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jedi

Rentner macht sechs Uni-Abschlüsse

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Bei Spon habe ich den Artikel gelesen. Nach Rentenanfang hat er begonnen zu studieren.

 

http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/israel-rentner-macht-sechs-uni-abschluesse-a-1198814.html

 

In Deutschland wird immer vom lebenslangen lernen geredet. Gewürdigt wird sowas leider nicht.

Bearbeitet von Markus Jung
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Wieso denkst Du, dass lebenslanges Lernen gewürdigt werden muss? Was verstehst Du darunter?

 

Ich denke durchaus, dass ein ähnlicher Fall in Deutschland auch einen entsprechenden Presseartikel erzeugt hätte, die Würdigung wäre vermutlich sehr ähnlich ausgefallen.

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Ich meinte es gesellschaftlich. Anerkennung bekommen eher Leute, die als junge Menschen studiert haben und nach Jahrzehnten davon nichts mehr können. Der Abschluss ist besonders wichtig, nicht das lernen. Ich sehe eher den Lernprozess als wichtig an.

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vor 3 Minuten, jedi schrieb:

Ich meinte es gesellschaftlich. Anerkennung bekommen eher Leute, die als junge Menschen studiert haben und nach Jahrzehnten davon nichts mehr können. Der Abschluss ist besonders wichtig, nicht das lernen. Ich sehe eher den Lernprozess als wichtig an.

 

Mal eine Frage, jedi: Was genau steckt eigentlich hinter Postings dieser Art? Und was bezwecken Sie damit? Wollen Sie damit aufzeigen, dass die Welt schlecht ist? Ich versteh es nicht.

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@KanzlerCoaching

 

Dort sind Kommentare wegen Alter und lohnt sich nicht mehr. Genau sowas mag ich nicht. Ist doch toll, wenn jemand noch spaßam lernen hat.

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Natürlich ist es toll, wenn jemand Spaß am Lernen hat und das bis ins hohe Alter auch tut. Aber wenn ich mir die Studienfächer dieses Herrn anschaue, dann denke ich, dass er es genau wegen dieser Freude am Lernen macht. Er studiert nicht, um eine berufliche Entwicklung in der Wissenschaft oder in einem Unternehmen anzustreben.

 

Wenn jemand mit Mitte 40 ein Studium beginnt, in dem er/sie frühestens in vier oder fünf Jahren fertig ist und dann davon ausgeht, damit eine tolle berufliche Entwicklung starten zu können - soll man dieser Person dann sagen "Cool, mach das, da wirst Du bestimmt Erfolg damit haben!"? Oder ist es nicht besser zu fragen, ob das Studium auch dann interessant wäre, wenn es nicht mit beruflichem Aufstieg verbunden ist?

 

So eine NICHT Anmerkung zu machen, halte ich für nicht richtig, vor allem dann, wenn die angestrebte Weiterbildung teuer ist.

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Ob das sinnvoll ist oder nicht darüber kann man sich durchaus streiten.

Ich finde das an sich auch eine feine Sache. Ich habe mir z.B. vorgenommen sobald ich in Rente gehen darf ( falls es denn noch so etwas geben wird), dass ich noch Philosophie studieren möchte, rein aus Interesse am Fach :)

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Ich denke, es gibt hier zwei Ebenen:

 

1. Weiterbildung aus Interesse, auch bis ins hohe Alter - sehr bemerkenswert und für die Person selbst immer sinnvoll.

 

2. Weiterbildung mit dem Ziel, beruflich weiter zu kommen - kann auch in fortgeschrittenem Alter sinnvoll sein, wird aber schwieriger, gerade wenn es um eine komplette Neuorientierung geht. Daher helfen differenzierte Rückmeldungen, hier die Gefahr von Enttäuschungen und Fehlentscheidungen zu reduzieren. Immerhin geht es ja auch um ein großes Investment an Zeit und oft auch Geld.

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vor 9 Stunden, jedi schrieb:

Ich meinte es gesellschaftlich. Anerkennung bekommen eher Leute, die als junge Menschen studiert haben und nach Jahrzehnten davon nichts mehr können. Der Abschluss ist besonders wichtig, nicht das lernen. Ich sehe eher den Lernprozess als wichtig an.

 

Also Respekt vor der Leistung. Keine Frage.

 

Ich persönlich würde das in der Rente nicht mehr machen. Dann ist Schluss.

Rente ist ja immerhin die einzige Zeit im Leben in der man im Grunde "frei" ist.

 

Ich würde eher bei einem hohen Lottogewinn das Arbeiten aufhören und dann nur noch ein Studium nach dem anderen machen, damit man mit der ganzen Freizeit auch noch fit bleibt ;-)

 

Aber zum Thema "Anerkennung" "Würdigung.  Gesellschaftlich steht er nicht mehr im Berufsleben und kann das Erlernte nicht mehr für Andere einsetzen. Ganz im Gegensatz zu jungen Menschen, welche ein Studium mit dem Ziel betreiben beruflich aufzusteigen und etwas zu bewirken.

 

Darum hält sich hier die Würdigung auch ein wenig in Grenzen. Ggf. hat er noch an öffentlichen Unis anderen Plätze weggenommen (überfüllter Lehrsaal) und ja auch sozusagen vom Steuergeldern studiert.

 

Ich finde, wenn man aus dem Berufsleben ausgeschieden ist, dann kann man seine Interessen auch mit Büchern und dem Internet stillen.

 

Weiterbildungen und Studiengänge haben ja auch den Zweck, dass man das Erlernte mit einem Zertifikat einem Arbeitgeber und Co. bescheinigen kann.

Bearbeitet von andreas1983

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ICH mache das überwiegend aus Interesse.

 

Und wenn ich 80 Jahre alt bin und Langeweile haben sollte - dann würde ich auch noch Rechtswissenschaften an der Fu Hagen studieren. Aber ich gehe davon aus, dass ich da noch keine Langeweile haben werde und andere Studienfächer (Bachelor oder Master) interessanter sein werden. :wink:

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