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Letzte Lösung Fernabi - machbar?


Annele la silence
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Am 6.3.2018 um 13:33 , Annele la silence schrieb:

Ist das überhaupt machbar neben der Ausbildung und dem damit verbunden Unterreicht (momentan 2mal die Woche ab September nur noch 1mal)

und Schichtarbeit noch ein Fernabi zu bewältigen?

Ob es DIR möglich wäre, kann man so schwer abschätzen. Aber prinzipiell sind die Kurse  (Anbieter der Klett-Gruppe) so ausgelegt, dass man sie nebenberuflich absolvieren kann.

Heißt, du entscheidest selbst, in welchem Tempo du beim Lernen vorgehen möchtest - feste Abgabetermine für Einsendeaufgaben gibt es nicht.

Präsenzzeiten vor Ort sind nur insofern nötig, als dass du am Ende des Lehrgangs an den Probeklausuren teilnimmst in den Räumen der Fernschule (wenn Hamburg Prüfungsort sein soll). Und zu den schriftlichen und mündlichen Abiturprüfungen muss man auch vor Ort sein.

 

Zitat

Wie viel Zeit muss man in der Woche so ca. für die Unterlagen einplanen?

Und sind diese schwirig zu verstehen oder werden diese gut erklärt?

Ich denke, es kommt dabei auf viele Komponenten an: wie viel Vorwissen vorhanden ist, wie schnell man Neues lernen kann, Aufnahmefähigkeit, Konzentration usw.

Wie schwierig oder leicht die Studienhefte zu verstehen sind, ist auch individuell verschieden. Ich kenne z.B. etliche Leute, die Probleme mit den Matheheften hatten, während ich die Mathehefte von der Aufbereitung her am Besten und intuitiv verständlich fand. Aber lernen kann man sicherlich mit allen Heften ganz gut. Und bei Verständnisproblemen kann man sonst ja auch noch selbständig mal einen Blick in ein anderes Buch oder Video werfen ;)

 

Zitat

Wenn es in Frage kommt,welches Institut könnt ihr empfehlen?

Ich hatte den Abiturlehrgang bei der Fernakademie für Erwachsenenbildung (FEB) belegt. Die Unterlagen und alles weitere war identisch mit ILS. Lediglich die Vertragsbedingungen unterschieden sich bei Vertragsabschluss ein wenig voneinander.

Ich würde wahrscheinlich danach entscheiden, in welchem Bundesland ich die Abiturprüfung ablegen will. Jeder Anbieter bereitet speziell auf die Prüfung in einem bestimmten Bundesland vor, sodass sich die inhaltlichen Schwerpunkte und Fächerwahlmöglichkeiten dann auch leicht voneinander unterscheiden.

 

vor 7 Stunden, Annele la silence schrieb:

Handelt es sich bei dem Fernabi (welches in 2,5 Jahren erreicht werden kann über den 3. Einstieg) wirklich um den höchsten Bildungsabschluss in Deutschland und wird er überall gleich anerkannt?

Das Abitur ist der höchste in Deutschland erreichbare allgemeine SCHULabschluss. Und ja, der Abschluss ist in Deutschland absolut gleichwertig; das geht auch aus den Prüfungsordnungen, die für die jeweilige Abiturprüfung gelten, hervor. Lediglich das Abiturzeugnis sieht optisch anders aus als bei regulären Schülern - beim extern abgelegten Abitur gibt es keine Einzelnoten aus den Halbjahren der Oberstufe. 

Die 2,5 Jahre beziehen auf die reguläre Laufzeit des Abiturlehrgangs. In dieser Zeit ist noch nicht die Prüfungsphase für die staatlichen Prüfungen eingeschlossen. Die Abiturprüfung selbst kann ein-, bzw. in Hamburg, zweimal jährlich zu festgelegten Terminen abgelegt werden. Es kann daher gut sein, dass aus den 2,5 Jahren schnell 3 Jahre werden. Und das noch immer unter der Voraussetzung, dass der Kurs in Regelzeit bearbeitet wird - ich möchte an dieser Stelle nur zu Bedenken geben, dass ich nur von sehr wenigen weiß, die es wirklich geschafft haben, in dieser Zeit fertig zu werden; bei vielen von denen, die es wirklich geschafft haben, hat es teilweise deutlich länger gedauert.

 

Zitat

Was wäre den noch mit der SGD als Anbieter?

Anders als FEB und ILS bereitet die SGD nicht auf die Abiturprüfung in Hamburg, sondern in Hessen vor. Insofern unterscheiden sich die Abiturkurse der Anbieter etwas voneinander.

 

Zitat

Welche Fächer wären den als Leistungsfächer gut zu bewältigen?

Auch das hängt wieder sehr stark von deinen Begabungen und Interessen ab.

In der Regel eignen sich die Fächer als LK, in denen man mit dem wenigsten Aufwand die besten Noten erzielen kann und idealerweise auch noch etwas Interesse an den Themen hat.

Ich z.B. hatte Mathe und Biologie und war gerade mit der Mathe-Wahl im Nachhinein äußerst glücklich; Bio würde ich überlegen, nochmal zu wählen, aber evtl. würde ich es gegen Gemeinschaftskunde austauschen. Für mich ist z.B. nie eine Fremdsprache als LK infrage gekommen. Aber ich weiß auch von vielen, dass sie unter gar keinen Umständen Mathe als LK gewählt hätten und sich für Sprachen auf LK-Niveau entschieden haben :5_smiley:

 

Zitat

Und wenn es doch mal harkt, sind die Lehrer gut zu erreichen, bzw.wie sind sie am besten zu erreichen?

Es gibt wohl zu jedem Studienheft die Möglichkeit einen Betreuer zu kontaktieren (Mail, Telefon) - ich habe das nie genutzt. Aber was ich mal gemacht hatte, war, dass ich unter einer Einsendeaufgabe eine Frage gestellt habe und mir die Antwort dann bei der Korrektur übermittelt wurde.

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Ich hoffe du erreichst dein Ziel, und du wirkst auch sehr motiviert und enthusiastisch, zumindest was ich rauslesen kann. Aus meiner Sicht evtl. too much, denn mir fehlen hier auch deine Ideen zu einem Plan B. Jetpilot ist jetzt kein alltägliches Berufsziel, dessen Erreichung ähnlich wahrscheinlich ist wie eine Ausbildungsabschluß in sonstigen Branchen. Im worst case fällt dein Kartenhaus zusammen. Hier werden einige hundertausende Euro in deine Ausbildung investiert + hohe Verantwortung über teure Fluggeräte. Das erhält nicht jeder und die Konkurrenz dürfte sicher auf Zack sein.

 

 Du hast noch eine Menge vor dir und ein realistischer Blick wäre nicht verkehrt.

Bearbeitet von Muddlehead
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Meine persönliche Meinung ist, dass man schwer sagen kann, ob etwas machbar ist oder nicht, das kommt immer auf die Umstände an :) Einige Beispiele hier belegen, dass es sehr gut, andere nicht. Das ist auch eine Frage der persönlichen Belastungsgrenze. 

Ich finde es zielführender, wenn man es ausprobiert und sich selbst einen Probezeitraum gibt, in welchem man sich beobachtet und ein Fazit zieht, ob man damit zufrieden fährt oder nicht. Ich würde den Zeitraum auch nicht zu hoch ansetzen, um im Zweifelsfall noch umzuschwenken (z.B. doch lieber Abendschule mit Präsenz).

LG 

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