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AngehenderAltenpfleger

Organisation des täglichen Lebens? - Online/Offline/Mischung?

Empfohlene Beiträge

Moin Moin,

ich habe eine Frage an alle, die ihr Leben regelmäßig planen und sich damit erfolgreich fühlen.

Wie plant ihr?

 

Ich versuche seit mehreren Jahren schon einen "normalen" Terminkalender zu führen. Da ich als Mann aber nicht immer eine Handtasche mitführe, liegt der Buchkalender dann häufig zu Hause. Und wenn ich es einmal schleifen lasse, die Termine nachzutragen, dann finde ich den Einstieg nicht wieder und lasse es ganz bleiben. 

 

Hin- und wieder versuche ich es auch über den Android/Google-Kalender. Den finde ich aber sehr unüberschtlich und auch in der Handhabung gefällt er mir nicht.

Ein großer Vorteil des Kalenders ist aber das planen von Terminen und das festlegen von "Zielen" welche von Google automatisch über die Woche/Monate/Jahre in zeitliche Lücken geplant werden und sogar angepasst werden.

So zum Beispiel plant er mein "Ziel": täglich 1,5h Kraftsport immer häufiger nach meinen Frühdienst, einfach weil ich ihn zu 95% dort verrichte.

Ein großer Nachteil ist aber, dass es keine "Mustertermine" gibt, so muss ich jeden einzelnen Frühdienst auch so planen. (Es gibt zwar die Möglichkeit üb er einen Trick gleich alle bekannten Frühdienste zu planen, doch im Endeffekt habe ich sie nur für einen Monat vorliegen. Im nächsten muss ich ihn wieder neu anlegen.)

 

Ich würde an dieser Stelle gerne einmal hören, wie ihr das aktuell so regelt, ob ihr damit zufrieden seid und welche Tipps ihr für mich habt.

 

 

Gruß und vielen Dank für die Hilfe.

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Einen Tipp den ich dir geben kann: Nicht alles im Leben zu planen.

Ich war bevor ich meine Freundin kennengelernt habe ein sehr chaotischer Mensch, Pläne, Kalender und Organizer sowas kannte ich nicht :5_smiley: Meine Freundin ist das ganze Gegenteil, Top durchorganisiert immer einen vollen Kalender, jeden Abend schreibt sie eine ToDo für den nächsten Tag ( als SMS in hier Handy).

Als wir zusammen gezogen sind, trafen also zwei absolute Gegensätze aufeinander. In diesem Fall muss sich zwangsläufig einer von beiden ändern und an den anderen angleichen, sonst gibt es immer Zoff.

Ich darf an dieser Stelle zugeben, dass ich mich angepasst habe. Ich habe gelernt wie ich meine Termine plane, mir im Alltag Struktur verschaffe und einen Überblick über alles behalte. Und ich bin extrem ordentlich geworden, unsere Wohnung sieht jeden Tag wie geleckt aus ( kann man ruhig mal stolz sein :8_laughing:).

Ich habe aber auch gelernt das Planung nicht alles im Leben ist. Gerade die Spontanität auch mal alles über den Haufen zu werfen und einfach was unvorhergesehenes zutun oder mal einfach "Nichts" zutun bringt wieder Pepp ins Leben. Wir leben nur einmal, mit 90 zurück zu blicken und zu sagen "Mein ganzen Leben war durchorganisiert" klingt eher deprimierend, für mich ist es schöner auf ein erfolgreiches und lebhaftes Leben zurückblicken zu können. Einfach auch neben all dem Studium, der Familie und dem Beruf auch mal aus der Reihe zu tanzen ist schön :)

Ansonsten findet bei mir Planung im Kopf statt, ich lebe von Woche zu Woche, weiß dadurch immer was als nächstes ansteht. Nehme mir aber auch Auszeiten um langfristige Pläne zu schmieden.  Einen kleinen ToDo-Zettel habe ich immer in meiner Handyhülle stecken.

Ansonsten Hobbymäßig:
Ich nehme mir z.B. 1h am Tag Zeit um ein Langzeitprojekt zu verwirklichen. Von 22:00 bis 23:00 (wenn meine Freundin schläft) programmiere ich ein Videospiel, lerne einfache Programmiersprachen (wie z.b Python und co.) um dieses Projekt irgendwann zu ende zu bringen. 1h am Tag sind 7h die Woche, sind 365h im Jahr, da kann man viel lernen :5_smiley:

Hoffe mein Beitrag konnte dir irgendwie helfen?

LG Robwood

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Hallo,

ich führe seit fast einem Jahr ein sogenanntes Bullet-Journal.

Als ich diesen Begriff das erste Mal in Google eingab, dachte ich, dass dies eher etwas für KünstlerInnen und Menschen mit viel Zeit sei, aber es kann ein durchaus zweckmäßiges Tool sei. Siehe hier: http://bulletjournal.com/get-started/

Was toll ist: ich passe das Buch so an, wie ich es brauche. Baue mir Abschnitte ein, lasse Dinge wieder weg, die mir nicht gefallen und es ist damit viel zweckmäßiger für mich als alle vorgefertigten Planer. 

Ich habe zwar auch fast nie eine Handtasche dabei (viel zu klein :) ), aber meist einen Rucksack oder eine große Tasche. Da kommt es dann rein und begleitet mich. Falls ich doch mal ohne unterwegs bin, habe ich entweder ein Mini-Notizbuch dabei, oder nutze mein Smartphone. 

Hinsichtlich des Kalenders habe ich aber eine doppelte Buchführung. Dies liegt daran, dass ich mit meinem Freund einen gemeinsamen Online-Kalender habe und wir halt beide unsere Termine dort miteinander teilen. Am Anfang fand ich das anstrengend, aber mittlerweile habe ich mich gut dran gewöhnt.

 

Du wolltest ja eigentlich kein Buch, falls Du trotzdem mehr darüber wissen willst, wie ich das Ganze aufbaue und damit plane, sag gern Bescheid. Mir hat am Anfang ganz viel Input geholfen, da man im Internet unter dem Stichwort 'Bullet Journal' meist nur Kunst findet. ;)

 

Aber ich lege auch Wert darauf, mein Leben nicht perfekt durchzutakten. 

Das bin ich einfach nicht. 

 

Liebe Grüße 

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Es ist jetzt ein bisschen off-topic, aber ich stelle gerade am Beispiel bullet journal fest, das es heute genügt, einer völlig selbstverständlichen Sache einen klingenden Namen zu geben und schon ist es ein hipper Trend.

 

Ich habe eben ein bisschen darüber gelesen, und war ganz überrascht, dass es sich um ein simples Notizbuch handelt, indem man seine To-Do-Listen, Termine und Ideen dazu reinschreibt und sich mit ein bisschen Kritzelei entspannt. Notizbuch, halt :-D

 

Mir gehen vorgefertigte Kalender auch auf den Geist, weil nie Platz für das ist, was ich wirklich brauche. Deshalb habe ich ein Notizbuch - mache ich schon seit meiner Schulzeit vor 25 Jahren so und da war das was völlig normales - in dem befindet sich ein grober Stundenplan für die Woche, To-Do listen und Notizen und Ideen, die ich nicht vergessen möchte. 

 

Natürlich sieht es nicht so schick und hübsch gemalt aus, wie die Bilder, die ich jetzt bei Google gesehen habe. Aber ich kann auch nicht so gut malen, und für mich ist es vorallem eins: praktisch.

 

Ansonsten bin ich relativ strukturiert, ich kann deadlines ganz gut einhalten, lasse aber auch mal fünf gerade sein. Ich halte es auch nicht für ein erstrebenswertes Ziel, am Ende meines Lebens zurück zu gucken und zu sagen "ich war immer super organisiert." :-)

 

Ich lasse immer genügend Luft zwischen Terminen, die ich irgendwie selber gestalten kann, damit ich auch mal irgendwie einfach...nichts tun kann. 

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vor 24 Minuten, lilienthal schrieb:

Es ist jetzt ein bisschen off-topic, aber ich stelle gerade am Beispiel bullet journal fest, das es heute genügt, einer völlig selbstverständlichen Sache einen klingenden Namen zu geben und schon ist es ein hipper Trend.

 

Genau so so ist es. Und dennoch findet man unter diesem Stichwort auch hilfreiche Beiträge, wie man so etwas aufbauen kann (anders als bei "Notizbuch"). Im täglichen Leben heißt mein Bullet Journal "mein Buch". ;) 

Ich habe aber auch nichts gegen hippe Trends und finde es gut, dass es sie gibt und manchmal auch, dass ich sie ja nicht mitmachen muss wenn ich sie blöd finde. :)  

 

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@Fernstudi_PsyMich würde interessieren, wie du persönlich das Bullet Journal lebst. Ich bin auch schon einige Male darauf gestoßen (zum Beispiel über Medium, wo ich regelmäßig nach neuen Produktivitäts-Tipps schaue ;)) und für mich erschien das bisher wenig greifbar.

 

@AngehenderAltenpflegerIch selbst nutze seit Jahren den Google-Kalender, weil ich eh vorwiegend mit Google-Tools unterwegs bin und damit gut zurecht komme. Wie intensiv ich den nutze, ist sehr unterschiedlich und ich habe da von nur feste Termine bis alle Details in fast minütlicher Taktung schon alles ausprobiert.

 

Aktuell handhabe ich es so, dass ich neben festen Terminen auch grob meine Arbeitszeiten plane und dazu auch Pausen und den Feierabend. Das kann dann zum Beispiel so aussehen:

Kalender.jpg

 

Das ist dann eine Mischung auf vorheriger Planung und späterer Dokumentation, die sich im Laufe des Tages ergeben hat. Und abends werte ich dann auch meine Arbeitszeit aus und trage diese in eine Tabelle im Google Drive ein.

 

Weiteres Planungstool ist für mich Remember the Milk. Damit plane ich täglich meine Aufgaben in den Bereichen Job, offline und privat. Und Trello für die Planung der Inhalte bei Fernstudium-Infos.de wie News, FAQ-Beiträge, Interviews etc.

 

Lange Zeit habe ich versucht rein digital zu arbeiten und Notizen in Google Notizen eingegeben etc. Aktuell liegt wieder ein Notizbuch neben meinem PC, das ich ergänzend dann nutze, wenn ich nur mal schnell etwas notieren möchte. Vorteil ist hier halt, dass ich keine Anwendung benötige, keinen Bildschirm entsperren muss etc., sondern sofort loslegen kann. Der Kugelschreiber ist bereits "ausgefahren", das Notizbuch geöffnet. Darin notiere ich auch wieder meine Mitschriften bei Telefonaten, Gesprächen oder Kongressen und scanne diese dann allerdings ein.

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vor 36 Minuten, Markus Jung schrieb:

Aktuell liegt wieder ein Notizbuch neben meinem PC, das ich ergänzend dann nutze, wenn ich nur mal schnell etwas notieren möchte. Vorteil ist hier halt, dass ich keine Anwendung benötige, keinen Bildschirm entsperren muss etc., sondern sofort loslegen kann. Der Kugelschreiber ist bereits "ausgefahren", das Notizbuch geöffnet. Darin notiere ich auch wieder meine Mitschriften bei Telefonaten, Gesprächen oder Kongressen und scanne diese dann allerdings ein.

 :thumbup: perfekt. So mache ich es auch, allerdings erst seit meinem Jobwechsel. Aber dennoch komme ich mit der Nutzung eines Terminkalenders erstaunlich gut zurecht, ganz wichtige Termine trage ich mir zusätzlich auch noch in den Handykalender mit Erinnerung.

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vor 11 Stunden, lilienthal schrieb:

Es ist jetzt ein bisschen off-topic, aber ich stelle gerade am Beispiel bullet journal fest, das es heute genügt, einer völlig selbstverständlichen Sache einen klingenden Namen zu geben und schon ist es ein hipper Trend.

 

Das war auch mein erster Gedanke. Allerdings versuche ich mich weniger an Begrifflichkeiten und Markennamen festzubeißen, sondernd mir die dahinter steckenden Ideen und Anregungen zu eigen zu machen. Das was ich auf der verlinkten Website gesehen und gelesen habe, hat mir gut gefallen und habe ich mir mal auf meine ToDo-Liste gesetzt.

 

Ich habe über die Jahrzehnte für die verschiedenen Bereiche (Termine, Aufgaben, etc.) meine eigenen Systeme entwickelt, mit denen ich klar komme, aber nie wirklich glücklich war. Eine lose Zettelsammlung ist zwar funktional, sorgt aber nur bedingt für Strukturen. Mir fehlte bislang allerdings ein themenübergreifendes System.

 

Von daher werde ich mir mal das Bullet Jounal als Anregung vornehmen, damit herumprobieren und schauen, ob und wie ich es für mich adaptieren kann. Eigentlich mehr aus einem Interesse und einer Neugier heraus. Allerdings vermute ich, dass ich bei der Gestaltung so viel Zeit investieren werde, dass ich Gefahr laufe, hierbei das Wesentliche aus den Augen zu verlieren;).  

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Bis auf berufliche Aspekte und evtl. sehr wichtige private termine, kann ich mit terminplanern 0 anfangen. mein leben is zu dynamisch und mich würde es nerven ständige den planer anpassen zu müssen. ich habe eine grobe struktur im kopf und das passt. ansonsten plane ich den tag morgens beim frühstück.

Bearbeitet von Muddlehead

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