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Markus Jung

Wie komme ich gesund durch das Fernstudium?

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Im Fernstudium ist es einerseits wichtig, weitgehend gesund zu bleiben, auch um keine Zeit und Kraft für das Fernstudium zu verlieren. Andererseits sind Fernstudierende oft auch gefährdet, häufiger krank zu werden, da sie unter einer hohen Belastung stehen und oft auch ein weniger gesundes Leben führen, um sich auf das Studium zu konzentrieren.

 

Mögliche Risiken können hier sein:

  • zu wenig Schlaf
  • zu wenig Bewegung
  • zu wenig frische Luft
  • ungesunde Ernährung
  • Stress, besonders vor Prüfungen

Und bei diesen Punkten können Fernstudierende auch ansetzen, um die Belastung eines Fernstudiums in Grenzen zu lassen.

 

 

Schlafmangel

Der Schlafbedarf ist ja individuell recht unterschiedlich und jeder tut gut daran herauszufinden, wie viel Schlaf er benötigt, um sich fit zu fühlen. Bei vielen düfte das so zwischen 7 und 9 Stunden pro Nacht liegen. Einige kommen mit deutlich weniger aus und einige brauchen auch deutlich mehr. Gerade um die nötige Energie für das Fernstudium zu haben ist ausreichend Schlaf wichtig - hier sollte daher höchstens mal kurzzeitig gespart werden und ansonsten der Schlaf fest mit eingeplant werden. 

Mitunter kann es auch gut möglich sein, zum Beispiel morgens für das Studium eher aufzustehen und dafür dann nachmittags nochmal eine Runde zu schlafen.

 

Mangel an Bewegung

Wenn für größere sportliche Aktivitäten die Zeit fehlt, ist es vielleicht zumindest möglich, Wege bevorzugt zu Fuß statt mit dem Auto zurückzulegen, bei Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln mal eine Haltestelle eher auszusteigen oder die Treppe statt den Aufzug zu nutzen. Und zumindest eine Sporteinheit pro Woche ist ja vielleicht dennoch drin und gibt oft ja auch wieder neue Energie für das Studium.

 

Mangel an frischer Luft

Das hängt ja oft mit mangelnder Bewegung zusammen und kann daher bei Bewegung draußen meist auch gleich mit erledigt werden. Im Sommer kann aber auch häufiger mal draußen gelernt werden. Und ansonsten sollte zumindest regelmäßig gelüftet werden. Das wirkt dann zusätzlich auch gut gegen Müdigkeit. Wer wenig raus kommt, kann gerade für die dunkle Jahreszeit auch über die Anschaffung einer Tageslichtlampe nachdenken.

 

Ungesunde Ernährung

Oft soll es schnell gehen und da liegen natürlich Fertiggerichte nahe oder häufiger mal was draußen vom Imbiss mitzunehmen. Das ist ja auch mal okay, sollte aber kein Dauerzustand sein. Vielleicht ist es ja möglich, am Wochenende etwas vorzukochen und das dann in der Woche essen zu können. Oder zumindest zwischendurch mal ein Stück Obst zu essen oder Gemüse zu knabbern - dabei kann dann auch gut der letzte Lernschritt reflektiert werden.

 

Stress

Mit einer guten und vor allem realistischen Planung und einer effizienten Organisation kann dem Stress oft schon ganz gut entgegen gewirkt werden, um vor allem den zeitlichen Druck nicht zu groß werden zu lassen. Außerdem ist es wichtig, immer wieder auch mal für eine Auszeit zu sorgen und zumindest etwas Zeit mit seinen Hobbys oder der Familie und Freunden zu verbringen. Auch Entspannungsübungen wie Meditation, MBSR, Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung oder Yoga können helfen. Da ist es sicherlich sehr unterschiedlich, was für den einzelnen passt.

 

Es kann sich auch lohnen, über eine Grippe-Schutzimpfung nachzudenken, um das Risiko von Erkrankungen in der kalten Jahreszeit zumindest zu reduzieren. Allerdings gehen die Meinungen darüber, wie sinnvoll das ist, weit auseinander.
 
Wird jemand dennoch kurz vor einer Prüfung krank und kann daran nicht teilnehmen ist es wichtig, sich sofort mit dem Anbieter in Verbindung zu setzen und abzuklären, ob ein ärztliches Attest notwendig ist, um einen Fehlversuch zu vermeiden. Denn bei unentschuldigtem Fehlen wird eine Prüfung meist als "nicht bestanden" gewertet.
 

Gesund durch das Fernstudium

 

Update 01.11.2018: Video ergänzt

Update 26.10.2018: Überarbeitet, erweitert und strukturiert

Bearbeitet von Markus Jung
Video ergänzt

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Grippe-Schutzimpfung ist eine zweischneidige Sache. Ich habe das viele Jahre lang konsequent durchgezogen. Leider habe ich speziell diese Impfung nie gut vertragen. Hat mich immer für mehrere Tage umgehauen. Hatte dann leider auch nie den Eindruck, seltener oder weniger schlimm krank zu werden. Irgendwann hatte ich die Nase voll und hab es bleiben gelassen.

 

Vielleicht fange ich damit wieder an, wenn ich alt bin. Dann steigt ja das Risiko, dass es Komplikationen gibt.

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Gegen Grippe habe ich mich noch nie impfen lassen und werde es erstmal auch nicht tun. Meine letzte richtige Grippe liegt 2 Jahre zurück. Was mir am meisten fehlt, ist frische Luft und ausreichend Tageslich ☀️ Besonders im Winter ist es hier ganz schlimm bei mir. Um 7 Uhr im Dunkeln ins Büro, um 17 Uhr im Dunkeln zuhause und währenddessen fast nur im Büro...🌚Ich versuche immer einigermaßen gesund zu essen und 3x die Woche zum Sport zu gehen. Aber manchmal schafft man es einfach nicht..😞

Ein Glück, war ich bei Prüfungen bisher nie krank.

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Hi,

 

ich hatte wohl noch nie eine echte Grippe, denn solche Symptome hatte ich nie. Ich habe immer "nur" grippale Infekte und schnell ausufernde Sinusitis, aber an eine Grippe kann ich mich in meiner gesamten Biographie nicht erinnern. 

Eine Impfung gegen Grippe hatte ich nie. 
Meine Eltern gehen aber regelmäßig zur Grippenimpfung und bekommen sie trotzdem jedes Jahr regelmäßig und dann auch immer sehr heftig. Eigentlich komisch. 

Mir fällt aber auf, dass ich am gesündesten bin, wenn ich Sport mache und zwar mit Regelmäßigkeit, also auch dann, wenn die Muckis am besten definiert sind. 
Da fällt mir einiges leichter, selbst das Sitzen am Schreibtisch!

Bearbeitet von Vica

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Naja auch und ob die Grippeschutzimpfung wirklich was mit "Gesund durchs Fernstudium" zu tun hat. Wohl eher halbwegs unbeschadet durch den Winter gegenüber bekannten Grippestämmen ;) .

 

Naja aber dem ein oder anderen mags nützen. Ansonsten ist das Beste wohl ein positiver Ausgleich und optional auch so was wie ein Terraband oder einen Boxsack es gibt nämlich manchmal Situationen, da würde man am liebsten in die Tischkannte beißen.

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Einen Boxsack hatte ich während meines Fernstudiums tatsächlich ;).

 

Ich  lasse mich seit etlichen Jahren gegen Grippe impfen (habe mit Asthma Probleme), die Impfung bisher gut vertragen, wenn mich auch einige Male danach eine Erkältung erwischt hat - eine echte Grippe hatte ich die letzten Jahre allerdings tatsächlich nicht mehr.

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Ja, die habe ich auch - in gleich zwei Varianten ;). Aber ich glaube, wir kommen vom Thema ab.

 

Ich finde es interessant, so unterschiedliche Erfahrungen mit der Grippe-Impfung zu lesen. Ich habe es in meinem FAQ-Text auch bewusst weich und nicht als Empfehlung formuliert, sondern als eine Option, über die nachgedacht werden kann. Kommt ja auch immer auf die individuelle Gesamtsituation an und wie anfällig man allgemein für Infekte ist etc.

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Außerdem haben fast alle Nordeuropäer im Winter einen Vitamin D3 Mangel. Das wird von der Sonne (durch UVB Strahlung) in der Haut gebildet, und da es gespeichert werden kann, legt sich der Körper im Sommer einen Vorrat an, der über den Winter reicht.

Sitzt man aber nun viel am Schreibtisch, trägt lange Kleidung bzw nutzt Sonnencreme, hat man im Winter einen Mangel, da das Vitamin nur zu einem kleinen Teil über die Nahrung aufgenommen werden kann.

 

Zur Stressbewältigung gehe ich gern laufen oder zu meinen Miezekatzen aufs Sofa. ;)

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