ja erst mal von CLIX umstellen, bevor neue Funktionalitäten integriert werden. Ich denke, dass wir da noch gespannt sein dürfen.

 

Es gibt eben auch keine Präsenzpflichten, dies erfolgt komplett über Vodcasts und Tutorien online, die auch komplett runter geladen werden können, damit man auch unterwegs ohne Internetanbindung lernen kann. Ich nutze das zB bei längeren Bahnfahrten. Die Vodcasts nehme ich dabei gerne als kompakten Einstieg in eine Lektion, bevor ich den Stoff im Skript durcharbeite und nutze dann die Aufzeichnung der Tutorien zur Nacharbeit anhand meiner Markierungen. In der Woche vor der jeweiligen Klausur laufen dann Vodcasts oder Tutorien als Dauerbeschallung nebenher, damit ich immer mal wieder hin höre und etwas aufgreife.

 

Die Kommunikation hingegen erfolgt primär privat organisiert über verschiedene (digital) Kanäle - hierzu hatte die IUBH auch mal Stammtische via Facebook organisiert, die aber Selbstläufer zu sein scheinen (oder eingeschlafen sind).

 

Hinsichtlich der "Bedürfnisse der Studierenden" ist es weiter so, dass es eine Plattform gibt, auf der man seine Verbesserungsvorschläge posten kann und andere Studierende können für diese dann voten. Die Umsetzung der Wünsche ist dann nach meinem Gefühl eher schleppend - so gab es vor längerer Zeit das bestätigte Feature der Notenbenachrichtigung per Email, die dann mal 2 Monate funktioniert hat und nie wirklich umgesetzt wurde. Hier würde ich mir als Studierender zum einen eine regelmässig kommunizierte Roadmap wünschen (mit Terminen), aber eben auch, dass eine solche Plattform in ein anderes System integriert wird. Denn so prima die ganzen digitalen Möglichkeiten auch sind, sie sind eben sehr fragmentiert.


Viele Grüße

Michael

Zuletzt: B.A. Betriebswirtschaftslehre (IUBH, 180+30 ECTS) Next: Executive MBA

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Plus:

  • Pauschale Aussagen zu dem ein oder anderen Format (Vodcasts, Tutorien, etc.) kann man in meinen Augen nicht treffen, da sie von Kurs zu Kurs doch schwanken. Es gibt Kursbetreuer, die ihre Tutorien in Form von wöchentlichen Sprechstunden abhalten und offen für individuelle Fragen sind, andere gehen im Halbjahresrhythmus den Stoff durch, so dass es kaum sinnvoll ist, da wöchentlich live zu folgen.
     
  • Insofern nutze ich persönlich die Tutorien selten, aber durchaus die Vodcasts. Im Fitnessstudio aufm Laufband eignet sich das schon gut, um noch mal den Stoff kompakt zu wiederholen – oder auch als Einstieg in einen neuen Themenbereich, bevor ich den im Skript bearbeite.
     
  • Mein persönliches Highlight hat nur indirekt mit der IUBH zu tun: Ich hatte schon zuvor ein großes iPad Pro. Zusammen mit dem Stift und der App Notability bearbeite ich die Skripte, die die IUBH immer als PDF bereitstellt, vollständig digital. D.h. mit Markierungen und handschriftlichen Notizen, ebenso mit handschriftlichen (!) Zusammenfassungen. Synchronisiert über alle Geräte.
     
  • Bzgl. Flashcards habe ich eine weile recherchiert und mich für die kostenfreie App Anki entschieden. Hat angeblich den besten Algorithmus. Ebenfalls synchron über alle Geräte.

Negativ:

  • Es mag am Format des Fernstudiums liegen, aber existierende Foren (Facebook, Office 365, WhatsApp) sind wenig frequentiert. Die IUBH-eigenen Angebote hier (CARE, nun auch Foren in Moodle, vorher Clix) sind alle sehr verstreut und funktionieren in dem Sinne, dass eine Art Gemeinschaftsgefühl entstehen könnte, überhaupt nicht.

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