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Madlen

Soziale Arbeit - IUBH oder SRH? Erfahrungen?

Empfohlene Beiträge

KanzlerCoaching
vor 3 Minuten, Madlen schrieb:

Ich arbeite seit 6 Jahren ehrenamtlich im sozialen Bereich. Hauptberuflich allerdings nicht. Von welchen Dingen würdest du denn noch deine Entscheidung abhängig machen?

 

Das würde mich auch mal interessieren.

 

Denn wer als Sozialarbeiter arbeiten will und das nicht in verwaltenden Tätigkeiten, der braucht pädagogisches und psychologisches Wissen - und zwar vertieftes! - und auch Methodenwissen etc. und nicht wirtschaftsbezogenes Wissen.

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Madlen

Für meinen Teil möchte ich gerne im Kriseninterventionszentrum arbeiten. Marketing, Ökologie usw. benötige ich hierbei nicht so sehr, wie eben das Methodenwissen, Psychologie, Pädagogik, Health usw. Demnach tendiere ich ja zur SRH - die Frage stellt sich nur, wie professionell die Unterlagen sind, die Uni an sich etc. Ich habe mich für die Onlineveranstaltung am 20. März 2018 angemeldet - auch auf den entsprechenden Studienführer warte ich noch.

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Markus Jung
Am 28.2.2018 um 14:44 , Madlen schrieb:

Von welchen Dingen würdest du denn noch deine Entscheidung abhängig machen?

 

Wenn du beruflich schon umfangreiche Kenntnisse haben würdest und es vor allem auf die formale Qualifikation ankommt, spielen neben den inhaltlichen Schwerpunkten auch Fragen der Organisation des Studiums eine Rolle. Also zum Beispiel Fahrtstrecken zu Präsenzen, Klausurmöglichkeiten, Kosten etc. Da hat jeder ja andere Kriterien, die einem wichtig sind. Einige habe ich hier zusammen getragen. Und natürlich auch, wo du den Eindruck hast, dass der Service und die Betreuung besser sind oder die Materialien usw.

 

Zitat

die Frage stellt sich nur, wie professionell die Unterlagen sind, die Uni an sich etc.

 

Hast du mal in das Interview rein geschaut? - Da bekommst du zumindest schon mal einen Eindruck von einer Verantwortlichen für den Studiengang:

 


Markus Jung (BlogXING - LinkedIn - Twitter - Mail)

Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K. (Impressum)

 

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KanzlerCoaching

Herr Jung, Sie schreiben zu den Entscheidungskriterien als Einleitung "Wenn du beruflich schon umfangreiche Kenntnisse haben würdest ..."

 

Ich behaupte mal, dass die beruflichen Erfahrungen schon sehr groß sein müssen, wenn man ernsthaft meint, in der Sozialarbeit in erster Linie formale Qualifikationen erwerben zu müssen. Man macht mit ehrenamtlicher Arbeit sicher wertvolle Erfahrungen, die einem helfen, aber man erwirbt in aller Regel keine fundierten Kenntnisse im angestrebten Berufsfeld. Dazu kommt, dass an ehrenamtliche Tätigkeit (mit Recht!) andere Anforderungen gestellt werden als an jemanden, der Sozialarbeit professionell ausübt.

 

Die Konsequenz ist, dass man sich das Studienumfeld suchen sollte, das für die angestrebten Berufsfelder die bestmöglichen Kenntnisse vermittelt, selbst wenn man dafür organisatorische Unbequemlichkeiten in Kauf nehmen muss.

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anjaro
Am 1.3.2018 um 10:53 , Madlen schrieb:

Für meinen Teil möchte ich gerne im Kriseninterventionszentrum arbeiten.

 

Dann scheint die SRH Riedlingen, aufgrund der Module und Inhalte, doch deutlich besser zu passen. Die Module "Krisenintervention und Konfliktberatung" oder "Prekäre Lebenslagen" sind dann doch sehr hilfreich. Ferner nimmt die SRH-Riedlingen die Prüfungen über verschiedene Prüfungsformen ab (Gesprächsprotokoll, Präsentation, Projektarbeit, Fallstudie usw.). Die Kompetenzen, die Du über solche Prüfungsformen erwirbst, sind später hilfreich im Beruf (meiner Meinung nach).

 

Ansonsten schau Dir doch mal den Blog der Pychologiestudentin "flowergarden" (studiert an der SRH Riedlingen) an. Ist zwar ein anderer Studiengang, aber sicherlich dennoch hilfreich, um einen aktuellen Einblick in die Organisation und den Ablauf an der Hochschule zu erhalten.

 


Päd. Forschung (M.Ed. / 2016)

Pädagogik (M.A. / 2017)

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lilienthal
vor 7 Stunden, KanzlerCoaching schrieb:

Man macht mit ehrenamtlicher Arbeit sicher wertvolle Erfahrungen, die einem helfen, aber man erwirbt in aller Regel keine fundierten Kenntnisse im angestrebten Berufsfeld. Dazu kommt, dass an ehrenamtliche Tätigkeit (mit Recht!) andere Anforderungen gestellt werden als an jemanden, der Sozialarbeit professionell ausübt.

 

Korrekt, Frau Kanzlerin, an Ehrenamtliche werden natürlich andere Anforderungen gestellt. 

 

Ich möchte allerdings an dieser Stelle anmerken, dass es auch durchaus ehrenamtliche Tätigkeiten in Seelsorge, Betreuung oder Beratung gibt, denen eine umfangreiche Ausbildung vorausgeht. Und wenn unsere Ehrenamtlichen im Rettungsdienst, in der Feuerwehr und im THW keine fundierten Kenntnisse in dem hätten, was ja eigentlich auch ein Berufsfeld ist, dann würde das vermutlich die hiesige Bebauungsdichte und Bevölkerung zwar nicht gleich dezimieren, aber doch mit der Zeit erheblich schrumpfen lassen. ;)

 

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der Pate
vor 5 Minuten, lilienthal schrieb:

Und wenn unsere Ehrenamtlichen im Rettungsdienst, in der Feuerwehr und im THW keine fundierten Kenntnisse in dem hätten, was ja eigentlich auch ein Berufsfeld ist, dann würde das vermutlich die hiesige Bebauungsdichte und Bevölkerung zwar nicht gleich dezimieren, aber doch mit der Zeit erheblich schrumpfen lassen. ;)

 

 

Sorry, aber hier muss ich als ehemaliger ehrenamtlicher DRKler und späterer hauptamtlicher Rettungsdienstler doch vehement widersprechen. Nichts gegen Ehrenamtliche die eine tolle Arbeit leisten und der Gesellschaft unheimlich viel geben. ABER man kann die Arbeit von Ehrenamtlichen in keiner Weise mit der Professionalität von Hauptamtlichen vergleichen. Das wird den Anforderungen an hauptamtliches Personal der Feuerwehr oder der Rettungsdienste nicht gerecht. Aus diesem Grund gibt es auch gesetzliche Anforderungen an die Aus- und Weiterbildung von hauptamtlichen Personal in beiden Bereichen. Wissen ist in diesen Berufen sehr schnell veraltert und als Ehrenamtlicher hat man sicherlich Grundkenntnisse, hat aber keinerlei Chancen die gleichen praktischen und theoretischen Fähigkeiten zu erzielen wie ein Hauptamtlicher. Ich habe 15 Jahre im Rettungsdienst gearbeitet, ein halbes Jahr nachdem ich aus dem Job draußen war, wollte ich keinem Patienten mehr zugemutet werden. Ich hätte keine Chance mehr gehabt die gleiche Qualität zu liefern die nötig wäre. Da hätte ich erst wieder eine zeitlang als "3. Mann" mitfahren müssen, zumindest mal 4-6 Wochen um wieder auf das Knowhow zu kommen.

 

 


  • Bachelor of Arts in BWL mit Schwerpunkt Marketing an der AKAD Hochschule Stuttgart von Juli 2011 bis Juni 2014
  • Master of Science in Management an der University of Liverpool von September 2014 bis Juli 2017
  • Forschungs- und Promotionskolleg der Leadership-Kultur-Stiftung Neuwied-Engers seit Juli 2016 bis Dezember 2017

 

 

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lilienthal

Mir ist jetzt nicht ganz klar, wieso du mit "sorry" anfängst und mir dann aber betont "vehement" widersprichst.:confused:

 

Habe mir meinen Beitrag jetzt noch einmal durchgelesen und ich finde immer noch nicht den Punkt, an dem ich gesagt hätte, dass es sich um fundierte berufliche Kenntnisse handelt, die den Hauptamtlichen gleichwertig sind. Es ist vollkommen logisch, dass jemand, einen Beruf ausübt, mehr weiß, als jemand, der das nur nebenbei macht. Das ist auch seine verdammte Pflicht und dafür wird er im Gegensatz zum Ehrenamtlichen bezahlt. 

 

Aber das auch Ehrenamtliche fundierte Kenntnisse besitzen, und nicht einfach nur ohne Vorbereitung auf die Menschheit losgelassen werden, das ist nun einmal eine Tatsache - es ist nicht so, wie von Frau Kanzler gesagt, dass man im Allgemeinen nur "wertvolle Erfahrungen" macht. Das mag für Bereiche wie die Tafel gelten, oder beim Socken stricken für den Weihnachtsmarkt - aber zumindest die mir bekannten Feuerwehrleute müssen sich regelmäßig weiterbilden und auch in dem Bereich, wo ich tätig bin, gibt es Fortbildungen im monatlichen oder vierzehntägigen Rhythmus.

 

Der Grund für deine aufgebrachte Vehemenz bleibt mir somit irgendwie verborgen....

Bearbeitet von Markus Jung
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der Pate

Sorry weil ich dir aus meiner Sicht widerspreche.

 

Vehement weil das ein Thema ist, welches für hauptamtliche der Blaulichtorganisationen ein großes ist. Da sich auch viele Ehrenamtlichen hier in ihrem eigenen Können überschätzen und es einfach nicht vergleichbar ist mit den Kenntnissen die ein Hauptamtlicher hat. Da gibt es innerhalb der Ehrenamtlichen schon riesige Unterschiede. Man weiß beispielsweise schon vorher wie gut die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr vor Ort laufen wird (aus Sicht Rettungsdienst), wenn man die Größe der Feuerwehr kennt. Je größer die freiwillige Feuerwehr, desto mehr Einsatzerfahrung, desto besser die Zusammenarbeit. Wie fundiert Kenntnisse sind, kommt immer auf den Blickwinkel an, so zumindest meine Erfahrung in diesem Bereich.

 

Ich glaube Frau Kanzler meint das auch ähnlich was die Erfahrungen im Sozialen Bereich anbelangt.


  • Bachelor of Arts in BWL mit Schwerpunkt Marketing an der AKAD Hochschule Stuttgart von Juli 2011 bis Juni 2014
  • Master of Science in Management an der University of Liverpool von September 2014 bis Juli 2017
  • Forschungs- und Promotionskolleg der Leadership-Kultur-Stiftung Neuwied-Engers seit Juli 2016 bis Dezember 2017

 

 

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KanzlerCoaching

Ja, so ähnlich habe ich das gemeint. Ich habe oft mit ehrenamtlichen Mitarbeitern im pädagogischen Bereich zu tun gehabt. Und ich habe mit Honorarkräften und Praktikanten zusammengearbeitet.

 

Von Hauptamtlichen erwartet man zurecht, dass sie wissen, was  sie tun und wann sie wie und warum intervenieren. Man erwartet Systematik und Sebstreflektion. Das ist nichts, was man nebenbei lernen kann. 

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