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Lohnt sich ein Informatik-Fernstudium mit Ende 30?

Empfohlene Beiträge

Hallo Community,

 

erstmal danke an alle die sich Zeit nehmen um auf meine Fragen zu antworten.

Ich finde die Möglichkeit sich in diesem Forum mit gleichgesinnten im direkten Dialog austauschen absolut klasse.  

 

Ich spiele schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken noch ein Fernstudium im Bereich Informatik (Angewandte Informatik) anzufangen.

Habe mich auch schon etwas schlau gemacht.

Allerdings begleitet mich neben meiner Euphorie auch Skepsis. Daher möchte ich meine Situation und Bedenken schildern.

 

IST:

Ich bin 39 Jahr alt und staatlich geprüfter Techniker. Arbeite als SPS-Programmiere im Bereich Maschinenbau. Habe hier und da auch ein paar Hochsprachenkenntnisse in der Programmierung gesammelt.

 

SOLL:

Ich beabsichtige mit einem Studium mich weiter zu entwickeln und den Wechsel in die PC Programmierung(auch im Maschinenbau).

 

BEDENKEN:

Wenn ich mein Werdegang anschaue kann ich sagen, das ich das Programmieren in meinem Bereich am Job gelernt habe. Ich kann nicht behaupten das mich der Techniker besonders auf das vorbereitet hat, was mir meine Aufgaben abverlangen. Mit dem Hintergrund das ich fast 40 bin, frage ich mich daher ob mich ein Studium eine neue Ausrichtung so vorbereiten kann?? In meinem Fall wäre es ja nicht so das es eine 180° Wende wäre. Es gab ja durchaus gewisse Schnittmengen zwischen meine jetzigen und meinem angestrebten Beruf. Allerdings bei weitem nicht in der Tiefe wie ich es mir wünsche. 

Überhaupt....wann ist es nach eurer Erfahrung zu Spät für ein Studium? Ich habe den Eindruck ich bin schon über dem Limit vom Alter her, um neues Eisen zu schmieden.

Auf der anderen Seite denke ich, dass eine Änderung durch die Erfahrungen die ich gesammelt habe für mich zum Greifen nahe ist. Verschenke ich nicht eine Chance??

Bearbeitet von Markus Jung
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Berufsbegleitendes Studium "Medical Controlling and Management" (B.Sc.) an privater Hochschule abgeschlossen (Sept. 2016)

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Praktische Psychologie und Organisationspsychologie (NHAD), Soziologie (Laudius), Personal Coach (Laudius)

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Ich kenne mich leider nicht in deiner Branche aus. Aber ist ein Studium wirklich notwendig, um auf PC Programmierung umzusteigen? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, dass das nicht über Zertifzierung, Schulungen und praktischen Projekten in deiner Firma "schneller" geht. Aber vllt. tickt die Branche anders.

 

Egal welche Art von Informatik Studium, man lernt da kein Programmieren von der Piké auf.  Jeder Fachinformatiker (Anwendungsentwicklung)  schlägt dich sicherlich um Längen, da die bereits durch die Ausbildung viel mehr Praxis haben trotz deines mgl. Bachelors (sofern das Ausbildungsunternehmen gut ist).

 

Bearbeitet von Muddlehead

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Zitat

.wann ist es nach eurer Erfahrung zu Spät für ein Studium? Ich habe den Eindruck ich bin schon über dem Limit vom Alter her, um neues Eisen zu schmieden.

 

Du würdest je kein ganz neues Eisen schmieden. Und dafür gibt es durchaus einige, die um und selbst über 40 noch ein Fernstudium machen und dieses auch schon erfolgreich uns mit beruflichem Nutzen abschließen konnten. Du kannst dir zum Beispiel mal die Blogs von @UdoW anschauen.

 

Dir scheint es ja aber besonders um spezielle Fachkenntnisse in der Programmierung zu gehen. Und wie meine Vorschreiber schon ausgeführt haben, würde ich da eher überlegen, ob du diese nicht auf anderem Wege besser erwerben kannst. Ein Informatik-Studium wäre eher breit und auch insgesamt theoretischer aufgestellt, auch wenn es dort ebenfalls immer wieder Bezug zur Praxis gibt und du insgesamt vermutlich schon davon profitieren kannst. Eventuell wäre da halt bei Bewerbungen auch der akademische Abschluss von Nutzen.


Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K.

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Am ‎12‎.‎02‎.‎2018 um 22:08 , Muddlehead schrieb:

Egal welche Art von Informatik Studium, man lernt da kein Programmieren von der Piké auf.  Jeder Fachinformatiker (Anwendungsentwicklung)  schlägt dich sicherlich um Längen, da die bereits durch die Ausbildung viel mehr Praxis haben trotz deines mgl. Bachelors (sofern das Ausbildungsunternehmen gut ist).

 

 

Da könntest du Recht haben Muddlehead. Aber ist es nicht Paradox das ich ausgerechnet aus diesem Grund erst recht studieren sollte??!! Wenn ich mir Fachkenntnisse aneigne, dann ist es ein "Add on" zu meiner jetzigen Qualifikation. Die Wahrscheinlichkeit das man in die PC Programmierung rein rutschen könnte wäre aus Notwendigkeit der Arbeitnehmer zu begründen. Nach einem Studium könnte, wie Markus es bereits geschrieben hat,  der akademische Grad einen Vorteil sein. Fachlich wirst du ohnehin erst im Job mit Praxis fit. Aber man muss den Fuß in die Tür bekommen.

 

 

Am ‎13‎.‎02‎.‎2018 um 11:34 , Markus Jung schrieb:

Du kannst dir zum Beispiel mal die Blogs von @UdoW anschauen.

 

 

Ich lese da vor allem eins raus. Unglaublich viel Druck!

Wie organisiert man das überhaupt ??

 Ich arbeite meistens von 08:30 - 17-18.00 Uhr.

Danach hab möchte ich noch etwas Zeit mit der Familie verbringen und hin und wieder für etwas Sport.

 

Wo packt man den da noch 15-20 Stunden für ein Studium drauf, wenn nicht am Wochenende?

Kann mir auch nicht vorstellen das es zielführend ist am Wochenende geballt 20 Stunden zu lernen.

 

Wie habt ihr das gehandelt?

 

 

Am ‎13‎.‎02‎.‎2018 um 11:34 , Markus Jung schrieb:

Dir scheint es ja aber besonders um spezielle Fachkenntnisse in der Programmierung zu gehen. Und wie meine Vorschreiber schon ausgeführt haben, würde ich da eher überlegen, ob du diese nicht auf anderem Wege besser erwerben kannst. Ein Informatik-Studium wäre eher breit und auch insgesamt theoretischer aufgestellt, auch wenn es dort ebenfalls immer wieder Bezug zur Praxis gibt und du insgesamt vermutlich schon davon profitieren kannst. Eventuell wäre da halt bei Bewerbungen auch der akademische Abschluss von Nutzen.

 

Ich habe auch schon überlegt ob ich einzelne Kurse belegen soll um mir die Fachkenntnisse in bestimmten Bereichen anzueignen. Aber mir gefällt der Gedanke ein breites Basis Wissen zu haben besser als mich mir bestimmten Themen gut auszukennen. 

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vor 17 Stunden, AndroidBot schrieb:

Wo packt man den da noch 15-20 Stunden für ein Studium drauf, wenn nicht am Wochenende?

Kann mir auch nicht vorstellen das es zielführend ist am Wochenende geballt 20 Stunden zu lernen.

 

Oben drauf packen klappt nicht ;).

 

Es geht nur, wenn du schaust, wo du auf andere Aktivitäten verzichten kannst oder weniger davon machst und sie vor allem auch effizienter erledigst. Meist lässt sich da schon einiges finden.

 

Viele reduzieren zum Beispiel ihren Film- und Serien-Konsum. Oft bleibt auch nur seltener Zeit für Sport und Freunde, dafür wird diese Zeit dann intensiver erlebt.

 

Einige stehen auch morgens eher auf.

 

Das komplette Studium nur am Wochenende durchziehen zu wollen, halte ich für unrealistisch. Einerseits wirst du auch am Wochenende noch etwas anderes vorhaben, andererseits ist auch irgendwann die Konzentration erschöpft.

 

Vorteil am Wochenende ist halt, dass dort auch mal größere Blöcke am Stück zur Verfügung stehen, um sich komplett in das Studium zu vertiefen.

 

Hier noch ein paar weitere Überlegungen dazu aus der FAQ:

 


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